Alle Beiträge von Jürgen Lange

... wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, schreibt und fotografiert und ist ein Fan guter handgemachter Musik.

Frankfurter Stadtansichten (28)

Heute fällt unser Blick auf die ältere der beiden Eisenbahnbrücken, die im Frankfurter Stadtteil Nied über die Nidda führen. Die Steinbogenbrücke wird seit 1839 genutzt und wurde 2018 denkmalgerecht teilerneuert. Sie ist damit die älteste, noch in Betrieb befindliche Eisenbahnbrücke ihrer Art in Hessen. Nied gehörte 1839 noch zum Herzogtum Nassau und wurde erst 1928 nach Frankfurt eingemeindet.

Die „Eisenbahnbrücke Nied“ wurde für die Taunus-Eisenbahn gebaut. Ihr Erbauer war Paul Camille von Denis, nach dem der zwischen den Frankfurter Stadtteilen Nied und Gallus an den Bahngleisen entlang verlaufende Denisweg benannt ist.

Spielplätze in der Unterliederbacher Parkstadt werden …

Die Spielplätze in der Unterliederbacher Parkstadt werden – endlich. Bereits 2012 wurden die ersten Häuser im damals „Blumenwiese“ genannten Bauabschnitt bezogen. Junge Familien mit Kindern waren die Zielgruppe für die neu erbauten Häuser. Es fehlte allerdings an kindgerechter Infrastruktur. Bald schon gab es Interessenkonflikte, Kinder spielten auf der Straße, Autofahrer fürchteten um den Lack ihrer Autos. Gefährlicher aber war die rücksichtslose Fahrweise einiger Autofahrer, die ihr Vehikel viel zu schnell durch die Wohnsiedlung bewegten.

Jetzt endlich, sieben Jahre später, entstehen Spielplätze in dem Viertel. Landschaft wurde gestaltet, indem man Hügel aufschüttete und Bäume pflanzte. Ein kleiner Bolzplatz auf Höhe des Kindergartens ist bereits fertig, Basketballkorb mit kleiner Spielfläche und der Spielplatz für Kleinkinder noch mit einem Bauzaun umgeben. Weiteres Spielgerät, zum Beispiel eine Schaukel, wird noch zwischen den neu geschaffenen Hügeln verteilt werden.

Mit den Spielplätzen wird es in diesem Jahr zwar, aber mit der sonstigen Infrastruktur hapert es immer noch. Die Straßen warten immer noch auf die endgültige Straßendecke, es gibt keine Einkaufsmöglichkeiten, keine Schule und auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind grausig. Da wundern Parkplatzprobleme im neuen Viertel nicht, die Bewohner werden ja geradezu dazu gezwungen, sich ein oder mehrere Fahrzeuge anzuschaffen!

Eierkrone in Unterliederbach

Eierkrone auf dem Unterliederbacher Marktplatz. Seit 2005 wird sie dort von den Landfrauen Frankfurt-Unterliederbach aufgestellt.
Eierkrone der Landfrauen Frankfurt-Unterliederbach auf dem Unterliederbacher Marktplatz.

Seit dem 22. März 2019 steht sie wieder und am 24. März wurde sie bei Kaffee und Kuchen eingeweiht, die Eierkrone der Landfrauen Frankfurt-Unterliederbach. Die Eierkrone weist auf das bevorstehende Osterfest hin und wird bis dahin den Unterliederbacher Marktplatz schmücken.

Landfrauen? Die Landfrauen Frankfurt-Unterliederbach sind in einem 1950 von aufgeschlossenen Bäuerinnen, die damals schon den Wert von Bildung und Weiterbildung erkannt hatten, gegründeten Verein organisiert. In den 80er-Jahren hat sich der Verein für alle Frauen geöffnet und bietet auch heute noch ein umfangreiches Programm und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Stadtteil.

Die klar gestaltete Internet-Präsenz des Vereins wird übrigens von einer IT-LandFrau gestaltet, Jessica Hilburger-Mehl.

Links zum Artikel:

Internet-Seite der Landfrauen Frankfurt-Unterliederbach

Die IT-LandFrau

Frankfurter Stadtansichten (27)

März in Frankfurt am Main, genauer gesagt, März 2019. Keine Skyline, kein Autoverkehr, nicht mal ein Haus. Die Nidda ist im Bereich des Streichwehrs breiter als in ihrem sonstigen Verlauf, naturnah soll es sein …

Das Umgehungsgerinne, in der Aufnahme oben im Bildvordergrund, ist so angelegt, dass hier ständig Wasser fließt. Gleichzeitig ist dafür gesorgt, dass das Wehr hier von Fischen überwunden werden kann. In die Nidda selbst fließt nur Wasser, wenn der Fluss oberhalb des Wehrs eine durch die Spundwand vorgegebene Höhe überschreitet. Die Abbildung zeigt also, dass im Moment der Aufnahme die Nidda recht viel Wasser führte.

Deutsche Wikipedia bleibt heute aus Protest abgeschaltet

Wer heute in der deutschen Wikipedia eine Information suchen will, wird schwarz sehen. Dort ist aus Protest gegen Teile der am 27. März 2019 vorgesehene Abstimmung zur EU-Urheberrechtsreform im Parlament der Europäischen Union die eigentliche Funktionalität abgeschaltet und durch eine Informationsseite ersetzt worden. Der Protest wird heute bis um 23:59 Uhr anhalten.

Wikipedias Protest richtet sich hauptsächlich gegen die Paragraphen 11 und 13 des neuen Urheberrechts. Paragraph 11 sieht vor, dass alle Webseiten auch für kleine Ausschnitte aus Presseerzeugnissen künftig Lizenzen erwerben müssen.

Artikel 13 des geplanten Gesetzes kann dazu führen, dass künftig auch kleine Internet-Plattformen präventiv mit Upload-Filtern dafür Sorgen müssen, dass ihre User und Userinnen keine Urheberrechtsverstöße begehen. Solche Filter können auch rechtmäßige Inhalte aus dem Internet fernhalten.

Kritiker des neuen Gesetzes sehen durch dieses die Gefahr, das dadurch die Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit massiv eingeschränkt wird, und werben deshalb für eine Unterstützung ihres Protests.

Festnahme nach Fahrzeugbrand

Am gestrigen Mittwoch, dem 13. März 2019, brannte gegen 21:15 Uhr ein im Langobardenweg abgestellter VW-Transporter. Es war von vorsätzlicher Brandstiftung auszugehen. Die Polizei leitete die Fahndung ein, die zur Festnahme eines 37-Jährigen in Tatortnähe führte. Der Mann führte Grillanzünder und ein Feuerzeug mit sich.

Die Polizei ermittelt in der Sache weiter und prüft auch, ob der Verdächtige mit anderen, ähnlich gelagerten Fällen in Verbindung gebracht werden kann. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt, Pressestelle)

Verkehrsbehinderung wegen Windbruchs

Teilsperrung auf der Königsteiner Straße in Frankfurt am Main Unterliederbach
Teilsperrung der Königsteiner Straße in Unterliederbach wegen Aufräum- und Sicherungsarbeiten durch die Feuerwehr in Unterliederbach.

Am Abend des 12. März 2019 kam es zu Verkehrsbehinderungen auf der Königsteiner Straße in Frankfurt am Main Unterliederbach in Folge von Aufräum- und Sicherungsarbeiten der Feuerwehr. Ein Baum auf einem Privatgrundstück hatte durch starke Stürme Schaden genommen, Äste drohten auf Bürgersteig und Fahrradweg zu stürzen.

Die Feuerwehr hatte deshalb die Fahrbahnen zwischen Hans-Böckler-Straße und Chattenweg in Richtung Höchst gesperrt. Der Verkehr wurde über die Gegenfahrbahn vorbeigeleitet.

Jugendfeuerwehr Unterliederbach sammelt Weihnachtsbäume ein.

Die Jugendfeuerwehr des Frankfurter Stadtteils Unterliederbach sammelt am Samstag, dem 12. Januar 2019, zwischen 10 und 18 Uhr Weihnachtsbäume ein. Die Sammlung findet allerdings nur im Bereich westlich der Königsteiner Straße und östlich der Bahnlinie zwischen Frankfurt-Höchst und Königstein statt.

Bewohner aus dem Osten Unterliederbachs und der Parkstadt können das Angebot der FES wahrnehmen, die am 24. Januar 2019 Weihnachtsbäume in Unterliederbach einsammeln wird (siehe dazu auch den vorherigen Artikel).

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr freuen sich über eine Spende.

Brennender Adventskranz

Am Abend des 09.01.2019 um 20:19 Uhr wurde die Feuerwehr über den Notruf 112 wegen Feuerschein und Rauchentwicklung aus einem Dach eines Wohngebäudes in der Loreleistraße in Frankfurt am Main Unterliederbach alarmiert.

In einer Wohnung brannte ein Adventskranz. Der Bewohner konnte das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst löschen. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Unterliederbach waren schnell vor Ort und Belüfteten nach Kontrolle der Einsatzstelle die Wohnung. Verletzt wurde niemand. Über die Höhe des Sachschadens liegen keine Informationen vor.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass von ausgetrockneten Adventskränzen und Weihnachtsbäumen eine große Brandgefahr ausgeht. Das Frankfurter Entsorgungsunternehmen FES informiert auf seiner Internetseite über Abholmodalitäten für zu entsorgende Weihnachtsbäume. (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Andreas Mohn)

Schwerer Unfall auf der A66 im Bereich der Anschlussstelle Höchst

Am Donnerstag, dem 20. Dezember 2018, kam es gegen 11:15 Uhr zu einem schweren Unfall auf der A66 in Fahrtrichtung Wiesbaden nahe der Anschlussstelle Höchst, bei dem die 52-jährige Fahrerin eines Toyota schwerste Verletzungen erlitt, an deren Folgen sie später im Krankenhaus verstarb.

Nach der vorläufigen Erkenntnissen der Polizei war die Toyota-Fahrerin an der Anschlussstelle Höchst auf die A66 gefahren und dort plötzlich ins Schleudern geraten. Dabei kollidierte sie mit zwei weiteren Fahrzeugen. Während die 52-jährige schwerverletzt mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde, erlitten die beiden anderen Verkehrsteinehmer lediglich einen Schock.

Einen Unfall, bei dem der Führer eines Fahrzeugs beim Auffahren auf die A66 in diesem Bereich die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte, gab es erst Ende Oktober.

Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Wiesbaden bis 13:10 Uhr gsperrt werden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)