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„A“-Strecke: Bauarbeiten pünktlich abgeschlossen – U1, U2, U3 und U8 fahren wieder nach Fahrplan

Nach drei Wochen intensiver Arbeiten ist die „A“-Strecke wieder frei. Am Montag, 5. August, konnten die Linien U1, U2, U3 und U8 ihren regulären Betrieb wieder aufnehmen.

Seit Montag, 15. Juli, hatte die VGF den wichtigsten Abschnitt des Frankfurter U-Bahn-Systems zwischen Hügelstraße und Südbahnhof gesperrt. In dieser Zeit wurden umfangreiche Arbeiten ausgeführt: Gleise wurden auf mehreren Kilometern Länge ausgetauscht, Weichenanlagen, etwa am Südbahnhof, erneuert.

„Die Arbeiten waren von der VGF gut vorbereitet und sind ohne zeitlichen Verzug umgesetzt worden“, sagte Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert. Er betonte nochmals die Notwendigkeit solcher Arbeiten, auch wenn sie für Fahrgäste unangenehme Folgen haben wie Busersatzverkehr, ungewohntes Umsteigen und längere Fahrzeiten: „Die ‚A‘-Strecke ist mit jetzt 56 Jahren die älteste in unserem Netz. Indem wir sie regelmäßig warten und instand halten, bleiben auch ältere, stark befahrene Einrichtungen langfristig nutzbar. Solche umfangreichen Maßnahmen lassen sich aber nur realisieren, wenn längere Sperrungen eingerichtet werden.“ Warum werden sie nicht unter „rollendem Rad“ durchgeführt? Siefert erklärt: „Wir haben ein sehr gutes Angebot für unsere Fahrgäste und das beinhaltet, dass die letzten Bahnen sehr spät und die ersten Bahnen sehr früh fahren. Die Pause dazwischen ist mit maximal anderthalb Stunden dann so knapp, dass schwere Arbeiten an Gleisen oder Weichen nicht erfolgreich ausgeführt werden können.“

Die am stärksten befahrene Strecke Frankfurts

Die „A“-Strecke – so genannt, weil sie mit ihrer Eröffnung zwischen Hauptwache und der damaligen Nordweststadt im Oktober 1968 die älteste der Frankfurter U-Bahn ist – ist auch in ihrem 56. Betriebsjahr der am stärksten befahrene Abschnitt. Vier Linien sind zwischen Heddernheim und Südbahnhof unterwegs, fast alle 2,5 Minuten fährt ein Drei- oder Vier-Wagen-Zug über die Strecke, was eine entsprechende Belastung des Materials mit sich bringt. Zwar liegen in den Tunneln teilweise noch die „unkaputtbaren“ Holzschwellen von 1968, die Lebensdauer von Schienen und Weichen ist aber durch die hohe Belastung des U-Bahn-Betriebs eingeschränkt.

Rund 3,8 Kilometer Schienen hat die VGF in den vergangenen drei Wochen ausgetauscht, dabei rund 280 Stöße geschweißt (das sind die Stellen, an denen die 15 Meter langen Schienen miteinander verbunden werden). Dazu hat die VGF fünf Weichenanlagen nicht ausgetauscht, aber erneuert. Ein sorgfältiges Monitoring erlaubt es der VGF, den Zustand ihrer Systeme zu überwachen und Sanierung oder Erneuerung rechtzeitig zu planen und verschiedene Aufgaben dann auch in einem Zeitraum zu bündeln, seien es Gleisbau, Arbeiten an der Oberleitung oder andere Arbeiten an der Infrastruktur, zum Beispiel in den Stationen. Auf diese Weise kann eine Sperrung wie jetzt in den Sommerferien effizient genutzt werden.

Michael Rüffer, Geschäftsführer Technik und Betrieb der VGF, hatte am Montagvormittag einen Dienst übernommen, um das Ergebnis der Arbeiten auch im Fahrgast-Betrieb zu begutachten: „Der Unterschied zu vorher ist deutlich spürbar, die Strecke fährt sich glatt und geschmeidig, was Fahrpersonal und Fahrgäste bemerken. Da ist im Rahmen eines eng getakteten Zeitplans wirklich sehr gute Arbeit geleistet worden.“ (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Sachbeschädigung und Festnahme

In der Nacht vom Samstag dem 3. August 2024, auf Sonntag, dem 4. August 2024, kam es zu einer Sachbeschädigung an einem Streifenfahrzeug der Polizei. Die Beamten nahmen einen 19-Jährigen fest.

Gegen 00:30 Uhr begab sich eine Streife des 17. Polizeireviers, aufgrund einer vorangegangenen Ruhestörung einer Feier, in die Westerbachstraße. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen stellten die Beamten fest, dass Unbekannte mit schwarzer Farbe das Wort „ACAB“ und die Zahlen „1312“ auf den Streifenwagen schrieben. Die Streifenbesatzung fuhr anschließend zurück zur Dienststelle.

Anwohner der Westerbachstraße beschwerten sich erneut wegen der Lautstärke der Feier. Die Polizeibeamten suchten sodann nochmal gegen 02:20 Uhr die Örtlichkeit auf, um zur Ruhe zu ermahnen. In weiser Voraussicht versteckten sich zwei der Polizisten, um eine erneute Sachbeschädigung am Streifenwagen zu verhindern. Die Beamten erwiesen den richtigen Riecher, da der 19-Jährige mit einem schwarzen Edding in der Hand im Begriff war, die Beifahrerseite zu beschmieren. Die Ordnungshüter nahmen den Tatverdächtigen fest.

Dieser muss sich nun des Verdachts der Sachbeschädigung verantworten. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt University of Applied Sciences wieder mit allen Netzfunktionen

Die Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) war am 6. Juli 2024 Opfer eines Hackerangriffs geworden. Wichtige Funktionalitäten konnten nach zwölf Tagen wieder aktiviert werden, aber bis zur endgültigen Wiederherstellung aller Systeme dauerte es dann doch etwas.

Heute meldete die Hochschule, dass sie über alle bekannten Adressen wieder erreichbar sei, womit alle Systeme für die externe Kommunikation wieder in Betrieb seien.

Störungen des Bahnbetriebs im Bereich des Bahnhofs Frankfurt-Griesheim

Seit heute Mittag meldet der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) Störungen im Verkehrsablauf im Bereich des Bahnhofs Frankfurt-Griesheim. Nach der Meldung des RMV kommt es auf der Strecke von S1 und S2 nach Bauarbeiten zu Unregelmäßigkeiten. So sollen die stadteinwärts fahrenden Bahnen der S-Bahnlinie S1 ohne Halt in Frankfurt-Griesheim verkehren (Meldung des RMV).

Größere Bauarbeiten in diesem Bereich gab es mit dem Bau einer Behelfsbrücke in Frankfurt am Main Griesheim, die Fußgängerinnen, Fußgängern und Radfahrenden eine barrierearme Überquerung der dortigen Bahnlinie ermöglichen soll. Die Behelfsbrücke wurde gestern feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

Behelfsbrücke eröffnet

Eine neu eingerichtete Behelfsbrücke am Bahnhof Frankfurt-Griesheim wurde am Montag, dem 29. Juli 2024, von Oberbürgermeister Mike Josef, Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert und Planungsdezernent Marcus Gwechenberger sowie Stefan Schwinn, bei der Deutschen Bahn verantwortlich für die Personenbahnhöfe der Region Mitte, feierlich eröffnet. Eingebunden in ein Eröffnungsfest mit Musik und kulinarischem Angebot wurde die Verbindung der Stadtteilhälften gefeiert.

Durch den erforderlichen Abriss der Omega-Brücke und die bevorstehend Sperrung der Unterführung am Griesheimer Bahnhof war das nun fertig gestellte Behelfsbauwerk dringend notwendig geworden, trennt doch hier die Bahnlinie den nördlichen Teil Griesheims vom südlichen zum Main hin gelegenen und schränkt damit Wege für Erledigungen, zum Arzt oder zur Schule massiv ein.

Die barrierearme Behelfsbrücke soll für mindestens fünf Jahre Bestand haben und wird in der Zeit des barrierefreien Umbaus des Bahnhofs selbst die einzige Möglichkeit sein, die Gleise zu überqueren.

Zu viel Haschisch dabei

Am Samstag, dem 27. Juli 2024, wurden gegen 20:00 Uhr im Bereich des Höchster Bahnhofs mehrere Personen einer Kontrolle unterzogen. Ein 17-Jähriger wollte sich den polizeilichen Maßnahmen entziehen und flüchtete zunächst über die Gleise in die Bahnhofshalle. Hier konnte er festgenommen werden. Schnell war der Grund für die Flucht gefunden: der Jugendliche trug in seiner Hosentasche knapp 190 Gramm Haschisch bei sich. Eine darauffolgende Wohnungsdurchsuchung führte nicht zum Auffinden weiterer Betäubungsmittel. Der 17-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

In der Nacht von Dienstag, dem 23. Juli 2024, auf Mittwoch, dem 24. Juli 2024, kam es zu einer Widerstandshandlung gegen Polizeibeamte durch eine 30-jährige Frau.

Anwohner meldeten gegen 01:35 Uhr lautstarke Streitigkeiten im Bereich der Emmerich-Josef-Straße dem zuständigen Polizeirevier. Die kurz darauf eintreffenden Beamten trafen auf zwei streitende Frauen.

Als die Beamten eine Personenkontrolle durchführten, schlug die 30-Jährige gezielt in Richtung der Beamten und schlug dabei einer Polizistin die Brille aus dem Gesicht. Im weiteren Verlauf bespuckte sie eine weitere Polizistin und beschimpfte die Beamten.

Die Frau wurde festgenommen und zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen in das Polizeipräsidium gebracht. Sie muss sich nun wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Ausgabebox für Dokumente jetzt auch im Bürgeramt Frankfurt am Main Höchst

Das Bürgeramt Frankfurt hat seine digitalen Services erweitert. Bürgerinnen und Bürger können ihre beantragten Reisepässe und Personalausweise jetzt nahezu rund um die Uhr in einer Dokumentenausgabebox abholen. Nach der erfolgreichen Pilotphase im Zentralen Bürgeramt auf der Zeil, steht seit Montag, dem 22. Juli 2024, eine weitere Dokumentenausgabebox im Bürgeramt Höchst zur Verfügung.

Neben der Aufnahme des biometrischen Fotos am Selbstbedienungsterminal und dem papierlosen Antragsprozess, bietet die Stadt Frankfurt nun auch für den letzten Schritt – die Aushändigung – eine digitale Alternative an. Die Dokumentenausgabebox funktioniert ähnlich wie eine Paketstation. Aktuell können darüber Reisepässe – ohne Sonderanträge, wie einem Zweitpass – und Personalausweise abgeholt werden. Bei Personalausweisen funktioniert dies, sofern kein altes Dokument vorliegt, beispielsweise bei Erstantrag, Verlust oder wenn der Ausweis bereits bei der Antragsstellung abgegeben wurde. Künftig werden die bundeseinheitlichen Regelungen zur Sicherheitstechnik angepasst. Danach wird es auch beim Personalausweis möglich sein, das alte Dokument über die Dokumentenausgabebox abzugeben.

Beide Dokumentenausgabeboxen gehören zu den größten ihrer Art in Deutschland und haben jeweils über 608 Ausgabefächer. Sie stehen allen Personen zur Verfügung, die in Frankfurt am Main ein Ausweisdokument beantragen.

Das Bürgeramt Höchst bot für die zweite Dokumentenausgabebox in Frankfurt die idealen Voraussetzungen. Das Amt ist in einem ehemaligen Bankgebäude untergebracht. Dort, wo früher der Geldautomat stand, steht jetzt die neue Dokumentenausgabebox.

Der neue Service ist freiwillig und kostenfrei. Voraussetzung für die Nutzung ist lediglich ein Mobiltelefon. Bei der Beantragung des Reisepasses wird die Mobilfunknummer der antragstellenden Person gespeichert. Sobald die Dokumente bereit zur Abholung sind und in die Dokumentenausgabebox eingelegt wurden, erhalten die Antragstellenden eine SMS mit einer Lieferbestätigung und einem PIN-Code. Der Reisepass liegt dann zwei Wochen in der Dokumentenausgabebox bereit und kann täglich zwischen 5 und 24 Uhr abgeholt werden.

So funktioniert die Abholung

Der gesamte Abholprozess dauert wenige Sekunden und funktioniert mit einer sicheren Dreifach-Authentifizierung:

  1. Eingabe der Mobilnummer am Bedienfeld
  2. Eingabe des SMS-PIN-Codes am Bedienfeld
  3. Einlegen des alten Reisepasses in den vorgesehenen Schlitz zur Vernichtung als dritte Authentifizierung. Falls kein altes Dokument vorhanden ist, kann das Geburtsdatum eingegeben werden.
  4. Nach erfolgreicher Authentifizierung öffnet sich eines der Ausgabefächer und der Reisepass kann entnommen werden.

 Der Service ist weitgehend barrierefrei: Rollstuhlfahrende können ihre Dokumente aus einem der unteren Fächer entnehmen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Tötungsdelikt in Griesheim

Am gestrigen Samstagmittag, dem 20. Juli 2024, kam es in Frankfurt Griesheim zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern, in Folge derer einem 20-Jährigen lebensgefährliche Stichverletzungen zugefügt wurden, an denen er kurz darauf verstarb. Ein 16-jähriger Tatverdächtiger konnte noch vor Ort durch Polizeibeamte vorläufig festgenommen werden.

Der Streit entwickelte sich aus bisher ungeklärtem Anlass gegen 14:00 Uhr in einer Wohnung in der Straße Zum Linnegraben. Der Tatverdächtige soll hierbei den Geschädigten nach aktuellen Erkenntnissen mit einem Messer verletzt haben. Der Beschuldigte selbst verständigte den polizeilichen Notruf, während das Opfer vor dem Haus zusammenbrach.

Trotz umgehend eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen von Rettungskräften erlag der 20-Jährige noch vor Ort seinen Verletzungen.

Das zuständige Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Tatverdächtige wird heute durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen des Verdachts des Totschlags dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt vorgeführt, der über die Anordnung von Untersuchungshaft zu entscheiden hat. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Vollmond – heute

Mond, Sieringstraße, Unterliederbach, zunehmend

Vollmond ist heute. Um 12:17 Uhr ist es soweit, dann steht die Erde genau zwischen Sonne und Mond. Mitbekommen werden wir davon natürlich nichts, zu viele Wolken am Himmel.

Obiges Bild könnte den Vollmond darstellen, tut es aber nicht. 11 Stunden und 15 Minuten zu früh drückte der Finger auf den Auslöser der Kamera. Das Bild zeigt also noch den zunehmenden Mond. Weitere 40 Minuten später zogen gar Wolken durchs Bild. Und dann waren nur noch Fetzen des Erdtrabanten zwischen den Blättern eines Baumes zu entdecken.

Ihr wisst es alle: Früher war alles besser. Da hätte man die Aufnahme oben genommen und dazu geschrieben, dass es sich um den Vollmond handele. Heute wird man ständig vom Internet verbessert, Und wenn dann noch die künstliche Dummheit (KD) hinzu kommt?