
Am Bahnhof in Frankfurt am Main Höchst wird derzeit kräftig gebaut. Zwischen dem dortigen Busbahnhof und den Gleisen entsteht neuer Wohnraum. Ob hier hauptsächlich Trainspotter einziehen werden?

Am Bahnhof in Frankfurt am Main Höchst wird derzeit kräftig gebaut. Zwischen dem dortigen Busbahnhof und den Gleisen entsteht neuer Wohnraum. Ob hier hauptsächlich Trainspotter einziehen werden?

Ein Zug mit der Güterzugdampflokomotive 52 4867 an der Spitze kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Frankfurt-Höchst. Der Dampfzug startete in Frankfurt-Süd und hat Verspätung. Ist es der alten Technik geschuldet?
In wenigen Minuten wird der von 52 4867 geführte Zug nach Königstein im Taunus weiterfahren. Anschließend wird er im Zweistundentakt zwischen Königstein und Frankfurt-Höchst pendeln.
Ebenfalls im Zug befindet sich die Diesellokomotive 218 451-3 der MZE. Ist dies eine „Angstlok“ oder soll diese einfach nur einen schnellen Fahrrichtungswechsel des Zuges ohne Rangieren ermöglichen? Auf der Strecke fahren ja auch noch reguläre Züge.



Der Abend vor Pfingsten im Bahnhof von Königstein im Taunus. An diesem Samstag im Jahr 2011 stellten Mitglieder der Historischen Eisenbahn Frankfurt Material für die an den nächsten beiden Tagen stattfindete Veranstaltung „Mit Volldampf in den Taunus“ zusammen. Wer das Gleisbild betrachtet, kann sehen, was wahrscheinlich als letztes bewegt worden war.

Auch in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts gab es die Veranstaltung „Mit Volldampf in den Taunus“ schon. Damals konnte man am Pfingstwochenende bis zu drei dampfende Großlokomotiven betrachten, die zwischen Frankfurt-Höchst und Königstein im Taunus pendelten.
Hier im Bild 01 118 mit einem angemieteten „Silberling“ in Kelkheim. Schnellzuglokomotive 01 118 steht heute bei einem Privatmann in der Halle, 01 514 kann im Technikmuseum in Speyer betrachtet werden und 52 4867 wird am kommenden Pfingstwochenende wieder alle erfreuen, die sich für eine fahrenden Dampflokomotive begeistern können.

Am kommenden Sonntag und Montag heißt es wie meist zu Pfingsten wieder „Mit Volldampf in den Taunus“. An diesen beiden Tagen wird die Güterzugdampflokomotive 52 4867 der Historischen Eisenbahn Frankfurt e.V. (HEF) gemeinsam mit einer Diesellokomotive der Baureihe 218 und ein paar D-Zug-Wagen zwischen Frankfurt-Höchst und Königstein im Taunus fahren. Die Züge werden im Zweistundentakt fahren.
Die erste Fahrt beginnt an beiden Tagen in Frankfurt-Höchst um 09:27 Uhr, in Königstein um 10:27 Uhr. Am Pfingstsonntag wird der letzte Zug um 18:42 Uhr Königstein verlassen, am Pfingstmontag bereits um 16:42 Uhr. Der Mitropa-Wagen der HEF wird in Königstein als Café dienen.
Im Bahnhof Königstein wird ein Bahnhofsfest ausgerichtet werden.

Das Mitscherlich Haus im Frankfurter Stadtteil Höchst ist hier aus Richtung Norden zu sehen. Es ist das höchste noch genutzte Hochhaus in Höchst. Der Standpunkt des Fotografen befindet sich in Unterliederbach.

Ein nicht zu warmer Maisamstag im Osten von Frankfurt am Main Unterliederbach, der dortige Kleingärtnerverein führte seine jährliche Pflanzenbörse durch. Die Anlage 2 zwischen Emil-Siering-Park, Lindenviertel und Sossenheimer Weg lud ein. Und sogar der Berichterstatter hatte dazu gelernt – er kam in diesem Jahr nicht erst, nachdem fast alle Pflanzen verkauft waren.
Neben dem Kauf und Tausch von Pflanzen war es natürlich auch möglich, sich Rat zu einzelnen Pflanzen einzuholen. Spannend war zum Beispiel, was ein Anbieter von Tomatenpflanzen darüber berichtete, wie man die Anzahl und Größe der Tomaten steuern könne.
Natürlich gab es auch Speise und Trank. Der Grill stand etwas versteckt, Kaffee und Kuchen gab es im Vereinsheim. Und der Käsekuchen-Fan konnte sich darüber den Kopf zerbrechen, welchen der drei Sorten er nun essen solle. Am liebsten …








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Die Gitarre im Arm, die Harmonika vor dem Mund, der Blick nach oben gerichtet. Kein Mikrofon und auch kein Verstärker, trotzdem erklang Gesang und Musik. Der Blick? Die Suche nach himmlicher Eingabe für den Text? Oder die Frage nach der Tonart, die richtige Mundharmonika gewählt?
Es ist schon wieder ein paar Tage her, da spielte Rainer Weisbecker in der Dorfkirche in Frankfurt am Main Unterliederbach. Einsam und alleine saß der Mundartdichter und -sänger vor dem Altar, sang, spielte Gitarre, manchmal auch Mundharmonika und trug auch Texte vor.
Es ging um Mundart, genauer Frankfurter Mundart. Die Zuhörerinnen und Zuhörer lernten viel. Zum Beispiel wie viele Elemente der jiddischen, französischen oder englischen Sprache in den Frankfurter Dialekt gewandert sind. Besonders amüsant war der Weg von der Straße ins Haus und durch das Haus anhand von Begriffen aus der französischen Sprache. Kennt man den Frankfurter Dialekt, ist man schnell mit Fremdsprachen vertraut.
Rainer Weisbecker sang natürlich auch. Da waren ureigene Lieder, Mundarttexte, die er vertont hatte und natürlich auch alte Volksweisen. Er sang natürlich über den Main, was dann natürlich wie „Maa“ klang. Oder aber auch Jösthäuschen. Ältere Leute können sich vielleicht noch an die blassgelben Wasserhäuschen – manchmal standen sie sogar in der Nachbarschaft eines anderen Wasserhäuschens -, die einmal über das ganze Frankfurter Stadtgebiet verteilt waren, erinnern.
Die Musik näherte sich häufig dem Blues, schließlich hat Rainer Weisbecker seine Karriere ja in einer Bluesband begonnen. Er soll sogar mal in der Band eines Sängers gespielt haben, der in der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts wohnt.
Es war ein schöner Samstagnachmittag!

Mehr Blüten oder Blütenmeer, Auswüchse des Frühlings. Es wächst …