Schlagwortarchiv: Frankfurt am Main

Restaurant Didyma seit einer Woche offen

In der Wasgaustraße 18 in Frankfurt am Main Unterliederbach gibt es wieder ein türkisches Restaurant: Seit einer Woche befindet sich an der Stelle, an der früher das „Sümela” einlud, das „Didyma”. An den Räumlichkeiten hat sich wenig verändert, die Speisekarte hat an Gewicht verloren und die Außengestaltung an Farbe gewonnen. Freitags und samstags werden die Gäste mit türkischer Live-Musik unterhalten werden.

Das Didyma hat seinen Namen von einem Ort an der  Westküste  Kleinasiens, der für seinen Tempel des Apollon bekannt ist. Dieser Tempel gehört zu den am besten erhaltenen Großbauten des Altertums Hier befand sich einst das Orakel des Apollon. Um Ausgrabungen im Umfeld des Apollontempels hat sich in den vergangenen Jahren besonders die Rheinische Friedrich Wilhelm Universität Bonn verdient gemacht (Kulte im Kult).

Jazz-Matinee mit der Petite Fleur Jazz & Blues Band

Am Sonntag, dem 16. August 2015, laden die Jazz-Freunde Höchst ab 11 Uhr zu ihrer monatlichen Matinee im Hof des Höchster Schlosses ein. Auf dem Platz vor dem Schlosscafé wird die Petite Fleur Jazz & Blues Band Jazz- und Blues-Standards mit frischen Arrangements, aber auch eigenes Material darbieten. Bei den Texten lässt es sich nicht verhindern, dass gelegentlich ein schwäbischer Migrationshintergrund durchscheint.

Die Petite Fleur Jazz & Blues Band hat sich nach dem Jazz-Standard des Klarinettisten Sidney Bechet benannt und ist im Rhein-Main-Gebiet zu Hause. Am kommenden Sonntag wird sie in der Besetzung Hans-Wilhelm Kuhn (Schlagzeug, voc), Helmut Jäger (Trompete, Flügelhorn, voc), Thomas Schilling (Kontrabass), Werner Heyn (Posaune, harp) und Karl Anton „Charlie” Starz (Gitarre, Tenorbanjo, voc) spielen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Für das Jazz-geschulte Ohr wird es eine Flasche schwäbischen Trollingerzu gewinnen geben.

 

Westliche Stadtteile: 19-jähriger gefasst.

In den frühen Morgenstunden des 07. August 2015 hat die Polizei im Pfortengartenweg, Frankfurt am Main Zeilsheim einen 19-jährigen Frankfurter überprüft und festgenommen.In seinem Autu waren unter anderem eine Steinschleuder und Stahlkugeln gefunden worden.

Mit dem Beginn der 31. Kalenderwoche bis zum 05. August 2015 hat es in den Stadtteilen Zeilsheim, Schwanheim, Höchst und Griesheim vermehrt Sachbeschädigungen gegeben, bei denen Stahlkugeln verwendet worden waren. Dabei sind Scheiben von zwanzig Bushaltestellen, zehn PKW und fünf Bussen zerstört worden. Die Polizei ermittelt weiter. (Quelle: Polizeibericht)

Schlosscafé Höchst: Jürgen Kronenburg spielt

Am 04. September 2015 findet man Jürgen Kronenburg im Biergarten des Höchster Schlosscafés. Dort will er die Menschen mit Hilfe seiner Stimme und einer Gitarre unterhalten. Ab 19:00 Uhr (Einlass) wird er Stücke von den Beatles bis zu den Rolling Stones und Bryan Adams bis zu Robbie Williams darbieten, die Arrangements auf das Wesentliche reduziert.

Sommerfest des Unterliederbacher Heimat- und Geschichtsvereins

Haus Rumpf in Frankfurt am Main. Hier ist das Unterliederbacher Heimatmuseum untergebracht.
„Haus Rumpf” in Frankfurt am Main. Hier ist das Heimatmuseum Unterliederbach untergebracht.

Am 22. August 2015 findet das Sommerfest des Unterliederbacher Heimat- und Geschichtsvereins statt. Beginn ist um 14:00 Uhr, das Fest findet im Hof des Haus Rumpf, dem Unterliederbacher Heimatmuseum, in der Liederbacher Straße 131 statt. Während des Sommerfests kann das Museum besichtigt werden.

2. Höchster Blues-Festival: Ein bewegter Rückblick

Hier staut es sich, eine Augenentzündung ist der Grund. Auf dem Höchster Blues-Festival habe ich ein paar kurze Videos geschossen. Ja ich habe meinen Fotoapparat dafür genutzt. Bild- und Tonqualität sind brauchbar, unter YouTube sind sie schon seit ein paar Tagen zu finden:

Electric JuJu habe ich bei deren letztem Stück erwischt. „Boom boom” spielten in der Mitte der 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Animals, deren größter Hit damals „House of the rising sun” war. Die Version von Electric JuJu ist recht lang. Ich bekam irgendwann Probleme mit meinem Standbein, die Wackler sind hoffentlich entschuldigt.

Yasi Hofer und ihre Band waren für mich die Überraschung des Festivals. Die Musik des Quartetts bewegte sich zwar nicht in den Grenzen des Blues, Fusion, Rock und Musik für extrem gehobene Kunst auf der elektrischen Wandergitarre wurden hier geboten. Yasi hatte keine Zugabe eingeplant. In der Not spielte sie einen Jam aus zwei bereits im Konzert vorgetragenen Stücken, „Little wing” von Jimi Hendrix und „All along the watchtower” von Bob Dylan geschrieben, aber von Jimi Hendrix überragend interpretiert. Die am Ende des eigentlichen Sets gespielte Version von „All along the watchtower” ist ebenfalls auf YouTube zu finden.

Die Rock’n’Roll-Sängerin Nuwanda bildet den Abschluss dieser kleinen Video-Reihe. Begleitet von Musikern der Beatles Revival Band brachte sie noch einmal mächtig Stimmung in den inzwischen Regen nassen Brüningpark.

Das 2. Höchster Blues-Festival ist auch vorbei

Am Sonntag, dem 12. Juli 2015, hat es stattgefunden, das 2. Höchster Blues-Festival. Veranstalter war der Vereinsring Höchst, dem Organisations-Team um Christoph Brum, Harald (Archy) Heiliger und Fred Hauschild sei auch an dieser Stelle noch einmal gedankt.

Es fing spät an. Viertel nach Elf war auf der Bolongarostraße von der Rosengasse her kommend noch kein Ton zu hören. Erst kurz bevor ich in den Brüningpark einbog, schallte mir ein einsamer Gitarrenton entgegen. Es war also jemand da und ich hatte mich nicht im Datum geirrt.

Diego’s Bluesband ließen es erst einmal ruhig angehen. Obwohl, mit den schweren Rechenbeispielen im ersten Blues-Klassiker – one and one is two and two and two is four – kann doch das eine oder andere Opfer des hessischen Bildungssystems schwer überfordert gewesen sein. Erst mit der dritten Nummer, „Further on up the road” nahmen die Mannen aus dem Lahn-Dill-Kreis Fahrt auf.

Etwas zügiger ging es dann mit Electric JuJu weiter. Die Formation aus Wiesbaden legte gleich mächtig los. Da war viel Spaß dabei. Herausragend „Boom Boom”, wo Gitarrist Martin Bauerfeind alles aus seiner Gitarre herausholte.

Spielfreude zeigte auch die Mainhattan Blues Band. Die Band aus Frankfurt am Main erfreute mit ihrem frischen Stil und brachte die Leute zum Tanzen. Außerdem zeigten sie, dass der Blues noch lange nicht am aussterben ist, Sarah, die beim letzten Stück die Lead-Gitarre übernahm, war die jüngste Musikerin, die an diesem Tag im Brüningpark spielte.

Nur wenige Jahre älter ist die Gitarristin Yasi, die allerdings nicht dem Blues zuzuordnen ist. Yasi Hofer ist Fan von Steve Vai („Stevie’s spanking”), hat es im zarten Alter von vierzehn Jahren geschafft, in ihrer Heimatstadt Ulm mit diesem auf der Bühne zu stehen und auch ihre Fertigkeiten an der Gitarre zeigen zu können. Später gab es immer wieder gemeinsame Auftritte, wenn Steve Vai in Süddeutschland oder der Schweiz unterwegs war.

Am Sonntag spielte Yasi Hofer mit Band Stücke ihrer Debüt-CD, aber auch eine Instrumentalversion von „Little wing” von JimI Hendrix und den Bob Dylan-Klassiker „All along the watchtower”. Als Zugabe gab es noch einmal ein Medley aus den bekannten Klassikern, weil die Band keine weiteren Stücke im Programm hatte.

Die Matchbox Blues Band ist eine Blues-Institution im Rhein-Main-Gebiet. Seit Jahrzehnten zeigen Klaus „Mojo” Kilian und seine Mannen, dass der traditioneller Blues immer noch Spaß machen kann. Auch nach so vielen Jahren klingt der Blues der Matchbox Blues Band so frisch, als sei er gerade erfunden worden.

Bei der Franky Dickens Band gefielen besonders die Gitarrem-Sounds, die Gitarrist Thomas Steinert aus Leipzig mitgebracht hatte, Dem konnte man zuhören.

Aus Hannover kam die Marius Tilly Band, ebenfalls ein Trio. Marius Tilly schreibt seine Stücke selbst und die Band hatte ihre zweite CD im Gepäck. Blues-Rock mit viel Power war zu hören. Leider fing es an zu regnen und viele Zuschauer suchten das Weite. Den Regen hatte übrigens ein Mountainbike-Fahrer vom Feldberg her kommend mitgebracht.

Nuwanda sang den Rock’n’Roll. Nicht nur, aber meist. Begleitet wurde sie von Musikern der Beatles Revival Band. Und irgendwann stand dann auch noch Fred Hauschild auf der Bühne, – irgendwann muss der arme Kerl ja auch mal Gitarre spielen dürfen.

April King und Matthias Baumgardt leiteten dann den Abschluss des Festivals ein. Es ist schon bemerkenswert, wie viel Schwung zwei Stimmen und eine Gitarre in die Massen bringen können. Und Aprils Röhre fasziniert immer wieder. Manchmal hatte man den Eindruck, Janis Joplin und Jimi Hendrix stünden gemeinsam auf der Bühne.

Der Übergang zu den Schlosskeller Allstars war fließend. Matthias Baumgardt spielt dort eine von drei Gitarren. Und Fred Hauschild musste hinter den Keyboards Platz nehmen. Die Schlosskeller Allstars drehten noch einmal auf: Tolle Gitarren-Soli, satte Bläsersätze und treibender Rhythmus erfüllten noch einmal alles, was das Blues-Rock-Fans Herz begehrt.

Aber Yasi, die sollte man sich merken. Und weitere Bilder wird es auch noch geben …