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Sicherheit für ältere Menschen durch Senioren-Sicherheitsbeauftragte

Am Montag, dem 9. März 2026, wurden für neun weitere Stadtteile Personen von der Polizei Hessen und dem städtischen Präventionsrat geschult.

Obwohl ältere Menschen eher selten Opfer von schweren Straftaten werden, gelingt es Betrügerinnen und Betrügern immer wieder, das Vertrauen von Seniorinnen und Senioren zu missbrauchen und diese durch Täuschung um ihr Geld und ihre Wertsachen zu bringen.

Polizeihauptkommissarin Susanne Hippauf klärte die Ehrenamtlichen fachlich über Straftaten und Kriminalprävention auf. Dabei ging es um Trickbetrug, Diebstahl und Internetbetrug. Ziel ist es, möglichst viele Seniorinnen und Senioren zu beraten und ein gutes Sicherheitsgefühl zu vermitteln.

Die Ehrenamtlichen konnten einen gestellten „Schockanruf“ verfolgen, erfuhren von den psychologischen Tricks der Betrügerinnen und Betrügern und den Hilfsangeboten des Opferschutzes Weisser Ring.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren, dass bei Telefonbetrug sofort aufzulegen ist und sich nicht auf ein Telefongespräch einzulassen, bei dem es nur um Geld geht. Betroffene sollen über den versuchten Betrug sprechen und sich an das örtliche Polizeirevier wenden.

Der Präventionsrat der Stadt Frankfurt arbeitet mit 50 ausgebildeten Seniorensicherheitsbeauftragten, die sich mit Steckbriefen inklusive Foto, Telefonnummer und E-Mailadresse wie zeilsheim@sfs-ffm.de bekannt machen. Damit sind nun auch die Stadtteile Nied, Hausen, Frankfurter Berg, Bonames und Harheim mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern versorgt.

Zum Abschluss der Schulung und Start der neuen Tätigkeit gab es eine Urkunde unterschrieben vom Polizeipräsidenten und dem Leiter des Präventionsrates.

Kontakt zu den Seniorensicherheitsbeauftragten ist auch möglich bei Daniela Vöglin unter Telefon 069/212-38209 oder per E-Mail an 33.kriminalpraevention@stadt-frankfurt.de. Weitere Informationen finden sich unter praeventionsrat-frankfurt.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Ehrenamtliche für Senioreprävention geschult

Am Montag, dem 10. März 2025, haben die Polizei und der Präventionsrat zehn neue Ehrenamtliche für die Seniorenprävention geschult und mit Aushändigung einer vom Polizeipräsidenten und Präventionsratsleiter unterschriebenen Urkunde ernannt.

Damit unterstützen nun bereits 42 Personen die Behörden, um Seniorinnen und Senioren vor Kriminalität zu schützen. 25 verschiedene Stadtteile in Frankfurt sind demnach mit Kontaktpersonen versorgt, die mit den Schutzmännern und -frauen vor Ort der Polizei präventiv auf Gewalttaten einwirken können.

Die langjährige Präventionsarbeit zeigt Wirkung: Viele ältere Menschen sind mittlerweile gerüstet und wissen, was zu tun ist bei Schockanruf, Enkeltricks, unseriösen Haustürgeschäften oder Diebstahl. Es gilt stets die Faustregel: Auf das eigene Bauchgefühl achten und die Polizei unter 110 kontaktieren oder sich von dem oder der Seniorensicherheitsbeauftragten im Stadtteil beraten lassen.

Weitere Informationen zu den Seniorensicherheitsbeauftragten gibt es beim Präventionsrat unter Telefon 069/212-35443. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Sicherheitsberatung und Stadtbesichtigung – der Regionalrat war aktiv

42 Seniorinnen und Senioren aus Unterliederbach haben auf Einladung des Präventionsrates der Stadt Frankfurt am Main, der Landespolizei und der Gesellschaft Bürger und Polizei Frankfurt am Main eine Busfahrt durch die Innenstadt gemacht. Während der Fahrt wurden sie über neuste Entwicklungen der Stadt und auch über deren Geschichte kurzweilig unterrichtet.

Informationsfahrten dieser Art gibt es in Frankfurt schon seit Jahren. Sie werden von den örtlichen Regionalräten zusammen mit dem Präventionsrat organisiert und soll Seniorinnen und Senioren für die immer ausgeklügelteren Betrügereien an Haustür, Telefon und im Internet sensibilisieren und darüber aufklären. Dirk Herwig vom Präventionsrat informierte.

Begleitet wurden die Seniorinnen und Senioren von der Stadträtin Frau Rinn, ihrer Mitarbeiterin Frau Koch, Frau Vöglin vom Präventionsrat Frankfurt, einem Fernsehteam des hessischen Rundfunks und drei Seniorensicherheitsberatern aus Unterliederbach.

Am Nachmittag waren sie von der Landespolizei ins Polizeipräsidium Frankfurt am Main zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Hier wurden sie von Frau Seitz, Frau Hippauf und Frau Corporan Romero vom Fachkommissariat Straftaten zum Nachteil älterer Menschen (SÄM) begrüßt und über das Thema Seniorensicherheit unterrichtet. Auch ein Vertreter der Gesellschaft Bürger und Polizei Frankfurt am Main begrüßte die Anwesenden. Nach den Vorträgen, Fragen der Seniorinnen und Senioren und Fernsehinterviews ging diese „Kaffeefahrt“ zu Ende und die Unterliederbacherinnen und Unterliederbacher wurden mit dem Bus wieder in ihren Stadtteil gebracht.

Die Fernsehberichterstattung, über diese Veranstaltung wird wahrscheinlich am 20 April 2023 im Hessischen Rundfunk bei Mainpower gesendet werden. (Quelle: Heinz Alexander – Seniorensicherheitsbeauftragter)

Hinweis: Am 22. April 2023 wird das siebte Sicherheitsfrühstück in Frankfurt am Main Unterliederbach stattfinden.