Archiv der Kategorie: Blaulicht

Mutmaßliches Autorennen auf der A66

Zwei Raser lieferten sich am Samstagmittag (28. Februar 2026) ein Autorennen auf der BAB 66, daraus resultierte ein Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und insgesamt vier leichtverletzten Personen.

Nach aktuellen Erkenntnissen trug sich der Sachverhalt wie folgt zu: Ein 33-jähirger Fahrer eines Audis und ein unbekannter Fahrer eines schwarzen BMW fuhren gegen 12:25 Uhr auf der BAB 66 zwischen Zeilsheim und der Anschlussstelle Kelkheim ein Autorennen. Beide sollen sich mehrfach rechts überholt haben und dabei deutlich die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen überschritten haben. Andere Verkehrsteilnehmer sollen aggressiv mittels Lichthupe zum Fahrstreifenwechsel aufgefordert worden sein. Der Fahrer des Audis fuhr dann mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit einem unbeteiligten Fahrer eines weiteren BMW kurz vor der Anschlussstelle Kelkheim von hinten auf. Beide gerieten ins Schleudern und kollidierten mit den dortigen Betongleitwänden. Der Wagen eines weiteren unbeteiligten Fahrers eines BMW wurde durch die Trümmerteile beschädigt. Im Fahrzeug der beiden ins Schleudern geratenen PKW befanden sich jeweils noch eine Beifahrerin, sodass sowohl die beiden Fahrer, als auch die jeweiligen Beifahrerinnen leichtverletzt wurden. Der andere Fahrer, welcher sich an dem Rennen beteiligt hatte, entfernte sich unerlaubt in unbekannte Richtung von dem Unfallort, sein Fahrzeug wurde mutmaßlich nicht beschädigt.

Die Unfallursachenermittlung, sowie die Fahndung nach dem zweiten Fahrer des Rennens wurde aufgenommen, zu ihm ist folgendes bekannt:

Er fuhr einen schwarzen BMW M5 Coupe und das Kennzeichen seines Fahrzeugs beginnt nach aktuellem Ermittlungsstand mit MTK-N

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 46400 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Verfolgungsfahrt von Zeilsheim nach Höchst

Gestern Abend (24. Februar 2026) nahm ein junger Fahrer einer Streifenwagenbesatzung die Vorfahrt und missachtete zusätzlich die Anhaltesignale. Es entwickelte sich eine Verfolgungsfahrt von Zeilsheim nach Höchst.

Nach aktuellen Informationen musste gegen 19:15 Uhr die Besatzung eines Streifenwagens eine Vollbremsung durchführen, weil ihr die Vorfahrt genommen wurde. Glücklicherweise ereignete sich kein Unfall und das verursachende Fahrzeug blieb im Gegenverkehr stehen.

Anstatt stehen zu bleiben, drückte der Fahrer des Fahrzeugs aufs Gaspedal, sodass die Reifen quietschten. Der sich nähernde Streifenwagen musste ausweichen, um einen Unfall zu verhindern.

Vom Ereignisort an der Kreuzung der West-Höchster-Straße / Annabergstraße fuhr der Fahrer Richtung Höchst zur Sindlinger Bahnstraße weiter im Gegenverkehr. Durch seine rücksichtslose Fahrweise gefährdete er weitere Verkehrsteilnehmende. Im Bereich der Heussleinstraße verließ der Beifahrer kurzerhand das Fahrzeug, während der Fahrer wieder beschleunigte.

Zu diesem Zeitpunkt lagen bereits Hinweise auf die Identität des Fahrers vor. Vor diesem Hintergrund, und um weitere Verkehrsgefährdungen zu verhindern, wurde die Verfolgungsfahrt abgebrochen.

Gegen den nun identifizierten Fahrer wurden die Ermittlungen von der Fachdienststelle aufgenommen. Ihm drohen diverse Strafverfahren aufgrund seiner rücksichtslosen und gefährlichen Fahrweise.

Sollten Sie sachdienliche Hinweise zum Beifahrer oder zum Tatablauf haben, so melden Sie sich unter der 069 / 755 – 46208 oder jeder anderen Polizeidienststelle. (Quelle:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle)

Zeugenaufruf nach Einbruch in Nied

Am Sonntag (22. Februar 2026) wurde in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Alzeyer Straße eingebrochen. Der oder die Täter flüchtete(n) unerkannt mit der Beute. Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe.

In der Zeit von etwa 16:00 Uhr bis zum Abend gegen etwa 20:30 Uhr gelangten nach aktuellen Erkenntnissen eine oder mehrere Personen in das Mehrfamilienhaus am Anfang der Straße, um im Anschluss die Wohnungstür aufzuhebeln.

In der Wohnung wurden Bargeld und Schmuck entwendet. Eine Fluchtrichtung ist unbekannt.

Das Fachkommissariat und die Spurensicherung haben die Arbeit aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Sollten Sie Hinweise auf verdächtige Personen im oben genannten Zeitraum an der oben genannten Adresse haben, melden Sie sich bitte unter der 069/755-52108 oder jeder anderen Polizeidienststellen. (Quelle:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle)

A 66: Trunken und in der falschen Richtung unterwegs

In der heutigen Nacht (09. Februar 2026) befuhrt ein 23-Jähriger mit seinem Fahrzeug die A 66, auf der dortigen Fahrspur Richtung Wiesbaden, in entgegengesetzter Fahrtrichtung. In Höhe der Abfahrt Zeilsheim kam es zu einem Unfall, da ein entgegenkommendes Fahrzeug ausweichen musste, wobei der Fahrer leicht verletzt wurde.

In Höhe der Abfahrt Höchst bemerkten Einsatzkräfte der Polizei Frankfurt, welche gerade eine Geschwindigkeitsmessstelle eingerichtet hatten, gegen 01:30 Uhr den Falschfahrer. Später wendete der Falschfahrer in Höhe des Eschborner Dreiecks sein Fahrzeug und fuhr anschließend in die richtige Fahrtrichtung davon. Hierbei kollidierte er mit der Leitplanke und verursachte somit einen weiteren Verkehrsunfall. Kurz darauf beendete eine Streife die Flucht. Ein erster Atemalkoholwert ergab einen Wert von knapp 2 Promille. Zudem hält sich der beschuldigte Fahrzeugführer unrechtmäßig in Deutschland auf.

Der 23-jährige Falschfahrer wurde zur Ausnüchterung und aufgrund seines unrechtmäßigen Aufenthaltsstatus in das Polizeipräsidium eingeliefert. Er wird im Laufe des Tages einem Richter vorgeführt. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Zur Unfallaufnahme und Absicherung musste die A66 in Fahrtrichtung Wiesbaden zwischen 02:00 Uhr und 03:00 Uhr für etwa 45 Minuten komplett gesperrt werden. Insgesamt beläuft sich die erste geschätzte Schadenssumme auf 10.000 EUR. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Festnahme nach räuberischem Diebstahl

Am Morgen des 28. Januar 2026 nahmen Polizisten eine 33-Jährige fest, die zuvor in einem Supermarkt Lebensmittel an sich nahm, verspeiste und mit weiteren Lebensmitteln die Filiale verlassen wollte, ohne diese zu bezahlen.

Die hinzugerufene Streife wurde gegen 06:15 Uhr in die Königsteiner Straße entsandt, wo die Tatverdächtige durch einen Mitarbeiter des Supermarkts an der Flucht gehindert wurde. Währenddessen versuchte sie sich durch Kratzen und Schubsen zu befreien, was ihr jedoch nicht gelang. Im Rahmen der Identitätsfeststellung durch die Polizeibeamten versuchte sie in das Gesicht einer Beamtin zu greifen und diese zu treten. Dies entwickelte sich zu einem Gerangel zwischen der 33-Jährigen und den Polizisten, wobei ein Polizist leicht am Bein verletzt wurde.

Letztendlich nahmen die Polizeibeamten die 33-jährige Tatverdächtige fest und führten sie einem Haftrichter vor. Gegen die Tatverdächtige bestand zudem ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Nürnberg. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Zwei Gartenhütten im Vollbrand

Am Montagmorgen (19. Januar 2026) meldeten aufmerksame Zeugen gegen 08:35 Uhr eine Rauchwolke im Bereich des Kleingartenvereins Am Kastanienwald.

Die eingesetzten Streifen konnten einen Brand im betreffenden Kleingartenverein lokalisieren und die Feuerwehr löschte zwei in Vollbrand stehende Gartenhütten.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlung bezüglich der Brandursache aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Nied: Täter nach Flucht in Gewahrsam genommen

Am Samstagabend (10. Januar 2026), gegen 21:55 Uhr, fiel einer Polizeistreife im Bereich der Mainzer Landstraße ein Fahrzeug aufgrund der auffälligen Fahrweise und diverser Fahrzeugmängel auf.

Der 29- jährige Fahrzeugführer missachtete jedoch jedwede Anhaltesignale, beschleunigte stark und fuhr über die Bundesstraße 40a in Richtung der Dürkheimer Straße. Hierbei zeigte der Fahrer eine grob verkehrswidrige Fahrweise und verunfallte zudem beinahe.

Im Bereich der Dürkheimer Straße flüchtete er zu Fuß aus dem zum Stehen gekommenen Fahrzeug, während sein 25- jähriger Beifahrer im Fahrzeug angetroffen und festgenommen wurde. Aufgrund im Fahrzeug befindlicher Unterlagen konnte der Fahrer schnell identifiziert und im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen noch im Nahbereich ebenfalls festgenommen werden.

Der 29- Jährige war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, zudem fanden die Beamten bei ihm eine unterschlagene Bankkarte auf und stellten diese sicher.

Beide Männer halten sich nach aktuellen Erkenntnissen illegal im Bundesgebiet auf und wurden für die weiteren Maßnahmen ins Gewahrsam des Polizeipräsidiums Frankfurt verbracht. Das Fahrzeug stellten die Beamten aufgrund des fehlenden Pflichtversicherungsschutzes sicher.

Zu einer konkreten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es nicht. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Busfahrer verletzt – Polizei sucht Zeugen

Am Abend des 07.01.2026 stach ein Unbekannter nach aktuellen Erkenntnissen mit einem Schraubendreher einem Busfahrer in den Bauch. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Am Mittwoch befand sich der Busfahrer der Linie 54 gegen 21:38 Uhr auf dem Weg zur Toilette an der Endhaltestelle am Friedhof in Sindlingen in der Westenbergerstraße auf Höhe der Hausnummer 46. Er verließ hierzu den Bus und ging zu Fuß zum Toilettenhäuschen. Ein bislang unbekannter Mann trat dort von hinten an ihn heran und stach unvermittelt mit einem Schraubendreher zu. Anschließend flüchtet er zu Fuß in unbekannte Richtung.

Eine Lebensgefahr besteht nach aktuellem Erkenntnisstand nicht.

Der Täter war männlich, maskiert, etwa 1,75 m groß und trug dunkle Kleidung.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder möglichen Tätern geben können, werden gebeten, sich telefonisch beim 17. Polizeirevier unter der Rufnummer 069 / 755 – 11700 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Zeilsheim: Lauter Knall in der Nacht

Am frühen Morgen des 7. Januar 2026 hallte ein Knall durch ein Wohngebiet in Zeilsheim. Die Kriminalpolizei ermittelt deshalb nun wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Anwohner meldeten gegen 02:05 Uhr in der Straße „Kegelbahn“ einen lauten Knall. Ersten Erkenntnissen zufolge kam es in der Hofeinfahrt eines Mehrfamilienhauses zur Umsetzung eines unbekannten Gegenstandes. Die eingesetzten Beamten stellten vor Ort fest, dass durch die Explosion das Gebäude sowie mehrere geparkte Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden. Personen wurden dabei nicht verletzt.

Um was für einen Gegenstand es sich herbei gehandelt hat und was die Hintergründe der Tat sind, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die auch durch das Hessische Landeskriminalamt unterstützt werden.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder möglichen Tätern geben können, werden gebeten, sich telefonisch beim zuständigen Kommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 – 51599 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Zusatz: Ein Kommentator dieser Seite hat als Ort des Geschehens die Pfaffenwiese 45 angegeben. Das ist kein Widerspruch, denn die Straße Kegelbahn geht von der Pfaffenwiese ab und läuft teilweise fast parallel zu dieser. (Red.)

Alkoholisierte Frau verletzt Polizistinnen leicht

Eine aggressive und alkoholisierte Frau verletzte in der Nacht von Montag (5. Januar 2026) auf Dienstag (6. Januar 2026) im Rahmen von Widerstandshandlungen zwei Polizistinnen leicht.

Zunächst fiel die 39-jährige Frau gegen 01:05 Uhr in der Königsteiner Straße auf, da sie nach aktuellen Erkenntnissen eine Taxirechnung nicht begleichen wollte.

Polizeibeamte gewährleisteten hier einen Personalienaustausch, bereits zu diesem Zeitpunkt legte die Frau ein aggressives Verhalten an den Tag.

Wenig später beobachteten die Beamten, wie die Frau unkontrolliert versuchte, Fahrzeuge auf der Königsteiner Straße anzuhalten, dabei stand sie direkt auf der Fahrbahn. Die stark alkoholisierte Frau, die vermutlich auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, brachten die Beamten daraufhin in polizeiliches Gewahrsam.

Beim Verbringen in den Streifenwagen wurde sie noch aggressiver und trat mehrfach in Richtung der Polizisten, traf jedoch niemanden. Es gelang den Beamten schließlich, ihr Handfesseln anzulegen und sie in das Gewahrsam zu bringen.

Im Rahmen der Ingewahrsamnahme leistete sie weiter erheblichen Widerstand, schlug mehrfach in Richtung der Beamten und zog an den Haaren einer Polizistin. Eine weitere Polizistin verletzte sich im Rahmen der notwendigen Fixierung leicht an den Händen.

Alle eingesetzten Beamten konnten ihren Dienst fortführen.

Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren eingeleitet. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)