Frankfurt wieder Online

Nachdem nach dem Auftauchen einer offensichtlich mit dem Emotet-Virus infizierten Mail bei einem Mitarbeiter des Bürgeramtes in Fechenheim, die IT der Stadt vom Netz genommen worden war, sind die Systeme jetzt wieder über das Internet erreichbar. Am Donnerstag waren die meisten Dienstleistungen nicht zu nutzen, betroffen war zum Beispiel die Kraftfahrzeugzulassungsstelle, aber auch die Stadtbücherei.

Emotet verunsichert das Internet schon seit Jahren und tritt in immer neuen Variationen auf. Zunutze machen sich die Vertreiber dieser Schadsoftware die Arglosigkeit und Bequemlichkeit von Internet-Nutzern, die „Hilfen“, die häufig von Standardsoftware für ihr kriminelles Tun angeboten werden, und mangelhafte Mitarbeiterschulung in Firmen und Behörden.

Jedem muss eigentlich klar sein, dass das, was man sieht, nicht unbedingt das ist, was im Internet verteilt wird. Das fängt bei der Absenderangabe einer E-Mail an. Viele halten zum Beispiel „Ilse Müller“ für einen Absender, obwohl der tatsächliche Absender „info@beispiel.de“ lautet. Vergessen wird dabei, dass der Absendername leicht veränderbar ist. Wenn dann ein Mailprogramm bevorzugt den Absendernamen (im Beispiel Ilse Müller) anzeigt und in der Anzeige die Absenderadresse (im Beispiel info@beispiel.de) „vergisst“, hat man ein erstes Problem. Dabei ist ersichtlich, dass Absendernamen und Absenderadresse nichts miteinander zu tun haben müssen.

Auch Links können einfach überschrieben werden. Hier sollte man immer im Auge behalten, was angezeigt wird, wenn man mit der Maus über den Link fährt (nicht sofort klicken!). Hier haben wir ein einfaches Beispiel: frankfurt.de. Das scheint ein Link zu frankfurt.de zu sein, ist aber ein Link zu einem Artikel dieser Seite. Bewegt man den Mauszeiger über den Link, wird die richtige Adresse angezeigt. Jetzt muss der Nutzer entscheiden, ob er der angezeigten Adresse traut oder nicht!

Mitarbeiterschulungen sollten all diese Dinge beinhalten. Mitarbeiter in Firmen oder Behörden und auch jeder Nutzer von Internet-Techniken sollte immer wieder sensibilisiert werden. Es wird kaum jemand auf die Idee kommen, sich mit verbundenen Augen im Straßenverkehr zu bewegen. Das Internet ist genauso gefährlich.

Cyber-Attacke? Der Begriff gefällt mir an dieser Stelle nicht, reicht schon in den Bereich der Panikmache. Ruhe bewahren, sich schlau machen, Vorsicht walten lassen, man ist nicht ohnmächtig diesen kriminellen Machenschaften ausgeliefert!

BSI warnt vor Spam-Mails im Namen von mehreren Bundesbehörden

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt derzeit vor Spam-Mails, die im Namen verschiedener Bundesbehörden versendet werden. Auslöser dieser Mails soll eine Emotet-Infektion sein. Mails von diesen Absendern sollten mit größter Vorsicht behandelt werden, Links nicht angeklickt und Anhänge nicht geöffnet werden.

Nachrichten sollte man sich überhaupt genau anschauen. Der (Absender-) Name lässt sich leicht fälschen, die Absenderadresse nicht ganz so einfach. Sollten in der Absenderadresse kryptische Dinge auftauchen, sollte man sich beim Absender erkundigen, ob er überhaupt eine Mail versandt hat.

Mitarbeiter in Firmen sollten immer auf Gefahren, die im Internet lauern, hingewiesen werden. Sensibilisierung ist ein wichtiger Abwehrmechanismus.

Presseerklärung des BSI: https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2019/Spam-Bundesbehoerden_181219.html

Fahrerflucht: Kind angefahren

Bereits am Freitag, dem 13. Dezember 2019, hat sich ein Unfall zugetragen, zu dem die Polizei jetzt Zeugen sucht.

An besagtem Tag befuhr eine Person gegen 08:30 Uhr die Luciusstraße in Richtung Leunastraße. Gleichzeitig überquerte ein 11-jähriges Mädchen die Luciusstraße sein Fahrrad schiebend auf dem Zebrastreifen in der Nähe der Hausnummer 2. Der PKW blieb zunächst stehen, fuhr aber los, bevor das Mädchen die Straße ganz überquert hatte. Das Mädchen wurde erfasst und leicht verletzt.

Bei dem PKW soll es sich um einen grauen BMW mit MTK-Kennzeichen handeln. Zeugen können ihre Beobachtungen unter der Telefonnummer 069 75511700 oder direkt beim 17. Polizeirevier melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

LatinBeats in der Dorfkirche

Auch in diesem Jahr laden Rüdiger Klinge und das Stadtteilwohnzimmer wieder in die Dorfkirche in Frankfurt am Main Unterliederbach zu LatinBeats, Weihnachtslieder mit südamerikanischem Touch, ein. Am Freitag, dem 20. Dezember 2019, werden ab 19 Uhr die Musiker Jannet de Lara – Gesang/Perkussion (Argentinien), Raphael Galban Gonçales – Flöte/ Perkussion (Kuba) und Christoph Aupperle – Piano/ Montunos (Deutschland) Weihnachtsklassiker interpretieren. Mitsingen ist erwünscht.

Der Eintritt zu der für die ganze Familie geeigneten Veranstaltung ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Überfall auf Tankstelle in der Kurmainzer Straße

Symbolbild "Blaulicht"

In den späten Abendstunden des 16. Dezember 2019 fand im Frankfurter Stadtteil Sossenheim ein bewaffneter Überfall auf eine Tankstelle statt, bei dem Bargeld erbeutet wurde. Gegen 23:40 Uhr betraten zwei Männer den Verkaufsraum der Tankstelle und forderten den anwesenden Angestellten mit vorgehaltener Pistole dazu auf, das Geld herauszugeben. Anschließend flohen sie in Richtung Höchster Stadtpark.

Die mutmaßlichen Täter waren etwa zwanzig Jahre alt und während des Überfalls mit Schals maskiert. Einer der Männer trug einen dunklen Rucksack mit sich.

Zeugen, die etwas zum Geschehen beitragen können oder die flüchtenden Täter gesehen haben, können dies unter der Telefonnummer 069 75551208 der Kriminalpolizei melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Margurit Aßmann – ein Nachruf

Bereits am vergangenen Freitag ist die 1945 geborene Unterliederbacherin Margurit Aßmann nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Margurit Aßmann war in der Gemeinde St. Johannes Ap. aufgewachsen und hatte nach der Schulzeit den Beruf der Krankenschwester ergriffen.

Seit 1973 war sie ehrenamtlich tätig. So begleitete sie in der katholischen Kirche Funktionen auf unterschiedlichen Ebenen und war auch in der Caritas aktiv. Einrichtungen wie die Allgemeine Lebensberatung, Kleider im Werkhof und der Kleiderladen am Alleehaus, um nur einige augenfällige zu nennen, kann man sich ohne ihr Zutun kaum vorstellen. Zudem war sie Beirat Soziale Stadt engagiert.

Margurit Aßmann blieb bis kurz vor ihrem Tod aktiv und wird den Bürgerinnnen und Bürgern in Unterliederbach in guter Erinnerung bleiben.

Tories erreichen absolute Mehrheit in Großbritannien

Die von Premierminister Boris Johnson angeführten Tories erlangten bei der gestrigen Wahl die absolute Mehrheit im Unterhaus. Nach Auszählung von 600 von 650 Wahlkreisen war am frühen Freitagmorgen klar, dass die konservativen Tories mit mindestens 329 Sitzen im Unterhaus vertreten sein werden.

Boris Johnson sieht nach dem Wahlerfolg den Weg zum Ausstieg aus der Europäischen Union geebnet.

WordPress 5.3.1 erschienen

Heute Nacht ist die Version 5.3.1 des Content-Management-Systems (CMS) WordPress erschienen. Bei dieser Version handelt es sich um ein Sicherheits- und Wartungs-Update, es schließt also Sicherheitslücken und beseitigt bekannte Fehler aus der Version 5.3.

Wer die automatische Update-Funktion aktiviert hat, bekommt dieses Update automatisch aufgespielt, braucht also selbst nicht aktiv zu werden. Alle anderen sollten es prüfen und das „kleine“ Update möglichst schnell aufspielen, um vorhandene Sicherheitslücken zu schließen. Sicherheits-Updates gibt es auch für ältere Versionen von WordPress.

Gleichzeitig mit der Version 5.3.1 von WordPress wurde auch die Version 1.1 des aktuellen Themes Twenty Twenty veröffentlicht.

Mit Niederlage und Glück in die K.o.-Runde der Europa League [Update]

Mit einer Niederlage hat Eintracht Frankfurt die Gruppenphase der Europa League heute Abend beendet, 2:3 stand es im Spiel gegen Vitoria Guimaraes nach neunzig Minuten. Schon nach neun Minuten waren die Frankfurter in Rückstand geraten, konnten aber nach etwas mehr als einer halben Stunde durch Tore von Danny da Costa und Daichi Kamada das Spiel drehen.

In der zweiten Halbzeit schien Eintracht Frankfurt in den Verwaltungsmodus geschaltet zu haben. Mit zunehmender Spielzeit ließ die Eintracht dem Vitoria Guimaraes immer mehr Räume und als Guimaraes in den letzten zehn Minuten das Tempo anzog, hatten die Frankfurter dem nichts mehr entgegenzusetzen. Den Portugiesen gelangen noch zwei Tore, bei denen jeweils ein Frankfurter noch einen Fuß dazwischen hatte, Torhüter Frederik Rönnow war entsprechend bedient.

Am kommenden Montag erfahren die Frankfurter, gegen wen sie im kommenden Februar in der ersten K.o.-Runde spielen werden.

[Update] Das Tor von Danny da Costa wurde hier zunächst dem portugiesischen Torhüter zugesprochen. [/Update]