Etikité leitet Eintracht-Schlappe ein

Der dritte Spieltag der Fußball Champion League hatte für Eintracht Frankfurt eigentlich ganz gut angefangen. Man war in Führung gegangen (26. Spielminute, Kristensen auf Vorlage Götze) und hatte über 30 Minuten lang den eigenen Kasten sauber gehalten. Dann bekam Etikité ein langes Zuspiel von Robertson, ließ die Frankfurter Abwehr stehen und tunnelte Zetterer (34.). Es folgten zwei Kopfbälle nach Ecken der Liverpooler nicht nur aufs, sondern gleich ins Frankfurter Tor (39. und 44.). Der Spielstand zur Pause: Eintracht Frankfurt 1, FC Liverpool 3.

In der zweiten Halbzeit spielten sich die Liverpooler einem ungefährdeten Sieg entgegen. Zu groß war ihre Dominanz. Es waren vor allem Dinge in der Ballbehandlung, die den Unterschied ausmachten, den Frankfurtern gelang zu selten ein sauberer Pass. Wie das geht, zeigte Wirtz nach etwas mehr als einer Stunde gleich zweimal. Gakpo und Szoboszlai verwerteten seine Vorarbeit (66. und 70.). Mit 1:5 ging Eintracht Frankfurt unter, zum Schluss ganz ohne Gegenwehr.

Für Eintracht Frankfurt wird die Champions League zu einem Lehrstück, hoffentlich lernen sie auch dabei. Zetterer im Tor war heute der beste Spieler der Eintracht, wenn auch kein guter. Ansonsten treffen eher Merkmale wie unsortiert, schlampig und im Kopf viel zu langsam zu!

Haschisch bei Verkehrskontrolle entdeckt

Die drei Insassen eines PKWs gerieten gestern Nacht (22. Oktober 2025) bei einer stationären Verkehrskontrolle in Frankfurt-Höchst ins Visier der Polizei, weil ein verdächtiger Geruch die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich zog.

Den Beamten fiel nämlich gegen 00:32 Uhr der prägnante Geruch von Cannabiserzeugnissen auf, als sie ein Auto auf der Ludwig-Scriba-Straße einer Kontrolle unterzogen. Und der Verdacht bestätigte sich schnell. Die Polizisten fanden unter dem Beifahrersitz versteckt mehrere Haschischplatten, deren Gesamtgewicht mit gut 180 Gramm die erlaubte Menge überschritt. Aber nicht nur das: Zudem stellten sie eine Pfefferpistole sowie ein Einhandmesser gefahrenabwehrrechtlich sicher.

Die drei Insassen des Autos im Alter von 17 – 36 Jahren müssen sich nun wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit Cannabis verantworten. Sie wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung auf freien Fuß gesetzt. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Sossenheim: Fußgängerbrücke über Nidda wieder nutzbar

Gute Nachrichten für Spaziergängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer: Die Fußwegbrücke über die Nidda am Sossenheimer Viehweg, auch bekannt als Sossenheimer Unterfeldbrücke, ist ab Freitag, 24. Oktober, wieder nutzbar.

Die Brücke war Ende Juli 2025 gesperrt worden, weil der Belag stark verschlissen war. Nach dem Entfernen des Belags prüfte das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) auch die Tragkonstruktion. Dabei zeigte sich, dass die Schäden noch nicht so weit fortgeschritten waren, dass eine dauerhafte Schließung nötig geworden wäre.

Damit die Brücke bis zu ihrem geplanten Ersatzneubau weiterhin genutzt werden kann, hat das ASE den Bohlenbelag vollständig erneuert, kleinere Verstärkungen an den Längsträgern vorgenommen und die Geländer provisorisch instand gesetzt. So bleibt das Bauwerk für die kommenden Jahre sicher begehbar.

Parallel dazu läuft bereits die Planung für den Ersatzneubau, der nach aktuellem Stand im Jahr 2027 begonnen werden soll. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Blick auf die Schnittstelle

Blick auf die „Schnittstelle“ des alten Bettenhauses des Höchster Klinikums. Das ehemalige Bettenhaus des varisano Klinikums wird seit etwa einem Jahr zurück gebaut. Angefangen hat alles mit der Entkernung des Gebäudes. Es folgte der Abriss der Anbauten, wozu auch der frühere Eingangsbereich gehörte.

Anschließend verlor der Westflügel des frühere Krankenhausgebäudes allmählich an Höhe. Heute steht noch der Ostflügel und der Teil, in dem sich einst die Aufzugsanlagen befanden. Ist alles zurück gebaut, befindet sich an der Stelle Platz für Neues.

Das neue Klinikum kann man Hintergrund erkennen. Es hat seinen Eingang in der Windthorststraße. Das Hochhaus links im Hintergrund des oberen Bildes ist das Mitscherlich Haus. Die kleine Galerie unten zeigt weitere Ansichten der selben Szenerie.

Sindlingen: Einbrecher festgenommen

In der Nacht von Samstag (18. Oktober 2025) auf Sonntag (19. Oktober 2025) nahm die Polizei Einbrecher auf frischer Tat fest.

Gegen 01:40 Uhr meldete eine Sicherheitsfirma dem Notruf der Polizei, dass soeben Einbrecher in einem Supermarkt in der Hugo-Kallenbach-Straße festgestellt wurden.

Die alarmierten Streifen umstellten umgehend die Tatörtlichkeit und nahmen die zwei Einbrecher beim Verlassen des Marktes fest.

Bei Ihnen handelte es sich um zwei Männer im Alter von 19 und 20 Jahren, welche in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügen.

Sie wurden für die weiteren polizeilichen Maßnahmen in die Haftzellen des Polizeipräsidiums eingeliefert.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Eintracht Frankfurt: Männer spielen unentschieden

Eintracht Frankfurt begann den 7. Spieltag mit einem schlampigen Querpass. Koch spielte ihn, Manzambi fängt ab, Scherhant trifft ins Tor und der SC Freiburg führt 1:0 (2. Spielminute). Doch den Frankfurtern gelang bald der Ausgleich, Burkhardt verwehrtete einen Abpraller aus der Abwehr des Sportclubs (18.). Danach entwickelte sich ein schnelles Spiel ohne nennenswerte Abschlüsse. Dann traf aber Bukhardt erneut, über Uzun und Chaibi war der Ball zu ihm gekommen (38.).

Die zweite Halbzeit war von vielen Wechseln geprägt, auch Götze durfte mal wieder ran. Spielentscheidend war aber ein anderer Wechsel. Kurz vor dem Ende, bei Eintracht Frankfurt glaubten schon viele an einen Sieg, muss Grifo die bei einem Freistoß gestellte Zweimannmauer der Frankfurter wie ein Geschenk vorgekommen sein. Er traf aus etwa 25 Metern zum Ausgleich (87.). Die letzten Chancen im Spiel hatten dann die Freiburger.

Eintracht Frankfurt führte lange und sah ebenso lange wie der Sieger des Spiels aus. Ein Treffer vom eingewechselten und bekanntermaßen guten Freistoßschützen Grifo rettete dem SC noch einen Punkt.

Eintracht Frauen gewinnen zuhause

Im Heimspiel gegen Werder Bremen spielten die Frauen von Eintracht Frankfurt eine souveräne erste Halbzeit. Trotzdem dauerte es nach einem frühen Lattentreffer durch Reuteler einige Zeit, bis der Ball im Tor der Werderanerinnen lag, Blomqvist hatte getroffen (33. Spielminute). Bald darauf traf Anyoimi nach Pass von Memeti zum 2:0 (40.).

Eintracht Frankfurt kontrollierte in der zweiten Halbzeit das Spiel, hielt aber nicht mehr das hohe Pressing bei. Die Frauen aus Bremen blieben harmlos. So blieb es beim leistungsgerechten 2:0. Freigang spielte durch.

Ehrenamt: FES-Sauberkeitspatinnen und Sauberkeitspaten werden geehrt

Vorbild sein, sich für die Umwelt einsetzen, mit Mitmenschen ins Gespräch kommen – all das sind Gründe für die FES-Sauberkeitspatinnen und -paten, ihr Ehrenamt auszuüben. Dieses Ehrenamt feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen.

Im Rahmen der Ehrung der FES-Sauberkeitspatinnen und -paten am Freitag, 17. Oktober, haben Oberbürgermeister Mike Josef und FES-Aufsichtsratsvorsitzende und Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez diesen Einsatz gewürdigt und sprachen ihren Dank aus.

Bei der Abendveranstaltung im Saalbau Bornheim hob Oberbürgermeister Josef hervor, dass die Patinnen und Paten zur Lebensqualität Frankfurts beitragen. „Sauberkeit ist kein Nebenschauplatz. Sie bedeutet Lebensqualität. Alle stehen hierfür in der Verantwortung. Menschen, die sich als Sauberkeitspatinnen und -paten engagieren, nehmen diese Verantwortung an und geben der Gemeinschaft viel zurück. Ihr Einsatz ist alles andere als selbstverständlich. Sie investieren Zeit, Kraft und Herzblut – oft still und leise, ohne viel Aufmerksamkeit, aber mit umso größerer Wirkung. Sie sind die stillen Heldinnen und Helden unserer Stadt”, sagte Oberbürgermeister Josef.

586 FES-Patinnen und -paten gibt es aktuell in Frankfurt. Hinzu kommen 36 Gruppen, vor allem Kitas und Schulen. Aus einer Idee ist eine stetig wachsende Gemeinschaft geworden.

Dieses Gemeinschaftsgefühl war auch am Abend der Patenehrung zu spüren. Viele der Patinnen und Paten übernehmen bereits seit mehr als zehn Jahren Verantwortung für eine Grünanlage, einen Spielplatz, eine Kreuzung oder einen Weg, sammeln dort Abfall oder melden der FES, wenn es dort wilde Ablagerungen gibt. Dann werden diese schnellstmöglich entfernt.

„Überzeugungsarbeit leisten, auf die Bedeutung von Sauberkeit aufmerksam machen, Netzwerke nutzen und andere mitnehmen – all das ist entscheidend, um miteinander etwas zu erreichen. Wir alle können etwas tun. Denn Sauberkeit ist Teamarbeit! Wenn alle mitmachen, entsteht das Frankfurt, in dem wir alle leben wollen, in dem wir unsere Kinder und Enkelkinder aufwachsen sehen wollen. Miteinander suchen auch die Stadt Frankfurt und FES nach neuen Wegen und zeigen Tag für Tag, wie gemeinsames Engagement zu echten Lösungen für neue Herausforderungen führt – auch dafür möchte ich heute danke sagen“, betonte Klima- und Umweltdezernentin Zapf-Rodríguez.

Benjamin Scheffler, Geschäftsführer der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, ergänzte: „Ich freue mich außerordentlich, dass wir ein so engagiertes Netzwerk haben, das weiterwächst. Vorbild sein, sensibilisieren, in den Dialog gehen – all das tun die Patinnen und Paten. Neben den Leistungen, die wir als FES erbringen und den Projekten, die wir mit der Stadt Frankfurt am Main auf den Weg bringen, ist es genau dieser Einsatz, der das Thema Stadtsauberkeit weiter voranbringt.“

Nach dem Essen in feierlichem Rahmen erhielten die Sauberkeitspatinnen und -paten eine Urkunde, die ihr ehrenamtliches Engagement belegt. Und, was für viele von ihnen noch wichtiger war, der gemeinsame Austausch und das Wissen, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die eines verbindet: Die Liebe zur Stadt und die Motivation, sich gemeinsam für ein sauberes Frankfurt einzubringen.

Beigefügt finden sich Zitate der Sauberkeitspatinnen und -paten anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Patenprogramms als PDF-Dokument.
 
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Zitate der Sauberkeitspatinnen und -paten anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Patenprogramms

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Sossenheimer Weg wird zur Einbahnstraße

Wegen Arbeiten an Versorgungsleitungen durch die Netzdienste Rhein-Main (NRM) wird der Sossenheimer Weg zwischen Teutonenweg und Gotenstraße von Montag, dem 20. Oktober 2025, bis Samstag, dem 8. November 2025, zur Einbahnstraße Richtung Gotenstraße.

Eine Umfahrungsempfehlung in Richtung Sossenheim erfolgt über die A66. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren.

Frankfurt am Main Unterliederbach