Eintracht Frankfurt bot am zweiten Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 alles, was die Mannschaft nicht bieten sollte. Chancenwucher, Löcher in der Abwehr und einen üblen Torwartfehler. Gegner FC Augsburg war in Halbzeit Eins fast chancenlos, aber Kenner der Mannschaft hätten schon kurz vor dem Seitenwechsel gewarnt sein müssen, denn die Frankfurter ließen der frühen Führung durch Burkardt (6. Spielminute) keinen weiteren Treffer folgen, dafür aber die eine oder andere Halbchance der Augsburger zu.
Zu Beginn von Halbzeit Zwei befand sich die Eintracht offenbar noch beim Pausentee. Ibrahimovic nutzte das zum Ausgleich (46.). Atubolu war geschockt und baute einen großen Bock (47.). Fellhauer war der Nutznießer. Danach war nur noch der FCA gefährlich, die Überlegenheit der Frankfurter aus der ersten Halbzeit verschwunden. Claude-Maurice traf zum 1:3 (65.) und Rieder kurz vor Schluss zum 1:4 (89.). Gegenwehr der Eintracht? Die suchte man an diesem lauen Spätsommerabend vergeblich.
Auch Hütters Auswechslungen waren nur schwer zu verstehen. So bekam auch Chandler seine Spielminuten. Und hätte der nicht am Ball vorbei getreten, hätte er zumindest an diesem Sonntagabend zu einem kleinen Helden werden können.