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Blick in die Vergangenheit

Auch schon über zehn Jahre alt sind diese Aufnahmen der Schnellzugdampflokomotive 01 118. Die Fotos entstanden bei einer Veranstaltung in Darmstadt-Kranichstein. 01 118 gehörte damals schon nicht mehr dem Verein Historische Eisenbahn Frankfurt e.V. (HEF). Heute steht die Dampflokomozive in einer Halle im hessischen Battenberg.

Langer Franz – die Glasmosaiken und andere Kleinigkeiten

Der „Langer Franz“ soll seinen Hut wieder bekommen. Der größere der beiden Rathaustürme am Westrand des Südflügels des Frankfurter Rathauses soll jetzt die Turmspitze wieder bekommen, die er während des Zweiten Weltkriegs verloren hatte. Entsprechende Beschlüsse wurden aktuell gefasst.

Aber auch mit der Notbedachung aus dem Jahr 1952 ist der große Rathausturm gut sichtbar und hinterlässt einen schmucken Eindruck. Da sind die Uhren und die beiden Glasmosaikbilder, die heute den zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbauten Turm schmücken.

Da ist nach Osten der heilige Florian als Schutzpatron gegen Feuersbrunst von Robert Forell und nach Westen der heilige Michael von Karl Julius Grätz als Schutzpatron der Schwachen auf dem Schaft des Turmes abgebildet. Beide und auch deren Ausrichtung machen Sinn, wenn man sich Frankfurts Entwicklung und Geschichte näher betrachtet.

Zur Bethmannstraße hin befindet sich ein Erker im Stil der Frührenaissance. Hinter dessen Fenster residierte ab 1905 Oberbürgermeister Franz Adickes und genoss von dort aus den Ausblick auf Frankfurt.

Der große Rathausturm ist übrigens einem Brückenturm nachempfunden, der einmal die Sachsenhäuser Seite der Alten Brücke begrenzte und bereits im 18. Jahrhundert niedergelegt wurde..

Auch der zweite, etwas niedrigere Turm an der Südecke war angelehnt an ein altes Frankfurter Bauwerk: Der kleiner Bruder entsprach in seinem Dachaufbau dem des Salmensteinschen Hauses, das um 1350 auf der alten Stadtmauer von Frankfurt am Fischerfeld erbaut wurde. Dieser Turm bekam im Volksmund den Namen „Kleiner Cohn“. Da „Kleiner Cohn“ eine Anspielung auf ein antisemitisches Operettenlied aus dem Jahr 1900 war, vermeidet man heute diesen Namen und bezeichnet den kleinen Turm als „Kleiner Rathausturm“. Auf dem linken Bild unten ist der kleine Rathausturm gerade noch am rechten Bildrand zu erahnen.

Anmerkungen

  • Schaut man sich die Zustände auf der Münchner Straße an, stellt man fest, dass Schutzpatron Michael dort einiges zu tun hätte. Ist es Zufall, dass desse Bildnis und die heruntergekommene Straße eine Achse bilden?
  • Geschichtsversessen oder Geschichtsvergessen? Die beiden Notdächer können inzwischen auf eine längere Geschichte zurückblicken als die Originalbedachungen der beiden Rathaustürme.
  • Das letzte Bild wurde korrigiert, der abgebildete Rathausturm ist in die Bildmitte gewandert. Der Blick geht vom Hauptbahnhof aus in die Münchner Straße zum Turm.
  • Die Fotos wurden in den Jahren 2011, 2013 und 2021 aufgenommen.

Kleiner Rundgang im Herbst 2024

Ein kleiner Rundgang im September, der noch kleiner wurde, weil die Umstände es so wollten. Einmal zweifelte die Klapperschlange, ob das Suppenfest überhaupt erreicht werden könne, und dann bildeten sich in Richtung Höchst Wolken. Kaum auf Höhe des KGV-Unterliedebach angelangt, fallen erste Regentropfen, die Klapperschlange sieht das als Zeichen.

Vor dem alten Bettenbau des Höchster Krankenhauses links abgebogen. Wenige Schritte nur und es hörte auf zu regnen. Rechts vom Betrachter nagte ein Bagger an Anbauten des Krankenhauses, Geradeaus ging der Blick auf den neuen Bau des Varisano-Klinikums, links daneben auf das Mitscherlich Haus. Die Raucherboxen waren leider nicht belegt, keine Raucherin und kein Raucher, die sich der Neugier anderer preisgeben wollten.

Vor dem Mitscherlich Haus ging es nach links in einen Weg, der zwischen Höchst und Unterliederbach verläuft. Rechts befindet sich dort dann das Mitscherlich Haus und anschließend das Gelände eines Kindergartens, links eine Kleingartenanlage und anschließend Grün, welches zur Sieringstraße gehört. In der Sieringstraße noch kurz nach dem offenen Bücherschrank geschaut, dann war der Rundgang zu Ende.

Unterliederbacher Kerb

Die Michelskerb in Frankfurt am Main Unterliederbach war 2024 sehr, sehr handlich. Sie dauerte nur zwei Tage lang und war kaun zu finden. Der Marktplatz wurde am Sonntag gar nicht genutzt.

Glücklicherweise waren wenigstens die „Unterliederbacher“ zu hören, so dass der Weg von der Warthburgstraße in die Wagengasse tapfer durchschritten wurde. Der Stand der „Worzel“ befand dich am gewohnten Platz. Auch Heinz war schnell gefunden. Die Wagengasse war mäßig mit Ständen belegt. Immerhind fand sich noch ein HuG-Tisch, der gerade von Uwe besucht wurde.

Wie immer lassen sich die Bilder durch Anklicken in einer größeren Darstellung anzeigen.