Alle Beiträge von Jürgen Lange

... wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, schreibt und fotografiert und ist ein Fan guter handgemachter Musik.

Christiane Riemann, Keramikgestaltung

Christiane Riemann
Christiane Riemann inmitten einiger ihrer Arbeiten

Anlässlich der Tage der offenen Töpferei am 14. und 15. März 2015 machte Christiane Riemann aus Frankfurt am Main Unterliederbach wieder einmal auf sich und ihre Arbeiten aufmerksam. Ihre Werkstatt befindet sich im Keller des Hauses, hier entstehen Gefäße und Leuchter aus feinem Porzellan. Mal sind sie  weiß, mal sind sie angemalt, häufig so dünn, dass das Licht durch scheint.

Christiane Riemann ist seit 1991 als freischaffende Keramikerin tätig. Seit dem Jahr 2007 arbeitet Frau Riemann mit der Höchster Porzellanmanufaktur zusammen, die  Kollektion „Lagena” ist das Ergebnis. Ebenfalls seit 2007 stellt Frau Riemann regelmäßig aus.

Ihre Arbeiten entstehen auf der Töpferscheibe und werden nach einem ersten Brand weiterverarbeitet. Durch verschiedene Techniken entstehen die reliefartigen Strukturen, wo das Porzellan dann so dünn ist, dass selbst Kerzenlicht durchscheint. Das Porzellan wird anschließend bemalt oder es werden weitere Teile anmodelliert oder es wird weiß belassen.

Christiane Riemann ist mit ihren Arbeiten auf dem 7. Kreativmarkt der Höchster Porzellanmanufaktur am 21. März 2015 vertreten.

Der Link zur Seite von Christiane Riemann.

Der Link zur Kollektion „Lagena”.

Beispiele für die  Arbeiten von Christiane Riemann. Für eine vergrößerte Ansicht bitte auf die Miniaturen klicken:

Der Hortensienring schließt sich

Hortensienring, Frankfurt am Main Unterliederbach, Rückseiten der Häuser von Westen gesehen
Die Luft ist raus aus dem Ball, der Bolzplatz dem Weg für die Baumaschinen gewichen …

Der Hortensienring im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach schließt sich. Das Bild oben zeigt die Gebäuderückseiten der westlichen Bebauung entlang des Hortensienrings. Bolzplatz und Basketballkorb sind kaum noch nutzbar. Den Bolzplatz quert zwischenzeitlich ein Schotterweg für Baumaschinen, der Platz vor dem Basketballkorb wird teilweise als Ablage für Baumaterial genutzt.

Auch der nach Norden gerichtete Abschnitt des Hortensienrings wird derzeit bebaut. Ob da endlich die geplante Kindertagesstätte entsteht? Das untere Bild zeigt den aktuellen Zustand der dort im Bau befindlichen Häuser.

Hortensienring, Frankfurt am Main Unterliederbach, Nordzeile. Die Häuser gehen ihrer Fertigstellung entgegen
Nördliche Bebauung des Hortensienrings in der Unterliederbacher Parkstadt

VfB gewinnt zweites Spiel unter Trainer Christian Kreil

Der VfB Unterliederbach konnte heute sein Spiel in der Verbandsliga Mitte gegen den FV Biebrich 02 mit 2:1 für sich entscheiden. Damit haben die Unterliederbacher im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Christian Kreil den zweiten Sieg eingefahren, was Hoffnung im Kampf gegen den Abstieg beim Frankfurter Stadtteilverein macht.

Zaubernußplatz? Wo ist der denn?

Zaubernußplatz - ein Ort, den es noch zu beleben giltIn Frankfurt am Main Unterliederbach harrt ein weiterer Platz seiner Nutzung als Begegnungsstätte für Menschen, der Zaubenußplatz. Sechs Bänke stehen zum Ruhen bereit. Er musste allerdings erst einmal mit hässlichen Betonringen, die auf Paletten liegen, vor einer Fehlinterpretation bewahrt werden: Der gemeine Autofahrer hielt den Platz – wen wundert es bei dieser Gestaltung – für einen Parkplatz. Warum gestaltet man einen Platz, der für Menschen da sein soll, nicht gleich so, dass dies jeder sieht?

Ungenutzte Plätze gibt es in Frankfurt viele. Vom Zaubernußplatz aus sind es nur wenige Meter bis zu einem weiteren Platz in der Parkstadt, der meist ausgestorben da liegt, – es sei denn, er wird als Parkplatz genutzt. Die Planer hatten dort Mediterranes, also das pure Leben, im Sinn …

Schallplatten- und CD-Börse in der Jahrhunderthalle Frankfurt

In der Jahrhunderthalle Frankfurt findet am Sonntag, dem 15. März 2015, zwischen 11 und 16 Uhr eine Schallplatten- und CD-Börse statt, auf der Musikliebhaber sowohl gebrauchte als auch neue Tonträger aller Musikrichtungen erwerben können, darunter Importe und Raritäten. Auch Sammler von Film-DVDs werden auf ihre Kosten kommen.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man die Jahrhunderthalle mit den S-Bahnlinien S1 und S2 (Frankfurt-Höchst Farbwerke) oder mit den Bussen der Linien 53 und 54. Von der Station Frankfurt-Höchst Farbwerke sind es etwa sieben Gehminuten bis zur Jahrhunderthalle.

Ehrenamtliche, Anerkennung und die Stadt

Ehrenamtlich tätig zu sein ist schön. Man kann sich einbringen. Das bringt Anerkennung, vielleicht sogar einen Ehrenbrief. Die Arbeit ist ja zu schaffen, man plant Ausflüge und Veranstaltungen,  tut was für die Integration. Nicht nur für Menschen mit Migrationshintergrund, denn es gibt auch noch andere Menschen die etwas neben unserer Gesellschaft stehen. Man erzielt Erfolge, ist jetzt schon zehn Jahre in seinen Aufgaben aufgegangen. Und es könnte so weitergehen.

Und dann die Stadt. Die muss derzeit einem Mangel an bezahlbarem Wohnraum entgegenwirken. Neuen Wohnraum zu erstellen, ist eine langwierige Sache. Die selbst erdachten Regularien sorgen dafür. Also baut man da, wo bereits eine Baugenehmigung vorliegt. In der Engelsruhe ist das so. Ob das sozial verträglich ist, ist unwichtig. Reparieren können ja andere, Ehrenamtliche. Frankfurt hat ja den schönen Limpurgsaal. Der eignet sich hervorragend zum Verteilen von Ehrenbriefen.

Frankfurter Stadtansichten (11)

Im Frankfurter Stadtplanungsamt denkt man richtig städtisch. Da wirft man gar den einen oder anderen Platz zwischen die Häuser. Wozu? Sieht nett aus. Hier ist es gar ein Forum, auf dem etwas geschehen sollte, ein Platz des Austauschs unter Menschen. Menschen? Die sieht man hier nicht. Man hat noch rechtzeitig alles weggeplant, was aus diesem Ort eine „Neue Mitte” hätte machen können …