Alle Beiträge von N.N.

Platzhalter für Fremdbeiträge (Blaulicht, Stadt Frankfurt am Main usw.), Quellenangabe am Ende des Artikels beachten.

Beeinträchtigungen durch Radrennen „Eschborn-Frankfurt“ und andere Versammlungen am 1. Mai

Das traditionelle Radrennen „Eschborn-Frankfurt – Der Radklassiker“ findet in diesem Jahr wieder am 1. Mai 2026 in Frankfurt am Main, Eschborn sowie weiteren Gemeinden des Taunus statt. Darüber hinaus finden einige Demonstrationen bzw. Aufzüge im Stadtgebiet Frankfurt am Main statt.

Aus diesem Grund wird es am 1. Mai 2026 ab etwa 06:00 Uhr morgens in der Frankfurter Innenstadt zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr sowie dem öffentlichen Personennahverkehr kommen. Einzelheiten zu den Straßensperrungen im Zusammenhang mit dem Radrennen können Sie der Internetseite des Veranstalters entnehmen:

www.eschborn-frankfurt.de/verkehr

Fahrplanänderungen des ÖPNV werden auf der Internetseite des Rhein-Main-Verkehrsbundes (RMV) veröffentlicht.

An diesem Tag finden auch wieder mehrere Versammlungen im Stadtgebiet statt. Die größte Versammlung an diesem Tag ist ein Aufzug von der Hauptwache bis zum Römerberg mit erwarteten 5000 Teilnehmenden. Der Aufzug findet in der Zeit von 10:30 Uhr bis 15:00 Uhr unter dem Motto „Gute Arbeits- und Lebensbedingungen für alle“ statt. Ein weiterer Aufzug ist für die Abendstunden zwischen 18:00 und 22:00 Uhr angemeldet und zieht vom Gallus über die Innenstadt bis nach Sachsenhausen. Wir empfehlen, den Bereich in den genannten Zeiträumen weiträumig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.

Die Frankfurter Polizei möchte dem Informationsinteresse der Medienvertreter am Einsatztag wie gewohnt entsprechen und wird deshalb eine mobile Medienbetreuung gewährleisten. Informationen zum Einsatzverlauf werden am Einsatztag wie gewohnt über die bekannten Social-Media-Kanäle (X: @polizei_ffm, WhatsApp und Instagram) bekanntgegeben.

Darüber hinaus wird für die Dauer des Einsatzes eine Pressehotline unter der Rufnummer 069 / 755 – 82555 für Medienvertreter erreichbar sein. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Oberbürgermeister Mike Josef kommt nach Höchst

Am Dienstag, 5. Mai, besucht Oberbürgermeister Mike Josef ab 15.30 Uhr die untere Königsteiner Straße in Höchst, um sich ein persönliches Bild von der Situation vor Ort zu machen und mit lokalen Akteurinnen und Akteuren sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Ein Schwerpunkt wird der Themenbereich „Sauberkeit und Sicherheit im Stadtteil“ sein. Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle, die gerne dabei sein möchten, können sich bei der Verwaltungsstelle Höchst von Dienstag, 28., bis Donnerstag, 30. April, unter der Telefonnummer 069/212-45521 anmelden. Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben. ((Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Nied: Unfall zwischen 6-jährigem Jungen und PKW

Am Abend des 24. April 2026 kam es an einer Fußgängerfurt in Nied zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Kind. Das Kind trug hierbei leichte Verletzungen davon.

Nach bisherigen Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr ein 64-jähriger Pkw-Fahrer gegen 18:45 Uhr mit seinem Auto den Nieder Kirchweg in Richtung Stroofstraße. Zeitgleich befand sich ein 6-jähriger Junge mit seinem Tretroller an der Fußgängerfurt in Höhe der Hausnummer 123. Im dortigen Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen beiden Beteiligten. Das Fahrzeug touchierte mit der linken Seite den von links kommenden Jungen.

Der 6-Jährige erlitt oberflächliche Verletzungen, wurde jedoch zunächst zur weiteren Abklärung und Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

English Theatre Frankfurt zurück

Das English Theatre Frankfurt (ETF) ist zurück an seiner angestammten Spielstätte: Am Freitag, 24. April, hat das Haus im Beisein zahlreicher geladener Gäste, darunter Oberbürgermeister Mike Josef, Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), und Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, offiziell seine Rückkehr in das Gallileo-Hochhaus an der Gallusanlage gefeiert. Im Mittelpunkt des Abends stand die Premiere des Stücks „Churchill in Moscow“ des renommierten britischen Dramatikers Howard Brenton.

„Wir feiern die Rückkehr eines kulturellen Ortes, der unsere Stadt bereichert, verbindet und inspiriert“, sagte Oberbürgermeister Josef in seiner Begrüßungsrede. „Ein besonderer Ort, der zeigt, wie lebendig, international und offen Frankfurt ist und bleiben will.“

Das English Theatre wurde 1979 gegründet und hat sich seitdem als feste Größe in der Frankfurter Kulturlandschaft etabliert. Heute ist es das größte englischsprachige Theater auf dem europäischen Kontinent. Seit 2003 ist es im Sockel des Gallileo-Hochhauses im Frankfurter Bankenviertel beheimatet. Doch in den vergangenen zwei Jahren musste das Theater seine eigene Spielstätte verlassen und auf andere wie das ehemalige Fritz-Rémond-Theater im Zoo-Gesellschaftshaus und die Frankfurter Volksbühne ausweichen. Nach einem Eigentümerwechsel und der Übernahme durch das Immobilienunternehmen CapitalLand aus Singapur wurde das Gebäude saniert. Die Stadt Frankfurt hat die Räume im Erd- und Untergeschoss von CapitalLand gemietet und vermietet sie wiederum an das Theater unter. In den oberen Etagen arbeiten mittlerweile die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EZB-Bankenaufsicht.

„Dass wir heute hier stehen, ist auch ein Zeichen der Widerstandskraft und Stärke dieses Hauses“, sagte Josef. Das intensive Ringen um den Erhalt des eigenen Spielorts sowie die überbrückende Bespielung fremder Bühnen habe eine extreme Belastung dargestellt. „Dieses Theater aber hat sich immer wieder neu erfunden – getragen von Engagement, Kreativität und einer starken Community, die fest an seine Bedeutung glaubt“, sagte der Oberbürgermeister und bedankte sich bei EZB-Präsidentin Lagarde, dass sie sich für den Fortbestand der Institution eingesetzt und ihre Ankündigung wahrgemacht habe, in die Frankfurter Stadtgesellschaft hineinwirken zu wollen.

Dem English Theatre wünschte Josef eine Zukunft voller kreativer Energie, mutiger Produktionen und begeisterter Zuschauerinnen und Zuschauer. „Herzlich willkommen zurück – und Vorhang auf für eine neue Ära dieses außergewöhnlichen Theaters.“

Kulturdezernentin Hartwig sagte: „Nach der langen Phase des Interims ist das ETF nun endlich wieder zurück an seiner Heimspielstätte. Es war für alle Beteiligten nicht immer einfach, doch die Zeit der Unsicherheit ist nun vorbei. Ich freue mich, dass das English Theatre gleich mit einem Stück des angesehenen Theaterautors Howard Brenton in die neue Saison starten kann und wünsche viele ausverkaufte Vorstellungen. Welcome back ETF!“

Daniel Nicolai, Intendant des English Theatre, sagte zu den Gästen: „Für das ETF ist es ein Meilenstein, dass wir endlich in unserer angestammten Spielstätte zurückkehren. Michel Friedman, mit dem wir den StreitClub präsentieren, hat zu dem Kampf um die Spielstätte gesagt: ,Ein Theater ohne Spielstätte ist kein Theater.‘ Wahre Worte, Kunst braucht einen Rahmen und ohne Spielstätte waren wir unsichtbar. Jetzt, da wir wieder sichtbar sind, können wir etwas bewegen. Neben den Vorstellungen finden wieder Programme für Schulen, Workshops, Lesungen und Poetry Slams statt. Gleichzeitig liegt noch viel vor uns. Zwei Jahre ohne Spielstätte haben das ETF stark belastet, und nach 23 Jahren besteht auch baulicher Renovierungsbedarf. Dafür suchen wir weiterhin Unterstützer. Für die Hilfe und den Rückhalt aus allen Bereichen der Gesellschaft sind wir sehr dankbar.“

Bereits am 11. April hatte das English Theatre mit einem Soft Opening und der Wiederaufnahme des erfolgreichen Musicals „Something Rotten!“ erste Einblicke in den Spielbetrieb gegeben. Mit „Churchill in Moscow“ startet nun aber nach der langen Pause das erste Stück an bekannter und altbewährter Stelle. Weitere Informationen gibt es unter english-theatre.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Claudia Korenke – Frankfurts neue Stadtverordnetenvorsteherin

Erwartung, Aufbruch, aber auch ein bisschen Anspannung: Am Donnerstag, 23. April, war eine ganz besondere Stimmung im Plenarsaal des Römers zu spüren. Mit ihrer konstituierenden Sitzung ist die Stadtverordnetenversammlung in die 20. Wahlperiode gestartet. Das heißt: Die neu gewählten Stadtverordneten kamen das erste Mal zusammen, um die parlamentarische Arbeit der kommenden fünf Jahre aufzunehmen.

„Wir Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker können für unsere ganze Stadt beispielgebend sein. Wir können zeigen, dass es möglich ist, in der Sache klar und zugleich menschlich anständig miteinander umzugehen“, sagte Oberbürgermeister Mike Josef, der die Sitzung eröffnete. Ein offener Diskurs, das Streiten um die für Frankfurt beste Lösung sei das Lebenselixier einer gelingenden Demokratie. „Wir sollten einander zuhören und nicht von vorneherein anderen Meinungen unterstellen, dass ihre Basis instrumenteller oder unlauterer Natur sei. Bis zum Beweis des Gegenteils können wir einander ruhig einmal Gutes unterstellen. Dann merken wir: Demokratie, der Austausch der Argumente, das ist manchmal anstrengend, aber es ist auch erfüllend und sinnstiftend.“

Anschließend übergab Josef die Sitzungsleitung an Alterspräsident Luigi Brillante und die Stadtverordneten wählten Claudia Korenke zu ihrer neuen Vorsteherin. Sie erhielt 83 von 92 gültigen Stimmen, neun Stadtverordnete votierten mit „Nein“, eine Stimme war ungültig. Korenke ist Mitglied der CDU-Fraktion, der stärksten Kraft im Römer. Zu ihren Stellvertreterinnen und Stellvertretern wurden Veronica Fabricius, Hilime Arslaner und Jan Klingelhöfer gewählt.

Claudia Korenke bringt fünf Jahre Erfahrung als stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin mit ins Amt und hat bereits viel Routine, sowohl als Repräsentantin der Stadtverordnetenversammlung in der Stadtgesellschaft als auch als Sitzungsleiterin. Bereits Korenkes Vater Hans-Ulrich war Stadtverordnetenvorsteher. Von ihm hat die gelernte Redakteurin und PR-Fachfrau auch einen Schwerpunkt ihres ehrenamtlichen Engagements geerbt, die enge Verbindung zu Israel.

Korenke, die neben weiteren Fremdsprachen auch etwas Hebräisch spricht, war unter anderem stellvertretende Bundesvorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Leiterin des Büros Rhein-Main-Region der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung und bis 2025 langjährige Geschäftsführerin der Tel Aviv Foundation. Als junge Frau betreute Korenke aber auch ehrenamtlich italienische „Gastarbeiterfamilien“ für die Missione Cattolica Italiana. 2009 erhielt Korenke das Bundesverdienstkreuz.

Ihr Abitur hat Korenke, die in Berlin geboren wurde, am Frankfurter Elisabethengymnasium gemacht. Lange Jahre arbeitete sie als Redakteurin und hatte eine eigene PR-Agentur in Frankfurt und Leipzig.

In der CDU ist Claudia Korenke seit 1990, die Partei schickte sie nach der Wende nach Leipzig zur Unterstützung der dortigen Christdemokraten in Frankfurts Partnerstadt. Für die frühere Oberbürgermeisterin Petra Roth arbeitete Korenke Mitte der 1990er Jahre als Wahlkampfmanagerin.

„Es ist mir eine Ehre“, antwortete Claudia Korenke auf die Frage, ob sie die Wahl zur Stadtverordnetenvorsteherin annehme. In ihrer kurzen Ansprache bedankte sie sich bei ihrer Vorgängerin Hilime Arslaner und ihrem Vorgänger Stephan Siegler. Hilime Arslaner habe neue Impulse gesetzt und das Bewusstsein für viele Orte der Welt und für diese Stadt, die so sehr unter Beobachtung stehe, geschärft, sagte Korenke. Sie werde diese offene Sichtweise weiter pflegen. Es sei ihr im Übrigen sehr wichtig zu betonen, dass sie die Vorsteherin aller Stadtverordneten sein werde. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Abschnitt der Ludwigshafener Straße wird saniert

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) erneuert die Fahrbahn eines Abschnitts der Ludwigshafener Straße in Höchst. Für die Bauarbeiten ist der Zeitraum von Montag, 27., bis Mittwoch, 29. April, vorgesehen. Zunächst lässt das ASE die alte Fahrbahndecke abfräsen. Nachdem der Fahrbahnunterbau geprüft und gegebenenfalls ausgebessert wurde, wird die neue Fahrbahndecke aus Asphalt eingebaut.

Der betroffene Bereich ist während der Baumaßnahme komplett gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Die Sanierungskosten liegen bei rund 65.000 Euro. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Sicherheitsfrühstück und Fahrradcodierung in Unterliederbach

Der Regionale Präventionsrat Unterliederbach lädt am Samstag, 25. April 2026, von 10 bis 13 Uhr zum Sicherheitsfrühstück mit der freiwilligen Feuerwehr, der Schutzfrau vor Ort der Polizei Hessen und den Seniorensicherheitsbeauftragten ein.

An diesem Tag wird über die Themen Trickbetrug, Schockanruf und Diebstahl beraten. Außerdem können Besucherinnen und Besucher kostenfrei ihr Fahrrad oder auch Rollator durch den ADFC codieren lassen, damit das Eigentum vor Diebstahl geschützt ist. Weitere Informationen hierzu finden sich unter praeventionsrat-frankfurt.de.

Das Sicherheitsfrühstück am Samstag, 25. April, findet auf dem Parkplatz des Edeka-Lich, Soonwaldstraße 4, statt. Der Informationsflyer zur Veranstaltung steht als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.

Download
Sicherheitsfrühstück und Fahrradcodierung in Unterliederbach (Quelle: Frankfurt am Main)

Gefälschte Smartphones angeboten

Am Abend des 19. April 2026 gelang es Polizeibeamten mit Hilfe eines Zeugen drei Betrüger festzunehmen. Diese stehen im Verdacht, auf einer Internetplattform gefälschte Produkte verkauft zu haben.

Gegen 19:40 Uhr meldete sich ein 56-Jähriger Mann beim 17. Polizeirevier und gab an, dass er bei einer Internetanzeige identische Fotos zu Smartphones fand, die sich bei ihm zuletzt als gefälschte Telefone entpuppten.

Da er bereits ein Treffen mit den neuerlichen Anbietern anberaumt hatte, entschlossen sich die Einsatzkräfte, den Verkauf zu begleiten und die angebotene Ware zu überprüfen.

Nach aktuellen Erkenntnissen konnten bei dem Treffen in der Melchiorstraße drei Männer angetroffen werden, die, wie von dem Zeugen beschrieben, Plagiate der angebotenen Smartphones mitführten. Nach deren Festnahme ordnete die Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung an, welche zum Fund weiterer Plagiate führte. Das Fachkommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

„Stadtradeln 2026“: Anmeldung für die internationale Klima-Kampagne in Frankfurt ab sofort möglich

Vom 1. bis 21. Mai findet wieder die große Fahrradaktion statt

Das Ziel der Klima-Kampagne „Stadtradeln“ ist es, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Mitmachen ist ganz einfach: Alle, die in Frankfurt wohnen, arbeiten, zur Schule oder Hochschule gehen oder einem Verein angehören, können sich ab sofort unter stadtradeln.de/frankfurt anmelden und dabei ein eigenes Team gründen oder einem offenen Team beitreten. Jeder gefahrene Kilometer zählt – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit – und setzt ein starkes Zeichen für den Klimaschutz.

„Jeder Weg beginnt mit einer Entscheidung und jeder Kilometer auf dem Sattel ist eine Entscheidung für saubere Luft, mehr Bewegung und ein Stück Lebensqualität. Jede Pedalumdrehung ist ein kleiner Sieg fürs Klima – denn das Fahrrad ist das effizienteste Fortbewegungsmittel, das wir haben. Es verbraucht keine fossilen Brennstoffe, produziert keine Abgase und macht uns obendrein gesünder. Radfahren ist aktiver Impuls für konkreten, kommunalen Klimaschutz“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen.

Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert ergänzt: „Eine echte Mobilitätswende beginnt im Alltag. Das ,Stadtradeln‘ beweist jedes Jahr aufs Neue, dass das Fahrrad das effizienteste und intelligenteste Verkehrsmittel für unsere Stadt ist. Ich lade alle Bürger:innen ein, den Umstieg einfach mal auszuprobieren. Jeder Kilometer sendet ein klares Signal für den konsequenten Ausbau unserer Radwege.“

Zum Auftakt der aktuellen Kampagne präsentiert sich das Umweltamt am Freitag, 1. Mai, mit einem Infostand beim Radklassiker Eschborn-Frankfurt auf dem Opernplatz. Am Sonntag, 3. Mai, folgt eine Radtour unter dem Motto „Tschau Stau – sichere Straßen für Fahrradpendelnde“ mit Klima- und Umweltdezernentin Zapf-Rodríguez. Das vom ADFC und einer Gruppe engagierter Firmen organisierte „Anradeln“ startet um 14.30 Uhr am Opernplatz und führt bis zum Hafenpark. Die Ankunft ist für circa 16 Uhr vorgesehen.

Attraktive Preise warten auf die engagiertesten Teams

Das Umweltamt prämiert auch in diesem Jahr die besten Leistungen mit vielfältigen Gewinnen. Die Gruppe mit den meisten Fahrten darf sich über einen Cateringgutschein im Wert von 1000 Euro freuen, während auf die fahrradaktivste Familie ein Radgutschein über 500 Euro wartet. Das Team mit den absolut meisten Fahrten erhält zudem einen personalisierten Bembel inklusive 100 Litern alkoholfreiem Apfelwein.

Eine Neuerung gibt es bei der Stadtteil-Wertung: Erstmals werden die zwei Stadtteile mit den höchsten Teilnehmerzahlen ausgezeichnet. Auch für den Nachwuchs ist gesorgt: Passend zum 25. Geburtstag des GrünGürtel-Tiers wird in der Familien-Kategorie ein Plüsch-Exemplar des Maskottchens als Sonderpreis an die Zweitplatzierten vergeben.

Die mit der „Stadtradeln“-App erfassten Strecken liefern wertvolle Daten zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Frankfurt. Zudem können Radfahrerinnen und Radfahrer über die Meldeplattform Radverkehr des Radfahrbüros auf störende oder gefährliche Stellen im Radverkehr aufmerksam machen. Wo die gefahrenen Kilometer zurückgelegt werden, ist nicht relevant, denn Klimaschutz endet nicht an der Stadtgrenze. Ausgeschlossen sind allerdings Fahrten und Kilometer bei (Rad-)Wettkämpfen und bei Trainings auf stationären Fahrrädern.

Die Aktion für mehr Klimaschutz und Radverkehr wird in Frankfurt vom Umweltamt Frankfurt organisiert und vom Radfahrbüro, dem Sportamt und dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement unterstützt. Die Gesamtkoordination der internationalen Aktion hat das Klima-Bündnis Services, das größte kommunale Netzwerk zum Schutz des Weltklimas. Alle Infos zum „Stadtradeln“ gibt es unter frankfurt-greencity.stadtradeln.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Klimaquartier Sossenheim – Weiterdenken, Weitertragen, Weitermachen am 23. April

Ab Mai geht das Sanierungsmanagement in Sossenheim von dem Beratungsunternehmen Innovation City Management GmbH (ICM) in die Verantwortung des Klimareferats der Stadt Frankfurt am Main über. Das Klimaquartier lädt daher am Donnerstag, 23. April, von 18 bis 20 Uhr zu einem gemeinsamen Abend ins Jugendhaus des Stadtteils in der Westerwaldstraße 18-20 ein. Im Mittelpunkt stehen ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Jahre, neue Perspektiven gemeinsam mit dem Klimareferat und vor allem der persönliche Austausch. Sossenheimerinnen und Sossenheimer, lokale Akteurinnen und Akteure sowie Initiativen können zusammenkommen, um darüber zu sprechen, wie sich das Quartier weiterentwickeln kann, welche Themen wichtig sind und was sich die Menschen für die Zukunft wünschen.

In den vergangenen Jahren wurde im Klimaquartier Sossenheim gemeinsam viel angestoßen. Beratungsangebote, Veranstaltungen und Kooperationen haben dazu beigetragen, Klimaschutz, energetische Sanierung und nachhaltige Quartiersentwicklung im Stadtteil sichtbar zu machen und voranzubringen. Die Veranstaltung bietet einen passenden Rahmen, um diesen Übergang zu begleiten, das bisher Erreichte aufzugreifen und gemeinsam nach vorne zu schauen. Teil des Programms ist eine Tombola, bei der es auch ein Balkonkraftwerk zu gewinnen gibt.

Die unentgeltliche Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Klimaschutz, energetische Sanierung und die Zukunft des Quartiers interessieren – egal ob Bewohnerin oder Bewohner, Vertreterin oder Vertreter aus der Fachpraxis, von Institutionen, Initiativen oder Medien.

Für eine bessere Planung wird um eine kurze Rückmeldung bis Montag, 20. April, gebeten. Diese ist per E-Mail an klimaquartier-sossenheim@icm.de zu richten. Wer Fragen zu der Veranstaltung oder zum Klimaquartier Sossenheim hat, kann ebenfalls eine E-Mail an diese Adresse senden. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)