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SEF baut Schlitzbuhnen für Artenvielfalt und Kanusport in der Nidda

Mit einer kleinräumlichen ökologischen Maßnahme, dem Einbau von Schlitzbuhnen, also schmalen Steinwällen, verbessert die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) die Gewässerstruktur der Nidda in Nied. Das kommt der Artenvielfalt im sowie dem Kanusport auf dem Fluss zugute. Gemeinsam mit Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert und dem Höchster Kanuclub Wiking 1921 stellte die SEF die neue Strömungstrecke vor.

Die Nidda ist für viele Frankfurterinnen und Frankfurter ein beliebter Ort zur Erholung. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere, den es zu schützen gilt. Freizeitnutzung und Naturschutz zu vereinbaren stellt deshalb durchaus eine Herausforderung dar. „Mit dem Einbau von Schlitzbuhnen in die Nidda in Nied hat die Stadtentwässerung nun eine ökologische Maßnahme umgesetzt, die der heimischen Tier- und Pflanzenwelt sowie dem Kanusport auf der Nidda zugutekommt“, erklärte Siefert, der für die SEF zuständig ist. „Hier zeigt die Stadtentwässerung Frankfurt, dass Naturschutz und Freizeiterlebnis Hand in Hand gehen können.“

Schlitzbuhnen – Steinwälle für mehr Artenvielfalt

Unterhalb der alten Nidda-Brücke hat die SEF mehrere Schlitzbuhnen gebaut, die leicht in den Fluss hineinragen. Sie lenken das Wasser so, dass dort eine stärkere Strömung entsteht – ähnlich wie bei einer kleinen Stromschnelle. Dadurch erhöht sich die Strömungsdiversität, es entstehen unterschiedliche starke Strömungen im Fluss: schnell vom Wasser durchströmte, tiefere Bereiche, als auch ruhigere, flachere Zonen. Schlitzbuhnen sind naturnahe Anlagen, die weder das Gewässer noch das Landschaftsbild negativ beeinflussen, aber positive gewässermorphologische Effekte bewirken. Es ändert sich die Struktur des Flusses und es können sich unterschiedliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere entwickeln. Die Artenvielfalt in der Nidda erhöht sich. In den ruhigeren Zonen, in denen das Wasser langsamer fließt, lagert sich Schwemmmaterial ab und es bilden sich kleine Kiesbänke. Diese Kiesflächen sind unverzichtbare Laichplätze für Fische, insbesondere für seltene Arten wie Nase oder Barbe.

Für die Herstellung der Buhnen musste die SEF nur rund 8000 Euro einsetzen.

Naturerlebnis für Menschen

Von den unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten durch die Schlitzbuhnen profitieren nicht nur die Wasserlebewesen. Auch die Freizeitkanutinnen und -kanuten des Höchster Kanuclubs Wiking 1921 freuen sich, denn sie können den neuen Gewässerabschnitt unterhalb der alten Brücke nun als Trainingsstrecke nutzen.

Für die Ingenieurinnen der SEF ist der strategische Ausbau einer Vielzahl an kleineren Natur- und Erholungsräumen an der Nidda eine wichtige Aufgabe. Sie erwarten eine Entlastung ökologisch sensibler Bereiche, wie zum Beispiel des naturnah umgebauten Höchster Wehres. Ziel ist es, den Menschen Möglichkeiten zur Erholung und Naturerfahrung an der Nidda zu bieten und gleichzeitig die Lebensräume von Tieren und Pflanzen zu schützen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Auftakt der Solartour 2026 in Goldstein

Der Umstieg auf erneuerbare Energien drängt. Das Klimareferat der Stadt startet deshalb eine Veranstaltungsreihe: die „Solartour“. Sie steht unter dem Motto „Sonne nutzen, Kosten senken – Energie in Eigenregie“. Im Laufe des Jahres macht sie mit einem vielfältigen Angebot in mehreren Stadtteilen Station. Den Auftakt bildet am Donnerstag, 16. April, eine Stadtteil‑Infobörse für den Frankfurter Südwesten in Goldstein.

„Sonnenenergie selbst nutzen, unabhängiger werden und dabei langfristig Geld sparen: Viele Menschen interessieren sich bereits für Solarenergie, sie wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. „Genau hier setzt unsere Solartour an: Wir bringen Information und Beratung direkt in die Stadtteile, zeigen konkrete Möglichkeiten und machen den Einstieg so einfach wie möglich: niedrigschwellig, praxisnah und vor Ort.“

Die Veranstaltung findet im Saalbau Goldstein, Goldsteinstraße 314, statt. Von 16.30 bis 20 Uhr dreht sich dort alles um Photovoltaik. Fachleute erklären Planung, Finanzierung und Betrieb von Anlagen. Das Beratungsteam des Klimareferats und des Energiepunkts, der Verbraucherzentrale Hessen und regionale Solar‑Fachbetriebe sowie Initiativen wie Main Solar Balkon beantworten Fragen an Infoständen. Die Teilnahme ist unentgeltlich.

Im Vortragsprogramm ab 17 Uhr spricht etwa Georg Bitterberg von der Verbraucherzentrale Hessen über Photovoltaik auf dem eigenen Dach. Er erläutert auch die absehbaren gesetzlichen Änderungen. Steven Kopke vom Klimareferat informiert über Förderung und Finanzierung. Wolf-Rüdiger Hansen vom BUND Frankfurt präsentiert, ganz praktisch anhand seines Hauses, eine langfristige Kosten-Nutzen-Rechnung. Für dieses Jahr sind zwei weitere Stadtteil‑Infobörsen geplant: am 18. Juni in Nieder‑Eschbach für den Frankfurter Norden und im Herbst in den östlichen Stadtteilen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Fahrzeugkontrolle endet im Gefängnis

Am Dienstag (24. März 2026) ging Polizeibeamten ein Delinquent ins Netz, gegen den gleich mehrere Haftbefehle vorlagen. Der 33-Jährige war zuvor aufgefallen, da er ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss Auto gefahren war.

Gegen 16:15 Uhr bestreiften Polizeibeamte den Bereich rund um die Kasinostraße, als ihnen das Fahrzeug des 33-jährigen Mannes ins Auge fiel. Dass die Beamten den richtigen Riecher hatten, zeigte sich bei der anschließenden Kontrolle. Der Fahrer des Fahrzeuges war nicht nur ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs, sondern fuhr auch unter dem Einfluss berauschender Mittel. Hinzu kam, dass gegen den 33-Jährigen gleich drei offene Haftbefehle vorlagen.

Die Beamten nahmen den Mann fest und lieferten ihn wegen der offenen Haftbefehle in die JVA Frankfurt ein. Während der Mann dort seine bereits vorliegenden Strafen absitzen darf, erwarten ihn nun weitere Verfahren wegen des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Der April im Filmforum Höchst

Der April bringt ein buntes Osterprogramm, Musikalisches, exotische Orte, Filmgeschichte und politische Fragestellungen mit sich: Ab Donnerstag, 2., bis Mittwoch, 8. April, startet das Aprilprogramm mit drei Filmen über Aufsteiger, Absteiger oder dem Dazwischen: „Marty Supreme“ mit Hauptdarsteller Timothée Chalamet, „No Other Choice“ von Park Chan-wook über einen Familienvater in der Arbeitslosigkeit und „Soulemandes Geschichte“, ein Film über einen guineischen Fahrradkurier in Paris. An Ostermontag gibt es ein Volker Koepp Double Feature mit seinem neuen Film „Chronos – Fluss der Zeit“ und „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ in der Jubiläumsfilmreihe. Um Familienstrukturen geht es von Donnerstag, 9., bis Mittwoch, 15. April, mit den Filmen „Rental Family“ sowie Jim Jarmuschs „Father Mother Sister Brother“ und „Night On Earth“.

Außerdem kooperiert das Filmforum Höchst am Sonntag, 12. April, mit der Kinothek Asta Nielsen zu einer besonderen Filmveranstaltung: Mellowdeath ist ein instrumentales Nightmare-Jazz-Duo mit Sara Neidorf (Sarattma, Mad Kate The Tide, Soporose, Pavone Cristallo und außerdem Kuratorin beim Final Girls Film Festival) am Schlagzeug und Isabel Merten (No Chronicles) am Bass. Die Doppelvorführung von „Meshes Of The Afternoon“ und „La Coquille Et LE Clergyman“ wird Mellowdeath live musikalisch begleiten und anschließend für ein Q&A zur Verfügung stehen.

Neben dem wöchentlichen „Dodo“ im April wird der Film „Mein neues altes ich“ zusätzlich am Mittwoch, 15. April, als Dialogveranstaltung mit der Spezialistin und Wechseljahreberaterin Patricia Kochenscheidt gezeigt.

Spannende Filme aus Venezuela und der Diaspora präsentiert das „20. Venezuela im Film – ¡Qué chévere!“ mit Gästen und Gesprächen im Kinosaal. Eröffnet wird am Donnerstagabend, 16. April, mit „Páramos de Leyendas“ von Atahualpa Lichy. Am Festivalsonntag, 19. April, wird um 20 Uhr der dritte ViF Publikums-Preis 2026 verliehen. Auf den Gewinner wartet ein Kunstwerk des Mainzer Künstlers Thilo Weckmüller. Den Abschluss des diesjährigen Festivals bildet der Klassiker „Río Negro“ von Atahualpa Lichy. An allen Tagen werden Filmgäste erwartet – es darf rege diskutiert werden.

Drei Tage Nouvelle Vague: Das Filmforum zeigt den neuen Spielfilm von Richard Linklater „Nouvelle Vague“, der die Entstehung von Godards „Außer Atem“ und die Aufbruchsstimmung der damaligen Zeit erlebbar macht und packt im Rahmen der Jubiläumsfilmreihe die drei Nouvelle Vague Klassiker „Les Mépris“ von Jean-Luc Godard, „Les 400 Coups“ von François Truffaut und „Ma nuit chez Maud“ von Eric Rohmer dazu.

In der letzten Aprilwoche von Donnerstag, 23., bis Mittwoch, 29. April, wird der Berlinale-Gewinner „Gelbe Briefe“ sowie der irakische Film „Ein Kuchen für den Präsidenten“ gezeigt.

Die ausführliche Pressemitteilung mit allen Programmpunkten findet sich beigefügt als PDF-Dokument zum Download. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Spielplatz „Am Liederbach“ – Bauarbeiten beginnen

Unterliederbach bekommt einen neuen Treffpunkt für alle Generationen: Im April starten die Bauarbeiten am Spielplatz „Am Liederbach“. Der alte Spielplatz wird zu einer modernen, familienfreundlichen und inklusiven Freizeitanlage umgebaut.

Ein umfangreiches Beteiligungsverfahren war der Planung vorausgegangen, bei dem Kinder, Jugendliche sowie Anwohnerinnen und Anwohner ihre Ideen und Wünsche einbringen konnten.

„Solche Orte sind für unsere Stadtteile unglaublich wichtig“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Umwelt, Klima und Frauen. „Hier treffen sich Kinder, Jugendliche, Familien und Senior:innen, um gemeinsam Zeit zu verbringen, zu spielen und sich auszutauschen. Gerade für diejenigen, die keinen eigenen Garten oder Balkon haben, ermöglichen solche Räume die Möglichkeit, Teil der Nachbarschaft zu sein und soziales Miteinander zu erleben.“

Der neue Spielplatz wird vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten bieten: Eine große Kletteranlage mit zwei Rutschen und einer Seilbahn, inklusive Spielgeräte wie eine Nestschaukel und eine barrierefreie Sandspielanlage. Ein Leitsystem nach dem Zwei-Sinne-Prinzip auf den Wegen orientiert sich ebenfalls an der Inklusionsmatrix der Vereinten Nationen, die das Grünflächenamt bei allen Spielplatzplanungen umsetzt. Es ermöglicht Orientierung über Tastsinn und Sehsinn, sodass alle Kinder sowie Besucherinnen und Besucher – auch mit Sehbeeinträchtigungen – sicher auf dem Spielplatz unterwegs sein und die Angebote selbstständig nutzen können. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Sitzgelegenheiten für Familien, Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren. Ein modernes Sportareal mit Streetballfeld, Calisthenics-Anlage und Tischtennisplatte wird ebenfalls gebaut. Zahlreiche Bäume und Sträucher – darunter Felsenbirne, Purpurweide und Gewöhnlicher Pfeifenstrauch – sorgen künftig zusätzlich für Schatten und Grün.

Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Oktober abgeschlossen sein. Parallel dazu laufen seit Januar die Kanalsanierungsarbeiten der Stadtentwässerung Frankfurt. Weitere Informationen finden sich unter stadtentwaesserung-frankfurt.de.

Während der Bauarbeiten ist der Spielplatz nicht nutzbar. Die Stadt Frankfurt bittet Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für mögliche Lärmbelästigungen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Tuesday Night Skater starten am 31. März in die neue Saison

Am Dienstag, 31. März, fällt im Hafenpark erneut der Startschuss für die neue Saison der Tuesday Night Skater (TNS). Um 20.30 Uhr beginnt offiziell die erste Tour des Jahres. Der symbolische Startschuss wird durch den Amtsleiter des Sportamts, Florian Fünffinger, gegeben. Zur Auftaktfahrt werden zahlreiche Skaterinnen und Skater erwartet, die anschließend wieder jeden Dienstag bis zum Ende der Mitteleuropäischen Sommerzeit gemeinsam durch die Straßen Frankfurts rollen.

„Die Tuesday Night Skaterinnen und Skater stehen beispielhaft für die sportliche Vielfalt und das gemeinschaftliche Miteinander in unserer Stadt“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef. „Die Veranstaltung verbindet Bewegung, Freizeit und Begegnung im öffentlichen Raum und zeigt, wie lebendig Frankfurt am Main ist. Mein Dank gilt allen Organisatorinnen und Organisatoren, den Sicherheitskräften sowie den vielen Teilnehmenden, die Woche für Woche zu einer sicheren und erfolgreichen Saison beitragen. Ich wünsche allen eine gute und unfallfreie Skatesaison.“

Die Skater-Touren werden weiterhin von Organisator Dirk May im Auftrag der Stadt Frankfurt vorbereitet und durchgeführt. Durch sein Engagement sowie die Unterstützung von Ordnungsamt, Polizei, Sanitätsdiensten und den Verkehrsbetrieben kann das Tuesday Fight Skating auch in diesem Jahr regelmäßig und koordiniert stattfinden. Für die neue Saison wurden einzelne Streckenabschnitte angepasst und optimiert, sodass bekannte Engstellen und Bereiche mit erhöhtem Abstimmungsbedarf künftig umfahren werden.

„Wir starten mit einer TNS Light Tour“, erklärt May. „Diese Tour ist kürzer und wird in einem gemütlicheren Tempo gefahren. Eine Pause am Hafenpark am Anfang und Ende gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, während der Fahrt eine Auszeit zu nehmen – ideal für Anfängerinnen und Anfänger sowie Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger.“ Jeden ersten Dienstag im Monat wird eine solche TNS Light Tour angeboten.

Voraussetzung für die Teilnahme sind grundlegende Kenntnisse beim Bremsen sowie eine sichere Fahrtechnik. Das Tragen von Helm und Schutzausrüstung wird empfohlen. Die Streckenlängen variieren zwischen 27 und 34 Kilometern, das Ende der Veranstaltung ist in der Regel gegen 23 Uhr wieder im Hafenpark vorgesehen.

Sicherheit hat weiterhin höchste Priorität: Neben Polizei und Sanitätsdiensten begleiten rund 80 Ordnerinnen und Ordner in auffälligen Sicherheitswesten die Touren und sorgen für einen sicheren sowie zügigen Ablauf. Aktuelle Informationen zu den jeweiligen Strecken werden jeden Dienstag unter t-n-s.de veröffentlicht. Dort finden sich auch die verbindlichen „TNS-Verkehrsregeln“ für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Solarspaziergang in Sossenheim

Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage bietet Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Als Teil der Solar-Tour des Klimareferats der Stadt Frankfurt bietet das Klimaquartier Sossenheim ein Solar-Spaziergang im Stadtteil an, bei dem Interessierte Photovoltaikanlagen kennenlernen und sich aus erster Hand informieren können.

Der Solar-Spaziergang findet am Dienstag, 14. April, von 17.30 bis 19.30 Uhr statt. Gemeinsam werden zwei Wohngebäude mit installierten Photovoltaikanlagen besucht. Beide Häuser sind vom Treffpunkt aus in etwa fünf bis zehn Minuten fußläufig erreichbar. Nähere Angaben zum Treffpunkt erhalten Interessierte nach der Anmeldung.

Der Spaziergang gibt Einblicke in die Praxis der Solarstromerzeugung im eigenen Zuhause. Neben der Besichtigung der Anlagen berichten die Eigentümerinnen und Eigentümer von ihren Erfahrungen – von Planung und Anschaffung bis zum Betrieb im Alltag.

Begleitet wird der Spaziergang unter anderem von Energieberater Marc Dauner vom Energiepunkt Frankfurt RheinMain. Er steht für Fragen zu technischen Details rund um Photovoltaik zur Verfügung.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Eigentümerinnen und Eigentümer sowie alle Interessierten, die sich über die Möglichkeiten der eigenen Stromerzeugung informieren möchten. Interessierte melden sich  unter icm.de/veranstaltungen an oder schicken eine E-Mail an klimaquartier-sossenheim@icm.de. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 begrenzt.

Über die Internetseite zum Projekt unter frankfurt.de/klimaquartier-sossenheim ist ebenfalls eine Anmeldung möglich. Dort finden sich außerdem aktuelle Termine und Informationen rund um das Klimaquartier Sossenheim. Bei Fragen steht das Team des Sanierungsmanagements per E-Mail an klimaquartier-sossenheim@icm.de zur Verfügung. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

34-Jähriger ausgeraubt – Zeugen gesucht

In der gestrigen Nacht (17. März 2026) raubten nach aktuellen Erkenntnissen fünf bislang unbekannte Täter einen 34-jährigen Mann aus. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Der Geschädigte verließ gegen 21:55 Uhr eine Tankstelle in der Westerbachstraße. Hier hätten ihn nach seinen Angaben insgesamt fünf Männer abgefangen, geschlagen und dann sein Mobiltelefon und seine Geldbörse entwendet.

Im Anschluss entfernten sich die Männer in unbekannte Richtung. Es sollen ausschließlich Männer im Alter zwischen 20-30 Jahren gewesen sein.

Eine unmittelbar nach Bekanntwerden eingeleitete Fahndung der Polizei im Nahbereich verlief ergebnislos.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem zuständigen Fachkommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 – 51299 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Barock am Main 2026: Oberbürgermeister Josef und Quast stellen Programm vor

Auch in diesem Jahr wird die „Westcoast“ in Griesheim die Ersatzspielstätte für das über Frankfurts Grenzen hinaus beliebte Theaterfestival „Barock am Main“ sein. Open-Air und mit viel Industriecharme direkt am Main steht in diesem Jahr endlich wieder ein hessischer Molière auf dem Programm. Mit Unterstützung von Oberbürgermeister Mike Josef präsentierte Michael Quast, Leiter des Festivals und Direktor der Volksbühne im Großen Hirschgraben, das diesjährige Programm im Ludwig-Landmann-Saal im Rathaus Römer. Dieses Jahr wird „Die Schule der Frauen“ gezeigt, eine Komödie von Wolfgang Deichsel nach Molière in hessischer Mundart.

Der reiche Bürger Arnold hat die fixe Idee, sich eine ideale Ehefrau zu erschaffen. Zu diesem Zweck lässt er das Mädchen Agnes unberührt von Bildung und allen weltlichen Einflüssen aufziehen. Horazius, der Sohn eines Geschäftsfreundes von Arnold, kommt in die Stadt und verliebt sich in sie. Arnold muss durch alle Höllen der Eifersucht gehen und kämpft verzweifelt um seinen absurden Lebenstraum, doch Agnes erweist sich als erstaunlich gewitzt. Deichsels Übertragung des Klassikers Molière ins Hessische bringt die Figuren ganz nah an das Publikum heran. Der Kontrast zwischen Mundart und strengem Versmaß ist eine Mischung, die das Vergnügen an dieser Komödie noch einmal steigert.

Josef sagte: „Barock am Main gehört längst zu den kulturellen Höhepunkten in Frankfurt, besonders im Westen unserer Stadt. Ich freue mich, dass mit dem ‚Westcoast‘ in Griesheim ein Gelände gefunden wurde, an dem das Festival aktuell gut aufgehoben ist. Zeitgleich sind die Sanierungsarbeiten des Bolongaropalasts derzeit voll im Zeitplan. Ich hoffe, dass es keine unerwarteten Verzögerungen mehr gibt und Barock am Main dann 2027 an die ursprüngliche Spielstätte zurückkehren kann. Nun freue ich mich aber erst einmal auf eine tolle Festivalsaison, die wir als Stadt über das Kulturamt gerne unterstützen.“
Oberbürgermeister Mike Josef und Michael Quast, Gründer und Leiter des Theaterfestivals Barock am Main, bei der Pressekonferenz zum Festival „Barock am Main“, Copyright: Andreas Malkmus
Michael Quast sagte: „Der Spielort direkt am Wasser ist wunderbar und die Mischung aus Mundarttheater, Industriearchitektur und Lastkähnen einmalig. Dabei wollen wir aber eins nicht vergessen: Wenn ich an der Westcoast in den Main spucke, treibts am Bolongaropalast vorbei!“

Sarah Groß inszeniert die Komödie mit dem Barock am Main-Ensemble und Michael Quast als Arnold. Es spielen Alexander J. Beck, Pirkko Cremer, Jochen Döring, Ulrike Kinbach, Rainer Ewerrien und Michael Quast.

Das Festival „Barock am Main“ findet vom 30. Mai bis 14. Juni an der „Westcoast“, Stroofstraße, Höhe Hausnummer 35 in Griesheim statt. Tickets können telefonisch unter 069/427262649 oder unter barock-am-main.com erworben werden. Der Eintritt kostet zwischen 36 und 49 Euro, Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten zahlen 15 Euro. Der Einlass startet 90 Minuten vor Beginn. Die Veranstaltung findet unter freiem Himmel statt, alle Sitzplätze sind nummeriert und – außer der ersten Reihe – überdacht. Zusätzlich gibt es barocke Platzmusik. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)