Alle Beiträge von N.N.

Platzhalter für Fremdbeiträge (Blaulicht, Stadt Frankfurt am Main usw.), Quellenangabe am Ende des Artikels beachten.

Wohnungsbauprojekte: Zwei weitere werden in Frankfurt gefördert

Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, hat die Bewilligungsbescheide für zwei weitere Wohnungsbauprojekte im Rahmen des „Frankfurter Programms für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterzeichnet. Gefördert werden die Neubauvorhaben in der Herxheimerstraße 10 im Gallus sowie in der Hospitalstraße 42–48 in Höchst. Bauherrin beider Projekte ist die ABG Frankfurt Holding.

Mit den beiden Vorhaben entstehen insgesamt 86 Wohnungen, davon 59 gefördert. Die Projekte leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Frankfurter Westen.

„Ich freue mich, dass wir mit den Projekten im Gallus und in Höchst weitere geförderte Wohnungen auf den Weg bringen. Die Förderprogramme von Stadt und Land werden sehr gut angenommen und zeigen Wirkung. Bezahlbarer Wohnraum bleibt eine zentrale sozial- und wirtschaftspolitische Daueraufgabe für Frankfurt“, sagt Gwechenberger. „Die enge Zusammenarbeit mit der ABG als städtischer Wohnungsbaugesellschaft ist dabei ein wichtiger Baustein. Gleichzeitig verbessern wir gemeinsam mit dem Bund und dem Land Hessen durch den Einsatz neuer Instrumente wie dem Wohnungsbauturbo, der Novellierung der Hessischen Bauordnung und angepassten Förderprogrammen die Rahmenbedingungen, um den Wohnungsbau insgesamt zu erleichtern und wieder stärker voranzubringen.“

Auch Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding, betont die Bedeutung der Förderung: „Die Projekte in der Herxheimer Straße und in der Hospitalstraße ergänzen den Wohnungsbestand in zwei gewachsenen Stadtteilen und fügen sich gut in die bestehende Bebauung ein. Angesichts weiterhin herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sind die Förderprogramme von Stadt und Land eine wichtige Grundlage, um in bezahlbaren Wohnungsbau zu investieren. Gleichzeitig setzen wir auf hohe energetische Standards – das hilft, die Wohnkosten auch bei den Energieausgaben dauerhaft niedrig zu halten.“

Zwei Projekte in Gallus und Höchst

Im Gallus errichtet die ABG in der Herxheimer Straße 10 auf einem ehemaligen Bunkerareal ein neues Wohngebäude mit 42 geförderten Wohnungen. Der Neubau wird im Passivhausstandard realisiert und mit Photovoltaik ausgestattet. Durch die Nutzung der bereits versiegelten Fläche wird kein zusätzlicher Baugrund in Anspruch genommen. Alle Wohnungen sind für Haushalte mit geringem Einkommen vorgesehen (Förderweg 1) und unterliegen einer Mietpreis- und Belegungsbindung von 30 Jahren. Die Einstiegsmiete liegt im Förderweg 1 bei sieben Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten). Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant.

In der Hospitalstraße 42–48 in Höchst entstehen insgesamt 44 Wohnungen in zwei Gebäuden mit begrüntem Innenhof. Davon werden 17 Wohnungen gefördert – zehn im Förderweg 1 und sieben im Förderweg 2. Die Wohnungen sind innerhalb der Gebäude gemischt angeordnet, sie schaffen so ein Zuhause für Menschen mit unterschiedlichem Einkommen. Die Einstiegsmieten liegen im Förderweg 1 ebenfalls bei sieben Euro pro Quadratmeter monatlich. Im Förderweg 2 beginnen die Mieten – je nach Einkommensstufe – zwischen zehn und zwölf Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten). Das Projekt wird im energetischen Standard EH40 umgesetzt, beide Projekte sind gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Baulandbeschluss und geförderter Wohnungsbau

Mit dem Baulandbeschluss aus dem Jahr 2020 hat die Stadt Frankfurt am Main verbindliche und transparente Rahmenbedingungen für die Entwicklung neuer Wohnbauflächen geschaffen. Ein zentrales Element ist die Quote von 30 Prozent für geförderten Wohnungsbau. Die beiden aktuellen Projekte gehen deutlich über diese Vorgaben hinaus: In der Herxheimerstraße 10 entstehen ausschließlich geförderte Wohnungen (100 Prozent), in der Hospitalstraße 42–48 liegt der Anteil bei rund 38 Prozent (17 von 44 Wohnungen). Damit leisten beide Vorhaben einen überdurchschnittlichen Beitrag zur Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.

Mit dem „Frankfurter Programm für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterstützt die Stadt Frankfurt gemeinsam mit dem Land Hessen gezielt den Bau von Wohnungen für unterschiedliche Einkommensgruppen. Ziel ist es, die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum zu sichern und gleichzeitig sozial gemischte Quartiere zu entwickeln.

Hintergrund: Fördermittel im Überblick

Herxheimerstraße 10, Gallus (42 Wohnungen, alle gefördert – Förderweg 1)

  • Gesamtinvestition: über 16 Millionen Euro
  • Landesförderung: rund 9,1 Millionen Euro (Darlehen und Zuschüsse)
  • Städtischer Baukostenzuschuss: rund vier Millionen Euro
  • Zuschuss zum Mietertrag: rund 3,9 Millionen Euro
  • Einstiegsmiete: sieben Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten)

Hospitalstraße 42–48, Höchst (44 Wohnungen, davon 17 gefördert – FW1 und FW2)

  • Landesförderung: rund 2,1 Millionen Euro (Darlehen und Zuschüsse)
  • Städtische Zuschüsse (FW1 und FW2): rund 1,2 Millionen Euro
  • Zuschüsse zum Mietertrag: rund zwei Millionen Euro
  • Einstiegsmieten: Förderweg 1: sieben Euro pro Quadratmeter monatlich, Förderweg 2: zehn bis zwölf Euro pro Quadratmeter monatlich (je nach Einkommensstufe)

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt am Main Höchst: Festnahme nach Brandstiftung

Polizeibeamte nahmen am 01. Mai 2026 den Tatverdächtigen einer Brandstiftung in der Karl-Blum-Allee fest.

Nach aktuellen Erkenntnissen entfachte ein 34-Jähriger zunächst im Umfeld der Anschrift diverse Mülltonnen und im Anschluss Gegenstände in einer Unterkunft für Wohnungssuchende. Die Feuerwehr rettete mehrere Personen über die Drehleiter aus den betroffenen Stockwerken des Gebäudes und brachte das Feuer rasch unter Kontrolle. Im Anschluss wurde das Gebäude von Einsatzkräften durchsucht und der Tatverdächtige festgenommen. Mehrere Personen erlitten leichte Verletzungen, konnten jedoch nach einer Behandlung im Rettungswagen vor Ort entlassen werden. Sofern Zimmer nicht mehr bewohnbar waren, konnten die betroffenen Personen anderweitig untergebracht werden. Zum genauen Geschehensablauf und den Hintergründen der Tat hat das Fachkommissariat die Ermittlungen aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Sossenheim: Ortsmitte beleben

Am Sonntag, 10. Mai, wird es von 14 bis 17 Uhr auf dem Sossenheimer Kirchberg bunt und belebt. Mehrere Projekte, die an diesem Tag gemeinsam von der gemeinnützigen Organisation „Lust auf besser leben“ (Labl), dem Quartiersmanagement Sozialer Zusammenhalt Sossenheim und der Zwischennutzung EISundRAUM initiiert werden, laden zu kostenfreien Mitmach-Angeboten ein. Die Aktionen zeigen, wie die Ortsmitte durch kreative Zwischennutzungen neu belebt und als Treffpunkt für den Stadtteil wieder sichtbar gemacht werden können.

Eröffnung des DemokratieKiosks

Im Rahmen des World Design Capitals (WDC) Frankfurt RheinMain 2026 eröffnet in Sossenheim einer von vier Frankfurter DemokratieKiosken. Organisiert von Labl ist er für drei Monate ein Ort für Austausch, Beteiligung und demokratischen Dialog. Der Kiosk lädt dazu ein, neue Perspektiven einzunehmen. Wer vorbei kommt, kann an Kreativangeboten, Gesprächen und künstlerischen Aktionen teilnehmen, die sich mit Themen wie Demokratie, Zusammenleben und Beteiligung auseinandersetzen. Zum Auftakt zeigt an diesem Tag der Workshop „Meinungsbox“, wie das konkret aussehen kann.

Tag der Städtebauförderung

Zu diesem Anlass lädt das Quartiersmanagement Sozialer Zusammenhalt Sossenheim auch zum Tag der Städtebauförderung ein. In einem gemeinsamen Nähprojekt entsteht aus ehemaligen Beteiligungsbannern ein Sonnensegel. Dieses soll künftig bei Veranstaltungen im Stadtteil eingesetzt werden.

Die Zwischennutzung EISundRAUM beteiligt sich am Sonntag, 10. Mai, mit einem Kunstprojekt. Zudem werden wie gewohnt Eis, Kuchen und Erfrischungen angeboten. Die Veranstaltungen rücken den Sossenheimer Kirchberg in den Mittelpunkt und zeigen, wie kreative Projekte einen Ort mit Leerstand wieder als Ortsmitte erlebbar machen.

Download
Infoplakat Nachbarschaftsfest und Demokratiekiosk, Copyright: Stadtplanungsamt Frankfurt am Main

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Dachstuhlbrand in Frankfurt am Main Nied

Am Nachmittag kam es in der Straße Im Sechholder zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Um 16:18 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Auf einem Flachdach brannte eine Fläche von rund 60 Quadratmetern. Um die Flammen gezielt bekämpfen zu können, musste das Dach aufwändig geöffnet werden. Die Löschmaßnahmen gestalteten sich entsprechend zeit- und personalintensiv.

Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Ein Feuerwehrmann musste im Verlauf des Einsatzes ambulant behandelt werden. Weitere Verletzte gab es nicht.

Die Nachlöscharbeiten sowie Kontrollen auf mögliche Glutnester dauerten bis in die Abendstunden an.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens aufgenommen. (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Beeinträchtigungen durch Radrennen „Eschborn-Frankfurt“ und andere Versammlungen am 1. Mai

Das traditionelle Radrennen „Eschborn-Frankfurt – Der Radklassiker“ findet in diesem Jahr wieder am 1. Mai 2026 in Frankfurt am Main, Eschborn sowie weiteren Gemeinden des Taunus statt. Darüber hinaus finden einige Demonstrationen bzw. Aufzüge im Stadtgebiet Frankfurt am Main statt.

Aus diesem Grund wird es am 1. Mai 2026 ab etwa 06:00 Uhr morgens in der Frankfurter Innenstadt zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr sowie dem öffentlichen Personennahverkehr kommen. Einzelheiten zu den Straßensperrungen im Zusammenhang mit dem Radrennen können Sie der Internetseite des Veranstalters entnehmen:

www.eschborn-frankfurt.de/verkehr

Fahrplanänderungen des ÖPNV werden auf der Internetseite des Rhein-Main-Verkehrsbundes (RMV) veröffentlicht.

An diesem Tag finden auch wieder mehrere Versammlungen im Stadtgebiet statt. Die größte Versammlung an diesem Tag ist ein Aufzug von der Hauptwache bis zum Römerberg mit erwarteten 5000 Teilnehmenden. Der Aufzug findet in der Zeit von 10:30 Uhr bis 15:00 Uhr unter dem Motto „Gute Arbeits- und Lebensbedingungen für alle“ statt. Ein weiterer Aufzug ist für die Abendstunden zwischen 18:00 und 22:00 Uhr angemeldet und zieht vom Gallus über die Innenstadt bis nach Sachsenhausen. Wir empfehlen, den Bereich in den genannten Zeiträumen weiträumig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.

Die Frankfurter Polizei möchte dem Informationsinteresse der Medienvertreter am Einsatztag wie gewohnt entsprechen und wird deshalb eine mobile Medienbetreuung gewährleisten. Informationen zum Einsatzverlauf werden am Einsatztag wie gewohnt über die bekannten Social-Media-Kanäle (X: @polizei_ffm, WhatsApp und Instagram) bekanntgegeben.

Darüber hinaus wird für die Dauer des Einsatzes eine Pressehotline unter der Rufnummer 069 / 755 – 82555 für Medienvertreter erreichbar sein. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Oberbürgermeister Mike Josef kommt nach Höchst

Am Dienstag, 5. Mai, besucht Oberbürgermeister Mike Josef ab 15.30 Uhr die untere Königsteiner Straße in Höchst, um sich ein persönliches Bild von der Situation vor Ort zu machen und mit lokalen Akteurinnen und Akteuren sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Ein Schwerpunkt wird der Themenbereich „Sauberkeit und Sicherheit im Stadtteil“ sein. Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle, die gerne dabei sein möchten, können sich bei der Verwaltungsstelle Höchst von Dienstag, 28., bis Donnerstag, 30. April, unter der Telefonnummer 069/212-45521 anmelden. Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben. ((Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Nied: Unfall zwischen 6-jährigem Jungen und PKW

Am Abend des 24. April 2026 kam es an einer Fußgängerfurt in Nied zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Kind. Das Kind trug hierbei leichte Verletzungen davon.

Nach bisherigen Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr ein 64-jähriger Pkw-Fahrer gegen 18:45 Uhr mit seinem Auto den Nieder Kirchweg in Richtung Stroofstraße. Zeitgleich befand sich ein 6-jähriger Junge mit seinem Tretroller an der Fußgängerfurt in Höhe der Hausnummer 123. Im dortigen Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen beiden Beteiligten. Das Fahrzeug touchierte mit der linken Seite den von links kommenden Jungen.

Der 6-Jährige erlitt oberflächliche Verletzungen, wurde jedoch zunächst zur weiteren Abklärung und Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

English Theatre Frankfurt zurück

Das English Theatre Frankfurt (ETF) ist zurück an seiner angestammten Spielstätte: Am Freitag, 24. April, hat das Haus im Beisein zahlreicher geladener Gäste, darunter Oberbürgermeister Mike Josef, Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), und Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, offiziell seine Rückkehr in das Gallileo-Hochhaus an der Gallusanlage gefeiert. Im Mittelpunkt des Abends stand die Premiere des Stücks „Churchill in Moscow“ des renommierten britischen Dramatikers Howard Brenton.

„Wir feiern die Rückkehr eines kulturellen Ortes, der unsere Stadt bereichert, verbindet und inspiriert“, sagte Oberbürgermeister Josef in seiner Begrüßungsrede. „Ein besonderer Ort, der zeigt, wie lebendig, international und offen Frankfurt ist und bleiben will.“

Das English Theatre wurde 1979 gegründet und hat sich seitdem als feste Größe in der Frankfurter Kulturlandschaft etabliert. Heute ist es das größte englischsprachige Theater auf dem europäischen Kontinent. Seit 2003 ist es im Sockel des Gallileo-Hochhauses im Frankfurter Bankenviertel beheimatet. Doch in den vergangenen zwei Jahren musste das Theater seine eigene Spielstätte verlassen und auf andere wie das ehemalige Fritz-Rémond-Theater im Zoo-Gesellschaftshaus und die Frankfurter Volksbühne ausweichen. Nach einem Eigentümerwechsel und der Übernahme durch das Immobilienunternehmen CapitalLand aus Singapur wurde das Gebäude saniert. Die Stadt Frankfurt hat die Räume im Erd- und Untergeschoss von CapitalLand gemietet und vermietet sie wiederum an das Theater unter. In den oberen Etagen arbeiten mittlerweile die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EZB-Bankenaufsicht.

„Dass wir heute hier stehen, ist auch ein Zeichen der Widerstandskraft und Stärke dieses Hauses“, sagte Josef. Das intensive Ringen um den Erhalt des eigenen Spielorts sowie die überbrückende Bespielung fremder Bühnen habe eine extreme Belastung dargestellt. „Dieses Theater aber hat sich immer wieder neu erfunden – getragen von Engagement, Kreativität und einer starken Community, die fest an seine Bedeutung glaubt“, sagte der Oberbürgermeister und bedankte sich bei EZB-Präsidentin Lagarde, dass sie sich für den Fortbestand der Institution eingesetzt und ihre Ankündigung wahrgemacht habe, in die Frankfurter Stadtgesellschaft hineinwirken zu wollen.

Dem English Theatre wünschte Josef eine Zukunft voller kreativer Energie, mutiger Produktionen und begeisterter Zuschauerinnen und Zuschauer. „Herzlich willkommen zurück – und Vorhang auf für eine neue Ära dieses außergewöhnlichen Theaters.“

Kulturdezernentin Hartwig sagte: „Nach der langen Phase des Interims ist das ETF nun endlich wieder zurück an seiner Heimspielstätte. Es war für alle Beteiligten nicht immer einfach, doch die Zeit der Unsicherheit ist nun vorbei. Ich freue mich, dass das English Theatre gleich mit einem Stück des angesehenen Theaterautors Howard Brenton in die neue Saison starten kann und wünsche viele ausverkaufte Vorstellungen. Welcome back ETF!“

Daniel Nicolai, Intendant des English Theatre, sagte zu den Gästen: „Für das ETF ist es ein Meilenstein, dass wir endlich in unserer angestammten Spielstätte zurückkehren. Michel Friedman, mit dem wir den StreitClub präsentieren, hat zu dem Kampf um die Spielstätte gesagt: ,Ein Theater ohne Spielstätte ist kein Theater.‘ Wahre Worte, Kunst braucht einen Rahmen und ohne Spielstätte waren wir unsichtbar. Jetzt, da wir wieder sichtbar sind, können wir etwas bewegen. Neben den Vorstellungen finden wieder Programme für Schulen, Workshops, Lesungen und Poetry Slams statt. Gleichzeitig liegt noch viel vor uns. Zwei Jahre ohne Spielstätte haben das ETF stark belastet, und nach 23 Jahren besteht auch baulicher Renovierungsbedarf. Dafür suchen wir weiterhin Unterstützer. Für die Hilfe und den Rückhalt aus allen Bereichen der Gesellschaft sind wir sehr dankbar.“

Bereits am 11. April hatte das English Theatre mit einem Soft Opening und der Wiederaufnahme des erfolgreichen Musicals „Something Rotten!“ erste Einblicke in den Spielbetrieb gegeben. Mit „Churchill in Moscow“ startet nun aber nach der langen Pause das erste Stück an bekannter und altbewährter Stelle. Weitere Informationen gibt es unter english-theatre.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Claudia Korenke – Frankfurts neue Stadtverordnetenvorsteherin

Erwartung, Aufbruch, aber auch ein bisschen Anspannung: Am Donnerstag, 23. April, war eine ganz besondere Stimmung im Plenarsaal des Römers zu spüren. Mit ihrer konstituierenden Sitzung ist die Stadtverordnetenversammlung in die 20. Wahlperiode gestartet. Das heißt: Die neu gewählten Stadtverordneten kamen das erste Mal zusammen, um die parlamentarische Arbeit der kommenden fünf Jahre aufzunehmen.

„Wir Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker können für unsere ganze Stadt beispielgebend sein. Wir können zeigen, dass es möglich ist, in der Sache klar und zugleich menschlich anständig miteinander umzugehen“, sagte Oberbürgermeister Mike Josef, der die Sitzung eröffnete. Ein offener Diskurs, das Streiten um die für Frankfurt beste Lösung sei das Lebenselixier einer gelingenden Demokratie. „Wir sollten einander zuhören und nicht von vorneherein anderen Meinungen unterstellen, dass ihre Basis instrumenteller oder unlauterer Natur sei. Bis zum Beweis des Gegenteils können wir einander ruhig einmal Gutes unterstellen. Dann merken wir: Demokratie, der Austausch der Argumente, das ist manchmal anstrengend, aber es ist auch erfüllend und sinnstiftend.“

Anschließend übergab Josef die Sitzungsleitung an Alterspräsident Luigi Brillante und die Stadtverordneten wählten Claudia Korenke zu ihrer neuen Vorsteherin. Sie erhielt 83 von 92 gültigen Stimmen, neun Stadtverordnete votierten mit „Nein“, eine Stimme war ungültig. Korenke ist Mitglied der CDU-Fraktion, der stärksten Kraft im Römer. Zu ihren Stellvertreterinnen und Stellvertretern wurden Veronica Fabricius, Hilime Arslaner und Jan Klingelhöfer gewählt.

Claudia Korenke bringt fünf Jahre Erfahrung als stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin mit ins Amt und hat bereits viel Routine, sowohl als Repräsentantin der Stadtverordnetenversammlung in der Stadtgesellschaft als auch als Sitzungsleiterin. Bereits Korenkes Vater Hans-Ulrich war Stadtverordnetenvorsteher. Von ihm hat die gelernte Redakteurin und PR-Fachfrau auch einen Schwerpunkt ihres ehrenamtlichen Engagements geerbt, die enge Verbindung zu Israel.

Korenke, die neben weiteren Fremdsprachen auch etwas Hebräisch spricht, war unter anderem stellvertretende Bundesvorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Leiterin des Büros Rhein-Main-Region der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung und bis 2025 langjährige Geschäftsführerin der Tel Aviv Foundation. Als junge Frau betreute Korenke aber auch ehrenamtlich italienische „Gastarbeiterfamilien“ für die Missione Cattolica Italiana. 2009 erhielt Korenke das Bundesverdienstkreuz.

Ihr Abitur hat Korenke, die in Berlin geboren wurde, am Frankfurter Elisabethengymnasium gemacht. Lange Jahre arbeitete sie als Redakteurin und hatte eine eigene PR-Agentur in Frankfurt und Leipzig.

In der CDU ist Claudia Korenke seit 1990, die Partei schickte sie nach der Wende nach Leipzig zur Unterstützung der dortigen Christdemokraten in Frankfurts Partnerstadt. Für die frühere Oberbürgermeisterin Petra Roth arbeitete Korenke Mitte der 1990er Jahre als Wahlkampfmanagerin.

„Es ist mir eine Ehre“, antwortete Claudia Korenke auf die Frage, ob sie die Wahl zur Stadtverordnetenvorsteherin annehme. In ihrer kurzen Ansprache bedankte sie sich bei ihrer Vorgängerin Hilime Arslaner und ihrem Vorgänger Stephan Siegler. Hilime Arslaner habe neue Impulse gesetzt und das Bewusstsein für viele Orte der Welt und für diese Stadt, die so sehr unter Beobachtung stehe, geschärft, sagte Korenke. Sie werde diese offene Sichtweise weiter pflegen. Es sei ihr im Übrigen sehr wichtig zu betonen, dass sie die Vorsteherin aller Stadtverordneten sein werde. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Abschnitt der Ludwigshafener Straße wird saniert

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) erneuert die Fahrbahn eines Abschnitts der Ludwigshafener Straße in Höchst. Für die Bauarbeiten ist der Zeitraum von Montag, 27., bis Mittwoch, 29. April, vorgesehen. Zunächst lässt das ASE die alte Fahrbahndecke abfräsen. Nachdem der Fahrbahnunterbau geprüft und gegebenenfalls ausgebessert wurde, wird die neue Fahrbahndecke aus Asphalt eingebaut.

Der betroffene Bereich ist während der Baumaßnahme komplett gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Die Sanierungskosten liegen bei rund 65.000 Euro. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)