Kategoriearchiv: Blaulicht

Frankfurt-Griesheim: Vollbrand einer Gartenhütte

Am Samstagabend (11. Juli 2026) geriet eine Gartenhütte im Bereich der Mainzer Landstraße in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte das Feuer und fand eine leblose Person auf.

Nach aktuellen Ermittlungsstand geriet gegen 21:50 Uhr eine Gartenhütte eines Kleingartenvereins in Vollbrand. Im Rahmen der Löscharbeiten fanden die Retter eine Person, für die jede Hilfe zu spät kam. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Identifizierung und der Brandursache aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt-Nied: E-Scooter-Fahrer verursacht Unfall

Am Nachmittag des 10.Juli 2026 verursachte ein E-Scooterfahrer einen schweren Unfall und flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr gegen 15:25 Uhr ein 76- jähriger Fahrradfahrer den Feldweg entlang der Nidda im Bereich Grüne Weide in Richtung Nied.

Im Bereich Vorm Wald überholte ein E-Scooterfahrer den Senior auf dem Fahrrad und touchierte oder streifte den Mann vermutlich bei diesem Vorgang. Hierdurch stürzte der 76- Jährige mit seinem Rad und zog sich schwere Verletzungen zu.

Er wurde in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Der E-Scooterfahrer setzte seine Fahrt ungeachtet dessen in Richtung Nied fort.

Er kann wie folgt beschrieben werden:

Männlich, ca. Ende 20- Anfang 30 Jahre alt, schlanke Statur, dunkles kurzes Haar, dunkler Teint; bekleidet mit einem hellen T-Shirt, einer kurzen Hose und schwarzen Schuhen; er fuhr auf einem grün/ schwarzen E-Scooter

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können, sich unter der Rufnummer 069/ 755 11700 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt-Schwanheim: Geruchsbelästigung durch Brand

Heute Nachmittag wurde die Feuerwehr zu einem Brand in der Geisenheimer Straße in Frankfurt am Main Schwanheim gerufen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatte das Feuer bereits auf den Dachstuhl des Mehrfamilienhauses übergegriffen. In Folge des Brandes kam es zu Geruchstbelästigungeg auch in benachbarten Stadtteilen. Aktuell ist die Feuerwehr noch vor Ort.

Zwei Fassadenreiniger aus 240 Metern Höhe gerettet

Am Donnerstag, den 2. Juli 2026, wurde der Sonderdienst „Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen“ (SRHT) der Feuerwehr Frankfurt am Main zu einer Menschenrettung in die Große Gallusstraße alarmiert. Am Commerzbank-Hochhaus war in rund 240 Metern Höhe ein Fahrkorb mit zwei Fassadenreinigern aufgrund einer technischen Störung steckengeblieben und konnte nicht mehr bewegt werden. Die beiden Arbeiter wurden von den Höhenrettern mithilfe von Seiltechnik sicher gerettet.

Entscheidend für den Einsatzerfolg waren die gute Zusammenarbeit mit dem für das Property Management des Hochhauses zuständigen Unternehmen sowie regelmäßige Übungen der Höhenretter am Objekt. Dadurch waren den Einsatzkräften die örtlichen Gegebenheiten und die technischen Einrichtungen bestens bekannt. Eingespielte Abläufe konnten ohne Verzögerung umgesetzt werden.

Erstmals kam bei diesem Einsatz zudem eine erst kürzlich beschaffte Akku-Seilwinde zum Einsatz. Sie trug wesentlich dazu bei, die Rettungsmaßnahmen zu beschleunigen und ermöglichte im späteren Verlauf des Einsatzes zwei eingesetzten Höhenrettern die schnelle Flucht aus einer hochkritischen Lage: Während der Rettungsarbeiten löste sich der in Führungsschienen laufende Fahrkorb durch starke Windböen aus seiner stabilen Position und wurde bis zu acht Meter von der Gebäudefassade weggedrückt. Anschließend schlug der Korb mehrfach gegen die Glasfassade zurück. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich zwei Höhenretter im Fahrkorb. Mithilfe der Akku-Seilwinde konnten sie sich innerhalb kürzester Zeit nach oben in Sicherheit ziehen lassen und die akute Gefährdungslage unverletzt verlassen.

„Der starke Wind hat die Rettungsarbeiten erheblich erschwert. Dank der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Objektbetreiber und der regelmäßigen Übungen am Commerzbank-Hochhaus kannten wir die örtlichen Gegebenheiten genau und konnten auf diese außergewöhnliche Einsatzlage vorbereitet reagieren“, erklärt Fabian Ommert, Einheitsführer der SRHT bei diesem Einsatz.

Nach der Rettung der beiden Fassadenreiniger konnte später der weiterhin im Wind schwingende Fahrkorb durch einen Techniker der Betreiberfirma sicher auf dem Dach abgestellt werden.

Axel Manz, europaweit anerkannter Ausbilder im Bereich Höhenrettung, ordnet den Einsatz ein: „Meinem Wissen nach handelt es sich um die höchste Rettung im urbanen Raum, die bislang in Deutschland durchgeführt wurde. Die Einsatzkräfte haben genau die richtige Entscheidung getroffen, die beiden Arbeiter nach oben zu retten. Ein bei vergleichbaren Einsätzen häufig praktiziertes Ablassen nach unten wäre unter den herrschenden Windverhältnissen nicht sicher durchführbar gewesen. Chapeau Höhenrettung Frankfurt!“ (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Farbschmierereien an der Grill’schen Brücke

Am Sonntagmorgen (28. Juni 2026) meldete ein Zeuge zahlreiche Farbschmierereien in der Straße „An der Nidda“.

Eine vor Ort entsandte Streife konnte die Meldung bestätigen. Neben mehreren ausländerfeindlichen Schriftzügen wurde auch ein Hakenkreuz angebracht.

Die Schmierereien wurden dokumentiert und anschließend unkenntlich gemacht.

Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen unbekannte Täter eingeleitet. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Anmerkung: Die Grill’sche Brücke führt über die Nidda und verbindet Nieder mit Sossenheimer Ufer.

Buntmetalldiebe im Süden und Westen Frankfurts unterwegs

Seit Anfang Juni 2026 stellt die Polizei eine Häufung von Buntmetalldiebstählen, insbesondere in den südlichen Frankfurter Stadtteilen, fest. Die Meldung listet aus dem Westen Frankfurts Höchst, Schwanheim und Sindlingen auf.

Das Augenmerk der Diebe liegt hierbei hauptsächlich auf Kupferregenrinnen, Fallrohren aus Kuper und Grabschmuck. Bei den Tatobjekten handelt es sich um teils öffentliche Gebäude auch Friedhöfe und Privathäuser waren bereits betroffen.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und sensibilisiert. Sollten Sie verdächtige Wahrnehmungen, insbesondere in den späten Abendstunden bis in die Nacht hinein machen, melden Sie diese bitte umgehend dem polizeilichen Notruf. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt-Höchst: Jugendlicher leistete Widerstand

Aufgrund einer vorangegangenen Auseinandersetzung fahndete die Polizei am 24. Juni 2026 im Bereich Höchst nach einem 17- Jährigen.

Diesen erkannte eine Polizeistreife im Bereich des Höchster Bahnhofes wieder und unterzog ihm einer Kontrolle. Im Rahmen der folgenden Festnahme wehrte sich der 17- Jährige massiv und schlug in Richtung der eingesetzten Streife. Einer Polizistin trat er gegen das Knie und verletzte sie hierdurch leicht. Nur unter erheblichem Kraftaufwand und mit der Unterstützung weiterer Polizisten konnte der Jugendliche schließlich festgenommen und auf das Revier verbracht werden.

Auch hier leistete er weiter Widerstand und weigerte sich nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, das Revier wieder zu verlassen.

Aufgrund des Verhaltens bestand der Verdacht, dass der 17- Jährige sich in einem psychischen Ausnahmezustand befinden könnte. Daher wurde er schließlich einer Fachklinik vorgestellt, welche den Jugendlichen aufnahm.

Die eingesetzten Streifen wurden durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt, konnten ihren Dienst dennoch fortsetzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Griesheim: Unfall an Schleuse

Frankfurt am Main, Griesheim. Main, Staustufe
Die Wehre der Griesheimer Staustufe (Archivbild)

Am Abend des 17. Juni 2026, gegen 20:00 Uhr, ereignete sich an der Schleuse Griesheim ein Unfall. Zwei Männer im Alter von 22 und 17 befanden sich auf einer Fahrt mit einem Sportboot flussabwärts über den Main.

Als sie zur Schleuse Griesheim kamen, achteten sie nicht auf den Streckenverlauf und stürzten mit dem Boot ca. 3-4 Meter das Wehr herunter. Durch den Sturz kenterte das Boot und die beiden Personen verletzten sich leicht. Sie konnten von Rettungskräften der Feuerwehr an Land gezogen und gerettet werden. Es traten Betriebsstoffe aus und das Boot liegt weiterhin im Wasser; die Bergung wird derzeit vorbereitet. Einschränkungen für den Schleusenverkehr ergaben sich nicht.

Kurze Zeit nach dem Unfall meldete sich der Eigentümer des verunfallten Bootes bei der Polizei, um es gestohlen zu melden. Hierbei konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die verunfallten Personen ihm gegenüber Kaufinteresse an dem Boot geäußert hatten und sich dann auf eine Probefahrt begeben hatten, von der sie nicht zurückkehrten.

Ersten Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass die Insassen bei der Fahrt unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen standen. In der Folge nahm die Polizei sie mit zu einer Dienststelle, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. (Quelle: Hessisches Polizeipräsidium, Einsatz)

Frankfurt-Schwanheim: Trickdiebe unterwegs

Mittwochmittag (17. Juni 2026) versuchten zwei Männer mit einem Schauspiel in die Wohnung einer 85-Jährigen zu gelangen. Kurze Zeit später gelingt es ihnen bei einem 82-jährigen Pärchen zwei hochwertige Armbanduhren und Bankkarten zu entwenden. Die Polizei bittet um Mithilfe.

Nach aktuellen Erkenntnissen klingelten zwei Männer an der Wohnung einer 85-Jährigen Im Heisenrath. Sie versuchten ihr vorzugaukeln, dass sie zum Ablesen des Zählerstandes gekommen waren. Als die Dame sich weigerte die Wohnung mit einem der beiden zu verlassen, ließen sie von ihrer Idee ab.

Gegen 12:00 Uhr gelingt es zwei identisch beschriebenen Männern im Sonnenweg unter Vorspielen eines dringenden Bedürfnisses in das Haus eines 82-jährigen Pärchens zu gelangen.

Während einer der beiden das Pärchen in ein Gespräch verwickelte, begab sich der andere in ein weiteres Zimmer der Hausbesitzer. Hier entwendet er zwei hochwertige Armbanduhren und Bankkarten.

Der Diebstahl wurde erst bemerkt, als die Männer bereits nicht mehr vor Ort waren.

Einer der Männer wird beschrieben als 20-30 Jahre alt, etwa 180 cm groß, ohne Bart, mit mittellangen schwarzen Haaren. Er war von schmaler Statur und trug Arbeitskleidung.

Der andere wird beschrieben als 25-35 Jahre alt, etwa 190 cm groß, mit kurzem Bart und mittellangen schwarzen Haaren. Auch er trug Arbeitskleidung.

Das Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Sollten Sie sachdienliche Hinweise haben, so melden Sie sich unter der 069 755 95499 oder jeder anderen Polizeidienststelle. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt-Schwanheim: Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Samstagmorgen (13. Juni 2026) kam es auf der Elisabeth-Kuhn-Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Fahrradfahrer, der dabei schwer verletzt wurde.

Nach aktuellen Erkenntnissen trug sich der Unfall gegen 10:45 Uhr zu. Beide Unfallbeteiligte befuhren die Elisabeth-Kuhn-Straße aus Richtung Höchst kommend in Richtung Flughafen. Als der Linienbus dann auf einem geraden Fahrbahnabschnitt den Fahrradfahrer überholte, soll dieser plötzlich beschleunigt und nach links vor den Bus gefahren sein, daraufhin kam es zur Kollision.

Rettungskräfte und Einsatzkräfte der Polizei waren kurz darauf vor Ort und leisteten Erste-Hilfe-Maßnahmen bei dem 45-jährigen Fahrradfahrer, der schwer verletzt wurde. Er wurde im weiteren Verlauf in einem kritischen Zustand in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Gutachter verständigt, die Polizei hat die Unfallursachenermittlung aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)