Ende 2025 waren insgesamt 781.337 Menschen mit Hauptwohnung in Frankfurt am Main gemeldet. Dies entspricht einem Zuwachs von 4494 Personen oder 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Die Attraktivität Frankfurts ist weiterhin ungebrochen, immer mehr Menschen entscheiden sich für unsere Stadt“, kommentiert Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales und damit für die Frankfurter Statistik zuständig, die aktuellen Bevölkerungszahlen.
Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner leben weiterhin in Bockenheim mit 47.020 Personen. Die kleinsten Stadtteile sind, wie auch in den vergangenen Jahren, Berkersheim und das Bahnhofsviertel mit jeweils nur rund 3900 Frankfurterinnen und Frankfurtern.
„Das Bevölkerungswachstum basiert auch auf den Zuzug von Menschen ohne deutschen Pass“, sagt O’Sullivan. Die Bevölkerungszahl der ausländischen Staatsangehörigen stieg um rund 2300 auf 250.788 Personen an, während auch die Bevölkerung mit deutscher Staatsangehörigkeit um etwas mehr als 2000 auf 530.549 anwuchs.
Der Anteil der Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit nahm im vergangenen Jahr um 0,1 Prozentpunkte auf 32,1 Prozent zu. Besonders stark war der Zuzug aus Indien mit 556 Personen. An zweiter Stelle lag die Ukraine mit 424 neuen Einwohnerinnen und Einwohnern. Die weiterhin größte ausländische Bevölkerungsgruppe ist mit 24.292 türkischer Herkunft, gefolgt von 15.100 Menschen mit italienischer Staatsangehörigkeit.
„Die internationale Bedeutung unserer Stadt zeigt sich deutlich in der Bevölkerungsstruktur. Einschließlich deutscher Bürgerinnen und Bürger mit internationaler Geschichte hatten zum Jahresende 58,3 Prozent der Frankfurterinnen und Frankfurter einen migrantischen Hintergrund“, sagt O’Sullivan.
Weitere Informationen zur Einwohnerentwicklung findet sich in 04/2026 und 05/2026 von „Frankfurt STATISTIK.AKTUELL“ und sind unter Frankfurt STATISTIK.PORTAL abrufbar. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)