Eintracht Frankfurt: Marco Russ beendet Frankfurts Torflaute

Im Heimspiel in der Frankfurter Commerzbank-Arena sah es im Spiel des 31. Spieltags in der Fußballbundesliga zuerst einmal schlecht für Eintracht Frankfurt aus: Der 1. FSV Mainz 05 war durch einen direkt verwandelten Freistoß in Führung gegangen (Daniel Brosinski,  18. Spielminute). In  der 28. Minute war es dann der Frankfurter Innenverteidiger Marco Russ, der Frankfurts Torflaute beendete und mit seinem dritten Treffer in dieser Saison in der internen Torjägerliste zu Stürmer Haris Seferovic aufschloss. Zum Siegtreffer in der 84. Spielminute bedurfte es allerdings Mainzer Hilfe. Vom Rücken von Stefan Bell prallte ein Schuss des Frankfurters Änis Ben-Hatira unhaltbar für Torhüter Loris Karius ins Mainzer Tor.

Eintracht Frankfurt befindet sich nach dem 31. Spieltag der Fußballbundesliga immer noch auf einem Abstiegsplatz, konnte aber den Abstand auf den Relegationsplatz auf einen Punkt verkürzen. Am nächsten Wochenende spielt Eintracht Frankfurt beim SV Darmstadt 98.

Unterliederbacher Ansichten (28)

Diese begehbare Installation steht in Frankfurt am Main Unterliederbach. Ihre Bedeutung ist nicht klar. An drei hölzernen Bögen ist oben eine Metallplatte aufgehängt. Unten steht mittig eine niedrige Säule, die oben, wiederum mittig, eine Bohrung aufweist. Diese Bohrung hat ein Gegenstück in der Metallplatte.

Steht man unter der Metallplatte, kann einem schon mulmig werden, – wenn einem diese Platte aufs Haupt fällt? Interessanter als diese Vorstellung ist es sicher, sich bei Regen oder gar Hagel unter die Platte zu stellen. Dies könnte ein äußerst interessantes Hörerlebnis ergeben …

WordPress 4.5 „Coleman“ ist da

Am heutigen Dienstag ist wie angekündigt die Version 4.5 des Content Management- und Blog-Systems WordPress erschienen. Wie bei WordPress üblich, wurde auch diese Version nach einem Jazzmusiker benannt. Dieses Mal ist Coleman Hawkins der Namensgeber.

Für den Anwender sichtbar hat der Customizer neue Funktionen bekommen. Hier ist es in Zukunft möglich, zusätzlich zur Vorschau für den Standard-Desktop auch solche für ein Tablet oder Smartphone zu aktivieren. Zusätzlich wurde die Einstellung für die Festlegung eines Website-Logos hinzugefügt, die allerdings nur sichtbar ist, wenn das gewählte Theme dies unterstützt.

Links werden im visuellen Editor nun in einem Inline-Dialog eingefügt, einige Formatierungen sind jetzt mit einer Markdown-ähnlichen Syntax möglich. Um die Kommentarmoderation zu vereinfachen, wurde die Ansicht überarbeitet. Zudem wurde die Bildgenerierung optimiert.

Weitere Neuerungen dienen den Entwicklern. Interessant ist hier die neue WP_Site-Klasse, die einen objektorientierten Ansatz für die Verwaltung von Seiten in einer Multisite-Umgebung liefert.

Mit WordPress gestaltet man Blogs und Internet-Seiten. WordPress ist sehr einfach zu bedienen und ermöglicht es auch dem Einsteiger rasch zu ansehnlichen Ergebnissen für eine Internet-Präsenz zu kommen. WordPress ist quelloffen (Open Source) und kann von jedermann frei genutzt werden.

Eintracht Frankfurt: Abstieg besiegelt?

Mit 0:2 verlor heute Eintracht Frankfurt ihr Heimspiel gegen die TSV 1899 Hoffenheim. Ein leichtfertiger Ballverlust von Marc Stendera und die anschließende Passivität von Kaan Ayhan leiteten die Niederlage der Frankfurter ein. Die Eintracht begann in der Defensive stabil und in der Offensive aktiv. Aber schon bald stellte sich bei Eintracht Frankfurt die Frage, wer da ein Tor schießen solle.

Mit dem heutigen Ergebnis gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf hat Eintracht Frankfurt einen großen Schritt in Richtung Zweite Liga gemacht, weil neben den Hoffenheimern auch noch der SV Darmstadt 98 und der FC Augsburg ihre Spiele des 29. Spieltags siegreich gestalteten.

Google gibt Bildbearbeitungs-Tools „Nik Collection“ frei

Die sieben Plugins der Nik Collection können jetzt bei Google kostenfrei heruntergeladen werden. Die Plugins für Photoshop, Photoshop Elements, Aperture und Lightroom können sowohl unter Windows als auch auf Macs genutzt werden. Sie beinhalten Filter für Analog-Looks, Farbkorrektur, Schwarzweiß-Bildbearbeitung, selektive Farb- und Tonwertanpassung, HDR, Schärfung und Rauschreduzierung. Weitere Informationen gibt es unter obigem Link.

Barack Obama kommt nach Hannover

Anlässlich der Hannover Messe wird der scheidende US-Präsident Barack Obama im April Hannover besuchen. Er hat vor, einen Durchbruch beim in Europa umstrittenen Freihandelsabkommen Transatlantic Trade and Investment Partnership, kurz TTIP,  zu erreichen. Neben Barack Obama sollen dann auch Kanzlerin Angela Merkel und der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf der großen Industrieschau in Hannover anwesend sein.

Mit TTIP  soll von der EU und den USA die mit 800 Millionen Menschen größte Freihandelszone geschaffen werde. Kritiker befürchten das Aufweichen von Verbraucherrechten in Europa. Bedenklich ist, dass die Verhandlungen wenig offen ablaufen.

Release Candidate zu WordPress 4.5 freigegeben

Am gestrigen Donnerstag wurde der erste Release Candidate zu der WordPress Version 4.5 veröffentlicht. Nach der Beta-Version 4 haben die Entwickler noch einmal 49 Änderungen an WordPress vorgenommen. RCs dienen noch einmal großflächigen Tests eines Programms, die Veröffentlichung des fertigen Programms dürfte in den nächsten Tagen erfolgen.

WordPress ist  ein Content Management System (CMS), welches weltweit millionenfach zur Erstellung von Web-Content und Blogs genutzt wird. Hervorzuheben sind die einfache Bedienbarkeit und die Möglichkeiten, das Programm über Themes und Plugins an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Letzteres macht es allerdings auch notwendig, dass möglichst viele erfahrene Nutzer die Funktionalität der Anwendung noch einmal mit ihrer Installation überprüfen, damit diese auch mit möglichst vielen Kombinationen der eingesetzten Bausteine gewährleistet ist.

VfB Unterliederbach: Sieg gegen die SG Wildsachsen

Im einzigen Spiel des 25.Spieltages der Gruppenliga Wiesbaden am heutigen Donnerstagabend siegte der VfB Unterliederbach bei der SG Wildsachsen mit 3:1. Eine Stunde lang verlief die Partie torlos. Dann erzielte Caner Yesil den ersten Treffer. Proteste der Spieler der SG halfen nicht, der Schiedsrichter gab das Tor, obwohl sein Assistent die Fahne oben hatte. Elf Minuten später glich die SG Wildsachsen durch Patrick Knabe aus (74. Spielminute). Lukas Knell erzielte in der 76. Minute die erneute Führung für den VfB und brachte die Unterliederbacher damit auf die Siegerstraße. Fünf Minuten später wurde die SG Wildsachsen durch eine Gelb/Rote-Karte geschwächt. Erneut Caner Yesil machte dann den Deckel drauf: Drei Punkte für den Gast aus Unterliederbach.

Reflexartiger Ruf nach Aufweichung des Datenschutzes

In Brüssel ist ein Terroranschlag verübt worden, der viele Opfer forderte, Tote und Verletzte. Und schon äußern sich Politiker in der Richtung, dass der Datenschutz unsere Sicherheit gefährde, dass der Sicherheit Vorrang eingeräumt werden müsse. Was wollen sie uns damit sagen? Will man nicht eher vom eigenen Versagen, vom Versagen der eigenen Behörden ablenken?

Der Bundesminister des Innern, Thomas de Maiziére, forderte sogleich, dass Sicherheit über den Datenschutz zu stellen sei, und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier will die Regeln des Datenschutzes auf den Prüfstand stellen. Beide folgen den Stimmen im Internet und an mancher Wahlurne, die aus der Bundesrepublik Deutschland einen Staat mit sicheren Grenzen machen wollen, einen Staat, wie es ihn auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland jahrzehntelang schon einmal gab.

Dabei sitzen die zuständigen Behörden schon auf zu vielen Daten, zu vielen unwichtigen Daten, die es fast unmöglich machen, die berüchtigte Nadel im Heuhaufen zu finden. Die Nadel wird immer kleiner, der Heuhaufen wächst. Die von vorgeblich verantwortungsbewussten Politikern vorgeschlagenen Lösungen, taugen meist nur noch dazu, im Nachgang Verbrechen wie in Brüssel aufzuklären, nicht aber sie zu verhindern.

Wie schnell liefen Informationen und Bewegungsprofile von den Attentätern von Brüssel durch die Medien. Man „weiß“ auf einmal, dass sie ausgebildet waren, wo sie sich zuvor aufgehalten haben. Eigentlich ist es klar, dass man sie nicht hätte aus den Augen verlieren sollen, ja dürfen. Einer der Attentäter ist nach Informationen aus der Türkei sogar mit Hinweis auf sein Gefahrenpotential von der Türkei nach Belgien ausgeliefert worden. Was hat man mit den Informationen gemacht?

Es werden Informationen gesammelt. Es werden täglich an öffentlichen und nichtöffentlichen Plätzen Unmengen von Videomaterial aufgezeichnet, Videomaterial, das meist von äußerst fragwürdiger Qualität ist, Datenschrott. Früher gab es in der B-Ebene vor dem Frankfurter Hauptbahnhof einen Posten, an dem Beamte vor Videomonitoren saßen, die dann eingriffen, wenn sie es für notwendig erachteten. Heute tönt gelegentlich eine Lautsprecherstimme durch den Frankfurter Hauptbahnhof, die Reisende mahnt, auf ihr Gepäck zu achten, weil Diebesbanden durch den Bahnhof zögen. Geht es noch? Die Polizei als Mahner und Kommentator?

Natürlich ist die Polizei stark von Einsparungen betroffen, natürlich gibt es zu wenig Personal, um gleichzeitig zu große Datenmengen zu sichten und Präsenz auf den Straßen zu zeigen. Aber das sind Fehler, die unsere Politiker zu verantworten haben. Nicht überall kann die Technik den Menschen ersetzen, Noch weniger kann sie einen Menschen ersetzen, der Erfahrung und Überblick mitbringt und, vielleicht noch wichtiger, seine Arbeit gerne macht.

Diese Politiker nutzen jetzt nach jedem Anschlag das gleiche Vokabular, weil sie Angst um die eigenen Macht haben, eine Macht, die sie an populistische Parteien zu verlieren fürchten, weil sie schon längst nicht mehr in der Lage sind, ihre Politik den Menschen im Land zu vermitteln. Wahlbeteiligungen zeigen sehr deutlich, wie arm es um die Demokratie in unserem Land bestellt ist. Werte sind nichts mehr Wert.

Viel schlimmer ist aber, dass die Politik erst die Rahmenbedingungen geschaffen hat, die Ghettos wie bei Brüssel, Paris oder anderswo ermöglichen, Keimzellen von Verbrechen, Mord und Terror. Diese Stadtteile sind ja nicht naturgegeben. Sie wurden von Menschen geschaffen, geplant. Auch diese Menschen sollten für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden.