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Hessen: Beschlüsse nach der Bund-Länder-Beratung

Nach den am vergangenen Mittwoch bis in die Nacht andauernden Bund-Länder-Beratungen hat das hessische Kabinett beschlossen, die bisherigen Restriktionen bis zum 28. März 2021 beizubehalten. Einige Regelungen sollen allerdings die Wirkungen des Lockdowns abfedern. Hierbei soll mit Vorsicht und Verantwortungsbewusstsein vorgegangen werden.

Werkzeuge, wie die zwischenzeitlich vorhandenen Schnell- und Selbsttests sollen dazu dienen, Infektionen mit dem Corona-Virus schneller zu erkennen. Die Verfügbarkeit dieser Tests wird über unterschiedliche Kanäle gewährleistet. Ab Montag besteht zudem für alle Bürgerinnen und Bürger der Anspruch, einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest durchführen zu lassen, auch wenn sie keine Symptome haben.

Was gilt ab Montag in Hessen? Die Regelungen im Einzelnen:

Die bestehenden Maßnahmen und Beschränkungen bleiben bis zum 28. März bestehen. Darüber hinaus wurden folgende Lockerungen ab dem 8. März vereinbart:

Private Treffen

Kontakte einzuschränken und zu verringern bleibt ein wichtiges Instrument, um die Pandemie einzugrenzen. Deshalb sind auch weiterhin Beschränkungen notwendig, auch wenn die pandemische Entwicklung Lockerungen zulässt. Entsprechend sind ab Montag Treffen von zwei Haushalten mit höchstens 5 Personen möglich. Kinder bis 14 Jahren zählen nicht mit.

Einkaufen / Einzelhandel

Baumärkte, Gartenmärkte, Baumschulen sowie Buchhandlungen dürfen öffnen.

Alle weiteren Geschäfte dürfen „Click & Meet“ anbieten, also Beratung und Verkauf mit vorheriger Terminvereinbarung und Datenerfassung. Es gelten zudem Zugangsbeschränkungen: Eine Person je angefangener 40 qm Verkaufsfläche.

Sport und Freizeit

Freizeit- und Amateursport ist entsprechend der erweiterten Kontaktregeln möglich, also mit bis zu zwei Haushalten mit höchstens 5 Personen.

Kinder unter 14 Jahren dürfen Sport unter freiem Himmel auch in Gruppen machen. Sportanlagen können vor Ort auch weiterhin geöffnet werden.

In Fitnessstudios kann – bei entsprechenden Hygienevorkehrungen – mit Einzelterminen trainiert werden. Erlaubt ist nur eine Person je 40 qm Trainingsfläche (Datenerfassung).

Freizeit und Kultur

Museen, Schlösser, Gedenkstätten, Tierparks, Zoos und botanische Gärten dürfen mit umfassendem Hygienekonzept öffnen. Eine Terminvereinbarung ist notwendig. Dabei müssen die Kontaktdaten hinterlegt werden, um Kontakte nachverfolgen zu können.

Dienstleistungen / Körperpflege

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege dürfen unter strengen Auflagen öffnen. Dazu zählen Terminvereinbarung und Kontaktdatenerfassung. Wenn bei der Behandlung nicht durchgehend eine Maske getragen werden kann, soll ein tagesaktueller Schnelltest vorliegen oder vor Ort ein Selbsttest durchgeführt werden.

Quarantäne

Nach einer positiven Selbsttestung muss sich der Getestete unmittelbar in Quarantäne begeben und zusätzlich einen PCR-Test durchführen.

Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Eine Verkürzung durch einen negativen Corona-Test ist nicht möglich.

Die Vorgaben gelten auch für geimpfte Personen. (Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration(HMSI))

Zu früh gefreut?

in einer Pressemitteilung feierten sich am 19. Februar 2021 Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und Gesundheitsdezernent Stefan Majer noch alle Frankfurterinnen und Frankfurter und damit natürlich auch sich selbst für den Erfolg gegen den Corona-Virus. „Diesen Erfolg haben sich die Frankfurterinnen und Frankfurter hart erarbeitet“, ließen sie verlauten. „Ohne die Disziplin beim Maske tragen, ohne die beherzte Einschränkung der Kontakte und ohne die zahlreichen anderen Entbehrungen wäre es nicht möglich gewesen, die Infektionszahlen so deutlich zu senken.“

Ob des Lobes, der hier nur sehr stark verkürzt wiedergegeben ist, vergaßen Frankfurts Bürgerinnen und Bürger offensichtlich so viele Regeln, dass schon am Folgetag der schöne Wert der 7-Tage-Inzidenz von 48,6 schon wieder Schnee von Gestern war. Heute liegt die 7-Tage-Inzidenz für Frankfurt am Main bei 61,2. Verschwiegen soll hier allerdings nicht werden, dass der Wert noch zweimal die magische Grenze von 50 unterschritten hatte.

Folgt man den Zahlen im Bulletin Archiv des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) seit dem Oktober 2020, hatten Feldmann und Majer natürlich recht, begaben sich aber prompt in die Falle, sich selbst mangelnder Kenntnisse zu überführen. Die Menge der durchgeführten Testungen sollten mindestens als weiterer Parameter herangezogen werden. Sonst könnte man die Presse-Info der Stadt als misslungenes Wahlkampfmanöver missverstehen.

Nichtsdestotrotz bleibt es erstrebenswert, den Wert der 7-Tage-Inzidenz von 50 dauerhaft zu unterschreiten. Vielleicht sollten die Verantwortlichen in Frankfurt doch einmal nach Kassel schauen, wo die Inzidenz schon ein paar Tage das unteren Ende der Werte in den Land- und Stadtkreisen Hessens bildet.

Neue Höhepunkte der 7-Tage-Inzidenz in Hessen

Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 greifen in Hessen immer weiter um sich. Vor allem in Bereichen, in denen viele Menschen zusammenleben oder -feiern, kommt es zu immer mehr Ausbrüchen. In drei hessischen Kreisen liegt die 7-Tage-Inzidenz oberhalb der auch bundesweit als kritisch angesehenen Marke von 50. Dies sind die Stadtkreise Frankfurt am Main (63,6) und Offenbach (80,4) und der Landkreis Groß-Gerau (51,1).

Vier weitere Land- und Stadtkreise haben den Wert von 35 infizierten Personen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage erreicht oder überschritten.

Die Stadt Offenbach hat mittlerweile die Hilfe der Bundeswehr angefordert, die Unterstützung bei der Nachverfolgung von Infektionsketten und Corona-Tests liefern soll. Die Möglichkeit Personal des Robert-Koch-Instituts (RKI) oder der Bundeswehr zur Unterstützung des lokalen Personals der Gesundheitsämter zu entsenden, ist bei einer Schaltung von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit elf Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen deutscher Großstädte besprochen worden, an der auch Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann beteiligt war.

Die Zahlen stammen vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) und entsprechen dem Stand vom 11.10.2020, 00:00 Uhr.

SARS-CoV-2-Fälle steigen sprunghaft

Mit dem kühleren Herbstwetter steigt derzeit die Anzahl der mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierten Menschen auch in Hessen stark an. Besonders betroffen sind große Städte, wo es regelmäßig zu größeren Ansammlungen kommt. In Frankfurt am Main und Offenbach werden deshalb ab dem morgigen Freitag verschärfte Regeln gelten.

Deutschlandweit ist die Zahl der Neuinfektionen auf zuletzt 4.058 im Vergleich zum Vortag gestiegen, ein Wert, der seit den Hochzeiten der Pandemie nicht mehr erreicht wurde. Bedenklich ist auch, dass wieder vermehrt ältere Menschen infiziert werden. Waren über den Sommer hinweg meist jüngere Menschen betroffen, die auch nur schwache oder gar keine Symptome zeigten, droht jetzt wieder eine größere Zahl an Schwererkrankten.

Neuinfektionen in Hessen

In Hessen gab es in der Zeit vom 07.10. bis zum 08.10.2020 nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) 307 Neuinfizierte. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 23,2 in Hessen. Offenbach ist hier mit einem Wert von 51,3 Spitzenreiter, gefolgt von Frankfurt am Main mit einem Wert von 47,0. Anzumerken ist, dass der Hessische Rundfunk auf seiner Internetseite heute für Frankfurt einen Wert von 59 und für Offenbach einen von 68 angibt.

Aber nicht nur in diesen beiden Städten ist die 7-Tagen-Inzidenz stark gestiegen. Auch die Kreise Groß-Gerau und Marburg-Biedenkopf haben einen weiteren Grenzwert auf der Eskalationsskala des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) überschritten. Dort liegt die Zahl der pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen infizierten Menschen oberhalb 35.

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration ruft zum Blutspenden auf

Wegen des großen Mangels an Blutkonserven ruft das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) alle Hessinnen und Hessen, die dies dürfen und können, auf, Blut zu spenden. Minister Kai Klose weist in einer Presseerklärung darauf hin, dass eine ausreichend vorhandene Menge an Blutkonserven lebensrettend sein kann.

COVID-19 bringt allerdings Einschränkungen bei der Spendenfähigkeit mit sich. Wer sich in den letzten Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf nicht spenden. Innerhalb Deutschlands gilt alles als Risikogebiet, wo es innerhalb der letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner mit SARS-CoV-2 gegeben hat. Andere Einschränkungen wie Medikamenteneinnahme, ansteckend Krankheiten und das Lebensalter sind ebenfalls zu beachten. Einen Online-Check, ob man zum Blutspenden geeignet ist, wird unter https://www.drk-blutspende.de/spenderservices/spende-check-neu.php angeboten.

Blutspendentermine können unter https://www.blutspende.de/blutspendetermine/ abgefragt werden.

Offenbach erste Kommune in Hessen mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 50

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat heute Morgen für die Stadt Offenbach eine 7-Tage-Inzidenz von 51,4 gemeldet. Das bedeutet, dass es in Offenbach in den letzten sieben Tagen 51,4 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 pro 100.000 Einwohner gegeben hat. Gleichzeitig wurde mit diesem Wert eine weitere Stufe im Eskalations-Schema des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) erreicht.

Mit der Stufe 4 in diesem Plan sollen ein enges Beschränkungskonzept, enge Zusammenarbeit mit dem Planungsstab COVID-19 des HMSI sowie dem koordinierenden Krankenhaus des Versorgungsgebiets und gegebenenfalls Mobilitätsbeschränkungen einhergehen. Die Stadt Offenbach wird heute Nachmittag über zu ergreifende Maßnahmen berichten.

Fallzahlen vom 07.04.2020

Seit dem 18. März 2020 werden die Fallzahlen rund um die COVID-19-Erkrankungen aus drei Quellen zusammengefasst. Die Tabelle mit Fallzahlen aus Risikogebieten enthalten die Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Zusammenfassungen zu Deutschland die Zahlen vom Robert-Koch-Institut (RKI) und Erläuterungen zu Hessen die Zahlen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI).

Dabei kommt es zu Differenzen, da bei den Quellen WHO, RKI und HMSI unterschiedliche Zeitpunkte der Erfassung und Übermittlung abgebildet werden (siehe Stand). Die Regeln, nach denen Daten übertragen werden, variieren von Region zu Region. Die Zahlen zu den Risikogebieten werden aktualisiert, sobald die Zahlen der WHO vorliegen. Es kann also sein, dass alle Zahlen der WHO erst am Folgetag vorliegen.

Risikogebiete weltweit mit Fallzahlen der WHO

Land/RegionFallzahlenRisikogebiet(e)
Ägypten1.329ganzes Land
Frankreich73.488ganzes Land
Iran60.500ganzes Land
Italien132.547ganzes Land
Niederlande18.803ganzes Land
Österreich12.297ganzes Land
Schweiz21.574ganzes Land
Spanien135.032ganzes Land
Südkorea10.331Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do
USA333.811ganzes Land
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland51.612ganzes Land

Die Quelle der Zahlen in der Tabelle ist die Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Stand ist der 07.04.2020, 08:00 Uhr CEST. Die Definition der Risikogebiete stammt vom RKI. Mittlerweile empfiehlt das RKI allen Personen, die nach Deutschland einreisen, sich für 14 Tage in Quarantäne zu begeben.

Die Situation in Deutschland (RKI)

Seit dem 31. März 2020 zählt das RKI den Landkreis Heinsberg nicht mehr zu den besonders betroffenen Gebieten, weist also keine mehr für Deutschland aus. Deutschland ist damit auch nicht mehr in der obigen Tabelle enthalten, obwohl das RKI auf Landkreise mit sehr hohen Fallzahlen hinweist.

Für Deutschland hat sich die Fallzahl auf 99.225 erhöht (Stand 07.04.2020, 08:00 Uhr). Im Durchschnitt sind 119 Personen pro 100.000 Einwohnern erkrankt. Die Bundesländer mit den meisten COVID-19-Fällen sind Bayern (26.163), Nordrhein-Westfalen (20.220) und Baden-Württemberg (20.141). In diesen Bundesländern hat es auch Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gegeben, in Baden-Württemberg 433, in Bayern 481 und in Nordrhein-Westfalen 282. In Deutschland wurden insgesamt 1.607 Todesfälle registriert.

Situation in Hessen (HMSI)

In Hessen ist die Gesamtzahl der Fälle, Stand 07.04.2020, 14:00 Uhr, auf 4.845 gestiegen. Die meisten bestätigten Fälle gibt es in Frankfurt am Main (643) und in den Landkreisen Schwalm-Eder-Kreis (276), Lahn-Dill-Kreis (258), Main-Kinzig-Kreis (257), Offenbach (256) und Groß-Gerau (255).

Die Zahl der infizierten pro 100.000 Einwohnern wird in den Angaben des HMSI nur noch für die letzten 7 Tage angegeben. und beträgt damit 20,6 (über den Gesamtzeitraum nach RKI 77). Sehr hohe Werte gibt es dabei in den Landkreisen Odenwaldkreis mit 70,1, dem Schwalm-Eder-Kreis mit 61,7 und Hersfeld-Rotenburg mit 55,5 infizierten Personen pro 100.000 Einwohnern in den letzten 7 Tagen.

In Hessen hat es bisher 79 Todesfälle, die auf den Coronavirus SARS-CoV-2 zurückgehen, gegeben.

Fallzahlen vom 06.04.2020

Seit dem 18. März 2020 werden die Fallzahlen rund um die COVID-19-Erkrankungen aus drei Quellen zusammengefasst. Die Tabelle mit Fallzahlen aus Risikogebieten enthalten die Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Zusammenfassungen zu Deutschland die Zahlen vom Robert-Koch-Institut (RKI) und Erläuterungen zu Hessen die Zahlen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI).

Dabei kommt es zu Differenzen, da bei den Quellen WHO, RKI und HMSI unterschiedliche Zeitpunkte der Erfassung und Übermittlung abgebildet werden (siehe Stand). Die Regeln, nach denen Daten übertragen werden, variieren von Region zu Region. Die Zahlen zu den Risikogebieten werden aktualisiert, sobald die Zahlen der WHO vorliegen. Es kann also sein, dass alle Zahlen der WHO erst am Folgetag vorliegen.

Risikogebiete weltweit mit Fallzahlen der WHO

Land/RegionFallzahlenRisikogebiet(e)
Ägypten1.173ganzes Land
Frankreich79.607ganzes Land
Iran58.226ganzes Land
Italien128.948ganzes Land
Niederlande17.851ganzes Land
Österreich11.983ganzes Land
Schweiz21.605ganzes Land
Spanien130.759ganzes Land
Südkorea10.284Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do
USA307.318ganzes Land
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland47.810ganzes Land

Die Quelle der Zahlen in der Tabelle ist die Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Stand ist der 06.04.2020, 08:00 Uhr CET.

Die Situation in Deutschland (RKI)

Seit dem 31. März 2020 zählt das RKI den Landkreis Heinsberg nicht mehr zu den besonders betroffenen Gebieten, weist also keine mehr für Deutschland aus. Deutschland ist damit auch nicht mehr in der obigen Tabelle enthalten, obwohl das RKI auf Landkreise mit sehr hohen Fallzahlen hinweist.

Für Deutschland hat sich die Fallzahl auf 95.391 erhöht (Stand 06.04.2020, 08:05 Uhr). Im Durchschnitt sind 115 Personen pro 100.000 Einwohnern erkrankt. Die Bundesländer mit den meisten COVID-19-Fällen sind Bayern (24.974), Baden-Württemberg (19.395) und Nordrhein-Westfalen (19.384). In diesen Bundesländern hat es auch Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gegeben, in Baden-Württemberg 387 in Bayern 437 und in Nordrhein-Westfalen 255. In Deutschland wurden insgesamt 1.434 Todesfälle registriert.

Situation in Hessen (HMSI)

In Hessen ist die Gesamtzahl der Fälle, Stand 06.04.2020, 14:00 Uhr, auf 4.668 gestiegen. Die meisten bestätigten Fälle gibt es in Frankfurt am Main (590), Wiesbaden (208) und in den Landkreisen Schwalm-Eder-Kreis (265), Main-Kinzig-Kreis (251), Offenbach (248) und Groß-Gerau (246).

Die Zahl der infizierten pro 100.000 Einwohnern wird in den Angaben des HMSI nur noch für die letzten 7 Tage angegeben. und beträgt damit 21,7 (über den Gesamtzeitraum nach RKI 75). Sehr hohe Werte gibt es dabei in den Landkreisen Odenwaldkreis mit 76,3, Hersfeld-Rotenburg mit 59,6 und dem Schwalm-Eder-Kreis mit 58,3 infizierten Personen pro 100.000 Einwohnern in den letzten 7 Tagen.

In Hessen hat es bisher 64 Todesfälle, die auf den Coronavirus SARS-CoV-2 zurückgehen, gegeben.

Fallzahlen vom 05.04.2020

Seit dem 18. März 2020 werden die Fallzahlen rund um die COVID-19-Erkrankungen aus drei Quellen zusammengefasst. Die Tabelle mit Fallzahlen aus Risikogebieten enthalten die Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Zusammenfassungen zu Deutschland die Zahlen vom Robert-Koch-Institut (RKI) und Erläuterungen zu Hessen die Zahlen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI).

Dabei kommt es zu Differenzen, da bei den Quellen WHO, RKI und HMSI unterschiedliche Zeitpunkte der Erfassung und Übermittlung abgebildet werden (siehe Stand). Die Regeln, nach denen Daten übertragen werden, variieren von Region zu Region. Die Zahlen zu den Risikogebieten werden aktualisiert, sobald die Zahlen der WHO vorliegen. Es kann also sein, dass alle Zahlen der WHO erst am Folgetag vorliegen.

Risikogebiete weltweit mit Fallzahlen der WHO

Land/RegionFallzahlenRisikogebiet(e)
Ägypten1.070ganzes Land
Frankreich67.757ganzes Land
Iran58.226ganzes Land
Italien124.623ganzes Land
Niederlande16.627ganzes Land
Österreich11.766ganzes Land
Schweiz20.489ganzes Land
Spanien124.736ganzes Land
Südkorea10.237Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do
USA273.808ganzes Land
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland41.907ganzes Land

Die Quelle der Zahlen in der Tabelle ist die Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Stand ist der 05.04.2020, 18:00 Uhr CET.

Die Situation in Deutschland (RKI)

Seit dem 31. März 2020 zählt das RKI den Landkreis Heinsberg nicht mehr zu den besonders betroffenen Gebieten, weist also keine mehr für Deutschland aus. Deutschland ist damit auch nicht mehr in der obigen Tabelle enthalten, obwohl das RKI auf Landkreise mit sehr hohen Fallzahlen hinweist.

Für Deutschland hat sich die Fallzahl auf 91.714 erhöht (Stand 05.04.2020, 08:45 Uhr). Im Durchschnitt sind 110 Personen pro 100.000 Einwohnern erkrankt. Die Bundesländer mit den meisten COVID-19-Fällen sind Bayern (23.846), Nordrhein-Westfalen (18.735) und Baden-Württemberg (18.614). In diesen Bundesländern hat es auch Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gegeben, in Baden-Württemberg 367 in Bayern 396 und in Nordrhein-Westfalen 245. In Deutschland wurden insgesamt 1.342 Todesfälle registriert.

Situation in Hessen (HMSI)

In Hessen ist die Gesamtzahl der Fälle, Stand 05.04.2020, 14:00 Uhr, auf 4.567 gestiegen. Die meisten bestätigten Fälle gibt es in Frankfurt am Main (578), Wiesbaden (205) und in den Landkreisen Schwalm-Eder-Kreis (264), Main-Kinzig-Kreis (246), Groß-Gerau (244) und Offenbach (241).

Die Zahl der infizierten pro 100.000 Einwohnern wird in den Angaben des HMSI nur noch für die letzten 7 Tage angegeben. und beträgt damit 23,1 (über den Gesamtzeitraum nach RKI 68). Sehr hohe Werte gibt es dabei in den Landkreisen Odenwaldkreis mit 76,3, dem Schwalm-Eder-Kreis mit 58,9 und Hersfeld-Rotenburg mit 59,6 infizierten Personen pro 100.000 Einwohnern in den letzten 7 Tagen.

In Hessen hat es bisher 59 Todesfälle, die auf den Coronavirus SARS-CoV-2 zurückgehen, gegeben.

Fallzahlen vom 04.04.2020

Seit dem 18. März 2020 werden die Fallzahlen rund um die COVID-19-Erkrankungen aus drei Quellen zusammengefasst. Die Tabelle mit Fallzahlen aus Risikogebieten enthalten die Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Zusammenfassungen zu Deutschland die Zahlen vom Robert-Koch-Institut (RKI) und Erläuterungen zu Hessen die Zahlen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI).

Dabei kommt es zu Differenzen, da bei den Quellen WHO, RKI und HMSI unterschiedliche Zeitpunkte der Erfassung und Übermittlung abgebildet werden (siehe Stand). Die Regeln, nach denen Daten übertragen werden, variieren von Region zu Region. Die Zahlen zu den Risikogebieten werden aktualisiert, sobald die Zahlen der WHO vorliegen. Es kann also sein, dass alle Zahlen der WHO erst am Folgetag vorliegen.

Risikogebiete weltweit mit Fallzahlen der WHO

Land/RegionFallzahlenRisikogebiet(e)
Ägypten985ganzes Land
Frankreich63.536ganzes Land
Iran55.743ganzes Land
Italien119.827ganzes Land
Niederlande15.723ganzes Land
Österreich11.525ganzes Land
Schweiz19.706ganzes Land
Spanien117.710ganzes Land
Südkorea10.156Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do
USA241.703ganzes Land
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland38.172ganzes Land
Die Quelle der Zahlen in der Tabelle ist die Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Stand ist der 04.04.2020, 18:00 Uhr CET.

Die Situation in Deutschland (RKI)

Seit dem 31. März 2020 zählt das RKI den Landkreis Heinsberg nicht mehr zu den besonders betroffenen Gebieten, weist also keine mehr für Deutschland aus. Deutschland ist damit auch nicht mehr in der obigen Tabelle enthalten, obwohl das RKI auf Landkreise mit sehr hohen Fallzahlen hinweist.

Für Deutschland hat sich die Fallzahl auf 85.778 erhöht (Stand 04.04.2020, 10:10 Uhr). Im Durchschnitt sind 103 Personen pro 100.000 Einwohnern erkrankt. Die Bundesländer mit den meisten COVID-19-Fällen sind Bayern (21.908), Nordrhein-Westfalen (17.885) und Baden-Württemberg (17.014). In diesen Bundesländern hat es auch Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gegeben, in Baden-Württemberg 316 in Bayern 349 und in Nordrhein-Westfalen 200. In Deutschland wurden insgesamt 1.158 Todesfälle registriert.

Situation in Hessen (HMSI)

In Hessen ist die Gesamtzahl der Fälle, Stand 04.04.2020, 14:00 Uhr, auf 4.325 gestiegen. Die meisten bestätigten Fälle gibt es in Frankfurt am Main (545), Wiesbaden (198) und in den Landkreisen Schwalm-Eder-Kreis (239), Groß-Gerau (236), Offenbach (232) und Main-Kinzig-Kreis (228).

Die Zahl der infizierten pro 100.000 Einwohnern wird in den Angaben des HMSI nur noch für die letzten 7 Tage angegeben. und beträgt damit 21,4 (über den Gesamtzeitraum nach RKI 68). Sehr hohe Werte gibt es dabei in den Landkreisen Odenwaldkreis mit 60,9, dem Schwalm-Eder-Kreis mit 48,9 und Hersfeld-Rotenburg mit 35,6 infizierten Personen pro 100.000 Einwohnern in den letzten 7 Tagen.

In Hessen hat es bisher 48 Todesfälle, die auf den Coronavirus SARS-CoV-2 zurückgehen, gegeben.