Alle Beiträge von Jürgen Lange

... wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, schreibt und fotografiert und ist ein Fan guter handgemachter Musik.

„Frau Holle“ in Frankfurt angekommen

Der Frankfurter Weihnachtsbaum ist auf dem Römerberg angekommen. „Frau Holle“ hat den Weg aus dem Spessart nach Frankfurt gut überstanden. Die Reise erfolgte auf einem Schwertransporter. Auf dem Römerberg wird der Baum jetzt erst einmal für seine Rolle vorbereitet. Während des Frankfurter Weihnachtsmarks soll er diesen schmücken.

Eintracht Frankfurt: Einen Punkt gewonnen?

Ich weiß nicht, ob sich noch jemand an den letzten Bundesligasamstag erinnern kann. Es war der 9. Spieltag und Eintracht Frankfurt war zu Gast beim 1. FC Heidenheim. Heidenheim hatte in den acht Spielen zuvor gerade mal vier Punkte geholt, den fünften sollte ihnen die Eintracht spendieren.

Gut, die Eintracht hatte aus dem DFB-Pokalspiel in der vergangenen Woche 120 Spielminuten in den Knochen, aberso erging es Borussia Dortmund auch. Und die Dortmunder mussten sogar einen Tag früher wieder ran. Eine Frage der Konzentration, eine Frage des Trainings?

In der ersten Halbzeit spielten die Frankfurter fahrig und einfallslos. Trotzdem zappelte der Ball einmal im Tor der Heidenheimer. Dingert pfiff ein Offensivfoul der Frankfurter, nach dem Urteil vieler neutraler Beobachter eine Fehlentscheidung. des Schiedsrichters (23. Spielminute). Ein zu einfacher Konter führte dann zur Führung der Hausherren (32.).

In der zweiten Halbzeit wurde die Eintracht aktiver. Wahi war immer noch auf dem Platz. Dann klappte endlich etwas, Kistensen traf mit einem Kopfball ins Heidenheimer Tor, die butterweiche Flanke war von Brown gekommen (55.). Dann passierte nicht mehr viel, sodass beide Mannschaften mit dem Unentschieden zufrieden sei mussten.

Vor zehn Jahren: Am Liederbach

Die Aufnahmen auf dieser Seite entstanden am 1. November 2015 von dem schmalen Fußweg, der an dieser Stelle auf der Höhe des alten Ortskerns von Unterliederbach am Liederbach entlang führt, aus. Der Liederbach bildete einst die Ostgrenze des einstigen Dorfes.

Auf alten Karten sieht man, dass sich der Liederbach vor dem Dorf teilte, es um- und durchfloss und sich anschließend wieder vereinte. Höchst war von Unterliederbach aus gesehen einmal Ausland und Frankfurt am Main weit. Heute existiert nur noch der östliche Arm des Baches.

Vor zehn Jahren: An der Königsteiner Straße

Der November 2015 startete mit einem fotogenen Himmel, der sehr gut zu dem Gebäude im Vordergrund passt. Die Königsteiner Straße, früher Sodener Chaussee, in Frankfurt am Main Unterliederbach war wohl mal etwas anders geplant. Auch heute findet man bei einigen Gebäuden noch zurückgesetzte Hausfronten und Vorgärten. Rechts im Hintergrund schaut man auf die Rückfront der relativ neuen Wohnbebauung an der Gotenstraße.

Rettungshubschrauber kurz nach dem Start

Mehr als zwei Jahre alt ist diese Aufnahme schon. Sie entstand 2023 vom Krankenbett aus. Benutzt wurde ein Smartphone von Alcatel aus der 80-Euro-Klasse.. In der Originalaufnahme verschwindet der Hubschrauber in der Nähe des Fensterrahmens und eines Vorhangs. Die Funktion „Freistellen“ in dem Bildbearbeitungsprogramm IrfanView hatte ich damals noch nicht begriffen. Eine weitere Bearbeitung fand mit HDR projects 9 statt.

Die Aufnahme entstand übrigens in Frankfurt am Main Höchst von einem Zimmer im dortigen varisano Klinikum aus.

Schwanheim: 4.000 Bäume in Pflanzaktion gepflanzt

Etwa 350 Bürgerinnen und Bürger haben am Samstag, 25. Oktober, in Schwanheim rund 4000 junge Bäume gepflanzt. Zu dieser Aktion hatte die Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez auch in diesem Jahr eingeladen. „Der Frankfurter Stadtwald ist unsere grüne Lunge, unser Schutzschild in der Klimakrise, ein gemeinsamer Schatz, den wir bewahren müssen, denn er kämpft gerade ums Überleben. Jeder neu gepflanzte Baum ist ein Stück Hoffnung, ein Versprechen an die Zukunft. Deshalb freue ich mich riesig über die vielen Frankfurterinnen und Frankfurter, die mit angepackt haben. Gemeinsam zeigen wir, dass Klimaschutz dort beginnt, wo wir selbst aktiv werden“, sagt Zapf-Rodríguez.

Der Frankfurter Stadtwald ist mit über 5.000 Hektar das größte zusammenhängende Waldgebiet in kommunalem Eigentum Deutschlands und die wichtigste klimatische Ausgleichsfläche der Stadt. Hitze, Dürre und Schädlinge haben die vergangenen Jahre dem Wald massiv zugesetzt. Viele Flächen zeigen deutliche Ausfälle, insbesondere bei Nadelbäumen wie der Kiefer.

Die diesjährige Pflanzaktion fand auf einer ehemaligen Kiefernkulturfläche statt, die in den vergangenen Jahren stark unter den Folgen des Klimawandels gelitten hat. Ein großer Teil der dortigen Bäume ist infolge von Trockenheit und Borkenkäferbefall abgestorben. Die Fläche bietet nun die Möglichkeit, mit gezielten Pflanzungen klimaresilienter Baumarten den „Wald von morgen“ zu begründen. Gepflanzt wurden neben heimischen Traubeneichen hauptsächlich Flaumeichen. Die Traubeneichen wurden aus Frankfurter Saatgut gezogen und stammen von Bäumen, die bereits unter den schwierigen klimatischen Bedingungen der vergangenen Jahre im Frankfurter Stadtwald gewachsen und damit gut an das Stadtklima angepasst sind. Die Heimat der Flaumeiche hingegen ist ursprünglich Südfrankreich, mittlerweile kommt sie aber auch im Raum Freiburg vor. „Die natürliche Ausbreitung dieser Art nach Frankfurt ist zu erwarten, wird aber auf natürlichem Weg noch mehrere Jahrhunderte dauern. Daher helfen wir durch gezielte Pflanzungen nach, da sich bereits auf Versuchsflächen in Frankfurt gezeigt hat, dass die Flaumeiche nicht nur gut wächst, sondern auch von den heimischen Insekten und Pilzen angenommen wird“, erklärt Dr. Tina Baumann, Leiterin der Abteilung StadtForst im Grünflächenamt.

Ergänzt wurde die Pflanzung durch Spitzahorn, Esskastanien, Kirschen und Linden – ebenfalls robuste Laubbäume, die gut mit Trockenheit umgehen können.

Es war bereits die vierte Pflanzaktion, die gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern im Frankfurter Stadtwald durchgeführt wurde. Seit Beginn der Initiative haben etwa 1.500 Helferinnen und Helfer insgesamt mehr als 15.000 Bäume gepflanzt. Die nächste Aktion wird voraussichtlich im Herbst 2026 stattfinden.

Wer sich für den Erhalt der Bäume im Frankfurter Stadtwald engagieren möchte, kann dies weiterhin mit einer Spende auf das von der Stadt Frankfurt eingerichtete Konto mit der IBAN DE34 5005 0201 0000 000208 bei der Frankfurter Sparkasse tun. Als Verwendungszweck bitte Folgendes angeben: 1038-54289000-670472-1.22.07.01.09-A9-STADTWALD. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Läuft in Frankfurt?! – Fußverkehrsforum Frankfurt 2025

Um gemeinsam mit den Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern darüber zu sprechen, wie der Fußverkehr in Frankfurt gestärkt und attraktiver gestaltet werden kann, lädt die Stadt Frankfurt am Freitag, 31. Oktober, von 16 bis 19 Uhr zu einem Fußverkehrsforum in der Evangelischen Akademie Frankfurt, Römerberg 9, ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Entwicklung der Frankfurter Fußverkehrsstrategie statt. Sie informiert über den aktuellen Stand der Strategie, stellt geplante Maßnahmen vor und bietet die Möglichkeit, diese zu bewerten, zu priorisieren und zu ergänzen. Die Teilnahme ist kostenfrei und es ist keine Anmeldung erforderlich.

„Unser Ziel ist es, das Thema Fußverkehr stärker in der Öffentlichkeit zu verankern, verschiedene Perspektiven einzubeziehen und über den Entwicklungsprozess zu informieren“, erläutert Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert. „Das besonders Attraktive an diesem Beteiligungsformat ist, dass Teilnehmende in Mitmach-Aktionen erleben können, wie es sich etwa anfühlt, mit eingeschränktem Sehvermögen zu gehen“, erklärt Siefert. „Ich selber freue mich schon darauf das digitale Mobilitäts-Tool ‚Streetmix‘ auszuprobieren. Damit kann man Straßenraum nach eigenen Vorstellungen neu aufteilen und anordnen.“

Neben einer Podiumsdiskussion mit Expertinnen und Experten informiert das Team der Fußverkehrsstrategie, bestehend aus Fachleuten des Amts für Straßenbau und Erschließung und des Straßenverkehrsamts, über aktuelle Entwicklungen und den weiteren Ablauf des Prozesses. Besucherinnen und Besucher können direkt mit den Planenden ins Gespräch kommen und Anregungen einbringen. Erwartet werden spannende Diskussionen rund ums Zufußgehen in der Stadt – mit Mobilitätsdezernent Siefert, Sina Steel von der Goethe-Universität und vom Verein Fuß, Joachim Stoll vom Handelsverband Hessen sowie Brigitte Buchsein vom Blinden- und Sehbehindertenbund.

Online-Beteiligung für alle, die nicht vor Ort teilnehmen können

Am gleichen Tag, dem 31. Oktober, startet die zweite Phase der Online-Beteiligung im städtischen Beteiligungsportal ffm.de. Sie behandelt dieselben Themen wie das Forum – die Handlungsfelder und Maßnahmen zur Verbesserung des Fußverkehrs – und läuft bis Freitag, 21. November. Bürgerinnen und Bürger können ihre Meinungen, Bewertungen und Vorschläge bequem von unterwegs und zuhause aus online einbringen.

Ergebnisse fließen in die Strategie ein

Die Ergebnisse aus Fußverkehrsforum und Online-Beteiligung werden sorgfältig ausgewertet und in die weitere Ausarbeitung der Frankfurter Fußverkehrsstrategie einfließen, die bis Ende 2026 fertiggestellt wird. Ziel ist es, gemeinsam mit der Bevölkerung die wichtigsten Maßnahmen zu priorisieren und weitere Aspekte zu identifizieren, die für eine fußverkehrsfreundliche Stadt relevant sind. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)