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„Alt-Höchst – in Cartoons“ von Peter H. Schäfer

Finissage am 14. August im Porzellanmuseum

Szenen aus der Höchster Geschichte, humorvolle und spitzfindige Beobachtungen des Alltagslebens im Frankfurter Stadtteil: Mit einer Auswahl seiner Cartoons war der Höchster Zeichner und Grafikdesigner Peter H. Schäfer seit 2016 im Porzellan Museum präsent. Seine Sonderausstellung „Alt-Höchst – in Cartoons“ wird nun am Mittwoch, 14. August, im Porzellan Museum Frankfurt, Bolongarostraße 152, dem Höchster Geschichtsverein übergeben.

Der 1939 in Höchst geborene Peter H. Schäfer entdeckte schon als Kind seine Liebe zum Zeichnen und machte sie nach einer grafischen Ausbildung zum Beruf: 22 Jahre lang arbeitete er als Grafikdesigner in der Werbeabteilung der Hoechst AG und entwarf Plakate und Cartoon-Kalender zum Hoechst-Marathon. 1994 machte er sich selbständig und engagierte sich verstärkt im Stadtteil Höchst, lieferte bis 2011 Cartoons für die Zeitung „Alt Höchst“ und gestaltete die Höchster Schlossfesthefte.

Mit dem Porzellanmuseum in der Höchster Bolongarostraße ist Peter Schäfer über seine Cartoons in Prospekten, Flyern und auf Plakaten eng verbunden. Zu seinem 85. Geburtstag macht er seine Sonderausstellung „Alt-Höchst in Cartoons“ nun seinem Stadtteil zum Geschenk und übergibt sie am 14. August dem Höchster Verein für Geschichte und Altertumskunde. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Tötungsdelikt in Griesheim

Am gestrigen Samstagmittag, dem 20. Juli 2024, kam es in Frankfurt Griesheim zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern, in Folge derer einem 20-Jährigen lebensgefährliche Stichverletzungen zugefügt wurden, an denen er kurz darauf verstarb. Ein 16-jähriger Tatverdächtiger konnte noch vor Ort durch Polizeibeamte vorläufig festgenommen werden.

Der Streit entwickelte sich aus bisher ungeklärtem Anlass gegen 14:00 Uhr in einer Wohnung in der Straße Zum Linnegraben. Der Tatverdächtige soll hierbei den Geschädigten nach aktuellen Erkenntnissen mit einem Messer verletzt haben. Der Beschuldigte selbst verständigte den polizeilichen Notruf, während das Opfer vor dem Haus zusammenbrach.

Trotz umgehend eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen von Rettungskräften erlag der 20-Jährige noch vor Ort seinen Verletzungen.

Das zuständige Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Tatverdächtige wird heute durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen des Verdachts des Totschlags dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt vorgeführt, der über die Anordnung von Untersuchungshaft zu entscheiden hat. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Streit unter Mitbewohnern eskaliert

Gestern Nachmittag eskalierte ein Streit zwischen betrunkenen Zimmergenossen in der Fabriciusstraße, wobei ein Messer zum Einsatz kam. Die Polizei überwältigte den Aggressor mithilfe des Distanz-Elektro-Impuls-Geräts (DEIG / „Taser“).

Gegen 14:00 Uhr meldete eine Zeugin der Polizei einen verletzten Mann im Hinterhof eines Wohnhauses in der „Fabriciusstraße“. Die unverzüglich entsandten Streifen fanden bei der Befragung des Mannes folgendes heraus: Nach großzügigem Konsum von Alkohol seien die drei Mitbewohner in Streit geraten, in dessen Verlauf einer (41 Jahre) ein Messer genommen und die anderen (53 und 39) damit attackiert habe. Dabei verletzte er den 39-Jähigen am Oberkörper und den 53-Jährigen an den Händen.

Die Polizei überwältigte den stark alkoholisierten und hoch aggressiven 41-Jährigen durch den Einsatz des DEIG. Anschließend brachten sie ihn zur Ausnüchterung ins Polizeipräsidium. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Trickbetrug mittels Schockanruf

Am Donnerstag, dem 02. Mai 2024, kam es in der Lärchenstraße zu einem Trickbetrug mittels Schockanruf zum Nachteil einer 94-Jährigen.

Bisherigen Erkenntnissen nach erhielt die Geschädigte gegen 15:03 Uhr einen Anruf auf dem Festnetztelefon von einer unbekannten männlichen Person. Diese gaukelte vor, dass der Sohn der älteren Dame in einer Notlage sei, welche durch Zahlung von Geld bzw. Wertgegenständen abzuwenden wäre. In der Hoffnung den Sohn aus der Lage befreien zu können, händigte die 94-Jährige einem falschen Polizeibeamten Schmuck im Wert von 30.000 Euro aus. Der Tatverdächtige flüchtete anschließend in Richtung Elektronstraße.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

Männlich, ca. 178 cm groß, schwarze kurze Haare, osteuropäisches leicht untersetztes Erscheinungsbild; trug eine schwarze Umhängetasche.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 067 / 755 52499 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.(Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Festnahme nach versuchtem Einbruch

In der Nacht zum Sonntag, dem 21. April 2024, nahmen Polizeibeamte zwei Tatverdächtige fest. Diese versuchten zuvor ein Kupferrohr aus einem Recyclinghof zu entwenden.

Gegen 01:30 Uhr meldeten Sicherheitsmitarbeiter, dass sich auf dem Betriebsgelände in der Eichenstraße in Frankfurt am Main Griesheim mehrere unberechtigte Personen aufhielten. Polizeibeamte umstellten sodann den Bereich und nahmen einen 30-Jährigen fest. Seinen Komplizen, einen 54-jährigen Mann, trafen die Beamten unter einem LKW kauernd an und nahmen diesen ebenfalls fest. Neben ihm lag das Diebesgut, welches daraufhin sichergestellt wurde.

Die Ordnungshüter brachten das Duo auf die Dienststelle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden entlassen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Aufmerksame 73-Jährige sorgte für Festnahmen

Eine aufmerksame ältere Dame bemerkte, dass Betrüger sie mit der bekannten Masche des „Schockanrufes“ dazu verleiten wollten, ihnen Geld zu übergeben. Mit ihrer Hilfe gelang der Polizei die Festnahme zweier Männer, die Bargeld von ihr abholen wollten.

Bereits am 26. März 2024 erhielt die 73-jährige Dame, die in der Spielmannstraße in Nied wohnt, Anrufe von Personen die sich als Polizeibeamte ausgaben. Die aufmerksame Frau durchschaute die Masche jedoch. Als dann am 27.März 2024 erneut Anrufe bei ihr eingingen, entschied sie sich zum Schein „mitzuspielen“.

Die Betrüger, die sich wieder als Polizeibeamte ausgaben, fingierten nach aktuellen Erkenntnissen eine Geschichte, nach der die Polizei über eine Liste von potenziellen Einbruchsobjekten verfüge. Da auch ihr Name und ihre Adresse vermerkt seien, bestehe eine erhebliche Gefahr für ihr Vermögen, weshalb jetzt Polizeibeamte zu ihr kommen würden, um Bargeld abzuholen und zu verwahren.

Die Frau ging zum Schein auf die Abholung ein.

Statt des vereinbarten Bargeldbetrags von 10.000 Euro erwartete die beiden 17- und 18-jährigen Geldabholer in der Wohnung in der Spielmannstraße dann die echte Polizei. Die Beiden konnten festgenommen werden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Steinwürfe auf Fahrzeuge

Am Montag, dem 01. April 2024, befuhr ein 45-jähriger Fahrer mit einem unbesetzten Linienbus gegen 0.45 Uhr auf dem Weg zum Depot die Mainzer Landstraße stadteinwärts, als in Höhe des Übergangs zur B 40 mehrere Jugendliche den Bus mit Steinen bewarfen. Dieser wurde dadurch an der Frontscheibe und an einem hinteren Fenster beschädigt. Der 45-jährige Busfahrer blieb unverletzt, er setzte seine Fahrt zum Depot fort. Am Tatort wurden die alarmierten Polizeibeamten auf weitere Geschädigte aufmerksam. Auch ein 54-Jähriger und seine 51-jährige Begleitung, welche in einem Audi Q7 unterwegs waren, wurden an gleicher Stelle mit Steinen beworfen. Die beiden Insassen blieben unverletzt, das Fahrzeug wurde im Bereich eines Kotflügels beschädigt. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos. Die Ermittlungen dauern an. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Versuchter Raub – Täter festgenommen

Am gestrigen Montagmittag, am 11. März 2024, versuchte ein 39-jähriger Mann Bargeld aus der Kasse eines Internetcafés zu stehlen, im weiteren Verlauf schlug er dem 36-jährigen Besitzer noch mit der Faust ins Gesicht. Polizeibeamte nahmen ihn kurz darauf fest.

Der Mann betrat gegen 14:30 Uhr ein Internetcafé in der Straße „Zum Linnegraben“. Nach verbalem Disput mit dem Kioskbesitzer versuchte er 200 Euro, die er ihm angeblich schulden würde, aus der Kasse des Kioskes zu nehmen. Der Besitzer versuchte ihn daran zu hindern, woraufhin der 39-Jährige ihm ins Gesicht schlug.

Als ein Zeuge eingriff, floh der Mann ohne Raubgut aus dem Kiosk.

Der Sachverhalt wurde dann bei der Polizei angezeigt, den Beamten gelang im Zuge einer Fahndung die Festnahme des Mannes im Nahbereich.

Er muss sich jetzt wegen des Verdachtes des versuchten Raubes verantworten. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Mobiltelefon geraubt

Zwei bislang unbekannte Männer raubten am Abend des 22.02.2024 einem 19-Jährigen das Mobiltelefon, als sich dieser am S-Bahnhof Griesheim aufhielt.

Der Geschädigte wartete gegen 19:20 Uhr am Gleis 1 des S-Bahnhofs, als ihn ein Mann ohne Vorwarnung am Hals würgte und zu Boden brachte. Der Angreifer befand sich zu diesem Zeitpunkt in Begleitung eines jüngeren Mannes. Im weiteren Verlauf raubten sie dem 19-Jährigen das Mobiltelefon und flüchteten gemeinsam über die Autogenstraße in Richtung Obere Rützelstraße. Sowohl der Geschädigte als auch ein Zeuge eilten ihnen hinterher. Hierbei versuchte einer der Männer den Zeugen mit einem spitzen Gegenstand zu verletzten. Beide Täter konnten sich anschließend im Bereich Obere Rützelstraße 24 über einen Garten von ihren Verfolgern in unbekannte Richtung absetzen.

Personenbeschreibung:

  1. Täter: Männlich, circa 50 Jahre alt; „verwahrlostes“ Erscheinungsbild; Bekleidung: dunkle Jacke, grauer Kapuzenpullover, dunkle Jogginghose.
  2. Täter: Männlich, circa 18 bis 25 Jahre alt, circa 160 bis 170 cm groß, Vollbart, lockige Haare; Bekleidung: helle Jacke und dunkle Jogginghose.

Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen zu den Tätern werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 51499 bei der Frankfurter Kriminalpolizei oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Brände in Griesheim und Sossenheim

Am Morgen des 08. Februar 2024 brannte der Keller eines Mehrfamilienhauses in Frankfurt Griesheim. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Am selben Abend brannte ein weiterer Keller unter einem zusammenhängenden Gebäudekomplex in Frankfurt Sossenheim. Eine Frau wurde hier leicht verletzt und infolgedessen vorsorglich in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

Der Brand in Griesheim

Um 08:50 Uhr geriet ein Stromverteilerkasten im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Zum Linnegraben“ (Griesheim) in Brand. Das Gebäude sowie ein weiteres Angrenzendes, wurden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei geräumt. In dem Erdgeschoss befindet sich eine Kita, aus der vier Kinder und drei Betreuerinnen bereits eigenständig und unverletzt das Gebäude verlassen hatten. Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht und das Gebäude ausgelüftet werden. Brandursächlich war hier, nach aktuellen Erkenntnissen, ein technischer Defekt des Stromverteilerkastens. Drei Personen wurden auf Grund einer Rauchgasintoxikation vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Erste Schätzungen des entstandenen Sachschadens belaufen sich auf ca. 10.000 Euro.

… und der Brand in Sossenheim

Um 20:25 Uhr meldeten Zeugen dann eine erhebliche Rauchentwicklung aus den Kellerräumen eines Wohnkomplexes in der Katharina-Petri-Straße (Sossenheim). Insgesamt brannten dort fünf Kellerabteile. Das Gebäude selbst sowie potenziell gefährdete anliegende weitere Gebäude konnten auch hier durch Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei geräumt werden. Der Brand wurde erfolgreich gelöscht, die Ermittlungen bezüglich der Brandursache dauern an. Eine Frau wurde auch hier wegen des eingeatmeten Rauches in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Der Sachschaden wird aktuell auf ca. 30.000 Euro geschätzt. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)