Archiv der Kategorie: Blaulicht

Verkehrsunfall: LKW stürzt um

Am gestrigen Montagmittag (09. März 2026) kippte ein Lkw im Zuge eines Verkehrsunfalls auf der BAB 66 zur Seite. Der Fahrer kam schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus.

Der Unfall ereignete sich gegen 12:25 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Höchst. Nach aktuellen Erkenntnissen beabsichtigte der 31-jährige Fahrer des LKW, dort die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt an der Anschlussstelle Höchst zu verlassen. Mutmaßlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit kam er in der Kurve nach links von der Fahrbahn ab, fuhr gegen die dortige Betongleitwand und kippte nach links um. Der mitgeführte Muldenkipper war mit mehreren Tonnen Erde beladen, welche sich großflächig auf der Fahrbahn verteilte. Weiterhin liefen größere Mengen Betriebsstoffe aus. Der Fahrer wurde schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Die Unfallaufnahme sowie die Bergung der Sattelzugmaschine und des Muldenkippers samt Fahrbahnreinigung führten zu einer mehrstündigen Sperrung der Anschlussstelle Höchst bis 18:30 Uhr. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Erneut Störung der Totenruhe im Westen Frankfurts

Am Abend des 5. März 2026 kam es auf einem Friedhof in Griesheim zu Diebstählen von Grabschmuck. Zwei Unbekannte wurden noch vor Ort gesehen, konnten jedoch unerkannt entkommen. Die Polizei sucht nun nach Geschädigten und Zeugen.

Nachdem abends gegen 23:30 Uhr ein Anwohner verdächtige Geräusche vom Friedhof in Griesheim wahrgenommen hatte, verständigte er die Polizei. Vor dem Hintergrund der jüngsten Vorfälle auf Frankfurter Friedhöfen wurden alle verfügbaren Streifen im Umfeld dorthin entsandt, um das Gelände in der Waldschulstraße zu umstellen. Noch während der Annäherung an das Gelände, nahmen sie zwei flüchtende Personen wahr, die sich in südliche Richtung über die Friedhofsmauer in den Bingelsweg entfernten. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnten die Unbekannten nicht mehr angetroffen werden. Durch die Mitteilung des Zeugen und das schnelle Eintreffen der Streifen konnte der Diebstahl unterbunden werden, denn die Polizisten fanden den Grabschmuck, den die Täter aufgrund Ihrer Flucht zurücklassen mussten, noch auf dem Gelände vor.

Mindestens zwei Gräber waren erkennbar betroffenen. Wie viele Gräber jedoch insgesamt beschädigt wurden, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Daher werden potenzielle Geschädigte, die für die Grabpflege verantwortlich sind, gebeten, sich bei entsprechenden Beschädigungen oder Entwendungen bei der Friedhofsverwaltung oder zu Geschäftszeiten bei der zuständigen Ermittlungsgruppe der Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 43222 zu melden.

Die Frankfurter Polizei führt derzeit verstärkte Streifentätigkeiten mit uniformierten und zivilen Streifen in den betreffenden Bereichen durch. Die Ermittlungen zu den Fällen wurden bei einer regionalen Ermittlungsgruppe zusammengeführt und werden dort gebündelt bearbeitet. Die Schutzfrauen und -männer vor Ort der betreffenden Polizeireviere sind Ansprechpersonen für Betroffenen und stehen mit den Friedhofsverwaltungen im Austausch.

Hinweise zur Tat und möglichen Tätern nimmt das örtlich zuständige Polizeirevier (17. Polizeirevier) rund um die Uhr unter der Rufnummer 069 / 755 -11700 entgegen. Darüber hinaus wird gebeten, bei verdächtigen Wahrnehmungen im Bereich von Friedhöfen umgehend die Polizei zu verständigen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle)

Unfall auf stadtbekanntem Bahnübergang

Am gestrigen Donnerstagabend ereignete sich gegen 18:35 Uhr ein Verkehrsunfall auf dem Bahnübergang in Nied, hierbei wurden zwei Personen leichtverletzt und die dortige Schranke beschädigt.

Der Unfall stellt sich nach aktuellem Ermittlungsstand wie folgt dar. Ein 55-jähriger Fahrer eines grauen Opels fuhr von der Birminghamstraße kommend in Richtung Oeserstraße. In Höhe des Bahnübergangs kam es zu einem Rückstau, als die Schranken sich dann schlossen, befand er sich weiterhin auf dem Bahnübergang. Um eine Kollision mit der einfahrenden Bahn zu vermieden fuhr er gegen die Bahnschranke auf die dahinterliegende Straße, hierbei wurden er und seine 54-jährige Beifahrerin leicht verletzt.

Sowohl die Schranke als auch der PKW wurden stark beschädigt. Der Personen- und Fahrzeugverkehr konnte nach der polizeilichen Unfallaufnahme uneingeschränkt passieren, eine Reparatur der Schranke ist zeitnah vorgesehen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Schwanheim: Störung der Totenruhe

In der Nacht vom 02. März auf den 03. März 2026 wurden auf dem Alten Friedhof Schwanheim eine Vielzahl Gräber beschädigt und Metalle entwendet.

Nach Aktuellen Erkenntnissen ereignete sich die Tat zwischen 14:00 Uhr des 02. März bis um 12:00 Uhr des 03. März.

Es wurden bei etwa 30 Gräbern Beschädigungen durch den Diebstahl festgestellt. Der Fokus lag hierbei auf wertigen Metallteilen. Teilweise wurden Grabsteine zerstört, um die darin eingefassten Metallgegenstände herauszubrechen.

Das zuständige Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nun werden Zeugen und potenzielle Geschädigte, die für die Grabpflege verantwortlich sind, gebeten, sich beim 10. Polizeirevier unter der Rufnummer 069 / 755 – 11000 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main,
Pressestelle)

Trickdiebstahl: Drei Stadtteile, gleiches Muster

Am Wochenende (27/28. Februar 2026) ereigneten sich in drei Frankfurter Stadtteilen insgesamt drei Trickdiebstähle, bei welchen jedes Mal dieselbe Tatbegehungsweise verwendet wurde.

Eine 93-jährige Dame wurde am Freitagmorgen gegen 12:30 Uhr von einer unbekannten Frau, die kurz zuvor aus einem wartenden Auto gestiegen war, im Bereich der Pfannmüllerstraße in ein Gespräch verwickelt. Sie suggerierte ihr eine Goldkette schenken zu wollen, welche sie der Geschädigten auch anlegte. Danach begab sie sich in den wartenden Wagen und die beiden Diebe (Tatverdächtige sowie ihr Fahrer) fuhren davon. Die Geschädigte merkte erst zu einem späteren Zeitpunkt, dass ihre echte Goldkette, welche sie ursprünglich trug gestohlen wurde und sie nun nur noch die nahezu wertlose Kette welche ihr angelegt wurde trug.

Dieselbe Masche nutzten zwei Tatverdächtige, bei denen es sich mutmaßlich um dieselben wie zuvor handeln könnte gegen 17:30 Uhr bei einer 58-jährigen Frankfurterin in der Mailänder Straße. Nach einem kurzen Gespräch legte die Tatverdächtige auch ihr eine Goldkette um, kurz darauf verschwanden die beiden wieder in einem Fahrzeug. Auch in diesem Fall bemerkte die Geschädigte erst einige Augenblicke später, dass ihre eigene Goldkette danach fehlte.

Die beiden Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

  • Die Frau: ca. 60-65 Jahre alt, kräftige Statur, mittelblondes maximal schulterlanges Haar, ungepflegtes Erscheinungsbild; langärmliges Oberteil, Rock
  • Der Mann: ca. 35-45 Jahre alt, kräftige Statur dunkelblonde/braune kurze Haare

Zu einer dritten Tat kam es dann noch am Samstagmorgen (28. Februar 2026). Hier nutzten zwei Männer die hier beschriebene Masche, sie agierten diesmal aus einem Fahrzeug heraus. Sie sprachen einen 71-jährigen Mann in der West-Höchster-Straße an. Als er sich in das Fahrzeuginnere lehnte, legten sie ihm eine Kette an. Der Mann verneinte dies und gab die Kette zurück, woraufhin die Männer sich entfernten. Es gelang ihnen trotzdem ihm seinen Ehering, sowie seine ursprünglich getragene Kette zu entwenden, dies bemerkte er erst später.

Die beiden Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

  • 1.Mann: ca. 20-25 Jahre alt, schlanke Statur, dunkle kurze Haare, dunkler Bart, sprach mit deutlichem Akzent; trug ein T-Shirt oder kurzärmliches Oberteil
  • 2. Mann: ca. 20-25 Jahre alt, kräftige Statur, kurze schwarze Haare, kein Bart

Sachdienliche Hinweise nimmt eines der zuständigen Polizeireviere unter der Rufnummer 069 / 755 11100, 069 / 755 10800 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Mutmaßliches Autorennen auf der A66

Zwei Raser lieferten sich am Samstagmittag (28. Februar 2026) ein Autorennen auf der BAB 66, daraus resultierte ein Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und insgesamt vier leichtverletzten Personen.

Nach aktuellen Erkenntnissen trug sich der Sachverhalt wie folgt zu: Ein 33-jähirger Fahrer eines Audis und ein unbekannter Fahrer eines schwarzen BMW fuhren gegen 12:25 Uhr auf der BAB 66 zwischen Zeilsheim und der Anschlussstelle Kelkheim ein Autorennen. Beide sollen sich mehrfach rechts überholt haben und dabei deutlich die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen überschritten haben. Andere Verkehrsteilnehmer sollen aggressiv mittels Lichthupe zum Fahrstreifenwechsel aufgefordert worden sein. Der Fahrer des Audis fuhr dann mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit einem unbeteiligten Fahrer eines weiteren BMW kurz vor der Anschlussstelle Kelkheim von hinten auf. Beide gerieten ins Schleudern und kollidierten mit den dortigen Betongleitwänden. Der Wagen eines weiteren unbeteiligten Fahrers eines BMW wurde durch die Trümmerteile beschädigt. Im Fahrzeug der beiden ins Schleudern geratenen PKW befanden sich jeweils noch eine Beifahrerin, sodass sowohl die beiden Fahrer, als auch die jeweiligen Beifahrerinnen leichtverletzt wurden. Der andere Fahrer, welcher sich an dem Rennen beteiligt hatte, entfernte sich unerlaubt in unbekannte Richtung von dem Unfallort, sein Fahrzeug wurde mutmaßlich nicht beschädigt.

Die Unfallursachenermittlung, sowie die Fahndung nach dem zweiten Fahrer des Rennens wurde aufgenommen, zu ihm ist folgendes bekannt:

Er fuhr einen schwarzen BMW M5 Coupe und das Kennzeichen seines Fahrzeugs beginnt nach aktuellem Ermittlungsstand mit MTK-N

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 46400 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Verfolgungsfahrt von Zeilsheim nach Höchst

Gestern Abend (24. Februar 2026) nahm ein junger Fahrer einer Streifenwagenbesatzung die Vorfahrt und missachtete zusätzlich die Anhaltesignale. Es entwickelte sich eine Verfolgungsfahrt von Zeilsheim nach Höchst.

Nach aktuellen Informationen musste gegen 19:15 Uhr die Besatzung eines Streifenwagens eine Vollbremsung durchführen, weil ihr die Vorfahrt genommen wurde. Glücklicherweise ereignete sich kein Unfall und das verursachende Fahrzeug blieb im Gegenverkehr stehen.

Anstatt stehen zu bleiben, drückte der Fahrer des Fahrzeugs aufs Gaspedal, sodass die Reifen quietschten. Der sich nähernde Streifenwagen musste ausweichen, um einen Unfall zu verhindern.

Vom Ereignisort an der Kreuzung der West-Höchster-Straße / Annabergstraße fuhr der Fahrer Richtung Höchst zur Sindlinger Bahnstraße weiter im Gegenverkehr. Durch seine rücksichtslose Fahrweise gefährdete er weitere Verkehrsteilnehmende. Im Bereich der Heussleinstraße verließ der Beifahrer kurzerhand das Fahrzeug, während der Fahrer wieder beschleunigte.

Zu diesem Zeitpunkt lagen bereits Hinweise auf die Identität des Fahrers vor. Vor diesem Hintergrund, und um weitere Verkehrsgefährdungen zu verhindern, wurde die Verfolgungsfahrt abgebrochen.

Gegen den nun identifizierten Fahrer wurden die Ermittlungen von der Fachdienststelle aufgenommen. Ihm drohen diverse Strafverfahren aufgrund seiner rücksichtslosen und gefährlichen Fahrweise.

Sollten Sie sachdienliche Hinweise zum Beifahrer oder zum Tatablauf haben, so melden Sie sich unter der 069 / 755 – 46208 oder jeder anderen Polizeidienststelle. (Quelle:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle)

Zeugenaufruf nach Einbruch in Nied

Am Sonntag (22. Februar 2026) wurde in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Alzeyer Straße eingebrochen. Der oder die Täter flüchtete(n) unerkannt mit der Beute. Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe.

In der Zeit von etwa 16:00 Uhr bis zum Abend gegen etwa 20:30 Uhr gelangten nach aktuellen Erkenntnissen eine oder mehrere Personen in das Mehrfamilienhaus am Anfang der Straße, um im Anschluss die Wohnungstür aufzuhebeln.

In der Wohnung wurden Bargeld und Schmuck entwendet. Eine Fluchtrichtung ist unbekannt.

Das Fachkommissariat und die Spurensicherung haben die Arbeit aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Sollten Sie Hinweise auf verdächtige Personen im oben genannten Zeitraum an der oben genannten Adresse haben, melden Sie sich bitte unter der 069/755-52108 oder jeder anderen Polizeidienststellen. (Quelle:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle)

A 66: Trunken und in der falschen Richtung unterwegs

In der heutigen Nacht (09. Februar 2026) befuhrt ein 23-Jähriger mit seinem Fahrzeug die A 66, auf der dortigen Fahrspur Richtung Wiesbaden, in entgegengesetzter Fahrtrichtung. In Höhe der Abfahrt Zeilsheim kam es zu einem Unfall, da ein entgegenkommendes Fahrzeug ausweichen musste, wobei der Fahrer leicht verletzt wurde.

In Höhe der Abfahrt Höchst bemerkten Einsatzkräfte der Polizei Frankfurt, welche gerade eine Geschwindigkeitsmessstelle eingerichtet hatten, gegen 01:30 Uhr den Falschfahrer. Später wendete der Falschfahrer in Höhe des Eschborner Dreiecks sein Fahrzeug und fuhr anschließend in die richtige Fahrtrichtung davon. Hierbei kollidierte er mit der Leitplanke und verursachte somit einen weiteren Verkehrsunfall. Kurz darauf beendete eine Streife die Flucht. Ein erster Atemalkoholwert ergab einen Wert von knapp 2 Promille. Zudem hält sich der beschuldigte Fahrzeugführer unrechtmäßig in Deutschland auf.

Der 23-jährige Falschfahrer wurde zur Ausnüchterung und aufgrund seines unrechtmäßigen Aufenthaltsstatus in das Polizeipräsidium eingeliefert. Er wird im Laufe des Tages einem Richter vorgeführt. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Zur Unfallaufnahme und Absicherung musste die A66 in Fahrtrichtung Wiesbaden zwischen 02:00 Uhr und 03:00 Uhr für etwa 45 Minuten komplett gesperrt werden. Insgesamt beläuft sich die erste geschätzte Schadenssumme auf 10.000 EUR. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Festnahme nach räuberischem Diebstahl

Am Morgen des 28. Januar 2026 nahmen Polizisten eine 33-Jährige fest, die zuvor in einem Supermarkt Lebensmittel an sich nahm, verspeiste und mit weiteren Lebensmitteln die Filiale verlassen wollte, ohne diese zu bezahlen.

Die hinzugerufene Streife wurde gegen 06:15 Uhr in die Königsteiner Straße entsandt, wo die Tatverdächtige durch einen Mitarbeiter des Supermarkts an der Flucht gehindert wurde. Währenddessen versuchte sie sich durch Kratzen und Schubsen zu befreien, was ihr jedoch nicht gelang. Im Rahmen der Identitätsfeststellung durch die Polizeibeamten versuchte sie in das Gesicht einer Beamtin zu greifen und diese zu treten. Dies entwickelte sich zu einem Gerangel zwischen der 33-Jährigen und den Polizisten, wobei ein Polizist leicht am Bein verletzt wurde.

Letztendlich nahmen die Polizeibeamten die 33-jährige Tatverdächtige fest und führten sie einem Haftrichter vor. Gegen die Tatverdächtige bestand zudem ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Nürnberg. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)