Archiv der Kategorie: Frankfurt am Main

VHS stellt Programm „Aktiv im Alter“ vor – neue Broschüre erscheint am 15. Juli

Neues lernen, aktiv bleiben, Gemeinschaft erleben: Darum geht es bei „Aktiv im Alter“, dem Programm der Volkshochschule Frankfurt (VHS) für aktive Seniorinnen und Senioren.

Die neu gestaltete Broschüre mit mehr als 200 Angeboten für die Saison Herbst/Winter 2026/27 erscheint am Mittwoch, 15. Juli, – und damit erstmals vor dem gedruckten Gesamtprogramm, das ab Montag, 10. August, verfügbar sein wird. Die 40-seitige „Aktiv im Alter“-Broschüre liegt kostenfrei an 150 Stellen im Stadtgebiet aus, zum Beispiel an den VHS-Standorten in der Stadtbücherei, in Begegnungszentren, Kirchengemeinden, Stadtteiltreffs und bei der Bürgerberatung. In der VHS-Zentrale, Sonnemannstr. 13, ist die neue Broschüre sogar schon voraussichtlich ab Freitag, 10. Juli, erhältlich.

Das Programm gliedert sich in die Bereiche „Bewusst älter werden“, „Gesundheit“, „Sprachen“, „Kunst, Kultur, Kreativität“ sowie „Computer und Internet“. Für alle Kurse gilt: Inhalte, Lerntempo und Methoden orientieren sich an den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. So finden die Veranstaltungen in der Regel werktags, tagsüber und so wohnortnah wie möglich statt.

Bei den „Aktionswochen Älterwerden“, die von Montag, 14., bis Samstag, 26. September, stattfinden, ist die VHS mit neun kostenfreien „Aktiv im Alter“-Angeboten dabei. Die Palette reicht von Präventionsangeboten wie dem Kurs „Tatort Telefon“, Kursnummer 7199-52, Montag, 14. September, 10.30 Uhr, VHS Sonnemannstraße, bis zum KI-Einsteigerkurs „KI, ChatGPT und andere Chatbots“, Kursnummer 7199-62, Samstag, 19. September, 10 Uhr, Bildungs- und Kulturzentrum, Gebeschusstraße/Michael-Stumpf-Straße.

Am 23. Oktober findet in der Zentralbibliothek in der Hasengasse 4 der Aktionstag zur „Frankfurter Plattform 55+“ statt. Die Internetseite wendet sich speziell an ältere Frankfurterinnen und Frankfurter.

Neues Format für bessere Lesbarkeit

Bei der Neukonzeption der Broschüre, die in einer Auflage von 4000 Exemplaren erscheint, standen Lesbarkeit und Barrierefreiheit im Vordergrund. Das Format wurde von DIN A5 auf ein größeres, nahezu quadratnahes Sonderformat umgestellt, und ist damit rund 50 Prozent größer. Es bietet deutlich mehr Raum für die Darstellung der Inhalte durch eine komfortabler zu lesende Schriftgröße. Farbige Überschriften und Kapitelmarken erleichtern die Orientierung.

„Die VHS versteht sich als Partnerin für den dritten Lebensabschnitt“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen. „Bei ‚Aktiv im Alter‘ geht es um Sinnstiftung, was nach dem Abschied aus dem Berufsleben besonders wichtig ist. Ein Kurs an der VHS hilft, in Bewegung zu bleiben. Und vor allem: Er macht Spaß, sorgt für Gemeinschaft und wirkt gegen Einsamkeit. Auch deshalb freut es mich, dass sich ‚Aktiv im Alter‘ bei Frankfurter Seniorinnen und Senioren so großer Beliebtheit erfreut.“

VHS-Direktor Danijel Dejanovic sagt: „In unseren ‚Aktiv im Alter‘-Angeboten lernt man nicht nur dazu, sondern auch neue Menschen kennen – und zwar um die Ecke und nicht irgendwo im Internet. Was uns besonders freut: Kurse aus der digitalen Welt sind besonders stark nachgefragt, vom Smartphone bis zu ChatGPT. Hier geht es um Teilhabe – und auf die haben gerade Seniorinnen und Senioren ein Recht.“

Mehr Informationen zum Programm gibt es unter vhs.frankfurt.de/aktivimalter.

Die Broschüre „Aktiv im Alter: Kurse für Senior:innen“ für die Saison Herbst/Winter 2026/27 steht als PDF-Dokument zum Download bereit.

Download
Broschüre „Aktiv im Alter: Kurse für Senior:innen“ Herbst/Winter 2026/27, Copyright: VHS Frankfurt (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Zwei Fassadenreiniger aus 240 Metern Höhe gerettet

Am Donnerstag, den 2. Juli 2026, wurde der Sonderdienst „Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen“ (SRHT) der Feuerwehr Frankfurt am Main zu einer Menschenrettung in die Große Gallusstraße alarmiert. Am Commerzbank-Hochhaus war in rund 240 Metern Höhe ein Fahrkorb mit zwei Fassadenreinigern aufgrund einer technischen Störung steckengeblieben und konnte nicht mehr bewegt werden. Die beiden Arbeiter wurden von den Höhenrettern mithilfe von Seiltechnik sicher gerettet.

Entscheidend für den Einsatzerfolg waren die gute Zusammenarbeit mit dem für das Property Management des Hochhauses zuständigen Unternehmen sowie regelmäßige Übungen der Höhenretter am Objekt. Dadurch waren den Einsatzkräften die örtlichen Gegebenheiten und die technischen Einrichtungen bestens bekannt. Eingespielte Abläufe konnten ohne Verzögerung umgesetzt werden.

Erstmals kam bei diesem Einsatz zudem eine erst kürzlich beschaffte Akku-Seilwinde zum Einsatz. Sie trug wesentlich dazu bei, die Rettungsmaßnahmen zu beschleunigen und ermöglichte im späteren Verlauf des Einsatzes zwei eingesetzten Höhenrettern die schnelle Flucht aus einer hochkritischen Lage: Während der Rettungsarbeiten löste sich der in Führungsschienen laufende Fahrkorb durch starke Windböen aus seiner stabilen Position und wurde bis zu acht Meter von der Gebäudefassade weggedrückt. Anschließend schlug der Korb mehrfach gegen die Glasfassade zurück. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich zwei Höhenretter im Fahrkorb. Mithilfe der Akku-Seilwinde konnten sie sich innerhalb kürzester Zeit nach oben in Sicherheit ziehen lassen und die akute Gefährdungslage unverletzt verlassen.

„Der starke Wind hat die Rettungsarbeiten erheblich erschwert. Dank der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Objektbetreiber und der regelmäßigen Übungen am Commerzbank-Hochhaus kannten wir die örtlichen Gegebenheiten genau und konnten auf diese außergewöhnliche Einsatzlage vorbereitet reagieren“, erklärt Fabian Ommert, Einheitsführer der SRHT bei diesem Einsatz.

Nach der Rettung der beiden Fassadenreiniger konnte später der weiterhin im Wind schwingende Fahrkorb durch einen Techniker der Betreiberfirma sicher auf dem Dach abgestellt werden.

Axel Manz, europaweit anerkannter Ausbilder im Bereich Höhenrettung, ordnet den Einsatz ein: „Meinem Wissen nach handelt es sich um die höchste Rettung im urbanen Raum, die bislang in Deutschland durchgeführt wurde. Die Einsatzkräfte haben genau die richtige Entscheidung getroffen, die beiden Arbeiter nach oben zu retten. Ein bei vergleichbaren Einsätzen häufig praktiziertes Ablassen nach unten wäre unter den herrschenden Windverhältnissen nicht sicher durchführbar gewesen. Chapeau Höhenrettung Frankfurt!“ (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Frankfurt-Griesheim: Kostenlose Fahrrad-Codierung

Fahrradcodierung, Sicherheit, Symbolbild
Gerät zur Fahrradcodierung (Symbolbild © Jürgen Lange)

Der Allgemein Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) bietet im Auftrag des regionalen Präventionsrats Griesheim eine kostenlose Fahrradcodierung an. Die Aktion findet während des 35. Griesheimer Mainuferfestes am Samstag, 11. Juli, von 13 bis 16 Uhr in der Stroofstraße 35 statt.

Mit einer individuellen Codierung wird das Fahrrad dauerhaft gekennzeichnet und als registriert erkennbar. Dies erschwert den Weiterverkauf gestohlener Fahrräder und wirkt abschreckend auf Diebe. Sollte ein codiertes Fahrrad dennoch entwendet und später
wieder aufgefunden werden, kann es mithilfe des Codes schnell und eindeutig seinem rechtmäßigen Besitzer oder seiner rechtmäßigen Besitzerin zugeordnet werden.
 
Für die Codierung sind ein gültiger Personalausweis und der Kaufbeleg des Fahrrads, sofern vorhanden, erforderlich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Wer Zeit sparen möchte, kann den Codierauftrag bereits vorab auf der Internetseite des ADFC unter Fahrradcodierung | ADFC herunterladen, ausfüllen und zur Veranstaltung mitbringen.

Am Stand des Präventionsrats erhalten Besucherinnen und Besucher außerdem praktische Tipps zum Schutz vor Fahrraddiebstahl und Informationsmaterial.

Weitere Informationen gibt es unter adfc-frankfurt.de/fahrradcodierung. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Farbschmierereien an der Grill’schen Brücke

Am Sonntagmorgen (28. Juni 2026) meldete ein Zeuge zahlreiche Farbschmierereien in der Straße „An der Nidda“.

Eine vor Ort entsandte Streife konnte die Meldung bestätigen. Neben mehreren ausländerfeindlichen Schriftzügen wurde auch ein Hakenkreuz angebracht.

Die Schmierereien wurden dokumentiert und anschließend unkenntlich gemacht.

Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen unbekannte Täter eingeleitet. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Anmerkung: Die Grill’sche Brücke führt über die Nidda und verbindet Nieder mit Sossenheimer Ufer.

Buntmetalldiebe im Süden und Westen Frankfurts unterwegs

Seit Anfang Juni 2026 stellt die Polizei eine Häufung von Buntmetalldiebstählen, insbesondere in den südlichen Frankfurter Stadtteilen, fest. Die Meldung listet aus dem Westen Frankfurts Höchst, Schwanheim und Sindlingen auf.

Das Augenmerk der Diebe liegt hierbei hauptsächlich auf Kupferregenrinnen, Fallrohren aus Kuper und Grabschmuck. Bei den Tatobjekten handelt es sich um teils öffentliche Gebäude auch Friedhöfe und Privathäuser waren bereits betroffen.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und sensibilisiert. Sollten Sie verdächtige Wahrnehmungen, insbesondere in den späten Abendstunden bis in die Nacht hinein machen, melden Sie diese bitte umgehend dem polizeilichen Notruf. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt-Höchst: Jugendlicher leistete Widerstand

Aufgrund einer vorangegangenen Auseinandersetzung fahndete die Polizei am 24. Juni 2026 im Bereich Höchst nach einem 17- Jährigen.

Diesen erkannte eine Polizeistreife im Bereich des Höchster Bahnhofes wieder und unterzog ihm einer Kontrolle. Im Rahmen der folgenden Festnahme wehrte sich der 17- Jährige massiv und schlug in Richtung der eingesetzten Streife. Einer Polizistin trat er gegen das Knie und verletzte sie hierdurch leicht. Nur unter erheblichem Kraftaufwand und mit der Unterstützung weiterer Polizisten konnte der Jugendliche schließlich festgenommen und auf das Revier verbracht werden.

Auch hier leistete er weiter Widerstand und weigerte sich nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, das Revier wieder zu verlassen.

Aufgrund des Verhaltens bestand der Verdacht, dass der 17- Jährige sich in einem psychischen Ausnahmezustand befinden könnte. Daher wurde er schließlich einer Fachklinik vorgestellt, welche den Jugendlichen aufnahm.

Die eingesetzten Streifen wurden durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt, konnten ihren Dienst dennoch fortsetzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Sossenheim: Fahrräder kostenlos codieren lassen

Fahrradcodierung, Sicherheit, Symbolbild
Gerät zur Fahrradcodierung (Symbolbild © Jürgen Lange)

Der regionale Präventionsrat Sossenheim lädt am Samstag, 27. Juni, gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) von 14 bis 17 Uhr auf dem AWO-Sommerfest am Dunanring 8 zu einer Fahrradcodieraktion ein.

Die individuell erstellten Codes auf den Fahrrädern signalisieren „Dieses Fahrrad ist registriert!“ und schützen damit vor Diebstahl, weil ein Weiterverkauf erschwert wird. Falls sie dennoch gestohlen werden und wieder auftauchen, ist eine Zuordnung der Räder anhand der Codes zu den rechtmäßigen Besitzern schnell möglich.

Für die Codierung werden ein gültiger Personalausweis und – sofern vorhanden – der Kaufbeleg benötigt.

Die Codieraktion ist kostenlos und erfolgt ohne Anmeldung. Weitere Informationen können unter Fahrradcodierung | ADFC abgerufen werden. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Anhaltende Trockenheit: Grillverbot in städtischen Grünanlagen

Es regnet nicht genug: Wegen der anhaltenden Trockenheit kann jeder Funke einen verheerenden Brand auslösen. Zum Schutz der Grünanlagen ist das Grillen mit offenem Feuer auf allen öffentlichen Grillplätzen der Stadt Frankfurt ab Mittwoch, 24. Juni, verboten. Das Verbot gilt sowohl für holz- und kohlebetriebene Grills als auch für Camping-, Gas- und Elektrogrills. Zudem ist die Nutzung von Shishas, die mit glühender Kohle betrieben werden, ebenfalls untersagt. Da auch die Frankfurter Friedhöfe gefährdet sind, wird empfohlen, dort das Entzünden von Grablichtern und andere Formen von offenem Feuer ebenfalls zu unterlassen.

Ein wichtiger Indikator zur Bewertung der Gefahrenlage ist der Waldbrand-Gefahrenindex sowie der Grasland-Feuerindex des Deutschen Wetterdienstes. Die vom Wetterdienst erstellten Indizes sind in fünf Stufen gegliedert. Bei Stufe 1 herrscht nur eine sehr geringe Brandgefahr. Ab Stufe 4 gilt eine hohe Waldbrandgefahr beziehungsweise eine hohe Brandgefahr in Grünanlagen, ein Grillverbot ist zwingend erforderlich.

Das Grillen ist in Frankfurt auch unter normalen Witterungsbedingungen im öffentlichen Raum nur auf ausgewiesenen Grillplätzen gestattet. Dabei sollte Funkenflug weitestgehend vermieden und Asche- und Kohlereste in den dafür vorgesehenen Containern entsorgt werden. Anfallender Müll muss entsprechend richtig entsorgt oder wieder mitgenommen werden.

Auch für den Wald gilt eine erhöhte Gefahr. Die Waldböden, die Bodenvegetation und herabgefallenes Laub sind aufgrund nicht ausreichender Niederschläge ausgetrocknet und leicht entzündlich. Die Försterinnen und Förster des Grünflächenamtes bitten die Waldbesucherinnen und -besucher daher dringend darum, sich umsichtig zu verhalten. Schon eine achtlos weggeschnippte Zigarettenkippe kann Auslöser für einen Waldbrand sein. Rauchen und offenes Feuer sind im Wald grundsätzlich nicht gestattet. Dies gilt im Zuge des jetzt erlassenen Grill- und Feuerverbotes auch für die Grillplätze an den Waldspielparks Schwanheim und Scheerwald.

Das Verbot gilt bis auf weiteres, solange bis dieses aktiv vom Grünflächenamt über die Medien wieder aufgehoben wird.

Weitere Informationen gibt es beim Grünflächenamt unter der Rufnummer 069/212-30991. Auch Hinweise zu möglichen Gefahrenquellen können über diese Rufnummer mitgeteilt werden. Kontrolliert wird das Grillverbot durch das Ordnungsamt.

Grundlage für das Grillverbot ist eine Allgemeinverfügung, die in der aktuellen Ausgabe des Amtsblatts der Stadt Frankfurt veröffentlicht wird. Die Allgemeinverfügung kann unter Service & Rathaus/Verwaltung/Amtsblatt nachgelesen werden.

Dampf in Unterliederbach 2015 – ein Rückblick

Ein Blick in das Menü dieser Seite zeigt es, das Jahr 2015 fehlt. Es ist aber weder das Jahr selbst ausgefallen, noch die Veranstaltung „Mit Volldampf in den Taunus“. Auch fotografiert wurde wieder. Ein Missgeschick, Mayonnaise auf der Linse, sorgte allerdings dafür, dass viele Bilder unbrauchbar waren.

Dazu kam mir die Idee, die Bilder auf ein Seitenverhältnis von 3:2 zu beschneiden. Teilweise standen mir auch Bildbearbeitungsprogramme nach einem Wechsels des Betriebssystems nicht mehr zur Verfügung. Die Originalaufnahmen sind allerdings noch da.

Das obere Bild findet sich bereit auf dieser Seite. Da „glänzt“ es allerdings noch im Seitenverhältnis 4:3. Wer genau hinschaut, wird allerdings noch weitere Unterschiede bemerken. Die drei übrigen Aufnahmen wurden bisher noch nicht veröffentlicht. Wie meist üblich, lassen sich die Bilder durch Anklicken in einer größeren Darstellung betrachten.