Der Stand des Heimat- und Geschichtsvereins Unterliederbach. Hier gab es Erbsensuppe und Glühwein.
Die Erbsensuppe köchelte, die Bläser bliesen und der Glühwein schmeckte. Der Weihnachtsbaum stand. Am Samstagabend wurde auf dem Marktplatz von Frankfurt am Main Unterliederbach der Weihnachtsbaum aufgestellt. Dort wird er in den nächsten Wochen stehen bleiben und alle, die ihn passieren, an die Weihnachtsgeschichte erinnern. Musikalisch wurde die kleine Feier von einer Bläserin und drei Bläsern des Blasorchesters Höchst / Musikvereins Unterliederbach 1956 e.V. untermalt, die weihnachtliche Weisen spielten und zumeist berauschende Getränke zu sich nahmen.
Mitglieder dea Blasorchesters Höchst sorgten für die festliche Musik.
Am Sonntag, dem 29. November 2015, werden in Hessen in 83 Kommunen und Landkreisen die Ausländerbeiräte neu gewählt. Ausländerbeiräte sind Interessenvertreter nichtdeutscher Einwohnerinnen und Einwohner und haben Mitspracherecht bei Entscheidungen auf lokaler Ebene, die ihre Belange betreffen. Der Ausländerbeirat wird für fünf Jahre gewählt.
Wählen darf, wer mindestens 18 Jahre alt ist, mindestens drei Monate in der Kommune oder im Landkreis mit erstem Wohnsitz gemeldet und im Wählerverzeichnis eingetragen ist. Nicht wählen darf, wer zusätzlich die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, eingebürgert oder nichtmeldepflichtiger Ausländer ist. Diese Regelung besagt, dass auch Asylsuchende und Flüchtlinge, die mindestens seit drei Monaten in einer Gemeinschaftsunterkunft einer Gemeinde untergebracht sind, wahlberechtigt sind.
In Frankfurt am Main stellen sich am kommenden Sonntag 40 Listen zur Wahl. Darunter sind Listen, die mit hiesigen Parteien zusammenhängen, die Nationen oder Glaubensrichtungen zuzuordnen oder einfach international zusammengesetzt sind. Ausführlichere Informationen gibt es auf den Seiten des Landesausländerbeirats Hessen (agah). Informationen liegen dort in zweiundzwanzig Sprachen vor.
Die Wahllokale sind zwischen 08:00 und 18:00 Uhr geöffnet. Das Wahllokal, in dem gewählt wird, ist in der Wahlbenachrichtigung aufgeführt. Die Wahlbenachrichtigung und der Pass sind zur Wahl mitzubringen. Ausländische Einwohnerinnen und Einwohner aus Unterliederbach wählen im Neubau der Walter-Kolb-Schule im Sossenheimer Weg 50.
Am vergangenen Samstag kam es nachmittags auf der A66 in der Abfahrt Richtung Königstein zu einem Unfall, an dem sechs Fahrzeuge beteiligt waren und bei dem sieben Personen leicht verletzt wurden. Der verursachte Sachschaden liegt bei etwa 28.000 Euro.
Der 23-jährige Fahrer eines BMWs befuhr gegen 14:50 Uhr die A66 in Richtung Wiesbaden auf der in Richtung Höchst ausgeschilderten Spur, bevor er auf den Abbieger Richtung Königstein wechselte. Da gleichzeitig die Fahrerin eines Skoda verkehrsbedingt bremsen musste und dies der BMW-Fahrer zu spät bemerkte, schob letzterer den Skoda auf ein davor fahrendes Fahrzeug. Die beiden dem BMW folgenden Fahrzeuge konnten noch rechtzeitig bremsen, wurden aber von einem Audi zusammen geschoben.
Wegen eines vorsorglich herbei gerufenen Rettungshubschraubers wurde die Autobahn in diesem Bereich zwischen 15:15 und 16:00 Uhr voll gesperrt. Die Abfahrt in Richtung Königstein konnte um 16:30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Unangepasste Geschwindigkeit und zu spätes Einordnen sind zusammen mit dem Überschätzen der eigenen Fahrfertigkeiten häufige Ursache für kleinere und größere Karambolagen an dieser Stelle. Wegen übertriebener Eile wird die Gesunfheit und das Leben von Menschen gefährdet.
Manchmal lohnt es sich, den Blick zu heben. Unterliederbachs Dächer haben manches zu bieten. Mal ist es ein schöner Giebel, mal eine Wetterfahne oder eine interessant anmutende Antenne. Hier sind es Dachgauben. Unterliederbacher Dachgauben haben es auch schon in meine Frankfurter Ansichten gebracht. Hier bilden sie eine Einheit mit dem Kirchturm der katholischen Kirche. Das Bild entstand, als der November noch sonnig war.
Auch alle Unterliederbacher Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgefordert, morgen um 12 Uhr mittags für eine Minute als Zeichen der Solidarität zu den Opfern der Terroranschläge in Paris vom 13. November 2015 zu schweigen. Es gilt ein Zeichen zu setzen.
Das heutige Bild zeigt etwas, was es nicht mehr gibt. Früher hat Meuer seine Kohle wirklich mit Kohle gemacht, – mit Kohle und Heizöl. Der Platz zur Gotenstraße hin diente als Lager. In der Einfahrt zur Königsteiner Straße gab es eine funktionsfähige Waage zum Wiegen der Lastwagen. Heute macht Meuer seine Kohle mit Immobilien.
Die Uhr neben der Eingangstür ist die einzige, die auf der Königsteiner Straße auch heute noch die Zeit anzeigt. Sie ist erst vor ein paar Jahren aufgearbeitet worden und im Vergleich zu früheren Jahrzehnten heute viel verlässlicher.
Die Rückfront einiger Häuser am Hortensienring, Frankfurt am Main Unterliederbach. Vorne links ein Abgang zu einem der dort angelegten Becken.
Westlich des Hortensienrings sind zwei Becken angelegt worden, breite Betontreppen führen in sie hinein. Unbefugten ist das Betreten des Beckenbereiches und der baulichen Einrichtungen verboten. Und Eltern haften natürlich für ihre Kinder. So Hinweisschilder neben den Treppen, die in die Becken hinein führen.
Was führt man hier im Schilde? Teil des neuen Spielplatzes werden diese Becken wohl nicht sein. Als Hausbesitzer während der Bauphase auf eine fehlende Drainage bei den Häusern hinwiesen, wurde ihnen mitgeteilt, dass mit stehendem Gewässer nicht zu rechnen sei. Jetzt wurden recht großvolumige Becken angelegt.
Eigentlich sollte in diesem Bereich ein Spielplatz angelegt werden. Den gibt es auch mehr als drei Jahre nach Übergabe der ersten Häuser an ihre Eigentümer nicht. Es fehlt in der Parkstadt an Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Ein Bolzplatz und eine Fläche mit Basketballkorb sind den Bauarbeiten zum Opfer gefallen, – Kinder und Jugendliche brauchen das ja nicht.
Warum ist der Zaubernussplatz nicht als kindgerechter Spielplatz angelegt worden? Hat man sparen wollen, indem man dem Nachwuchs gleich Entfaltungsmöglichkeiten nimmt? Die Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG), das die Entwicklung der Parkstadt durchführende Unternehmen, hat zwei Gesellschafter, einer davon ist die Stadt Frankfurt am Main. Missstände in der Parkstadt haben damit immer auch die politisch Verantwortlichen im Römer mitzuverantworten.
In der Nähe einkaufen, das war einmal eine Idee. Heute stehen diese Ladengeschäfte leer. Zuletzt befanden sich hier ein kleines Postverteilzentrum und ein Friseur. Auch der evangelische Kindergarten ist vor ein paar Jahren ausgezogen. Schon etwas länger ist es her, dass sich in diesen Räumen die Geschäftsstelle eines Sportvereins befand, der das Wort „Olympisch” in seinem Namen trug. Die evangelische Kirche spiegelt sich in einer der Scheiben.
Am Freitag, dem 13. November 2015, findet im Edeka City Markt Lich das Unterliederbacher Woigebabbel statt. Von 19 bis 22 Uhr bietet der Event für Käse- und Weinliebhaber Präsentationen von Weinen und Käse aus dem reichhaltigen Sortiment des Marktes inklusive deren Verkostung. Der Eintritt kostet 15 €, Eintrittskarten können im Markt erworben werden.
Die Familie Lich bringt immer wieder neue Ideen in den Stadtteil ein und hat zwischenzeitlich einige Veranstaltungen vor und im Markt durchgeführt. Zwei Oktoberfeste, zweimal ein Sicherheitsfrühstück und ein Motorradtreffen sind die herausragenden Ereignisse, die die Soonwaldstraße fast zu einem neuen Mittelpunkt Unterliederbachs werden lassen.
In Unterliederbach kann man Einkaufen. Manches zumindest. In diesem Jahr, ich schreibe über das Jahr 2015, habe ich zum ersten mal Wolle gekauft. Eine Bekannte brauchte welche, und ich habe lauthals getönt, dass ich es nicht weit bis zum nächsten Wollgeschäft hätte. Vorher hatte ich immer nur gestaunt, dass es diesen Laden in Unterliederbach überhaupt gibt.
Früher gab es auf der Königsteiner eine viel größere Auswahl an Geschäften, ja, auf der Königsteiner und einigen der Seitenstraßen konnte man sich einkleiden, bekam Teile für die Rennbahn und konnte seine Bilder rahmen lassen. Dabei muss man „früher” relativieren. Ich habe Unterliederbach erstmals 1983 betreten, davor hatte ich es nur mit dem Auto oder dem Motorrad durchquert.
Frankfurt am Main Unterliederbach
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