Archiv der Kategorie: Blaulicht

Haschisch bei Verkehrskontrolle entdeckt

Die drei Insassen eines PKWs gerieten gestern Nacht (22. Oktober 2025) bei einer stationären Verkehrskontrolle in Frankfurt-Höchst ins Visier der Polizei, weil ein verdächtiger Geruch die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich zog.

Den Beamten fiel nämlich gegen 00:32 Uhr der prägnante Geruch von Cannabiserzeugnissen auf, als sie ein Auto auf der Ludwig-Scriba-Straße einer Kontrolle unterzogen. Und der Verdacht bestätigte sich schnell. Die Polizisten fanden unter dem Beifahrersitz versteckt mehrere Haschischplatten, deren Gesamtgewicht mit gut 180 Gramm die erlaubte Menge überschritt. Aber nicht nur das: Zudem stellten sie eine Pfefferpistole sowie ein Einhandmesser gefahrenabwehrrechtlich sicher.

Die drei Insassen des Autos im Alter von 17 – 36 Jahren müssen sich nun wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit Cannabis verantworten. Sie wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung auf freien Fuß gesetzt. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Sindlingen: Einbrecher festgenommen

In der Nacht von Samstag (18. Oktober 2025) auf Sonntag (19. Oktober 2025) nahm die Polizei Einbrecher auf frischer Tat fest.

Gegen 01:40 Uhr meldete eine Sicherheitsfirma dem Notruf der Polizei, dass soeben Einbrecher in einem Supermarkt in der Hugo-Kallenbach-Straße festgestellt wurden.

Die alarmierten Streifen umstellten umgehend die Tatörtlichkeit und nahmen die zwei Einbrecher beim Verlassen des Marktes fest.

Bei Ihnen handelte es sich um zwei Männer im Alter von 19 und 20 Jahren, welche in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügen.

Sie wurden für die weiteren polizeilichen Maßnahmen in die Haftzellen des Polizeipräsidiums eingeliefert.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Verkehrsunfall mit Leichtverletzen

Im Zuge eines Verkehrsunfalls kam es am gestrigen Donnerstagnachmittag zu einer Kollision zwischen einem PKW und einem Rettungswagen während einer Einsatzfahrt. Die beiden Rettungssanitäter wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Nach aktuellen Erkenntnissen befuhren die Rettungskräfte, während einer Einsatzfahrt, gegen 15:20 Uhr unter Nutzung des Blaulichtes und Martinshorns die Westerbachstraße in aufsteigende Fahrtrichtung, um schließlich auf die BAB 648 in Fahrtrichtung Westkreuz Frankfurt aufzufahren. Ein 32-jähriger Autofahrer fuhr zu diesem Zeitpunkt von einem Tankstellengelände kommend verbotswidrig entgegen der Fahrtrichtung auf die Westerbachstraße ein, um sich so schneller in den fließenden Verkehr einzuordnen. Dadurch kam er dem ordnungsgemäß fahrenden Rettungswagen frontal entgegen und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Die Rettungssanitäter wurden leicht verletzt und im weiteren Verlauf in ein umliegendes Krankenhaus gebracht, die insgesamt drei Insassen des PKW blieben unverletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Im Zuge der Unfallaufnahme sperrten Polizisten die Fahrbahn zeitweise voll. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Falscher Handwerker macht Beute – Zeugen gesucht

Am gestrigen Donnerstagmittag (16. Oktober 2025) schlug ein Trickbetrüger mit der Masche des falschen Handwerkers zu. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Ersten Erkenntnissen zufolge habe sich der Betrüger gegen 12:40 Uhr auf bislang unbekannte Art und Weise Zugang zu einem auf der Johannesallee befindlichen Mehrfamilienhaus verschafft und sich anschließend zur Wohnung der späteren Geschädigten begeben. An der Wohnung angekommen, habe sich der Mann sodann als Handwerker ausgegeben und unaufgefordert die Wohnung der Dame betreten. Nach kurzem Anleuchten der Wandleuchten und mit dem Zusatz, dass diese kaputt seien, habe sich der Betrüger in das Schlafzimmer der Geschädigten begeben, dort mehrere tausend Euro entnommen und anschließend die Wohnung in unbekannte Richtung verlassen.

Der Betrüger kann wie folgt beschrieben werden:

Männlich, circa 40 Jahre alt, circa 180cm groß, normale Statur; trug ein dunkelgraues Basecap, eine graue Wolljacke und führte eine Papierakte und einen Kugelschreiber in der Hand

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter und / oder Tathergang geben können, werden gebeten sich mit der Frankfurter Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 52499 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und rät:

  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung.
  • Überprüfen Sie kritisch den Ausweis angeblicher Handwerker.
  • Kontaktieren Sie im Zweifelsfall die zuständige Firma oder Hausverwaltung.
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder vereinbaren Sie einen späteren Termin.
  • Bei Verdacht auf einen Betrugsversuch verständigen Sie umgehend die Polizei unter der Notrufnummer 110.

(Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Rollerfahrer kollidiert mit parkendem Fahrzeug

Am Mittag des 15. Oktober 2025 verunfallte ein Rollerfahrer im Dunantring und verletzte sich schwer.

Den bisherigen Erkenntnissen nach, befuhr der 42-Jährige den Dunantring in Richtung Kurmainzer Straße. Hier kollidierte der Mann auf seinem Leichtkraftrad mit einem geparkten Fahrzeug. Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde er in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Über eine gültige Fahrerlaubnis verfügte der Mann nicht. Wie es zu dem Unfall kam, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Tödlicher Unfall am S-Bahngleis in Frankfurt-Griesheim

Am gestrigen Mittwochabend (15. Oktober 2025) erfasste eine S-Bahn kurz vor dem Bahnhof Frankfurt-Griesheim einen 29-jährigen Mann, welcher sich aus bislang unbekannten Gründen im Gleisbett befand und noch vor Ort verstarb.

Nach aktuellen Erkenntnissen kletterte der 29-Jährige gegen 21:15 Uhr über den bereits geschlossenen Schrankenbereich, an dem in der Elektronenstraße befindlichen Bahnübergang. Als er sich dann auf die Gleise begab, erfasste ihn eine S-Bahn, woraufhin er tödlich verletzt wurde.

Wieso sich der 29-Jährige zu diesem Zeitpunkt auf den Gleisen befand und ob es sich um ein Unfallgeschehen handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Raubstraftaten – Polizei bittet um Mithilfe

Bereits am 13. Oktober 2026 griff ein ein Räuber gleich zweimal Passanten an und flüchtete anschließend. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach bisherigem Ermittlungsstand ereigneten sich beide Angriffe in der Zeit zwischen 20:00 Uhr und 20:35 Uhr in örtlicher Nähe.

Der erste Überfall erfolgte auf einem Feldweg, welcher parallel zur Autobahn 66 verläuft, unweit des dortigen Sportplatzes „Hohe Kanzel“. Hier spazierten ein 69- Jähriger mit seinem Enkel, als ein Täter den 69- Jährigen von hinten angriff und zu Boden brachte. Hier bedrohte der Täter den Mann mit einem Schlagwerkzeug und tastete ihn nach Wertgegenständen ab. Der 69-jährige Mann erlitt durch den Sturz leichte Verletzungen. Da der Täter keine Wertgegenstände fand, flüchtete er fußläufig entlang des Feldweges in westliche Richtung, Richtung „Lenzenbergstraße“.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

Männlich, ca., 25-30 Jahre; dunkel gekleidet, trug eine schwarze Kapuzenjacke mit der Kapuze auf dem Kopf

Bereits kurz darauf, gegen ca. 20:35 Uhr, ereignete sich nur wenige Meter weiter in der „Rombergstraße“ ein zweiter Angriff.

Hier wurde ein 90-jähriger Mann gewaltsam zu Boden gebracht, welchem der Täter eine Getränketragetasche raubte.

Der 90-Jährige verletzte sich durch den Sturz schwer und wurde in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Auch hier flüchtete der Täter anschließend zu Fuß und kann wie folgt beschrieben werden:

Männlich, ca. 180 cm; bekleidet mit einer dunklen Hose und einer dunklen Kapuzenjacke mit aufgesetzter Kapuze.

Aufgrund des örtlichen und zeitlichen Zusammenhanges, sowie der ähnlichen Täterbeschreibung, geht die Polizei derzeit davon aus, dass es sich um denselben Täter handelt.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt:

Wer kann Angaben zu den geschilderten Sachverhalten machen?

Wer hat sich in dem genannten Zeitraum im dortigen Bereich Zeilsheims aufgehalten und hat den Täter beobachten können?

Wer hat den Täter eventuell zuvor wahrnehmen können oder wer hat in gegeben falls flüchten sehen und kann nähere Angaben machen?

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich über die Telefonnummer 069/ 755 51299 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Einsatz im und am Kraftwerk West beendet

Seit Donnerstagmorgen, 09.10.25, 7:00 Uhr gilt der Einsatz als „größtenteils“ beendet. Dieser Großeinsatz mit dem Ziel der Gefahrenabwehr dauerte insgesamt 93 Stunden. Der Rückbau der logistischen Unterstützung durch eine Vielzahl an Fachkräften der Feuerwehr, des THW und des Energieversorgers Mainova wird allerdings noch etliche weitere Stunden in Anspruch nehmen.

Seitens der Feuerwehr waren fast 480 Einsatzkräfte von Berufs- und der freiwilliger Feuerwehr beteiligt. Gesamt wurden einige hundert Atemschutzmasken, Atemschutzgeräte und die dazugehörigen Atemluftflaschen während des gesamten Einsatzes benutzt. Hinzu kommen spezielle Filter und etwa 250 Sets an Feuerschutzkleidung. Die Einsatzkleidung der einzelnen Kräfte musste aufgrund der starken Verschmutzung nach jedem Einsatz im Silo gereinigt werden, um die Feuerwehrleute für die nächste Verwendung jeweils mit sauberer Schutzkleidung auszustatten.

Die Logistik für die Atemschutzgeräte war umfangreich. Solange eine Einsatzkraft vor Ort im Einsatz war, wurde nur die geleerte Atemluftflasche gegen eine Volle getauscht. Nach Ablöse der Einsatzkraft musste das gesamte Gerät sowie alle geleerten Flaschen in die Reinigung, Prüfung und Instandsetzung. Das heißt es wurden Verbrauchsteile gewechselt, frische Atemluft eingefüllt und alles entsprechend verpackt – in der Regel für einen neuen Einsatz im Heizkraftwerk kurz darauf. Im späteren Einsatzverlauf, nachdem die Löschmaßnahmen und das Ausfahren der Kohle aus dem Silo Wirkung zeigten, wurden dann auch hauptsächlich Atemschutzmasken mit Filter benutzt.

Hierfür musste fortwährend der Sauerstoffgehalt am Einsatzort gemessen werden, da der Filter zwar Schadstoffe auffängt, aber keine Atemluft generieren kann. Neben dem kräftezehrenden Einsatz am Kohlesilo musste die Feuerwehr also auch noch einen Logistikeinsatz bewältigen. Im „rückwärtigen Bereich“ wurde ab Dienstag die Atemschutzwerkstatt sowie alle Wasch- und Trockenmaschinen für Schutzkleidung rund um die Uhr von dienstfreien Kräften besetzt. Außerdem wurde die Einsatzstelle fortwährend mit Transportwagen angefahren, um Verbrauchtes abzuholen und Frisches anzuliefern. Unterstützung im Bereich der Logistik haben wir von den Farankfurter Werkfeuerwehren des Industrieparks Infraserv Höchst sowie Fraport erhalten. Der Fachberater der Deutschen Montan Technologie (DMT) unterstützte bis zum Schluss am Telefon mit wichtigen Informationen zum Silobrand und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen.

Glücklicherweise klappte das Entleeren des Silos gut, sodass eine Flutung mittels Stickstoffs nicht erforderlich war. Gleichwohl war alles vorbereitet, um im Fall der Fälle die nötigen Maßnahmen zu ergreifen. Die Wärme- und Stromversorgung wurde seitens des Kraftwerkbetreibers durchgehend sichergestellt. Es kam zu keiner nennenswerten Rauchentwicklung. Die Anwohner waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Nach wie vor ist nicht geklärt, wie es zu dem Brandereignis in dem Silo kam und auch die Aussage über die vermutliche Schadenhöhe kann erst nach einer Bewertung der Gesamtsituation veröffentlicht werden. (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Trickbetrug im Rahmen eines Aniquitätenverkaufs

Am gestrigen Mittwochabend (8. Oktober 2025) kam es im Rahmen eines Antiquitätenverkaufs zu einem Trickbetrug.

Nach telefonischem Erstkontakt erschienen gegen 18:10 Uhr zwei Männer an der Wohnanschrift eines Ehepaares Am Goldsteinpark. Im Rahmen des Verkaufs behaupteten die beiden Männer, nicht genügend Bargeld dabei zu haben und den entsprechenden Fehlbetrag später zu begleichen.

Nachdem die beiden Betrüger das Haus verlassen hatten, bemerkte das Paar, dass neben den zum Verkauf angebotenen Wertgegenständen auch weitere Schmuckgegenstände entwendet worden waren.

Die alarmierte Polizei fand im Rahmen der Fahndung das unbesetzte Fahrzeug der Täter auf und stellt dieses sicher. Im weiteren Verlauf ergeben sich Hinweise auf die Täter, denen die Kriminalpolizei aktuell nachgeht. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei warnt eindringlich vor Trickbetrügern und rät:

  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung!
  • Überprüfen Sie kritisch jegliche Angaben!
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder vereinbaren Sie
    einen späteren Termin.
  • Bei Verdacht auf einen Betrugsversuch verständigen Sie umgehend
    die Polizei unter der Notrufnummer 110.

(Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Polizei stoppt Fahrraddieb

In der Nacht von Sonntag (05. Oktober 2025) auf Montag (06. Oktober 2025) nahmen Polizeibeamte einen Fahrraddieb auf frischer Tat fest.

Der 28-Jährige machte sich zunächst gegen 01:35 Uhr an einem Fahrradschloss im Bereich der West-Höchster-Straße zu schaffen. Ein Zeuge beobachtete, wie es ihm letztendlich gelang, das Schloss zu zerstören und auf dem Fahrrad zu flüchten. Durch das schnelle Informieren der Polizei konnten Einsatzkräfte den Dieb nach wenigen Metern festnehmen.

Der Beschuldigte stand nach ersten Erkenntnissen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er muss sich jetzt für seine Handlungen strafrechtlich verantworten. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)