Kategoriearchiv: Höchst

Der April im Filmforum Höchst

Der April bringt ein buntes Osterprogramm, Musikalisches, exotische Orte, Filmgeschichte und politische Fragestellungen mit sich: Ab Donnerstag, 2., bis Mittwoch, 8. April, startet das Aprilprogramm mit drei Filmen über Aufsteiger, Absteiger oder dem Dazwischen: „Marty Supreme“ mit Hauptdarsteller Timothée Chalamet, „No Other Choice“ von Park Chan-wook über einen Familienvater in der Arbeitslosigkeit und „Soulemandes Geschichte“, ein Film über einen guineischen Fahrradkurier in Paris. An Ostermontag gibt es ein Volker Koepp Double Feature mit seinem neuen Film „Chronos – Fluss der Zeit“ und „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ in der Jubiläumsfilmreihe. Um Familienstrukturen geht es von Donnerstag, 9., bis Mittwoch, 15. April, mit den Filmen „Rental Family“ sowie Jim Jarmuschs „Father Mother Sister Brother“ und „Night On Earth“.

Außerdem kooperiert das Filmforum Höchst am Sonntag, 12. April, mit der Kinothek Asta Nielsen zu einer besonderen Filmveranstaltung: Mellowdeath ist ein instrumentales Nightmare-Jazz-Duo mit Sara Neidorf (Sarattma, Mad Kate The Tide, Soporose, Pavone Cristallo und außerdem Kuratorin beim Final Girls Film Festival) am Schlagzeug und Isabel Merten (No Chronicles) am Bass. Die Doppelvorführung von „Meshes Of The Afternoon“ und „La Coquille Et LE Clergyman“ wird Mellowdeath live musikalisch begleiten und anschließend für ein Q&A zur Verfügung stehen.

Neben dem wöchentlichen „Dodo“ im April wird der Film „Mein neues altes ich“ zusätzlich am Mittwoch, 15. April, als Dialogveranstaltung mit der Spezialistin und Wechseljahreberaterin Patricia Kochenscheidt gezeigt.

Spannende Filme aus Venezuela und der Diaspora präsentiert das „20. Venezuela im Film – ¡Qué chévere!“ mit Gästen und Gesprächen im Kinosaal. Eröffnet wird am Donnerstagabend, 16. April, mit „Páramos de Leyendas“ von Atahualpa Lichy. Am Festivalsonntag, 19. April, wird um 20 Uhr der dritte ViF Publikums-Preis 2026 verliehen. Auf den Gewinner wartet ein Kunstwerk des Mainzer Künstlers Thilo Weckmüller. Den Abschluss des diesjährigen Festivals bildet der Klassiker „Río Negro“ von Atahualpa Lichy. An allen Tagen werden Filmgäste erwartet – es darf rege diskutiert werden.

Drei Tage Nouvelle Vague: Das Filmforum zeigt den neuen Spielfilm von Richard Linklater „Nouvelle Vague“, der die Entstehung von Godards „Außer Atem“ und die Aufbruchsstimmung der damaligen Zeit erlebbar macht und packt im Rahmen der Jubiläumsfilmreihe die drei Nouvelle Vague Klassiker „Les Mépris“ von Jean-Luc Godard, „Les 400 Coups“ von François Truffaut und „Ma nuit chez Maud“ von Eric Rohmer dazu.

In der letzten Aprilwoche von Donnerstag, 23., bis Mittwoch, 29. April, wird der Berlinale-Gewinner „Gelbe Briefe“ sowie der irakische Film „Ein Kuchen für den Präsidenten“ gezeigt.

Die ausführliche Pressemitteilung mit allen Programmpunkten findet sich beigefügt als PDF-Dokument zum Download. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Verfolgungsfahrt von Zeilsheim nach Höchst

Gestern Abend (24. Februar 2026) nahm ein junger Fahrer einer Streifenwagenbesatzung die Vorfahrt und missachtete zusätzlich die Anhaltesignale. Es entwickelte sich eine Verfolgungsfahrt von Zeilsheim nach Höchst.

Nach aktuellen Informationen musste gegen 19:15 Uhr die Besatzung eines Streifenwagens eine Vollbremsung durchführen, weil ihr die Vorfahrt genommen wurde. Glücklicherweise ereignete sich kein Unfall und das verursachende Fahrzeug blieb im Gegenverkehr stehen.

Anstatt stehen zu bleiben, drückte der Fahrer des Fahrzeugs aufs Gaspedal, sodass die Reifen quietschten. Der sich nähernde Streifenwagen musste ausweichen, um einen Unfall zu verhindern.

Vom Ereignisort an der Kreuzung der West-Höchster-Straße / Annabergstraße fuhr der Fahrer Richtung Höchst zur Sindlinger Bahnstraße weiter im Gegenverkehr. Durch seine rücksichtslose Fahrweise gefährdete er weitere Verkehrsteilnehmende. Im Bereich der Heussleinstraße verließ der Beifahrer kurzerhand das Fahrzeug, während der Fahrer wieder beschleunigte.

Zu diesem Zeitpunkt lagen bereits Hinweise auf die Identität des Fahrers vor. Vor diesem Hintergrund, und um weitere Verkehrsgefährdungen zu verhindern, wurde die Verfolgungsfahrt abgebrochen.

Gegen den nun identifizierten Fahrer wurden die Ermittlungen von der Fachdienststelle aufgenommen. Ihm drohen diverse Strafverfahren aufgrund seiner rücksichtslosen und gefährlichen Fahrweise.

Sollten Sie sachdienliche Hinweise zum Beifahrer oder zum Tatablauf haben, so melden Sie sich unter der 069 / 755 – 46208 oder jeder anderen Polizeidienststelle. (Quelle:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle)

A 66: Trunken und in der falschen Richtung unterwegs

In der heutigen Nacht (09. Februar 2026) befuhrt ein 23-Jähriger mit seinem Fahrzeug die A 66, auf der dortigen Fahrspur Richtung Wiesbaden, in entgegengesetzter Fahrtrichtung. In Höhe der Abfahrt Zeilsheim kam es zu einem Unfall, da ein entgegenkommendes Fahrzeug ausweichen musste, wobei der Fahrer leicht verletzt wurde.

In Höhe der Abfahrt Höchst bemerkten Einsatzkräfte der Polizei Frankfurt, welche gerade eine Geschwindigkeitsmessstelle eingerichtet hatten, gegen 01:30 Uhr den Falschfahrer. Später wendete der Falschfahrer in Höhe des Eschborner Dreiecks sein Fahrzeug und fuhr anschließend in die richtige Fahrtrichtung davon. Hierbei kollidierte er mit der Leitplanke und verursachte somit einen weiteren Verkehrsunfall. Kurz darauf beendete eine Streife die Flucht. Ein erster Atemalkoholwert ergab einen Wert von knapp 2 Promille. Zudem hält sich der beschuldigte Fahrzeugführer unrechtmäßig in Deutschland auf.

Der 23-jährige Falschfahrer wurde zur Ausnüchterung und aufgrund seines unrechtmäßigen Aufenthaltsstatus in das Polizeipräsidium eingeliefert. Er wird im Laufe des Tages einem Richter vorgeführt. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Zur Unfallaufnahme und Absicherung musste die A66 in Fahrtrichtung Wiesbaden zwischen 02:00 Uhr und 03:00 Uhr für etwa 45 Minuten komplett gesperrt werden. Insgesamt beläuft sich die erste geschätzte Schadenssumme auf 10.000 EUR. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Emmerich-Josef-Straße voll gesperrt

Wegen Tiefbauarbeiten wird die Emmerich-Josef-Straße in Höhe der Königsteiner Straße am Dienstag, 3. Februar, für Kraftfahrzeuge voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über Leverkuser Straße und Bolongarostraße.

Bushaltestellen betroffen

In Fahrtrichtung „Triftstraße“ (Linie 51), „Bolongaropalast“ (Linien 53 und X53) beziehungsweise „Bingelsweg“ (Linie 59) entfallen die Haltestellen „Höchster Markt“ und „Emmerich-Josef-Straße“.

Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren. (Quellen: Stadt Frankfurt am Main und RMV)

Festnahme nach räuberischem Diebstahl

Am Morgen des 28. Januar 2026 nahmen Polizisten eine 33-Jährige fest, die zuvor in einem Supermarkt Lebensmittel an sich nahm, verspeiste und mit weiteren Lebensmitteln die Filiale verlassen wollte, ohne diese zu bezahlen.

Die hinzugerufene Streife wurde gegen 06:15 Uhr in die Königsteiner Straße entsandt, wo die Tatverdächtige durch einen Mitarbeiter des Supermarkts an der Flucht gehindert wurde. Währenddessen versuchte sie sich durch Kratzen und Schubsen zu befreien, was ihr jedoch nicht gelang. Im Rahmen der Identitätsfeststellung durch die Polizeibeamten versuchte sie in das Gesicht einer Beamtin zu greifen und diese zu treten. Dies entwickelte sich zu einem Gerangel zwischen der 33-Jährigen und den Polizisten, wobei ein Polizist leicht am Bein verletzt wurde.

Letztendlich nahmen die Polizeibeamten die 33-jährige Tatverdächtige fest und führten sie einem Haftrichter vor. Gegen die Tatverdächtige bestand zudem ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Nürnberg. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Etwa 600 Unterkünfte für wohnungslose Menschen – auch in Höchst

Die Stadt Frankfurt hat im vergangenen Jahr Unterkünfte für 600 wohnungslose Frankfurterinnen und Frankfurter sowie geflüchtete Menschen geschaffen. Dazu eröffnete sie zwei neue Übergangsunterkünfte und erweiterte eine bereits bestehende Unterkunft. Im Gegenzug hat sie vier angemietete Hotels und eine Containeranlage aufgegeben, in denen Menschen provisorisch untergebracht waren.

„Auch wenn die Zahl der Geflüchteten derzeit leicht sinkt, braucht Frankfurt weiter neue Unterkünfte“, sagt Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit. „Wir müssen weg von teuren Hotels und Hallen, in denen sich die Bewohner:innen manchmal noch nicht einmal selbst versorgen können.“

Zurzeit bringt Hessens größte Stadt rund 5000 geflüchtete und 4100 wohnungslose Menschen unter und versorgt sie. Vor einem Jahr waren es rund 5500 Geflüchtete und 4000 Wohnungslose. „Immer mehr Frankfurter:innen verlieren ihre Wohnung und landen in Gemeinschaftsunterkünften“, sagt Voitl. „Viele bleiben dort viel zu lang, weil sie auf dem Frankfurter Immobilienmarkt keine bezahlbare Wohnung finden.“ Die Stadt stecke in einer akuten Krise der Wohnungsnot, sagt Voitl. Diese lasse sich nur mit deutlich mehr bezahlbarem Wohnraum lösen.

Als Nächstes baut die Stadt im Stadtteil Höchst ein leerstehendes Gebäude zu einer Übergangsunterkunft für rund 150 Menschen um. Die Eröffnung ist für den Sommer vorgesehen. In Frankfurt gibt es derzeit rund 100 Unterkünfte, in denen wohnungslose und geflüchtete Menschen gemeinsam leben. Zehn freie Träger der Wohlfahrtspflege betreiben diese Einrichtungen. Für rund 300 obdachlose Menschen, die auf der Straße leben, hält die Stadt eigene Einrichtungen bereit.

Alkoholisierte Frau verletzt Polizistinnen leicht

Eine aggressive und alkoholisierte Frau verletzte in der Nacht von Montag (5. Januar 2026) auf Dienstag (6. Januar 2026) im Rahmen von Widerstandshandlungen zwei Polizistinnen leicht.

Zunächst fiel die 39-jährige Frau gegen 01:05 Uhr in der Königsteiner Straße auf, da sie nach aktuellen Erkenntnissen eine Taxirechnung nicht begleichen wollte.

Polizeibeamte gewährleisteten hier einen Personalienaustausch, bereits zu diesem Zeitpunkt legte die Frau ein aggressives Verhalten an den Tag.

Wenig später beobachteten die Beamten, wie die Frau unkontrolliert versuchte, Fahrzeuge auf der Königsteiner Straße anzuhalten, dabei stand sie direkt auf der Fahrbahn. Die stark alkoholisierte Frau, die vermutlich auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, brachten die Beamten daraufhin in polizeiliches Gewahrsam.

Beim Verbringen in den Streifenwagen wurde sie noch aggressiver und trat mehrfach in Richtung der Polizisten, traf jedoch niemanden. Es gelang den Beamten schließlich, ihr Handfesseln anzulegen und sie in das Gewahrsam zu bringen.

Im Rahmen der Ingewahrsamnahme leistete sie weiter erheblichen Widerstand, schlug mehrfach in Richtung der Beamten und zog an den Haaren einer Polizistin. Eine weitere Polizistin verletzte sich im Rahmen der notwendigen Fixierung leicht an den Händen.

Alle eingesetzten Beamten konnten ihren Dienst fortführen.

Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren eingeleitet. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Klinikum Frankfurt Höchst: Patient im Ausnahmezustand

Am 28. Dezember 2025 begab sich gegen 13:40 Uhr eine Streife der Polizei in das Klinikum Frankfurt Höchst. Hier sei ein Patient aktuell in einem psychischen Ausnahmezustand und gefährde andere Personen. Als die Beamten eintrafen, beleidigte der 22-Jährige die Beamten unvermittelt massiv und kam in aggressiver Angriffshaltung auf sie zu. Sie brachten den Mann zu Boden. Dabei schlug er einem Polizisten mit dem Ellenbogen ins Gesicht. Weiterhin spuckte er in Richtung der Beamten, verfehlte diese jedoch. Es gelang den Beamten ihn zu fixieren, sodass eine Behandlung durchgeführt werden konnte. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Stillstand beim Rückbau des alten Klinikgebäudes?

Beim Rückbau des alten Bettenhauses des Klinikums im Frankfurter Stadtteil geht es offensichtlich nicht weiter. So sieht es zumindest beim Vergleich von Aufnahmen aus, die Ende Oktober entstanden waren.

Die Aufnahmen vom 21. Dezember 2025 entstanden nachmittags bei untergehender Sonne, die die Szene in ein merkwürdiges Licht tauchte.