
Super, wie der E-Scooter da steht. Er bockiert den Radweg und ragt auch noch in den Fußweg. Wer hat entschieden, dass das so ist oder so sein kann?
In den frühen Morgenstunden haben Kriminalbeamte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main einen Haftbefehl des Amtsgerichts Frankfurt am Main gegen einen 17-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung vollstreckt. Der Jugendliche aus Frankfurt-Nied befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Er soll am Nachmittag des 19. September 2024 in Frankfurt-Nied bei einem Kaufgeschäft mit Betäubungsmitteln einen 23-jährigen Mann mit einem Stichwerkzeug derart verletzt haben, dass dieser lebensgefährliche Verletzungen davontrug.
Nach sofortigen umfangreichen Ermittlungen konnte der Tatverdächtige, der die deutsche und algerische Staatsangehörigkeit besitzt, identifiziert werden. Seine Aufenthaltsorte wurden durchsucht, wobei Beweismittel sichergestellt wurden und der Tatverdächtige festgenommen werden konnte.
Dem Jugendlichen wird außerdem ein Handeltreiben mit Cannabis vorgeworfen. (Qelle: Staatsanwaltschaft Frankfurt und Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

In der die Ausstellung „Gewaltige Liebe“ begleitenden Veranstaltungen gab es auch Vorträge, die sich an Fachkräfte aus den Bereichen Erziehung, soziale Betreung, Prävention und Sicherheit richteten. Vorträge zu den Themen „Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf Kinder aus trauma- und bindungspsychologischer Sicht“ und „Beschützter Umgang nach häuslicher Gewalt und Kindeswohl“ fanden am gestrigen Donnerstag statt.
Maria Schreiber wies vor dem Fachpersonal darauf hin, dass Erkenntnisse aus der Traumaforschung erst jüngst in den Psychosozialen Arbeitsfeldern implementiert werden. Dann zeigte sie verschiedene Aspekte und Zusammenhänge zwischen Gewalt und Trauma auf. Hier muss betont werden, dass hier nicht nur körperliche, sondern auch psychische Gewalt betrachtet werden muss.
Ein sehr wichtiger Hinweis war der, dass ein Trauma lange wirkt und in Schüben auftreitt, eine scheinbare Besserung der Traumaauswirkung, keine Bessserung ist, sondern nur eine „Pause“. Auch das Übertragen von Verhaltensmustern von Eltern auf Kinder und die Einflüsse von Suchtmitteln wurden angesprochen.
Die jeweils an die Vorträge anschließenden Fragen der anwesenden Fachkräfte wurden beantwortet, teilweise kam es zu regen Diskussionen. Kritik zur Organisation wurde auch geäußert. Teilnehmerinnen und Teilnehmer beklagten, dass sie nicht einmal auf der Homepage der die Örtlichkeit zur Verfügung stellenden Kirche einen Hinweis zur Veranstaltung vorfanden
Frau Maria Schreiber, M. A. Erziehungswissenschaften, Fachkraft für Traumapädagogik, leitet am Institut für Trauma-Bearbeitung und Weiterbildung den Bereich „Beschützter Umgang“ und ist als Dozentin tätig. Ihre Arbeitsschwerkunkte sind Beschützter Umgang, familienrechtliche Gutachten, Bindungs- und Interaktionsdiagnostik, psychotraumatologische Krisenintervention und Seminarleitung mit den Schwerpunkten Trauma, Traumapädagogik und Bindung.
[Update, 27.09.2024:} Im zweiten Absatz wurde eine inhaltliche Korrektur durchgeführt.




Straßenbaustelle in Frankfurt am Main Unterliederbach. Fußgänger hoffen, dass das Amt für Straßenbau und Erschließung hier nicht ähnlichen Murks durchgehen lässt wie anderswo in der Siedlung.
In der Nacht von gestern (24. September 2024) auf heute (25. September 2024) nahmen Polizeibeamte drei Fahrraddiebe fest.
Gegen 00:15 Uhr beobachteten Zeugen in der Adelonstraße drei Personen im Alter von 16, 18 und 19 Jahren, wie diese an einem Fahrradständer manipulierten. Das Diebestrio entwendete ein Fahrrad und entfernte sich anschließend in Richtung Königsteiner Straße. Polizeibeamte nahmen die Tatverdächtigen fest, stellten das Fahrrad sicher und entließen die Diebe nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)



Die Engelsruhe (die Siedlung) im Herbst. Blüten im Kreuzungsbereich von Engelsruhe (die Straße) und Markomannenweg, im Rücken die Absperrgitter einer Straßenbaustelle. Hat man wirklich an Fußgänger gedacht? Nicht ärgern, lieber Blüten fotografieren …
Anlässlich des 100. Geburtstages von Siegfried Unseld eröffnet am Donnerstag, dem 26. September 2024, um 18 Uhr, zwei Tage vor dem Geburtstag des Verlegers, die Ausstellung „Siegfried Unseld, der Verleger – Ein Porträt in Briefen“ im Frankfurter Holzhausenschlösschen. Gezeigt werden 100 der über 50.000 Briefe an Freunde und Kollegen, in denen er seine Gedanken, Ideen und Ziele formulierte; darunter an Ingeborg Bachmann, Djuna Barnes, Samuel Beckett, Ignatz Bubis, Hans Magnus Enzensberger, Max Frisch, Hermann Hesse, Henry Kissinger, Cees Nooteboom, Helmut und Loki Schmidt oder Peter Suhrkamp.
„Siegfried Unseld war eine verlegerische Ausnahmegestalt, die das intellektuelle und literarische Leben der Bundesrepublik Deutschland maßgeblich geprägt hat. Mit seinem Spürsinn für literarische Qualität, seinem enormen Arbeitsethos und seinem beeindruckenden Kommunikationstalent hat er sich um das Renommee und den Erfolg des Suhrkamp Verlags wesentlich verdient gemacht. Als Verleger ,alter Schule‘ machte er den Verlag zu dem, wofür er bis heute steht. Suhrkamp und Frankfurt, das bildete bis zu seinem Lebensende eine Einheit. Die Stadt Frankfurt ist Siegfried Unseld dafür bis heute dankbar und hält sein Gedächtnis in Ehren“, sagt Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig. Gemeinsam mit Jan Bürger, dem Leiter des Siegfried Unseld Archivs am Deutschen Literaturarchiv Marbach, Jonathan Landgrebe, Verleger der Suhrkamp Verlag AG und Clemens Greve, Geschäftsführer der Frankfurter Bürgerstiftung, eröffnet die Kulturdezernentin die Ausstellung am Donnerstagabend.
Die Ausstellung läuft vom 26. September bis Freitag, dem 22. November, und ist eine Zusammenarbeit des Deutschen Literaturarchivs Marbach, der Frankfurter Bürgerstiftung und des Suhrkamp Verlags. Um Anmeldung zur Eröffnung der Ausstellung wird online unter frankfurter-buergerstiftung.de gebeten. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Am 24. September 2024 haben die Stadt Frankfurt und das US-Generalkonsulat gemeinsam das 195-jährige Bestehen der US-diplomatischen Vertretung in Frankfurt und das 75-jährige Jubiläum des Grundgesetzes gefeiert. Oberbürgermeister Mike Josef und Generalkonsul Brian Heath hatten hierfür Gäste in den Kaisersaal des Frankfurter Römers geladen.
In Unterliederbach feierten einst auch mal Amerikaner und Deutsche. Damals war der östliche Teil der Siedlung Engelsruhe eine Housing Area der Amerikaner. Eine große Freifläche an der Einmündung des Teutonenwegs in den Sossenheimer Weg wurden für die Feiern genutzt. Heute befinden sich dort ein Diskounter, der Parkplatz des Diskounters und neuere Wohnbebauung.
Aus der Zeit der Housing Area sind einige Wohnblocks und flachere Wohngebäude, die höheren Dienstgraden vorbehalten waren, übrig geblieben. Und einige Hydranten. Die sind zwischenzeitlich bunt bemalt worden. Ob sie allerdings noch Wasser liefern können, entzieht sich meiner Kenntnis.

Ruhebänke im herbstlichen Grün und Braun in der Engelsruhe. Engelsruhe? In der Siedlung oder in der Straße? Beides. Von hier ist es nicht mehr weit zur Gotenstraße. Eine lauschige Stelle.
Am gestrigen frühen Montagmorgen ereignete sich gegen 06:25 Uhr auf der BAB 66 ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autofahrern, bei dem ein Mann leicht und ein anderer schwer verletzt wurden.
Ein 59-jähriger Mann fuhr in seinem Renault Twingo auf der BAB 66 in Fahrtrichtung Wiesbaden. Nach aktuellen Erkenntnissen übersah er in Höhe des Anschlussdreiecks Eschborn beim Wechseln des Fahrstreifens nach rechts einen dort fahrenden VW -Caddy. In dem Caddy befanden sich zu diesem Zeitpunkt ein 29-jähriger Fahrer, ein 36-jähriger Mitfahrer und ein 63-jähriger Mitfahrer.
Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, der 36-jährige Mann erlitt eine schwere Verletzung, Rettungskräfte brachten ihn in ein umliegendes Krankenhaus. Der 63-jährige Mann erlitt leichte Verletzungen, alle anderen Beteiligten blieben unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand jeweils ein Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich.
Die Unfallstelle wurde durch Polizeibeamte für kurze Zeit vollgesperrt. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)