
Neu sind diese Markierungen und Fahrradständer in der Euckenstraße, Frankfurt am Main Unterliederbach. Manch Autofahrer wird den Kopf shütteln, schon wieder ist ein Parkplatz weg. Wundern sollten sie sich allerdings nicht.

Neu sind diese Markierungen und Fahrradständer in der Euckenstraße, Frankfurt am Main Unterliederbach. Manch Autofahrer wird den Kopf shütteln, schon wieder ist ein Parkplatz weg. Wundern sollten sie sich allerdings nicht.

In der die Ausstellung „Gewaltige Liebe“ begleitenden Veranstaltungen gab es auch Vorträge, die sich an Fachkräfte aus den Bereichen Erziehung, soziale Betreung, Prävention und Sicherheit richteten. Vorträge zu den Themen „Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf Kinder aus trauma- und bindungspsychologischer Sicht“ und „Beschützter Umgang nach häuslicher Gewalt und Kindeswohl“ fanden am gestrigen Donnerstag statt.
Maria Schreiber wies vor dem Fachpersonal darauf hin, dass Erkenntnisse aus der Traumaforschung erst jüngst in den Psychosozialen Arbeitsfeldern implementiert werden. Dann zeigte sie verschiedene Aspekte und Zusammenhänge zwischen Gewalt und Trauma auf. Hier muss betont werden, dass hier nicht nur körperliche, sondern auch psychische Gewalt betrachtet werden muss.
Ein sehr wichtiger Hinweis war der, dass ein Trauma lange wirkt und in Schüben auftreitt, eine scheinbare Besserung der Traumaauswirkung, keine Bessserung ist, sondern nur eine „Pause“. Auch das Übertragen von Verhaltensmustern von Eltern auf Kinder und die Einflüsse von Suchtmitteln wurden angesprochen.
Die jeweils an die Vorträge anschließenden Fragen der anwesenden Fachkräfte wurden beantwortet, teilweise kam es zu regen Diskussionen. Kritik zur Organisation wurde auch geäußert. Teilnehmerinnen und Teilnehmer beklagten, dass sie nicht einmal auf der Homepage der die Örtlichkeit zur Verfügung stellenden Kirche einen Hinweis zur Veranstaltung vorfanden
Frau Maria Schreiber, M. A. Erziehungswissenschaften, Fachkraft für Traumapädagogik, leitet am Institut für Trauma-Bearbeitung und Weiterbildung den Bereich „Beschützter Umgang“ und ist als Dozentin tätig. Ihre Arbeitsschwerkunkte sind Beschützter Umgang, familienrechtliche Gutachten, Bindungs- und Interaktionsdiagnostik, psychotraumatologische Krisenintervention und Seminarleitung mit den Schwerpunkten Trauma, Traumapädagogik und Bindung.
[Update, 27.09.2024:} Im zweiten Absatz wurde eine inhaltliche Korrektur durchgeführt.




Straßenbaustelle in Frankfurt am Main Unterliederbach. Fußgänger hoffen, dass das Amt für Straßenbau und Erschließung hier nicht ähnlichen Murks durchgehen lässt wie anderswo in der Siedlung.



Die Engelsruhe (die Siedlung) im Herbst. Blüten im Kreuzungsbereich von Engelsruhe (die Straße) und Markomannenweg, im Rücken die Absperrgitter einer Straßenbaustelle. Hat man wirklich an Fußgänger gedacht? Nicht ärgern, lieber Blüten fotografieren …

Am 24. September 2024 haben die Stadt Frankfurt und das US-Generalkonsulat gemeinsam das 195-jährige Bestehen der US-diplomatischen Vertretung in Frankfurt und das 75-jährige Jubiläum des Grundgesetzes gefeiert. Oberbürgermeister Mike Josef und Generalkonsul Brian Heath hatten hierfür Gäste in den Kaisersaal des Frankfurter Römers geladen.
In Unterliederbach feierten einst auch mal Amerikaner und Deutsche. Damals war der östliche Teil der Siedlung Engelsruhe eine Housing Area der Amerikaner. Eine große Freifläche an der Einmündung des Teutonenwegs in den Sossenheimer Weg wurden für die Feiern genutzt. Heute befinden sich dort ein Diskounter, der Parkplatz des Diskounters und neuere Wohnbebauung.
Aus der Zeit der Housing Area sind einige Wohnblocks und flachere Wohngebäude, die höheren Dienstgraden vorbehalten waren, übrig geblieben. Und einige Hydranten. Die sind zwischenzeitlich bunt bemalt worden. Ob sie allerdings noch Wasser liefern können, entzieht sich meiner Kenntnis.

Ruhebänke im herbstlichen Grün und Braun in der Engelsruhe. Engelsruhe? In der Siedlung oder in der Straße? Beides. Von hier ist es nicht mehr weit zur Gotenstraße. Eine lauschige Stelle.




Am 23, September 2024 wurde beim nachbarschaftsverein Unterliederbach e.V. (nU) die Ausstellung „Gewaltige Liebe“ eröffnet. Bei „Gewltige Liebe“ handelt es sich um eine Veranstaltung, die zumThema häusliche Gewalt informiert, aufklärt und Hilfsangebote vorstellt.
Dazu wird die kleine Ausstellung von Informationsständen der unterschiedlichen Akteure, die als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Hilfesuchende und deren Nachbarn zur Verfügung stehen, begleitet. Die beratenden und helfenden Akteure sind nicht nur während der Ausstellungswoche da, sondern werden auch in Zukunft für Hilfe suchende ansprechbar sein.
„Gewaltige Liebe“ hat übrigens im vergangenen Jahr den Hessischen Präventionspreis 2023 erhalten.
Vergnügen muss auch sein. Die Akteure hatten eine Tanznummer einstudiert die voller Dynamik war. Bei soviel Schwung braucht man keine Angst um das Gelingen der Aktion zu haben. Ein Kinder- und Jugendchor trat auch auf, dieser war für alte Häsinnen eingesprungen:










Ach ja, die Fassade im Hintergrund ist die der Lärmschutzwand Cheruskerweg.
