Archiv der Kategorie: Höchst

Bürgersprechstunde des Frankfurter Oberbügermeisters Mike Josef in Höchst

Die Verwaltungsstelle Höchst nimmt ab sofort für die Bürgersprechstunde von Oberbürgermeister Mike Josef am Donnerstag, dem 21. August 2025, Anmeldungen entgegen. Der Dezernent für die westlichen Stadtteile kommt an diesem Tag in den Gartenpavillon des Bolongaropalastes. Bürgerinnen und Bürger der westlichen Stadtteile haben die Möglichkeit in der Zeit von 13:30 bis 15:30 Uhr ein persönliches Gespräch mit Josef zu führen.

Gesprächswünsche können mit der Angabe von Vor- und Nachname, Anschrift, Telefonnummer und des konkreten Anliegens per E-Mail an verwaltungsstelle.hoechst@stadt-frankfurt.de eingereicht werden. Anmeldungen werden bis Freitag, dem 4. Juli 2025, entgegengenommen. 

16. und 17. Polizeirevier sollen zusammengeführt werden

Die Frankfurter Polizei plant die Zusammenlegung des 16. und 17. Polizeireviers, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Frankfurter Westen zu erhöhen und dadurch insgesamt mehr Polizistinnen und Polizisten „auf der Straße“ einsetzen zu können.

Die beiden Reviere sollen im Laufe dieses Jahres am Standort des 17. Polizeireviers zusammengelegt werden. Damit wird das neue 17. Revier, mit mehr als 150 Beamtinnen und Beamten, das größte und personalstärkste unter den Frankfurter Polizeirevieren darstellen. Dieses neue „Großrevier“ wird zukünftig für die Stadtteile Sossenheim, Unterliederbach, Sindlingen und Zeilsheim (bislang Revier 17) sowie Griesheim und Nied zuständig sein.

Innenminister Roman Poseck begrüßt das neue „Großrevier“ und erklärt: „Mit der Zusammenlegung des 16. und 17. Polizeireviers stellen wir die Polizei im Frankfurter Westen -zukunftsfest auf. Wir erhöhen so die Präsenz der Polizistinnen und Polizisten um 40%. Während dem 16. Polizeirevier bislang im Regelfall zwei Funkstreifen und dem 17. Polizeirevier drei Funkstreifen zur Verfügung standen, kann durch die Zusammenlegung in Zukunft grundsätzlich eine Mindestanzahl von sieben Funkstreifen gewährleistet werden. Mehr Polizei vor Ort steigert die objektive Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl. Durch die zusätzlichen Streifen kann die Reaktionsgeschwindigkeit der Polizei verbessert werden. Zudem erreichen wir mit der Zusammenlegung eine Effizienzsteigerung der Kräfte und sparen Kosten. Insgesamt stärken wir mit dem neuen „Großrevier“ die Sicherheitsarchitektur Frankfurts. Ich habe bereits im Vorfeld der Zusammenlegung mit den politischen Verantwortlichen über die Maßnahme gesprochen und für diese geworben.“

Die Planung sieht vor, dass das innen stark abgenutzte Gebäude, in dem das 16. Polizeirevier aktuell untergebracht ist, aufgegeben wird und die Dienststelle in die Räumlichkeiten des 17. Polizeireviers umzieht. Bei der Liegenschaft des 16. Polizeireviers handelt es sich um ein altes Wohnhaus, welches 1960 erbaut und ein Jahr später durch die Polizei bezogen wurde. Das Gebäude war ursprünglich nicht zu Zwecken der dauerhaften polizeilichen Nutzung vorgesehen und entspricht darüber hinaus nicht mehr den Anforderungen einer modernen und zeitgemäßen Polizeidienststelle, da die erforderlichen Sicherheitsstandards nicht mehr gewährleistet sind.

Den Bürgerinnen und Bürgern stehen durch die Fusion zukünftig im gesamten Revierbereich fünf, statt der bisherigen vier, Schutzfrauen bzw. Schutzmänner vor Ort zur Verfügung, die Sprechstunden anbieten werden. Der gemeinsame Arbeitsplatz ermöglicht eine noch engere Verknüpfung sowie Vereinfachung der gemeinsamen, teils stadtteilübergreifenden Arbeitsabläufe.

Mit dem Ortsbeirat der betroffenen Stadtteile steht die Frankfurter Polizei im Austausch. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Versuchter Totschlag – Beschuldigte festgenommen

Am gestrigen Donnerstagnachmittag verletzte eine 39-jährige Frau, nach aktuellen Erkenntnissen im Zuge einer Auseinandersetzung, ihren ehemaligen Lebensgefährten mit einem Messer. Polizisten nahmen sie kurz darauf fest.

Die 39-Jährige und ihr 46-jähriger ehemaliger Partner hätten sich gegen 14:15 Uhr in einer Wohnung in der Bolongarostraße getroffen. Nachdem beide Alkohol konsumiert hätten, sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, in Folge derer sie ihn mit einem Messer verletzte.

Im Anschluss lief sie aus der Wohnung, wo sie Polizisten kurz darauf festnahmen, außerdem stellten die Beamten das Messer in der Wohnung sicher.

Die Verletzungen des Geschädigten waren zu keinem Zeitpunkt lebensgefährlich. Die Ermittlungen dauern an. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Historische Eisenbahn: 218 451-3 in Frankfurt-Höchst

Eine Diesellokomotive der Baureihe 218 im Bahnhof Frankfurt-Höchst. Sie bildete den Schluss des Zuges nach Königstein, einem Teil der Veranstaltung „Mit Volldampf in den Taunus“ Pfingsten 2025. Ein Blick auf die Bahnhofsuhr zeigt, dass der Zug zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits eine Viertelstunde Verspätung hatte.

Die Baureihe 218 wurde in den 70er-Jahren von der damaligen Deutschen Bundesbahn in einer Stückzahl von etwas über 400 Lokomotiven beschafft. Heute fahren viele Maschinen dieses Loktyps für private Eisenbahnunternehmen, wie auch die 218 451-3 der Manuel Zimmermann Eisenbahndienstleistungen (MZE).

Mit Volldampf in den Taunus – der zweite Tag

Ein Zug mit der Güterzugdampflokomotive 52 4867 an der Spitze kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Frankfurt-Höchst. Der Dampfzug startete in Frankfurt-Süd und hat Verspätung. Ist es der alten Technik geschuldet?

In wenigen Minuten wird der von 52 4867 geführte Zug nach Königstein im Taunus weiterfahren. Anschließend wird er im Zweistundentakt zwischen Königstein und Frankfurt-Höchst pendeln.

Ebenfalls im Zug befindet sich die Diesellokomotive 218 451-3 der MZE. Ist dies eine „Angstlok“ oder soll diese einfach nur einen schnellen Fahrrichtungswechsel des Zuges ohne Rangieren ermöglichen? Auf der Strecke fahren ja auch noch reguläre Züge.

Mit Volldampf in den Taunus – 2025

Am kommenden Sonntag und Montag heißt es wie meist zu Pfingsten wieder „Mit Volldampf in den Taunus“. An diesen beiden Tagen wird die Güterzugdampflokomotive 52 4867 der Historischen Eisenbahn Frankfurt e.V. (HEF) gemeinsam mit einer Diesellokomotive der Baureihe 218 und ein paar D-Zug-Wagen zwischen Frankfurt-Höchst und Königstein im Taunus fahren. Die Züge werden im Zweistundentakt fahren.

Die erste Fahrt beginnt an beiden Tagen in Frankfurt-Höchst um 09:27 Uhr, in Königstein um 10:27 Uhr. Am Pfingstsonntag wird der letzte Zug um 18:42 Uhr Königstein verlassen, am Pfingstmontag bereits um 16:42 Uhr. Der Mitropa-Wagen der HEF wird in Königstein als Café dienen.

Im Bahnhof Königstein wird ein Bahnhofsfest ausgerichtet werden.