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Verkehrsunfall an Bahnschranke in Nied

Am Donnerstagabend kam es an dem Bahnübergang in Frankfurt am Main Nied, an dem die Oeserstraße die Bahngleise kreuzt, zu einem folgenschweren Unfall, bei dem eine Frau ums Leben kam. Nach Angaben der Bundespolizei waren die Bahnschranken nicht geschlossen.

Um kurz nach 20:00 Uhr hatte dort ein Regionalzug der Hessischen Landesbahn (HLB) eine Fußgängerin, einen Fahrradfahrer und ein Auto erfasst. Die Fußgängerin kam dabei ums Leben, der Radfahrer und die Autofahrerin wurden schwer verletzt. Die Feuerwehr musste die Fahrerin des Pkw mit hydraulischem Gerät aus ihrem Auto befreien.

Die Frage, warum die Schranken zum Unfallzeitpunkt geöffnet waren, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Die Bahnstrecke wird nach einem Tweet der Feuerwehr noch länger gesperrt bleiben.

Der schienengleiche Bahnübergang an der Oeserstraße steht schon lange in der Kritik, kreuzen sich an dieser Stelle auch noch zwei Straßen. Es wird hier schon seit langem eine Unterführung wie bei der nur wenigen Meter entfernten Kreuzung von der Oeserstraße mit der S-Bahn-Strecke gefordert.

Festnahmen nach Brandstiftung

Am Samstag, dem 18. April 2020, wurde gegen 01:25 Uhr der Feuerwehr der Brand eines Müllbehälters unter dem hölzernen Vordach eines Mehrfamilienhauses in der Dürkheimer Straße gemeldet. Das Übergreifen der Flammen konnte durch die Feuerwehr verhindert. Noch während der Löscharbeiten wurde gegen 01:45 Uhr ein weiterer Brand ganz in der Nähe gemeldet. In der Mainzer Landstraße, Höhe Hausnummer 750, brannte eine etwa 10 m² große Grünfläche. Auch diese konnte rasch gelöscht werden.

Im Rahmen der Fahndung konnten noch in Tatortnähe drei Jugendliche festgenommen werden. Es handelte sich dabei um zwei 14-jährige und einen 21-jährigen Frankfurter. Die drei Beschuldigten räumten ein, die beiden vorgenannten Brände gelegt zu haben. Sie wurden nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen in der Sache gehen weiter. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Tour de West 2019: Nachbarschaftsradeln im Frankfurter Westen

Das diesjährige Nachbarschaftsradeln zugunsten des Förderkreises der Kinderklinik Höchst findet am 2. Juni 2019 ab 12:30 Uhr statt. Einige der Stadtteilgruppen treffen sich später (siehe Tabelle). Die Spendenfahrt geht von den Stadtteilen aus zum gemeinsamen Treffpunkt am Waldspielplatz in Schwanheim (14 Uhr). Hier wird die größte Stadtteilgruppe prämiert.

Treffpunkte zur Tour de West

StadtteilTreffpunktUhrzeit
GriesheimGriesheimer Ufer 4313:15
HöchstPersonenfähre13:00
Klinik-TeamKlinikum, Gotenstraße12:30
NiedKerbeplatz (Nidda)13:00
SchwanheimAlter Friedhof13:15
SindlingenFarbenstraße 2112:45
SossenheimKerbeplatz12:45
UnterliederbachEdeka-Parkplatz12:30
Weiße SpeichWaldspielplatz Schw.14:00
ZeilsheimKäthe-Kollwitz-Schule12:30

Vom Waldspielpark aus fahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann anschließend über eine etwa zehn Kilometer lange Strecke zur Provadis in Höchst. Dort kann man den Nachmittag gemütlich bei einem kühlen Getränk und Gegrilltem ausklingen lassen. Es besteht die Möglichkeit den Peter-Behrens-Bau zu besichtigen. Hierzu ist der Personalausweis vorzuzeigen.

Die Teilnahme ist kostenlos, es wird um eine Spende gebeten.

[Update] Der gemeinsame 14 Uhr-Treffpunkt ist vom Waldspielplatz zum Sportplatz hin verlegt worden.

Frankfurter Stadtansichten (29)

Die Aufnahme zeigt eine der vielen Fußgängerbrücken, die im Stadtgebiet von Frankfurt am Main über die Nidda führen. Diese hier verbindet die Stadtteile Nied und Sossenheim und ersetzt das alte Höchster Wehr, welches sich früher nur wenige Meter weiter flussabwärts befand.

Die Häuser im Hintergrund gehören zur Siedlung „Im Mittleren Sand“. Ursprünglich sollten hier nach dem Zweiten Weltkrieg nur Behelfsquartiere für Heimatvertriebene entstehen. 1997 wurde der Abriss der ehemals illegal errichteten Siedlung diskutiert, weil sie im geschützten Frankfurter Grüngürtel liegt, seit 2010 ist sie von Seiten der Stadt anerkannt und es besteht Bestandsschutz.

Frankfurter Stadtansichten (28)

Heute fällt unser Blick auf die ältere der beiden Eisenbahnbrücken, die im Frankfurter Stadtteil Nied über die Nidda führen. Die Steinbogenbrücke wird seit 1839 genutzt und wurde 2018 denkmalgerecht teilerneuert. Sie ist damit die älteste, noch in Betrieb befindliche Eisenbahnbrücke ihrer Art in Hessen. Nied gehörte 1839 noch zum Herzogtum Nassau und wurde erst 1928 nach Frankfurt eingemeindet.

Die „Eisenbahnbrücke Nied“ wurde für die Taunus-Eisenbahn gebaut. Ihr Erbauer war Paul Camille von Denis, nach dem der zwischen den Frankfurter Stadtteilen Nied und Gallus an den Bahngleisen entlang verlaufende Denisweg benannt ist.

Frankfurter Stadtansichten (27)

März in Frankfurt am Main, genauer gesagt, März 2019. Keine Skyline, kein Autoverkehr, nicht mal ein Haus. Die Nidda ist im Bereich des Streichwehrs breiter als in ihrem sonstigen Verlauf, naturnah soll es sein …

Das Umgehungsgerinne, in der Aufnahme oben im Bildvordergrund, ist so angelegt, dass hier ständig Wasser fließt. Gleichzeitig ist dafür gesorgt, dass das Wehr hier von Fischen überwunden werden kann. In die Nidda selbst fließt nur Wasser, wenn der Fluss oberhalb des Wehrs eine durch die Spundwand vorgegebene Höhe überschreitet. Die Abbildung zeigt also, dass im Moment der Aufnahme die Nidda recht viel Wasser führte.