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Frankfurter Stadtansichten (11)

Im Frankfurter Stadtplanungsamt denkt man richtig städtisch. Da wirft man gar den einen oder anderen Platz zwischen die Häuser. Wozu? Sieht nett aus. Hier ist es gar ein Forum, auf dem etwas geschehen sollte, ein Platz des Austauschs unter Menschen. Menschen? Die sieht man hier nicht. Man hat noch rechtzeitig alles weggeplant, was aus diesem Ort eine „Neue Mitte” hätte machen können …

Am Liederbach im Februar

Liederbach und Villa Graubner an der Liederbacher StraßeDer Liederbach ist  der Namensgeber des Frankfurter Stadtteils Unterliederbach. Hier sehen wir den Abschnitt südlich der Autobahn A66 bis zur Brücke am Geißspitzweg. Im Hintergrund ist die Villa Graubner zu erkennen, die 1755/56 vom hessischen Kommerzienrat Johan Peter Stembler erbaut worden war. Ein Epitaph in der Unterliederbacher Dorfkirche erinnert an den Erbauer. Bekanntester Bewohner der Villa war Karl von Ibell, nach dem im Stadtteil eine Schule und eine Straße benannt sind. An die Villa schließt sich ein kleiner Park an.

Frankfurter Stadtansichten (10)

Seit  1478 steht der im spätgotischen Stil errichtete Wartturm an dieser Stelle. 1634 während des Dreißigjährigen Krieges in Brand gesetzt und 1637 wieder aufgebaut, stand der Wartturm jahrzehntelang inmitten eines Verkehrskreisels. Erst der Bau der Straßenbahnlinie 18 brachte die Frankfurter Stadtplaner dazu, etwas an diesem Missstand zu ändern. Allerdings warten die an die Warte anschließenden Freiflächen immer noch auf ihre Gestaltung.

Die im 14. Jahrhundert errichteten vier Warten rund um Frankfurt am Main gehörten einst zum Warn- und Verteidigungssystem der Stadt. Turm und der von einer Schildmauer umgebene Wehrhof der Friedberger Warte wurden anstelle eines bereits 1350 belegten Gebäudes errichtet. Sie dienten später als Zollstation und Feuerwache und beherbergten seit 1815 ein Apfelweinlokal.

Frankfurter Stadtansichten (9)

Gebäude sieht man am besten, wenn man direkt davor steht, hohe Gebäude aber auch aus größerer Entfernung. Spitze und Aussichtskanzel des Europaturms, des etwa 337 m hohen Fernmeldeturms in Frankfurt am Main, wurde hier von der von Norden her nach Frankfurt einfallenden Friedberger Landstraße aus aufgenommen. Der Tag neigte sich schon dem Ende zu, und die Luft war nicht besonders klar.

Der offizielle Name des Bauwerks, Europaturm, wird in Frankfurt selten benutzt. Hier kennt man den Fernmeldeturm als Fernsehturm oder als Ginnheimer Spargel.

Die alte Batschkapp verschwindet

Die alte Batschkapp in Frankfurt am Main Eschersheim während des Abrisses

1976 wurde das Kulturzentrum „Batschkapp” gegründet, um einer autonomen und linken Kultur einen Spielort zu bieten. Bis zum Dezember 2013 befand sich der Club in der Maybachstraße im Frankfurter Stadtteil Eschersheim. Zu den Künstlern, die in den meist viel zu engen Räumlichkeiten aufgetreten sind, gehörten Nirvana, Die Toten Hosen, R.E.M., Lenny Kravitz und die Rodgau Monotones. Bisweilen tropfte der Schweiß der Besucher von der Decke.

Seit dem Dezember 2013 befindet sich die „Batschkapp” in der Gwinnerstraße 5 in Frankfurt am Main Seckbach in merklich größeren Räumlichkeiten. In der Maybachstraße werden nach dem Abriss der alten Gemäuer neue Wohnungen entstehen.

Garten-Carré Unterliederbach nimmt Gestalt an

Garten-Carré Unterliederbach, Straßenfront ChattenwegAls Band entlang des westlichen Chattenweges und geradlinig die Gotenstraße entlang gewürfelt nimmt das Garten-Carré Unterliederbach langsam seine endgültige Gestalt an. Nur am Garten mangelt es noch. Das Projekt des Bauvereins für Höchst und Umgebung wird bald fertiggestellt sein, womit neue Bewohner in den Stadtteil ziehen werden. Ein Grund mehr, von der Stadt die notwendige Infrastruktur einzufordern, die notwendig ist, das Leben mit Kindern im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach lebenswert zu gestalten. Derzeit mangelt es an Plätzen für die Kinderbetreuung, Räumlichkeiten für den Schulsport und Räumen für Vereine und kulturelle Veranstaltungen.

Garten-Carré Unterliederbach, Gartenfront Gotenstraße