
Auch schon wieder mehr als zehn Jahre alt ist dieses Foto der Güterzugdampflokomotive 52 4867 des Vereins Historische Eisenbahn Frankfurt e.V. Die Lokomotive scheint gerade mit ihrem Zug den Bahnhof von Königstein im Taunus verlassen zu wollen.

Auch schon wieder mehr als zehn Jahre alt ist dieses Foto der Güterzugdampflokomotive 52 4867 des Vereins Historische Eisenbahn Frankfurt e.V. Die Lokomotive scheint gerade mit ihrem Zug den Bahnhof von Königstein im Taunus verlassen zu wollen.


Der „Langer Franz“ soll seinen Hut wieder bekommen. Der größere der beiden Rathaustürme am Westrand des Südflügels des Frankfurter Rathauses soll jetzt die Turmspitze wieder bekommen, die er während des Zweiten Weltkriegs verloren hatte. Entsprechende Beschlüsse wurden aktuell gefasst.
Aber auch mit der Notbedachung aus dem Jahr 1952 ist der große Rathausturm gut sichtbar und hinterlässt einen schmucken Eindruck. Da sind die Uhren und die beiden Glasmosaikbilder, die heute den zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbauten Turm schmücken.
Da ist nach Osten der heilige Florian als Schutzpatron gegen Feuersbrunst von Robert Forell und nach Westen der heilige Michael von Karl Julius Grätz als Schutzpatron der Schwachen auf dem Schaft des Turmes abgebildet. Beide und auch deren Ausrichtung machen Sinn, wenn man sich Frankfurts Entwicklung und Geschichte näher betrachtet.
Zur Bethmannstraße hin befindet sich ein Erker im Stil der Frührenaissance. Hinter dessen Fenster residierte ab 1905 Oberbürgermeister Franz Adickes und genoss von dort aus den Ausblick auf Frankfurt.
Der große Rathausturm ist übrigens einem Brückenturm nachempfunden, der einmal die Sachsenhäuser Seite der Alten Brücke begrenzte und bereits im 18. Jahrhundert niedergelegt wurde..
Auch der zweite, etwas niedrigere Turm an der Südecke war angelehnt an ein altes Frankfurter Bauwerk: Der kleiner Bruder entsprach in seinem Dachaufbau dem des Salmensteinschen Hauses, das um 1350 auf der alten Stadtmauer von Frankfurt am Fischerfeld erbaut wurde. Dieser Turm bekam im Volksmund den Namen „Kleiner Cohn“. Da „Kleiner Cohn“ eine Anspielung auf ein antisemitisches Operettenlied aus dem Jahr 1900 war, vermeidet man heute diesen Namen und bezeichnet den kleinen Turm als „Kleiner Rathausturm“. Auf dem linken Bild unten ist der kleine Rathausturm gerade noch am rechten Bildrand zu erahnen.



Der zunehmende Mond über dem östlichen Frankfurt am Main Unterliederbach. Die Mondsichel wurde gegen 22:30 Uhr aufgenommen.
Die Verwaltungsstelle Höchst nimmt ab sofort für die Bürgersprechstunde von Oberbürgermeister Mike Josef am Donnerstag, dem 21. August 2025, Anmeldungen entgegen. Der Dezernent für die westlichen Stadtteile kommt an diesem Tag in den Gartenpavillon des Bolongaropalastes. Bürgerinnen und Bürger der westlichen Stadtteile haben die Möglichkeit in der Zeit von 13:30 bis 15:30 Uhr ein persönliches Gespräch mit Josef zu führen.
Gesprächswünsche können mit der Angabe von Vor- und Nachname, Anschrift, Telefonnummer und des konkreten Anliegens per E-Mail an verwaltungsstelle.hoechst@stadt-frankfurt.de eingereicht werden. Anmeldungen werden bis Freitag, dem 4. Juli 2025, entgegengenommen.
Seit dem frühen Morgen ist der S-Bahn-Verkehr in Frankfurt am Main gestört. Es kommt im gesamten S-Bahn-Netz zu Verspätungen und zu kurzfristigen Teilausfällen, Ausfällen und Umleitungen.
Ursache sind gleich zwei Vorfälle. Am Tiefbahnsteig im Frankfurter Haupbahnhof ist es zu einem Notarzteinsatz gekommen, an der Konstablerwache zu einem Feuerwehreinsatz.
Die S1 fährt in beiden Richtungen über die Fernbahnsteig und über Frankfurt-Süd, die Linie S5 wendet bereits in Frankfurt-Rödelheim. Aktuelle Auskünfte des RMV beachten! (Stand: 06:25 Uhr)
War der BND – für Unwissende der Bundesnachrichtendienst – früher ewas, was im Verborgenen wirkte, geht er jetzt offensiv an die Öffentlichkeit. Ein Online-Shop soll den modebewussten Menschen beglücken.
Tassen oder Thermobecher, Notizbücher, Lanyards und Kugelschreiber gibt es dort. Auch an Kleidsames wie Socken, Hoodies oder Caps wurde gedacht. Aber Vorsicht, die Socke unter dem langen Hosenbein wirkt wieder nur im Verborgenen!

Ein Sonntag – aber kein Sonnentag – im Juni im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach. Die Kreuzung von Gotenstraße und Sieringstraße ist meist stark befahren, präsentiert sich an diesem Tag sehr ruhig.
Nachdem vier Orang-Utans aus dem Bonsari-Wald, der Menschenaffenanlage des Frankfurter Zoos ausgebrochen waren, sollen jetzt Experten klärer, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Offenbar waren sich Menschen und Affen nicht zu nahe gekommen.
Die Orang-Utans des Frankfurter Zoos seien zwar eher gemütlicher Natut, Muttertiere könnten aber aggresiv reagieren, wenn jemand ihrem Nachwuchs zu nahe komme, so der Frankfurter Zoo in einer Verlautbarung. Auch die Gattung Mensch verhielt sich ganz entgegen ihrer Art vernünftig und folgte bei der Räumung des Zoos den Anweisungen des Personals.
Ach so: Orang-Utans werden als gefährlich eingestuft.
Warum zwei Muttertiere mit ihren Jungen ausbüxen konnten, sollen jetzt Experten klären. Es scheint nicht ganz einfach zu sein, denn augenscheinlich sind die vier Tiere an einer Stelle entwichen, die man gar nicht im Auge gehabt hätte.
Die Rückführung der vier Affen soll übrigens mit Hilfe von Nüssen erfolgt sein.
Vier Orang-Utans sind am Dienstag, dem 17. Juni 2025, gegen 14:00 Uhr aus dem Borgori-Wald entwichen. Der Frankfurter Zoo wurde vorsorglich geräumt. Nach gut einer Stunde waren die Menschenaffen wieder zurück im sicheren Tierhaus. Es kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden. Um 15:45 Uhr konnte der Zoo wieder geöffnet werden.
Vom 24. Juni bis 2. Juli 2025 führt die Branddirektion Frankfurt am Main gemeinsam mit zahlreichen städtischen Ämtern, Behörden, Einrichtungen der kritischen Infrastruktur sowie medizinischen Partnern die mehrtägige und stadtweite „Übung Bevölkerungsschutz“ (kurz ÜB’s! 2025) durch. Die Übung ist die bisher umfangreichste ihrer Art in Frankfurt und dient der Stärkung des kommunalen Krisenmanagements sowie der operativen Einsatzstrukturen im Bevölkerungsschutz.
„Mit der Kurzformel „ÜB’s!“ wird eines der zentralen strategischen Ziele der Branddirektion im Bevölkerungsschutz auf den Punkt gebracht: Alle Akteure – von Einsatzkräften bis zur Stadtverwaltung – müssen regelmäßig üben, um im Ernstfall vorbereitet zu sein. Der prägnante Slogan steht damit stellvertretend für die Notwendigkeit, gemeinsame Übungen zur Stärkung der Reaktionsfähigkeit konsequent auszubauen“, erläutert Markus Röck, Leiter der Branddirektion Frankfurt am Main.
„ÜB’s! 2025“ ist eine mehrteilige Übung mit verschiedenen Schwerpunkten in einem hybriden Bedrohungsszenario:
In der dritten Phase der Übung wird zudem der Hessische Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck vor Ort sein, um sich ein Bild von der Arbeit des operativ-taktischen Führungsstabs zu machen. Das Land Hessen stellt aktuell ein umfangreiches Schulungsangebot durch die Fa. LÜLF+ Sicherheitsberatung GmbH als externen Dienstleister für die Katastrophenschutz- und Verwaltungsstäbe aller unteren Katastrophenschutzbehörden in Hessen zur Verfügung und unterstützt auch bedarfsangepasst diese Übung im Rahmen dieser Schulungsreihe. Der Besuch unterstreicht die hohe Bedeutung, die dem Bevölkerungsschutz und der Vorbereitung auf hybride Bedrohungslagen auch auf Landesebene beigemessen wird.
Im Zentrum der „ÜB’s! 2025“ stehen Szenarien sogenannter hybrider Bedrohungen – also Lagen, in denen staatliche Strukturen, die Gesellschaft oder auch kritische Infrastrukturen durch Sabotage, Desinformation und Fake News oder Cyberangriffe unter Druck geraten. Solche Szenarien zeichnen sich dadurch aus, dass man sich nicht in einem klassischen Krieg, aber auch nicht mehr im völligen Frieden befindet – ein Zwischenzustand, in dem ein Aggressor gezielt Instabilität erzeugt. Das komplexe Bedrohungsszenario spiegelt eine Form moderner Krisen wider, wobei bewusst gesteuerte und sich gegenseitig verstärkende Ereignisse auftreten – ein realistisches Szenario, das im aktuellen sicherheitspolitischen Umfeld zunehmend an Bedeutung gewinnt.
„Hybride Bedrohungslagen sind im aktuellen weltpolitischen Kontext ein realistisches Szenario. Um im Ernstfall in komplexen, schnell wachsenden Schadenslagen und unter hohem Zeitdruck handlungsfähig zu sein, müssen wir auch als Stadtverwaltung und als Bevölkerungsschutz vorbereitet sein. Die Übung soll nicht nur Prozesse und Fähigkeiten im Einsatz und im Führungsstab härten, sondern auch aufzeigen, wo wir noch Optimierungspotenzial haben“, betont Markus Röck. „Gleichzeitig wollen wir auch die Bürgerinnen und Bürger dafür sensibilisieren, wie wichtig Vorbereitung und Selbstvorsorge sind. Denn eine funktionierende Gefahrenabwehr ist im Krisenfall zwingend darauf angewiesen, dass auch die Bevölkerung vorbereitet ist und eigenverantwortlich handeln kann.“
Annette Rinn, Dezernentin für Ordnung, Sicherheit und Brandschutz, hebt hervor: „Städtisches Krisenmanagement muss im Ernstfall funktionieren – und das erfordert klare Prozesse, geschulte Strukturen und regelmäßiges Training. ‚ÜB’s! 2025‘ ermöglicht genau das: Wir schärfen das Rollenverständnis, stärken die Durchhaltefähigkeit der Verwaltung und fördern die Zusammenarbeit über Ämter- und Zuständigkeitsgrenzen hinweg. Nur so schaffen wir ein belastbares kommunales Gefüge, das auch in außergewöhnlichen Lagen handlungsfähig bleibt.“
Vorbereitung ist Teamarbeit: Mit der Übung soll auch die Öffentlichkeit für die Bedeutung des Bevölkerungsschutzes sensibilisiert werden. Über die Social Media-Kanäle der Feuerwehr Frankfurt wird es Einblicke in die Übung gegeben. Außerdem erhalten Bürgerinnen und Bürger hier Tipps zur Krisenvorsorge. (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)
Weitere Informationen:
E-Mail: pressestelle.feuerwehr@stadt-frankfurt.de
Internet: http://www.feuerwehr-frankfurt.de