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Der 2. Höfeflohmarkt im Unterliederbacher „Heimchen” – eine Nachbetrachtung

Höfeflohmarkt im Unterliederbacher Heimchen, Frankfurt am Main
Gesucht, gefunden – der 2. Höfeflohmarkt im Unterliederbacher „Heimchen”

Am 23. Juni 2012 fand zum zweiten Mal ein Höfeflohmarkt im Unterliederbacher „Heimchen” statt. Das „Heimchen” – ursprünglich Arbeiterheim – ist ein Viertel im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach mit historischer Bebauung. Es wurde einst von den Farbwerken vorm. Meister, Lucius & Brüning für Mitarbeiter des Unternehmens errichtet. Später wurde aus den Farbwerken die Hoechst AG.

Durch die Verlegung des Termins auf den vorletzten Samstag vor den großen Schulferien konnte die Akzeptanz für die Veranstaltung erhöht werden. Die Organisatoren Monica Hernandez und Alexander Liebig konnten sich einer noch höheren Beteiligung der Anwohner erfreuen. Und auch Petrus spielte mit, es blieb während des gesamten Veranstaltungszeitraums trocken.

Mit diesem schönen Erfolg einer privaten Initiative erwächst im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach eine weitere Attraktion. Wir freuen uns auf den Höfeflohmarkt im Jahr 2013.

Unfallfahrer zu Bewährungsstrafe verurteilt

Blitzgerät auf der Königsteiner Straße, Frankfurt am Main Unterliederbach
Eines von zwei Verkehrsüberwachungsgeräten im Bereich Königsteiner Straße/A66.

Der damals 19-jährige Unfallfahrer, der am 17. November 2011 beim Überfahren einer roten Ampel auf der Königsteiner Straße, Frankfurt am Main Unterliederbach, einen fünfjährigen Jungen angefahren und tödlich verletzt hatte, wurde in der vergangenen Woche wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten und zur Zahlung von Schadenersatz und Schmerzensgeld verurteilt. Zusätzlich wurde ihm der Führerschein für zweieinhalb Jahre entzogen.

Die Richterin des Prozesses blieb damit deutlich unter den Anträgen der Staatsanwaltschaft und des Rechtsanwalts der Familie des getöteten Jungen. Sie begründete dies damit, dass der Angeklagte Melikan B. zuvor weder strafrechtlich noch negativ als Verkehrsteilnehmer aufgefallen sei und der junge Familienvater mit den Folgen seiner Unachtsamkeit genug gestraft sei.

Die Behörden hatten nach dem tödlichen Unfall reagiert. Der Fußgängerüberweg wurde mit einer Verkehrsinsel sicherer gemacht und eine Verkehrsüberwachungsanlage für den gesamten Kreuzungsbereich von Königsteiner Straße und A66 wurde installiert. Die Anzahl der seit dem Februar 2012 erfassten Rotlichtsünder und Fahrer, die wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung angezeigt wurden, ist allerdings wenig beruhigend.  Nach den Zahlen der Abteilung Verkehrsüberwachung des Straßenverkehrsamts haben im erfassten Zeitraum 382 Fahrer  und Fahrerinnen die Kreuzung mit mehr als 70 km/h gequert, – insgesamt waren mehr als zehntausend Geschwindigkeitsüberschreitungen zu verzeichnen.

Die Anzahl der Rotlichtverstöße lag bei 1090. Genau so ein Rotlichtverstoß hatte im November 2012 dem fünfjährigen Jungen das Leben gekostet!

EM 2012 einmal anders – Public Viewing in der Stephanuskirche

Public Viewing in einer Kirche? Möglich ist dies in der evangelischen Stephanuskirche, Frankfurt am Main Unterliederbach. Das Angebot gilt für alle, denen das Stadion, gemeint ist die Frankfurter Commerzbank-Arena, zu weit ist, die Kneipe zu voll und die Glotze zu Hause allein zu langweilig erscheint. Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Am 13. und 17. Juni werden die übrigen Gruppenspiele der Deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande und Dänemark in der Stephanuskirche übertragen werden.

Musik und Wort

Am Sonntag, dem 10.06.2012, 18 Uhr, spielen Christa Keding, Flöte, und Hartmut Keding, Orgel, in der Unterliederbacher Stephanuskirche  in der Reihe „Musik und Wort”. Zum Vortrag kommen unter anderem Werke der französischen Komponisten Charles-Marie Widor, Gabriel Fauré und César Franck. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, um Spenden für die neue Orgel wird gebeten.

Link zum Thema:
Neue Orgel in der Unterliederbacher Stephanuskirche wird eingeweiht

31. Bürgerfest in Frankfurt am Main Unterliederbach

Bürgerfest in Frankfurt am Main Unterliederbach
Auf dem Bürgerfest in Frankfurt am Main Unterliederbach präsentieren sich alljährlich die Vereine des Stadtteils.

Am 03.06.2012 findet in Frankfurt am Main Unterliederbach das 31. Bürgerfest statt. Ort der Veranstaltung ist der Platz vor der Ludwig-Erhard-Schule zwischen Legienstraße, Hunsrückstraße und Stegerwaldstraße. Zwischen 11 Uhr und 21 Uhr werden sich die im Vereinsring Unterliederbach e.V. organisierten Vereine mit ihren Ständen der Öffentlichkeit präsentieren. Für Essen und Trinken ist gesorgt, es gibt Gegrilltes und Kaffee und Kuchen.

Ab etwas 15 Uhr werden Vorführungen der Vereine auf deren erfolgreiche Arbeit hinweisen, vor allem die TG Unterliederbach 1887 e.V. – diese wird in diesem Jahr 125 Jahre alt – und der Verein für koreanische Selbstverteidigung und Bewegungsformen 1998 Frankfurt e.V. wussten in der Vergangenheit mit ihren Aufführungen zu gefallen.

Links zum Thema:
Vereinsring Unterliederbach e.V.30. Bürgerfest in Unterliederbach (2011)

Ein Jahr später oder so …

Vor etwas mehr als einem Jahr gingen die ersten mit WordPress gestalteten Seiten dieser Internet-Präsenz Online. Sie ersetzten eine etwas statische Seite,  die noch mit Frames – ich kenne Begriffe – daher kam und von unserem admin mit einem Texteditor erstellt worden war. Das war noch Handarbeit. Reste dieser alten Seite können heute noch unter www.juergen-lange-edv.de betrachtet werden.

Das Ziel war, schnellstmöglich die Informationen der alten Präsenz nach WordPress zu übertragen und die Blog-Funktionen für aktuelle Artikel zu nutzen. Das gelang. WordPress ist einfach zu installieren und zu administrieren. Unser admin sagt, dass WordPress ideal für kleine Firmen und Vereine sei, wenn dort kein Spezialist für die Gestaltung von Internet-Seiten verfügbar ist und die finanziellen Mittel für einen entsprechenden Dienstleister fehlen.

Frankfurt am Main, Parkstadt Unterliederbach, Blumenwiese, FarbgestaltungWährend hier die Seite wächst, wächst auch Unterliederbach. Die Blumenwiese in der Parkstadt Unterliederbach nimmt langsam Gestalt an. Ok, die Farbgestaltung stammt offensichtlich vom Praktikanten, aber er hat sich Mühe gegeben, ein paar unterschiedliche Blautöne auszuwählen, die jetzt den jeweiligen Eingangsbereich der Häuser schmücken. Frankfurt am Main Höchst, Industriepark Höchst, FarbgestaltungVon einer farbenfrohen Blumenwiese kann man allerdings kaum reden, – im benachbarten Industriepark Höchst geht es farbenfroher zu.

Auch anderswo in Unterliederbach ging man mutiger mit Farbe um als auf der Blumenwiese. Hier möchte ich die Neubauten in der Hunsrückstraße, der Wasgaustraße und der Legienstraße  nennen. Nicht zu vergessen, was zwischenzeitlich im Rahmen des Projektes „Die soziale Stadt” im Siedlungsgebiet Engelsruhe geschehen ist. Hier stehen gelungene Neubauten zwischen modernisierten älteren Häusern. Das ergibt ein viel wohnlicheres Bild als das, welches das Viertel 1983 abgab. Damals empfand ich es einfach nur gräulich.

Farbenfroh waren auch die Blockupy-Tage in Frankfurt. Im Vorfeld wurde fleißig Panik gemacht – die Frankfurter hatten wohl ein Gespür dafür, dass Boris Rhein nicht zum Oberbürgermeister einer liberalen Stadt taugt – und es wurden Verbote ausgesprochen, deren Rechtmäßigkeit noch zu prüfen ist. Immerhin haben es die verantwortlichen Ordnungspolitiker des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt am Main geschafft, den Innenstadtbereich für ein paar Tage weitgehend lahm zu legen. Instrumentalisiert  hierzu wurden Polizeibeamtinnen und -beamte, die die eigentlich den politisch Verantwortlichen geltende Häme der Demonstranten über sich ergießen lassen mussten. Dabei leiden sie genauso unter dem verantwortungslosen Spieltrieb der Banken wie die Mehrzahl der Bürger in Europa.

Frankfurt am Main, Occupy-Camp an der EZBThomas Kreutzmann hat da eine andere Wahrnehmung. Ich hatte, im Gegensatz zu den politisch Verantwortlichen, Herrn Kreutzmann und ein paar anderen Schreibern in den Medien, im Vorfeld der Blockupy-Tage keine Angst vor Krawallen. Krawalle kann man aber, wenn man sich nur ordentlich anstrengt, auch herbei schreiben. Dies ist nicht gelungen.

Die Blockupy-Tage sind vorbei, in Unterliederbach wurden sie gar nicht bemerkt. Das Occupy-Camp ist seit dem heutigen Sonntag wieder bewohnt, ganz als wäre nichts geschehen, und die Klapperschlange freut sich jetzt schon auf das nächste Frühstück im schönsten Café auf Unterliederbachs Königsteiner Straße.

Eine Gute Zeit, Eure Klapperschlange

Zweiter Höfeflohmarkt im Unterliederbacher „Heimchen”

Erster Höfeflohmarkt im Heimchen (1)Am 23. Juni 2012 findet im Unterliederbacher „Heimchen” der zweite Höfeflohmarkt statt. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr haben die Organisatoren Monica Hernandez und Alexander Liebig den Termin vor die großen Schulferien gelegt. Außerdem beginnt der Flohmarkt in diesem Jahr bereits um 11 Uhr. Ende der Veranstaltung wird gegen 17 Uhr sein.

Erster Höfeflohmarkt im Heimchen (2)Das „Heimchen” – ursprünglich Arbeiterheim – ist ein Viertel im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach mit historischer Bebauung. Es wird von den Straßen Drosselweg, Grasmückenweg, Starenweg und Nachtigallenweg begrenzt. Nach Westen folgt abgeschirmt durch Eisenbahnlinie, Lärmschutzwall und Hunsrückstraße die Parkstadt Unterliederbach mit dem gerade entstehenden Wohngebiet Blumenwiese. Silobad und Fraport Arena (früher Ballsporthalle Frankfurt am Main) liegen nur wenige Gehminuten entfernt ebenfalls in unmittelbarer Nähe.

Obenstehende Aufnahmen entstanden im vergangenen Jahr. So wie auf diesen Bildern sah es in fast allen Hofeinfahrten und Gärten der teilnehmenden Familien aus.

Siehe auch:
Höfeflohmarkt im „Heimchen”
Kleiner Flohmarkt, großer Erfolg
Flohmarkt.im.Heimchen.org

Frühlingsfest des Heimat- und Geschichtsvereins Unterliederbach

Der Heimat- und Geschichtsverein Unterliederbach feiert am 12. Mai 2012  in der Zeit zwischen 14 und 21 Uhr sein Frühlingsfest. Ort des Geschehens ist das Heimatmuseum „Haus Rumpf” in der Liederbacher Straße 131, Frankfurt am Main, welches in dieser Zeit auch besichtigt werden kann.

Das Heimatmuseum führt den Besucher zurück in die dörfliche Vergangenheit Unterliederbachs. Viele Exponate und eine reichhaltige Fotosammlung laden dazu ein, die Veränderungen im heutigen Frankfurter Stadtteil nachzuvollziehen. Das Heimatbuch von Heinz Alexander ist hier ebenfalls erhältlich.