Alle Beiträge von Jürgen Lange

... wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, schreibt und fotografiert und ist ein Fan guter handgemachter Musik.

Sport- und Kulturhalle Unterliederbach – es bewegt sich was

Die Sport- und Kulturhalle in Frankfurt am Main Unterliederbach
Die Sport- und Kulturhalle Unterliederbach in der Hans-Böckler-Straße 4

Auf der Sitzung des Arbeitskreises Sport- und Kulturhalle Unterliederbach am Montag, dem 18. März 2013, wurden Heinz Alexander und Karl Leo Schneeweis als Sprecher des Arbeitskreises gewählt und weitere Aktivitäten beschlossen.

In einem Brief an Herrn Schneeweis in dessen Funktion als Vorsitzender des Vereinsrings Unterliederbach e.V. hat Stadtrat Markus Frank dargelegt, dass er derzeit zwei Optionen prüfen lasse, die dazu führen sollen, dass der große Saal der Sport- und Kulturhalle wieder genutzt werden kann. Es bewegt sich also etwas.

Der Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle Unterliederbach begrüßt in seiner Antwort an Stadtrat Markus Frank, dass sich etwas tut, und hat ihm auch zugesagt, die Bedarfsanalyse für den großen Saal der Halle zu aktualisieren. Letzteres wird nach den Osterferien – die Unterliederbacher Schulen haben Bedarf an für den Sportunterricht nutzbaren Hallen – geschehen. Der Arbeitskreis wird außerdem mit einem Informationsstand auf dem Unterliederbacher Bürgerfest vertreten sein. Unterliederbacher Bürgerinnen und Bürger haben zwischenzeitlich die Möglichkeit, sich in die in einer Reihe von Unterliederbacher Geschäften ausliegenden Unterschriftenlisten einzutragen oder sich an der Online-Petition im Internet zu beteiligen.

Im Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle Unterliederbach arbeiten neben Vertretern von Vereinen, Parteien und anderen Institutionen Bürgerinnen und Bürger zusammen, deren Anliegen es ist, kurzfristig den derzeit geschlossenen großen Saal der Sport- und Kulturhalle schnellstmöglich wieder für die Unterliederbacher nutzbar zu machen, und sich langfristig für den Neubau der Halle einzusetzen.

Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle Unterliederbach lädt ein

Für den kommenden Montag lädt der Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle Unterliederbach alle interessierten Bürger und Bürgerinnen des Frankfurter Stadtteils zu einer ersten Zusammenkunft ein. Es gilt Aktionen zu bündeln und Informationsarbeit zu leisten, um den Missstand abzustellen, der darin besteht, dass derzeit der große Saal der Sport- und Kulturhalle Unterliederbach geschlossen ist und die Stadt Frankfurt am Main nicht Willens ist, diesen wieder so herzurichten, dass er für den Sport, Kulturveranstaltungen und durch die Vereine genutzt werden kann. Eine Online-Petition wurde bereits gestartet.

Sven Gerich neuer Oberbürgermeister in Wiesbaden

Überraschend hat sich Sven Gerich von der SPD in der heutigen Stichwahl gegen den bisherigen Amtsinhaber Helmut Müller von der CDU durchgesetzt. In Hessen wird damit in nächster Zukunft keine Großstadt von einem CDU-Oberbürgermeister regiert werden.

Anders als in Frankfurt, wo im vergangene Jahr mit Boris Rhein ein durch diverse Skandale und Skandälchen belasteter Kandidat von der CDU ins Rennen geschickt worden war, ist Peter Müller ein allseits beliebter Politiker. Die Grünen, deren Kandidatin im ersten Wahlgang etwas mehr als neun Prozent der Stimmen erhalten hatte, hatten für die Stichwahl eine Empfehlung zu Gunsten von Sven Genrich abgegeben.

Sven Genrich erhielt nach dem vorläufigen Endergebnis 50,8 % der abgegebenen gültigen Stimmen, Helmut Müller 49,2 %. Die Wahlbeteiligung war mit 34,1 % gering.

Regionalrat Unterliederbach sieht Erfolg in der Prävention

In einer Sitzung am 27. Februar 2013 hat sich der Regionalrat Unterliederbach mit Vertretern verschiedener Organisationen, Stadtteilpolitikern, Institutionen und der Polizei über die Sicherheitslage im Stadtteil ausgetauscht. Ergebnis war, dass der Stadtteil sicherer geworden ist und dass die Aufklärungsarbeit der Sicherheitsorgane Früchte trägt. Der Vorsitzende des Regionalrats, Heinz Alexander, dankte den Beamten und bat sie, in ihrer Arbeit nicht nachzulassen. Gerade der Austausch zwischen Bürgern und Regionalrat mit der Polizei helfe dieser häufig präventiv tätig werden zu können. „Wir wollen, dass es möglichst erst gar nicht zu Straftaten im Stadtteil kommt und dies kann umso besser gelingen, wenn wir in Unterliederbach wachsam sind und miteinander aufpassen”, so Heinz Alexander.

Weiterhin beschloss der Regionalrat Unterliederbach einstimmig, sich am Arbeitskreis der Sport-und Kulturhalle zu beteiligen. Der Grund hierfür ist die Aufgabenstellung der örtlichen Regionalräte, Präventionsarbeit im Stadtteil zu betreiben. Durch die Wiederinbetriebnahme des großen Saales der Sport-und Kulturhalle Unterliederbach, können Jugendliche von der Straße geholt werden. „Bei wachsender Bevölkerungszahl und gleichzeitig fehlenden Jugendeinrichtungen, ist jeder Saal der von Schulen, Jugendlichen und Vereinen genutzt werden kann, ein Stück Stadtteilpräventionsarbeit”, betonte Heinz Alexander.

Der Regionalrat Unterliederbach hat sich 2010 als 16. Regionalrat in Frankfurt am Main gegründet, um die Vernetzung im Stadtteil zu fördern und Präventionsprojekte zur Kriminalitätsvorbeugung umzusetzen.

Letzter Dampfzug durch den alten Eppsteiner Tunnel

52 4867 läuft mit Verspätung in den Eppsteiner Bahnhof einDer alte Eppsteiner Tunnel stammt noch aus der Frühzeit der hessischen Eisenbahnen. Zwischen 1875 und 1877 wurde er von der Hessischen Ludwigsbahn erbaut. Dabei wurde der Tunnel sogleich zweigleisig konzipiert, obwohl die Strecke bis ins Jahr 1914 nur eingleisig ausgebaut war. Die Gleise der Main-Lahn-Bahn verschwinden kurz hinter dem Bahnhof Eppstein für zweihundert Meter unter einem Felssporn.

Ritter Ulrich am Zug der HEDa der Tunnel trotz einer Sanierung im Jahr 1993 nicht mehr dauerhaft stabil erschien, wurde 2002 ein südlich des alten Tunnels verlaufender Neubau beschlossen, der damit tiefer im Berg liegt und 139 Meter länger als der alte Tunnel ist. Der neue Tunnel wird in den nächsten Wochen in Betrieb gehen. Mit dem Abraum dieses Tunnels wird der alte Tunnel verfüllt werden, wobei das denkmalgeschützte östliche Tunnelportal erhalten bleiben wird.

Der Dampfsonderzug verschwindet im alten Eppsteiner TunnelAm 03. März hat nun die Historische Eisenbahn Frankfurt e.V. zusammen mit dem DER-Reisebüro eine Sonderfahrt mit einem von der schweren Dampfgüterzuglokomotive 52 4867 gezogenen und aus historischen Wagen bestehenden Zug veranstaltet, der von Frankfurt (M) Süd zum Limburger Bahnhof führte und damit zum letzten Mal den historischen Tunnel unter Dampf durchfuhr. Der Zug war schon sehr früh ausgebucht. Am Eppsteiner Bahnhof, der vor ein paar Jahren von der Stadt Eppstein erworben und zu einem schmucken Zentrum mit Bürgerbüro, RMV-Mobilitätszentrale und Gastronomiebetrieb ausgebaut worden war, fanden sich hunderte von Schaulustigen ein, darunter natürlich auch Ritter Ulrich, dem allerdings wegen seiner schweren Bewaffnung die Mitfahrt durch den Tunnel verwehrt blieb.

CeBIT 2013 mit Polen als Partnerland

Bundeskanzlerin Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel, hier bei ihrer Ansprache zur Eröffnung der CeBIT 2012

Vom 05. bis zum 09. März findet in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover die CeBIT 2013 statt. Die CeBIT ist die größte Ausstellung der Welt, auf der die Informationstechnologien sich und ihre Produkte präsentieren.  Den größten Raum nehmen dabei Lösungen für Unternehmen ein. In Halle 9 werden die Besucher allerdings auch einen Einblick in die Erforschung zukünftiger Technologien finden können. Partnerland der CeBIT ist in diesem Jahr Polen. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Abend des 04. März 2013 zusammen mit Polens Ministerpräsident Donald Tusk die Messe vor etwa 2500 Zuschauern in Hannovers Congress Centrum eröffnen.

Frankfurter Rundschau kann weiter erscheinen

Nachdem das Bundeskartellamt am heutigen Mittwoch der Übernahme der Frankfurter Rundschau (FR) durch die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), genauer der FAZIT-Stiftung Gemeinnützige Verlagsgesellschaft mbH, zugestimmt hat, kann die FR in Zukunft weiter erscheinen. In welcher Form dies geschehen wird und mit welchen Inhalten, ist derzeit noch offen. Entsprechende Informationen sollten am morgigen Donnerstag fließen.

Die die FR herausgebende Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH (DuV), zu der auch noch eine Druckerei in Neu Isenburg gehörte, hat im vergangenen November Insolvenz angemeldet, da die Eigner nicht mehr Willens waren, jährliche Verluste im zweistelligen Millionenbereich hinzunehmen. Die Auflage der FR war in den letzten Jahren ständig gesunken, da Inhalte weg gespart und durch gesichtslose Berichte ersetzt worden waren. Die Einnahmen aus Anzeigen und Werbung sanken damit auch. Zum Schluss wurde nur noch der Lokalteil in Frankfurt verfasst.

Unter dem Schirm der FAZIT-Stiftung werden damit in Zukunft alle drei Frankfurter Zeitungen erscheinen. Neben der FAZ und der FR ist dies noch die Frankfurter Neue Presse (FNP). Für die Mitarbeiter der DuV ist die Übernahme der FR durch die FAZ kein Gewinn. Nur 28 Redakteure von einst deutlich über 400 Mitarbeitern werden übernommen werden.

11. Tage der Industriekultur Rhein-Main

Im Jahr 2013 finden die Tage der Industriekultur Rhein-Main wieder in der letzten hessischen Schulferienwoche  statt. Vom 13. bis 18. August 2013 wird es Veranstaltungen zu den Themen „Arbeitskultur — Unternehmenskultur” geben, wo auch die Namen Büchner und Sonnemann eine gewichtige Rolle spielen werden. Die Bestrebungen des ersten Vereinstags der deutschen Arbeitervereine vor einhundertfünfzig Jahren in Frankfurt am Main sind der Anlass hierfür. Das Programm für die Veranstaltungen in diesem Jahr wird ab dem 05. Juli 2013 erhältlich sein.

Höhepunkt 2012 – Sternfahrt nach Frankfurt-Höchst

Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH – Aus für die Druckerei

Hinter diesen Türen liegen Redaktion und Verwaltung der Frankfurter Rundschau
Hinter diesen Türen liegen Redaktion und Verwaltung der Frankfurter Rundschau

Die Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH (DuV), die die Frankfurter Rundschau (FR) verlegt und eine Druckerei in Neu Isenburg besitzt, hatte im November 2012 einen vorläufigen Insolvenzantrag gestellt. Im Januar 2013 wurde vom vorläufigen Insolvenzverwalter Frank Schmitt mitgeteilt, dass die FR im Februar weiter erscheinen wird, um weitere Verhandlungen mit Investoren zu ermöglichen.

Offensichtlich war es zu diesem Zeitpunkt allerdings schon eine ausgemachte Sache, dass die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) zusammen mit der Frankfurter Societät (FS) die FR übernehmen wird, denn ein weiterer Interessent, das türkische Medienhaus Estetik Yayincilik, musste sich erst selbst ins Gespräch bringen [1].

Nach einem Schreiben der Insolvenzverwaltung an die Mitarbeiter der DuV ist das Angebot von Estetik Yayincilik von der vorläufigen Gläubigerversammlung als nicht ausreichend erachtet worden. Das Geschäftskonzept sei nicht tragfähig und der angebotene Kaufpreis zu niedrig. Zudem seien angebotene Sicherheitsleistungen nicht ausreichend. Damit müsse der Betrieb der Druckerei eingestellt werden. FAZ/FS übernehmen nach diesem Schreiben 28 Redakteure der FR. Allen übrigen Mitarbeitern liegen Verträge für einen Wechsel in eine Transfergesellschaft vor.

Zur Übernahme der FR steht allerdings eine Entscheidung des Bundeskartellamts aus. Sollte diese nicht Zugunsten einer Übernahme durch FAZ/FS ausfallen, müsse das Verlagsgeschäft nach Aussage eines Sprechers der Insolvenzverwaltung zum 01. März 2013 eingestellt werden.

Währenddessen bekundet Estetik Yayincilik weiter sein Interesse an der kompletten Übernahme der DuV und spricht von einem Verstoß gegen deutsches Kartellrecht, wenn ein Unternehmen trotz Vorlage eines wirtschaftlich besseren Angebots zerschlagen werden würde, – Insolvenzverwalter und Gläubigerausschuss führen hier eine eigene Agenda.

 

 

Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle Unterliederbach trifft sich

Sport- und Kulturhalle Unterliederbach
Die Sport- und Kulturhalle Unterliederbach – der große Saal ist geschlossen

Am 18. März 2013, 19:00 Uhr, trifft sich der Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle Unterliederbach erstmals in der Hans-Böckler-Straße 4 zu einem Informationsaustausch und zur Planung weiterer Aktivitäten. Unterliederbacher Bürgerinnen und Bürger, die an den Aktivitäten teilnehmen möchten, sind herzlichst eingeladen.

Der stetig wachsende Frankfurter Stadtteil Unterliederbach leidet schon seit geraumer Zeit an einem Mangel an Räumlichkeiten für den Schulsport und das Vereinsleben. Die Schließung des großen Saales der Sport- und Kulturhalle verschärft diese Problematik. Der Vereinsring Unterliederbach e.V. hat bereits eine Bedarfsanalyse erstellt, aber der zuständige Dezernent im Frankfurter Magistrat, Markus Frank, lehnt bisher eine Renovierung und Sanierung des Gebäudes aus Kostengründen ab, Kosten die jetzt entstehen, weil anstehende Renovierungen mit dem Hinweis auf einen Neubau jahrelang aufgeschoben wurden.

Der Vereinsring Unterliederbach e.V. hat, nachdem das Anliegen von allen Parteien im Ortsbeirat für die westlichen Stadtteile unterstützt wird, auf seiner Jahreshauptversammlung im Januar einen Arbeitskreis initiiert, der die Forderung nach einer Instandsetzung und Wiedernutzbarmachung des großen Saales auf eine breitere Basis stellen und über eine Unterschriftensammlung Druck auf die politisch Verantwortlichen ausüben soll.