Schlagwort-Archiv: Unterliederbach

Tausendster Artikel veröffentlicht

Liederbach und Stephanuskirche im September 2000
Weiden wachsen. Diese Aufnahme ist so heute nicht mehr möglich: Der Liederbach mit dem Turm der Unterliederbacher Stephanuskirche im Hintergrund am 17. September 2000.

Gestern gab es ein kleines Jubiläum: Der tausendste Artikel wurde auf dieser Seite veröffentlicht. Das ist nach fast fünf Jahren zwar nicht besonders viel, aber doch recht ordentlich, wenn man bedenkt, dass diese Seite eine Freizeitangelegenheit ist. Über 350 dieser Artikel beschäftigen sich mit dem Frankfurter Stadtteil Unterliederbach.

Der erste Artikel über Unterliederbach war die Ankündigung zum 30. Bürgerfest des Vereinsrings. Unterliederbach wurde im gleichen Jahr 1225 Jahre alt, der Vereinsring Unterliederbach 60 Jahre. Es galt also, drei Jubiläen zu feiern.

Dieser Tage habe ich digitale Fotoaufnahmen aus den Jahren 2000 bis 2004 ausgegraben. Sie schienen verloren. Einige davon wurden bereits veröffentlicht, andere werde ich in den nächsten Tagen in diese Internetpräsenz einarbeiten. Wer kennt noch die Bushaltestelle „Parkstadt“?

Umzug in Frankfurt am Main Unterliederbach
Auch das gab es im Jahr 2000 in Frankfurt am Main Unterliederbach, Umzüge.

Die Entwicklung in der digitalen Fotografie ist für den Bearbeiter des Ausgangsmaterials recht spannend. Begnügte ich mich zu Beginn mit zwei Megapixel, wurde die Auflösung der Bilder von Jahr zu Jahr besser. Der Betrachter dieser Seiten hat allerdings wenig davon, ich reduziere nach wie vor die Größe aller Bilder, die ich hier veröffentliche, auf zwei Megapixel.

Zu Beginn entstanden nur wenige Aufnahmen. Die Speichermedien hatten eine recht geringe Kapazität und auch die Akkus lieferten nur wenig Leistung. Ich erinnere mich an Zeiten, als nach sechs bis acht Aufnahmen ein Abstecher nach Hause notwendig wurde. Aber schon 2004 war man in der Lage, eine Veranstaltung wie „Mit Volldampf in den Taunus“ auf einem Datenträger zu speichern.

Parkstadt Frankfurt am Main Unterliederbach
Die Parkstadt Unterliederbach im Sommer 2003. Im Vordergrund die Fahrbahn der Hunsrückstraße

Und heute? Heute machen viele Menschen mit ihren Smartphones viele Bilder und teilen sie in Facebook oder anderen sozialen Netzwerken. Im Jahr 2000 bekam ich auf Grund von sechs Bildern zum Frankfurter Stadtteil Unterliederbach Zuschriften aus aller Welt. Im Jahr 2003 hagelte es eine Beschwerde, weil ich das Objektiv meiner Kamera auf die Unterliederbacher Parkstadt gerichtet hatte.

Am 10. April 2011 habe ich diese Seite ins Internet gestellt. Sie bildet seit diesem Zeitpunkt auch etwas Zeitgeschichte ab, – fast fünf Jahre. Sie ist nicht mein erster Versuch. Bereits seit dem Jahr 2000 gab es eine recht statische Seite, von der auch heute noch ein kleiner Rest existiert.

Unterliederbach: Rückblicke (11)

Fernwärts, fernwärts und auch rückwärts geht hier der Blick. Fernwärts bis nach Liederbach und rückwärts ins Jahr 2004. Die Häuser im Hintergrund gehören zur südlichen Ortsrandbebauung der Nachbargemeinde von Frankfurt am Main Unterliederbach. Auf Unterliederbacher Gemarkung, kurz hinter der Unterführung der Schmalkaldener Straße unter die A66 hindurch, hatte man damals gerade ein Ladegleis gebaut …

25-jährige prallte auf der A66 mit ihrem Smart auf einen Audi

Am 18. Februar 2016 musste die A66 zwischen den Anschlussstellen Frankfurt-Höchst und Eschborn kurzfristig voll gesperrt werden, um die Landung eines Rettungshubschraubers zu ermöglichen. Eine 25-jährige Frau war im stockenden Verkehr mit zu hoher Geschwindigkeit mit ihrem Smart auf einen Audi geprallt. Der Smart kippte auf die Seite, der Audi wurde auf einen Ford geschleudert. Die Verletzungen der Frau waren so stark, dass sie mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Den bei dem Unfall verursachten Sachschaden beziffert die Polizei auf mindestens 12.000 Euro. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt, Pressestelle)

Hells Angels in Unterliederbach

„Angels Place“ prangt es auf der Fassade der Liederbacher Straße 95 im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach. Der Hells Angels Charter „South West Area“ richtet dort sein Clubhaus ein. Dieser Charter ist bisher nicht auffällig geworden und im Gegensatz zu den Chartern „Frankfurt“ und „Westend“ auch nicht verboten. Trotzdem werden Regionalrat und die Frankfurter Polizei die Adresse im Auge behalten, nachdem sich Nachbarn besorgt gezeigt haben.

Straßenwahlkampf in Unterliederbach

CDu in Frankfurt am Main Unterliederbach
Kandidatinnen und Kandidaten der CDU haben gerade ihren Stand Ecke Königsteiner Straße / Johannesallee abgebaut und machen sich auf den Weg zum nächsten Termin.

Am 06. März 2016 wird gewählt. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben, um die Zusammensetzung der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung und der Ortsbeiräte zu bestimmen. Auch in Frankfurt am Main Unterliederbach darf gewählt werden. Schaut man sich die Wahlbeteiligung vor allem im Osten des Stadtteils bei der letzten Kommunalwahl an, könnte man den Eindruck gewinnen, dass hier ein Wahlverbot bestünde.

Leute, wählt!

Am vergangenen Samstag hat der Chronist auf der Königsteiner Straße immerhin Vertreter zweier Parteien beim Straßenwahlkampf angetroffen. Die Kandidaten der CDU waren schon am Verlassen ihres Standes, als der Auslöser der Kamera klickte. Sie hatten zuvor Flyer verteilt, die mit Bildern vom Höchster Schlossplatz und vom Unterliederbacher Marktplatz lokalen Bezug herstellten.

Etwas blasser erschien da der Flyer der SPD. Auch hier der starke Bezug auf den Frankfurter Westen, den die Stadt häufig recht stiefmütterlich behandelt. Die schlechte Infrastruktur in neuen Wohngebieten ist da besonders hervorzuheben. Trefflich lässt sich sicher über die Qualität der Kugelschreiber streiten, die die beiden Parteien verteilten. Vielleicht geben diese ja den Ausschlag für die Wahlentscheidung der Unterliederbacher Bürgerinnen und Bürger?

SPD in Frankfurt am Main Unterliederbach
Der Stand der SPD auf der Königsteiner Straße. Auffallend die Beschriftung der Schilder, die wenig Abwechslung bot.

Unterliederbacher Ansichten (27)

Die Ludwig-Erhard-Schule in Frankfurt am Main Unterliederbach im Februar 2016. Auf dem offenen Schulhof steht ein offener Bücherschrank. Der Bücherschrank ist gut bestückt. Hier kann jeder hinkommen, ein Buch entnehmen und das Buch lesen. Dazu muss man sich nicht auf die nahen, aber nassen und kalten Bänke setzen. Das entnommene Buch darf mit nach Hause genommen werden. Das Buch darf sogar behalten werden …

Dieser offene Bücherschrank lebt. Immer finden sich andere Bücher darin, denn Nutzer stellen dort natürlich auch Bücher ein oder bringen die gelesenen Bücher wieder zurück, – es ist eben ein offener Bücherschrank.

Kunstausstellung im Atelier „Die klare Linie“

Im Atelier „Die klare Linie“ findet am Sonntag, dem 28. Februar 2016,  zwischen 14 und 18 Uhr eine Kunstausstellung statt. Mal- und Zeichenschüler des Ateliers werden eine Auswahl ihrer Werke präsentieren.

Das Atelier „Die klare Linie“ befindet sich in der Wasgaustraße 34, Frankfurt am Main Unterliederbach.

Unterliederbach: Rückblicke (10)

Neben den beiden Herrenhäusern, der Villa Graubner und dem auch als Rathaus genutzten Gebäude in der Wartburgstraße, der ehemaligen Zehntscheune und einem kleinen Haus aus dem Arbeiterheim, war dieses Motiv eines der ersten aus Unterliederbach, welches ich im Jahr 2000 ins Internet gestellt hatte. Es zeigt die Einmündung der Sieringstraße in die Königsteiner Straße. Eine ähnliche Aufnahme, nur etwa ein viertel Jahrhundert älter, hatte ich zuvor in einem Buch von Otto Kammer gesehen. Diese alte Aufnahme kann sich der interessierte Betrachter im Schaufenster der Wasgau-Apotheke ansehen. Man findet Bekanntes und Dinge, die einem ständigen Wandel unterzogen sind.

Unterliederbach: Rückblicke (9)

Wir sind im September des Jahres 2000. Der Standpunkt ist an der Bahnstrecke Höchst-Königstein südlich des Haltepunktes Unterliederbach und nördlich des „Heimchens“. Das Bild wird links von der Hochhausgruppe an der Wasgaustraße und rechts vom Höchster Klinikum eingerahmt. Ebenfalls zu erkennen sind das Hochhaus am Ende der Johannesallee, der Turm der Stephanuskirche, das  heutige Mitscherlich-Haus und der Schlot der ehemaligen Lederfabrik Graubner + Scholl. Wer genau hinschaut, erkennt noch zwei weitere Gebäude, die einst an der Höchster Windthorststraße standen.

Die untere Aufnahme entstand im August 2010, also fast zehn Jahre später als die obere. Der Schlot ist verschwunden, ebenso die beiden Gebäude in der Windthorststraße. Das Mitscherlich-Haus hat die Farbe gewechselt. Das Rotbraun des Klinkers ist einem hellen Grau gewichen. Rechts neben dem Turm der Stephanuskirche ist die Spitze des Frankfurter Fernmeldeturms zu erkennen. Der Standpunkt ist hier ein paar Meter weiter südlich.

Unterliederbach: Rückblicke (8)

Wir schauen in das südwestliche Unterliederbach des Jahres 2000. Am 17. September störte kein einziges Auto das Bild. Laub liegt auf den Straßen. „Heimchen“ nennt man diesen Teil des Frankfurter Stadtteils Unterliederbach. Ab dem späten 19. Jahrhundert wurden hier von der Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning AG Häuser für verdiente Mitarbeiter erstellt. Die Häuser waren klein und hatten einen Garten, der der Selbstversorgung diente. Zwischenzeitlich sind die Außentoiletten in das Innere der Häuser gewandert und die Häuser wurden auch hübsch renoviert. Die hier abgebildeten Häuser entstammen einem späteren Bauabschnitt.