Alle Beiträge von Jürgen Lange

... wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, schreibt und fotografiert und ist ein Fan guter handgemachter Musik.

Aus der Ferne betrachtet

Ferne ist relativ. Sie wird anders empfunden, wenn man eine Strecke zu Fuß überwindet als wenn man ein Fahrrad oder gar ein Kraftfahrzeug nutzt. Auch das Alter des Betrachters kann Ferne stark in die Nähe rücken lassen.

Das Schwanheimer Ufer ist von Frankfurt am Main Höchst aus, die eigenen Füße und die Fähre nutzend, schnell erreicht. Dort lockt derzeit ein Eisstand und immer ein Blick auf die alte Stadtmauer von Höchst. Störend ist dabei nur das vor der Mauer abgestellte Blech. Weitsichtige Menschen haben deshalb einmal wichtig werdende Gebäude wie die Justinuskirche recht hoch angeordnet, damit sie nicht von Personenkraftwagen und Transportern verdeckt werden können.

Die Adler stürzen ab!

Ausgerechnet beim Tabellenletzten Schalke 04 stürzten die Adler ab und verloren mit 3:4. Eintracht Frankfurt geriet früh in Rückstand, drehte das Spiel mit gütiger Hilfe der Abwehr der Schalker, verlor dann aber nach indiskutabler Leistung. Einzig die Schwäche der Knappen bei Standards sorgte noch für etwas Ergebniskosmetik aus Sicht der Frankfurter.

Ob André Silva sich da wirklich über seinen Vereinsrekord freuen konnte? Mit seinen zwei Treffern heute hatte er den alten Vereinsrekord von Bernd Hölzenbein aus der Saison 1976/77 um einen Treffer überbieten können. André Silva steht jetzt mit 27 Treffern in den Vereinsanalen.

Zwei Uralt-Rekorde in der Bundesliga eingestellt

In der 29. Spielminute wurden in Freiburg und Gelsenkirchen fast gleichzeitig zwei Uralt-Rekorde in der Fußball-Bundesliga eingestellt. In Freiburg war es Robert Lewandowski, der den Tore-Rekord von Gerd Müller aus der Saison 1971/72 egalisierte. In Gelsenkirchen zog André Silva von Eintracht Frankfurt mit Eintracht-Legende Bernd Hölzenbein gleich, der den Vereinsrekord mit 26 Treffern seit der Saison 1976/77 hält.

Schwanheim: Raubüberfall auf Tankstelle

Symbolbild "Blaulicht"

Mittwochabend, den 12. Mai 2021, betrat gegen 20:45 Uhr ein bisher unbekannter Täter den Verkaufsraum der Tankstelle in der Rheinlandstraße in Frankfurt am Main Schwanheim und bedrohte die Angestellten mit einer Pistole. Er forderte Bargeld, welches in einen schwarzen Turnbeutel verstaut wurde. Nach der Tat flüchtete der Täter zu Fuß über den Ferdinand-Dirichs-Weg.

Der Täter wird als klein und schmal beschrieben. Er soll eine junge Stimme gehabt haben. Er trug einen schwarzen Motorradhelm mit Sturmhaube darunter, dunkle Oberbekleidung, schwarze Handschuhe und besagte schwarze Pistole. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wendet sich bitte an die nächstgelegene Polizeidienststelle. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Feuerlöschboot „Hoechst“ macht Schlagzeilen

Nach 60 Dienstjahren kaum außer Dienst gestellt, kommt das Feuerlöschboot „Hoechst“ in die Schlagzeilen. Nach einem Bericht von hessenschau.de kam es auf der Überführungsfahrt des Bootes von Frankfurt am Main Höchst nach Norderstedt (Schleswig-Holstein) in der Schleuse Kostheim beim Bunkern zu einem „Überläufer“, was einen Feuerwehreinsatz notwendig machte. Ein bis zwei Liter Dieselkraftstoff waren in den Main geraten.

Bei der Indienststellung war die „Hoechst“ das erste Feuerlöschboot auf dem hessischen Abschnitt des Mains. Zuletzt tat sie Dienst im Bereich des Industrieparks Höchst, einem Standort von etwa 90 Chemie- und Pharmaunternehmen im Westen Frankfurts. Die „Hoechst“ wird heute ihre Fahrt nach Norderstedt fortsetzen, Ziel ist das dortige Feuerwehrmuseum.

Die Tafel kündigt es an …

Frankfurt am Main Unterliederbach, Schmalkaldener Straße 15, hier soll bis Mitte des Jahres wieder ein Bauernmarkt entstehen, wo man Dinge aus eigenem Anbau und der Region erhalten kann, sich aber auch gemütlich vergnügen kann und seine Kinder auf einem Spielplatz oder im Streichelzoo anderes erleben lassen kann. Elisabethenhof Frankfurt wird er dann heißen.

Schon jetzt bietet er erste Verkaufsstände und der Kinderspielplatz kann auch schon genutzt werden. Auch erste Tiere können betrachtet werden. Die neuen Besitzer wollen die Anlage langsam und ohne Zeitdruck wachsen lassen. Es wird dort also Zug um Zug Neues geben.

Das erste, was man feststellt, wenn man die Adresse erreicht, ist, dass die helle Betonwand, die das Gelände zur Schmalkaldener Straße hin abschloss, verschwunden ist. Ich musste bei ihrem Anblick immer an die Berliner Mauer denken, nur kleiner halt. 😉