Bilder

Mitscherlich Haus – ein Blick zurück (1)

Vor ein paar Wochen lag der Autor im nahen Frankfurter Stadtteil Höchst im dortigen Klinikum. Der Blick aus dem Flurfenster auf das Mitscherlich Haus war gut, Der Ausblick vom Standpunkt des Fotografen her aus dem Jahr 2005 ist heute natürlich nicht mehr gegeben, das Varisano-Klinikum steht da jetzt im Weg.

Der Fuß- und Radweg erreichte hier die Windthorstraße. Auf der anderen Seite führte dieser Weg bis zum Emil-Siering-Park und durch diesen hindurch bis zum Sossenheimer Weg. Den Emil-Siering-Park gab es damals noch nicht. Er fristete noch ein Leben als namenloser Park. Das Mitscherlich Haus befindet sich zum Zeitpunkt der Aufnahme noch in der Sanierungsphase, auch den Namen sollte das Gebäude erst 2006 erhalten.

Das Gebäude rechts, teilweise verdeckt, wurde bald darauf abgerissen. Heute ist das Mitscherlich-Haus das letzte Hochhaus, welches von einst einer ganzen Reihe höherer Gebäude in diesem Bereich von Frankfurt am Main Höchst übrig geblieben ist.

Vor zehn Jahren im Gallus

Das 1965 in Betrieb genommene Stellwerk des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs von Frankfurt am Main war zum Zeitpunkt dieser Aufnahme im Mai 2013 gerade erst einen Monat außer Betrieb, wirkte an diesem Standort aber reichlich deplatziert. Links im Hintergrund ist zwar mit der Emser Brücke ein weiteres Eisenbahnbauwerk zu erahnen, aber so recht will das Stellwerk nicht zu der im Werden befindlichen Bebauung der Europa-Allee passen.

Ein anderes Relikt, welches sich 2013 ganz in der Nähe befand, fand vor nicht allzu langer Zeit den Weg in einen Artikel auf dieser Seite.

Frankfurter Stadtansichten (57)

Im Westen von Frankfurt am Main, wo Hochhäuser rarer sind als im Zentrum der Stadt. Das Mitscherlich Haus – Schreibweise des Eigners – sieht hier aus, als stünde es inmitten von Kleingärten. Aber wie lange steht es dort schon? Wikipedia gibt, wir befinden uns im September 2023, derzeit eine falsche Auskunft. 1979 steht dort als Eröffnungsdatum. Aber die Mitscherlichs sollen dort 1979 ausgezogen sein. Vielleicht doch einen Stadtteilhistoriker aufsuchen?

Frankfurter Stadtansichten (56)

Das alte Bettenhaus und Hauptgebäude des Klinikums in Frankfurt am Main Höchst. Im September 2023 ist das Gebäude schon etwas aus der Mode gekommen. Ein Abrisstermin steht allerdings noch nicht fest. Bis dahin wird wahrscheinlich auch noch einige Zeit vergehen, denn solch ein Abriss kostet.

Die Kleingartenanlage im Vordergrund befindet sich übrigens in Unterliederbach, die Aufnahme entstand wohl aus dem „Niemandsland“ heraus.

Waisenhausstraße in Bad Homburg

Der Blick geht hier vom Waisenhausplatz aus in die Waisenhausstraße in Bad Homburg vor der Höhe. Am heutigen Waisenhausplatz hatte Friedrich II. Jacob 1721 ein Waisenhaus erstellen lassen. Zu früh für die Homburger Bevölkerung, er fand dort keine Unterstützung für sein Projekt. Erst 1742 konnte das Gebäude seiner Bestimmung übergeben werden.

Am Ende der Waisenhausstraße sieht man den Kirchturm der katholischen Stadtpfarrkirche St. Marien. Dass zuvor noch die Dorotheenstraße die Waisenhausstraße quert, ist auf diesem Foto nicht zu erkennen.

Die Kisseleffstraße in Bad Homburg

Bad Homburg, Kisseleffstraße

Die Kisseleffstraße in Bad Homburg vor der Höhe befindet sich im Zentrum der Stadt. Das obige Bild zeigt einen Abschnitt der Straße zwischen Luisenstraße und Kaiser-Friedrich-Promenade. In ihrem weiteren Verlauf durchschneidet die Kisseleffstraße den Bad Homburger Kurpark. Namensgeberin der Straße ist Sophie Kiselewa, die nicht nur der Spielsucht verfallen, sondern auch mit der Spielbank geschäftlich verbunden war.