
Ein gesundes Neues Jahr 2025 wünsche ich allen Besuchern dieser Seite. Der Jahreswechsel verlief hier ruhig. Feuerwerk war wenig zu sehen, dafür aber Restbestände des letzten Schneefalls.

Ein gesundes Neues Jahr 2025 wünsche ich allen Besuchern dieser Seite. Der Jahreswechsel verlief hier ruhig. Feuerwerk war wenig zu sehen, dafür aber Restbestände des letzten Schneefalls.

Der winterliche Blick geht heute in die kleine, unbedeutende Straße im Westen Frankfurts. Schnee? Schnee kommt immer von oben. Dieser Schnee stammt aus deutlich geringeren Höhen als Naturschnee und ist das Resultat von von Menschen beeinflussten Wetters. Das Auftreten von Industrieschnee ist lokal begrenzt.

Weiß ist heute Vormittag die vorherrschende Farbe, wenn man zum Fenster hinausschaut. Und das in Zeiten, in denen kaum noch jemand die Segnungen der Industrie zu würdigen weiß. Nichteinmal im Westen von Frankfurt am Main, wo einst rote Fahrräder das Bild beherrschten. Selbst ein promovierter Betriebsleiter nutzte das Fahrrad, um von Unterliederbach her zum Tor Nord und weiter zum Flüssigdünger zu gelangen.
Die Industrie bescherte den westlichen Stadtteilen auch ein frühes beheiztes Freibad, das Silobad. Natürlich waren auch ungesunde Gase und Stäube das gefährliche Ergebnis mancher Produktion. Meist waren sie allerdings dem nur nach dem Profit orientierten Handeln der Akteure geschuldet.
Ach ja, im vergangenen Jahrhundert erzählte ich den Leute gerne, dass sie sich an Tagen wie heute die Schneeflocken unter dem Vergrößerungsglas anschauen sollten, sie hätten die Form des Hoechst-Logos.


Irgendwie komisch dieser Mond. Dabei war das Foto davon eine ganz normale Aufnahme mit ein paar Schleiern zuviel zwischen dem Betrachter und dem Erdtrabanten. Dann wurde herumgspielt …

Warum sollte sich auch etwas ändern? Die Bahn konnte zwar eine pünktliche Sanierung der Riedbahn vermelden, aber andere Probleme konnten nicht gelöst werden. So braucht man sich weder bei der Bahn noch beim Rhein-Main Verkehrsverbund (RMV) über weitere Negativschlagzeilen zu wundern.
Auf Grund einer Fahrzeugstörung im Haltepunkt Frankfurt-Taunusanlage kam es Montagmorgen, dem 16. Dezember 2024 zu Teilausfällen und Verspätungen auf den S-Bahnlinien S1, S2, S3, S4, S5, S6, S8 und S9. Fehlt jemanden eine Linie? Die S7 fährt nicht durch den Tunnel.
Glücklicherweise wurde um 06:10 Uhr die Beendigung der Störung gemeldet. Irgendwann normalisiert sich dann auch der Verkehr,
Kurz darauf eine erneute Meldung: Aufgrund einer Reparatur an einer Weiche in Frankfurt-Niederrad und einer Stellwerksstörung bei Rüsselsheim kommt es zu Verspätungen und eventuellen Teilausfällen. Gut, die S7 kommt nicht nach Rüsselsheim.
Ausfälle, Busse statt Bahnen, Teilausfälle und Verspätungen werden also weiterhin ständige Begleiter der Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV sein. Wendet man sich von der zu recht gescholtenen Bahn ab, wird es besser. Für die Straßenbahn in Frankfurt am Main stehen zwei Langzeitbaustellen in der Liste. Nicht in der Liste steht der Einkauf neuer Straßenbahnzüge, die sehr schnell aus dem Verkehr gezogen wurden.
Qualitätsmängel. Darüber ist der RMV jetzt zum zweiten Mal gestolpert. Zuerst die gepriesenen Wasserstoffzüge für die Strecken dar Taunusbahnen, dann neue Straßenbahnen, die T-Wagen, für Frankfurt. Beschaffer waren zwar die fahma GmbH, eine Tochter des RMV, und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF), aber in beiden Fällen hat offensichtich während der Beschaffungsphase das Qualitätsmanagement der Beschaffer versagt.
Personalmangel. Auf die Verkehrsunternehmen kamen offensichtlich geburtenschwache Jahrgänge und gleichzeitige Verabschiedungen in den Ruhestand völlig überraschend zu. Man hat sich nicht vorbereitet. Jetzt liest man von fehlendem Fahr-, Service- und Wartungspersonal, dazu von einem ständig hohen Krankenstand.
Infrastruktur. Die Infrastruktur ist vielfach marode. Brücken, Gleise Fahrzeuge und Technik, alles verschleißt und muss gewartet werden. Ein Verschieben auf den nächsten Haushaltsplan kann dringend notwendige Maßnahmen unnötig verteuern oder gar zerstörerich wirken. Auch hier wird kompetentes Personal benötigt, Parteizugehörigkeit verleiht keine Kompetenz!
Am vergangenen Samstag wurde der Abschluss der Sanierungsarbeiten auf der Riedbahn groß gefeiert. Eine Generalsanierung war es, die erste auf einem so langen Streckenabschnitt von der Deutschen Bahn durchgeführten. Man feierte. Vertreter der Bahn und unnötig viele Politiker feierten sich selbst. Keiner konnte bis dahin überprüfen, ob die Sanierung wirklich ein Erfolg war.
Keiner hat überprüft, ob alle Maßnahmen, die man sich vor Beginn der Arbeiten selbst ins Pflichtenheft geschrieben hat, auch wirklich ausgeführt worden sind. Keiner weiß, ob die verkehrenden Züge jetzt pünktlicher oder gar pünktlich sein werden. Die Zukunft wird es weisen.

Mehr oder weniger geschmackvolle Weihnachtsbeleuchtungen in Fenstern und auf Balkonen, eine einsame elektrische Eisenbahn im Fenster einer Apotheke und viele Karies fördernde Auslagen in den Lebensmittelgeschäften scheinen alles Weihnachtliche im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach zu sein. Aber halt, nur wenige Meter von der Königsteiner Straße entfernt finden Suchende ein weihnachtlich geschmücktes Schaufenster eines Blumengeschätes. Tritt man näher, stellt man fest, dass der ganze Laden geschmückt ist.

Musikalisch gibt es auch nichts Neues aus dem Stadtteil, was es im Zusammenhang mit Weihnachten zu vermelden gibt. Nach den beiden Kompositionen „Es ist uns ein Kindlein gebor’n” und „Die Welt erstrahlt so anders” von Andreas von Gunthen ist in den letzten beiden Jahrzehnten nichts mehr an meine Ohren geraten. Andreas von Gunthen? Den findet man auf YouTube.
Heiligabend und Silvester ist der Wochenmarkt im Frankfurter Stadtteil Höchst nur bis 13 Uhr geöffnet. Es ist an beiden Tagen damit zu rechnen, dass das Angebot für Besucherinnen und Besucher eingeschränkt sein wird.
In der Nacht zum 11. Dezember 2024 gelang der Polizei die Festnahme von drei Männern. Sie stehen im Verdacht, als Mitglieder einer Bande zahlreiche Eigentumsdelikte begangen zu haben. Die Polizei ermittelte schon länger gegen den 28-jährigen Haupttatverdächtigen.
Das auf Bandenkriminalität spezialisierte Kommissariat 25 beim Polizeipräsidium Frankfurt am Main ermittelt seit mehreren Monaten gegen den 28-Jährigen, der verdächtigt wird, vor allem auf den Diebstahl und die Hehlerei hochwertiger Bau- / Arbeitsmaschinen spezialisiert zu sein.
Ihn und seine beiden Begleiter (37 und 21 Jahre alt) observierten Fahnder der Polizei in der letzten Nacht. Dabei wurden sie Zeugen, wie das Trio gegen 02:00 Uhr in den Lieferwagen eines Handwerkerbetriebs in Münster-Altheim (Kreis Darmstadt-Dieburg) einbrach. Anschließend gelang es den Tätern, vor der Festnahme zu flüchten.
Aufmerksame Zivilfahnder entdeckten das Trio dann gegen 03:40 Uhr wieder im Bereich der Kurmainzer Straße inFrankfurt am Main Höchst. Bei der anschließenden Festnahme kam es zur Schussabgabe durch einen Polizeibeamten. Der 28-Jährige Haupttatverdächtige wurde nicht lebensgefährlich im Bereich des Beins getroffen und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der genaue Geschehensablauf ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
Bei den anschließend durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen fanden die Beamten zahlreiche Beweismittel, u. a. hochwertige Werkzeuge und Arbeitsmaschinen im Wert mehrerer zehntausend Euro, die vermutlich aus vorangegangenen Einbrüchen und Diebstählen stammen.
Zwei der drei Festgenommenen (28 und 37 Jahre alt) sollen im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)