Archiv der Kategorie: Blaulicht

Körperverletzung mit Pfefferspray

Am Donnerstagmorgen, dem 15. Juni 2023, kam es im Stadtteil Sindlingen zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der ein 41-jähriger Mann aus einem Auto heraus mit Reizstoff besprüht wurde. Einer der Tatverdächtigen erschien wenig später selbst bei der Polizei.

Der 41 Jahre alte Geschädigte und eine Frau befanden sich gegen 04:50 Uhr zu Fuß auf der Hoechster-Farben-Straße, als ein mit zwei Personen besetztes Auto neben sie fuhr. Der Fahrer verlangsamte das Fahrzeug auf Schrittgeschwindigkeit. Der Pkw fuhr nun neben ihnen her. Nach kurzer Zeit begab sich der 41-Jährige vom Gehweg zu dem Fahrzeug und teilte den Insassen mit, weiterzufahren und sie in Ruhe zu lassen. Plötzlich erhielt der 41-Jährige aus dem Auto heraus einen Strahl Pfefferspray ins Gesicht. Die beiden Insassen flüchteten nach dem Angriff mit dem Fahrzeug auf der Hoechster-Farben-Straße in Richtung Hattersheim. Eine Fahndung verlief zunächst ohne Ergebnis. Der Geschädigte wurde aufgrund der erlittenen Augenreizung vom Rettungsdienst medizinisch behandelt, konnte aber im Anschluss bereits vor Ort wieder entlassen werden.

Im Verlauf der weiteren Ermittlungen gelang es den Beamten, zu einem der Tatverdächtigen Kontakt aufzunehmen. Der 24-jährige Mann erschien daraufhin auf einer Polizeidienststelle. Nach Eröffnung des Tatvorwurfs der gefährlichen Körperverletzung, einer erkennungsdienstlichen Behandlung und der Durchsuchung seines Fahrzeuges wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Das Tatmittel konnte bei ihm und im Fahrzeug nicht aufgefunden werden. Die Ermittlungen in der Sache dauern an. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Festnahme nach Verfolgungsfahrt

Am Nachmittag des 15. Juni 2023 wollten Polizeibeamte ein Fahrzeug im Bereich der Autobahnausfahrt Sossenheim anhalten. Dieses war zuvor auf der Bundesautobahn 66 durch deutlich überhöhte Geschwindigkeit sowie durch rechtsseitiges Überholen aufgefallen. Der Fahrer des Fahrzeugs, ein 42 Jahre alter Mann, ignorierte die Anhaltezeichen der Streife und entzog sich zunächst der Kontrolle.

Er setzte seine Fahrt auf der Bundesautobahn 648 fort, konnte jedoch durch die Streife eingeholt und zum Anhalten auf einem Tankstellengelände bewegt werden. Hier versuchte er sich erneut – dieses Mal zu Fuß – der Kontrolle zu entziehen. Die Polizeibeamten holten ihn abermals ein und nahmen ihn fest. Dabei leistete der Beschuldigte Widerstand. Die beiden Polizisten wurden leicht verletzt, der Beschuldigte blieb unverletzt.

Der mutmaßliche Grund für sein Verhalten: der 42-Jährige war nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Weiter ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von über 1,5 Promille. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Motorradfahrer auf der A66 bei Verkehrsunfall verletzt

Am Nachmittag des 13. Juni 2023 ereignete sich auf der A66 ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines PKW und Motorrades, bei dem der Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 35-Jährige aus dem Hochtaunuskreis gegen 16:15 Uhr mit ihrem Kia auf der A66 aus Richtung Wiesbaden kommend auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung Frankfurt/ Stadtmitte, direkt gefolgt von einem 64-Jährigen Frankfurter auf seinem Motorrad der Marke Honda.

Die Kia-Fahrerin musste nun verkehrsbedingt bremsen und der Motorradfahrer fuhr auf das Heck der 35-Jährigen auf. Dabei stürzte der 64-Jährige und verletzte sich schwer, aber nicht lebensgefährlich. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge wurde die Hauptfahrbahn der A66 für circa. 30 Minuten voll gesperrt. Hierdurch entstand ein bis zu 3 Kilometer langer Rückstau.

Im Zuge der ersten Ermittlungen wurden festgestellt, dass der Motorradfahrer nicht den erforderlichen Führerschein besaß. Gegen ihn wurde daher noch ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Trickbetrug: Der falsche Bankmitarbeiter

Am 06. Juni 2023 gelang es einem Betrüger per Telefon mehrere tausend Euro zu erbeuten. Eine 73-Jährige aus Frankfurt übermittelte sensible Bankdaten an einen vermeintlichen Bankmitarbeiter, woraufhin dieser das Konto der Geschädigten plünderte.

Die Geschädigte erhielt gegen 13:15 Uhr über ihr Festnetz einen Anruf. Am anderen Ende der Leitung war ein Mann, der sich als Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung einer Frankfurter Bank ausgab. Im Gespräch erfragte der vermeintliche Bankmitarbeiter geschickt die Kontodaten der Geschädigten, und bewegte diese dazu, unter Vorspielen falscher Tatsachen eine TAN preiszugeben. Mit dieser TAN konnte der Täter dann eine Überweisung in Höhe von knapp 40.000 Euro vornehmen. Die Geschädigte stellte erst später fest, dass das Geld auf ihrem Konto fehlte.

Die Polizei rät: Geben Sie keine sensiblen Daten wie Kontodaten, Transaktionsnummern oder PINs am Telefon heraus. Solche Dinge werden nicht am Telefon durch Bankmitarbeiter erfragt. Im Zweifel fragen Sie persönlich bei einem ihnen bekannten Mitarbeiter ihrer Bankfiliale nach. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

17. Polizeirevier mit zwei neuen „Schutzleuten vor Ort“

Frau Nicole Cuppens und Herr Falk Heinrich werden am 04. Juni 2023 im Rahmen des „39. Unterliederbacher Bürgerfestes“ als neue Schutzleute vor Ort (SvO) vorgestellt werdem. Sie gehören zum 17. Polizeirevier, ihr Zuständigkeitsbereich sind die Stadtteile Unterliederbach, Höchst, Sossenheim, Sindlingen und Zeilsheim, wo sie als Ansprechpartner für Ortsbeiräte, Gewerbetreibende, Institutionen, Vereine, Schulen und die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger fungieren.

Auf dem Schulhof der Ludwig-Erhard-Schule werden sie ab etwa 11:00 Uhr offiziell von dem Leiter des Abteilungsstabes Einsatz, Herrn Marco Weller, und dem neuen Leiter der Polizeidirektion Süd, Herrn Erik Hessenmüller, in das Amt der Schutzfrau bzw. des Schutzmanns vor Ort eingeführt werden. Anschließend stehen sie am Infostand bis 15:00 Uhr für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Indoor-Plantage entdeckt

Polizeibeamte des 10. Reviers konnten am Dienstag, dem 23. Mai 2023, in einer Schwanheimer Wohnung eine Indoor-Plantage ausheben und mehrere Cannabispflanzen samt Equipment sicherstellen.

Nach einem Zeugenhinweis begaben sich die entsandten Streifenteams gegen 15:30 Uhr in die Geisenheimer Straße, in der sie Cannabisgeruch wahrnehmen konnten, der aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses strömte. Nach Kontaktaufnahme mit der Staatsanwaltschaft wurde über die zuständige Richterin ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt. Als auf Klingeln und Klopfen niemand öffnete, gelangten die Beamten über ein gekipptes Fenster in die betreffende Wohnung. Zwar trafen die Polizisten auf keine Personen, jedoch fanden sie in den Wohnräumen sieben Cannabispflanzen, diverse Behältnisse mit Blüten, Samen, Feinwaagen und weiteren Utensilien zum Drogenanbau auf, was letztlich zur Sicherstellung führte.

Das Rauschgiftkommissariat der Frankfurter Kriminalpolizei hat in der Folge Ermittlungen aufgrund des Verdachts des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln aufgenommen. Die Ermittlungen in der Sache dauern an. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Festnahme nach Fahrraddiebstahl

Zeugen verständigten am Mittwoch, dem 24. Mai 2023, gegen 02:30 Uhr die Polizei über verdächtige Geräusche in der Straße Alt Zeilsheim und zwei Personen, die sich dort aufhielten.

Die Beamten der nach dort entsandten Funkstreife konnten an der Ecke zur Welschgrabenstraße zwei Männer wahrnehmen, von denen einer auf einem Fahrrad saß und der andere ihn zu Fuß begleitete.

Beim Anblick der Polizei versuchten beide noch zu flüchten, konnten jedoch nach kurzer Nacheile festgenommen werden. Beide stehen im Verdacht das mitgeführte Mountainbike entwendet zu haben, indem sie gewaltsam das Schloss öffneten. Es handelt sich um Männer im Alter von 24 und 35 Jahren. Bei einem der beiden konnte noch ein griffbereit getragenes Einhandmesser sichergestellt werden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Bombe bereits entschärft

Die heute bei Bauarbeiten gefundene Weltkriegsbombe konnte bereits entschärft werden. Zuvor war die vorbeiführende S_Bahnstrecke gesperrt und der im Umkreis von 500 Metern um den Fundort der Bombe liegende Bereich evakuiert worden.

Der Kampfmittelräumdienst hatte keinen Probleme mit dem Objekt, so dass er bereits kurz vor 19 Uhr Vollzug melden konnte.

Briefkasten gesprengt

Am Abend des 16. Mai 2023 kam es in der Hermann-Brill-Straße zu einer Sachbeschädigung, bei der ein Briefkasten aus der Hauswand gesprengt wurde.

Gegen 19:45 Uhr beobachteten Zeugen, wie sich Jugendliche dem Wohnhaus in der Hermann-Brill-Straße 8 näherten.

Einer der Jugendlichen warf offenbar einen Feuerwerkskörper in den Briefkasten, der an der Außenwand neben der Haustür angebracht war. Währenddessen filmte ein zweiter Täter das gesamte Szenario. Ein dritter Täter beobachtete das Geschehen.

Nach der Sprengung entfernten sich alle drei Tatverdächtigen in unbekannte Richtung. Der Briefkasten wurde komplett aus der Hauswand gesprengt. Einzelteile des Briefkastens wurden sowohl bis zu 38 Meter vom Wohnhaus entfernt als auch im Inneren des Wohnhauses gefunden und von der Polizei sichergestellt.

Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro. Durch die Sprengung des Briefkastens wurde niemand verletzt.

Die Frankfurter Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich mit ihr unter der Rufnummer 069-755 11700 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.(Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Weltkriegsbombe am Frankfurter Berg – Entschärfung noch heute

Weltkriegsbombe im Stadtteil Frankfurter Berg gefunden: Entschärfung noch heute

Eine 250-Kilo-Weltkriegsbombe wurde am Mittwoch, dem 17. Mai 2023, am Vormittag während Bauarbeiten im Bereich Im Hilgenfeld, westlich der S-Bahn-Station Frankfurter Berg, im gleichnamigen Stadtteil gefunden. Die Entschärfung der Bombe ist für Mittwoch, den 17. Mai, vorgesehen.

Aufgrund der Gefahr für Leib und Leben, die im Falle einer Detonation besteht, muss die Bombe laut Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen noch am 17. Mai unschädlich gemacht werden. Der Bereich muss bis 16 Uhr verlassen werden.

Der Evakuierungsbereich von 500 Metern Radius um die Bombe Im Hilgenfeld wurde vom Kampfmittelräumdienst festgelegt. Die A661, die Homburger Landstraße und der Berkersheimer Weg liegen außerhalb des Sperrbereiches und dürfen somit weiterhin befahren werden. Der Bahnverkehr auf der betroffenen Strecke wird ab 18 Uhr eingestellt. Betroffen sind rund 1800 Menschen, die den Sperrbereich bis 17. Mai um 16 Uhr verlassen haben müssen.

Die Feuerwehr hat eine genaue und interaktive Karte mit Suchfunktion erstellt, mit deren Hilfe Anwohnende und Unternehmen prüfen können, ob sie von der Evakuierung betroffen sind. Sie ist unter fwffm.info/karte zu finden. Eine Betreuungsstelle ist bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in der Berner Straße 103-105 eingerichtet.

Transporthilfe für eingeschränkt gehfähige Personen, die im Evakuierungsbereich wohnen, wird ebenfalls von der Feuerwehr koordiniert. Wer Hilfe benötigt, sollte sich schnellstmöglich telefonisch beim eingerichteten Bürgertelefon melden unter 069/212-111.

Polizei und Stadtpolizei werden ab 16 Uhr kontrollieren, ob der Bereich vollständig geräumt ist und diesen bis zum Ende der Maßnahmen sperren. Hierzu kommt auch ein Hubschrauber der Polizei zum Einsatz. Wann die eigentlichen Entschärfungsarbeiten des Kampfmittelräumdienstes beginnen, und wie lange diese dauern werden, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

Aktuelle Informationen werden unter feuerwehr-frankfurt.de veröffentlicht. Die Stadt Frankfurt, Feuerwehr und Polizei informieren auch auf ihren Twitter-Kanälen twitter.com/Stadt_ffm, twitter.com/feuerwehrffm und www.twitter.com/polizei_ffm.

Dies ist eine gemeinsame Pressemeldung von Ordnungsamt und Feuerwehr Frankfurt.