Bereits am vergangenen Freitagmittag gegen 12:30 Uhr hat ein unbekannter Räuber in Frankfurt am Main Zeilsheim eine 81-jährige Frau beraubt. Die Seniorin war im Bereich Pfaffenwiese Ecke Hesselbergstraße zu Fuß unterwegs, als sie unvermittelt angegriffen wurde und der Täter ihr eine goldene Halskette entriss. Der Täter floh in Richtung Annabergstraße. Die Seniorin erlitt einen Schock.
Der Täter wird als etwa zwanzig Jahre alt, 170 cm groß und schlank beschrieben. Er trug ein orangefarbenes T-Shirt und soll ein kindliches Gesicht haben. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)
Sommerfest des Heimat- und Geschichtsvereins (Archivaufnahme 2017)
Für Samstag, den 17. August 2019, lädt der Heimat- und Geschichtsverein Unterliederbach ab 14 Uhr zu seinem Sommerfest in das Museum „Haus Rumpf“ in der Liederbacherstraße 131 ein. Für Kaffee und Kuchen, verschiedene Speisen, Apfelwein, Wein, Bier und verschiedene alkoholfreie Getränke ist gesorgt.
Fachwerk findet man häufig im alten Ortskern von Frankfurt am Main Unterliederbach. In dem einst bäuerlichen Dorf, in dem die Einwohner mehrheitlich erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus der Leibeigenschaft entlassen worden waren, finden sich noch einige Gebäude mit meist einfachen Schmuckelementen wie in obiger Abbildung.
Regen, leere Bänke und die Frankfurt City Blues Band (Tilmann Höhn, Andreas Scheufler, Klaus Bussalb, Wolfgang Stamm und Achim Farr) …
Es beginnt zu regnen, der Marktplatz in Kelkheim ist leer, eine einsame Band spielt, der letzte Open-Air-Abend des Kelkheimer Kultursommers scheint ins Wasser gefallen …
Oder: Der Frontmann verdeckt – kommt davon, wenn man sich immer nach vorne drängt -, die Backline im Vordergrund und die Zuschauer auf der Bühne. Für Andreas Scheufler war es eine neue Erfahrung nach vier Jahrzehnten „On the road“ …
Oder: Kultursommer in Kelkheim, es regnet, aber für einen Umzug in die Stadthalle ist es zu spät. Einige Zuschauer sitzen unter den Sonnenschirmen (sic!) von Restaurants am Platz, andere auf der Bühne. Tilmann Höhn hatte die Idee, also kurzer Hand die Bühne bestuhlt, um die Zuschauer nicht wie nasse Hunde aussehen zu lassen.
Und wie ist es so auf der Bühne? Für die Frankfurt City Blues Band ist es normal, für Zuschauerinnen und Zuschauer eine neue Perspektive. Der Hörgenuss ist überraschend gut, nur der Sänger scheint etwas fern. Aber auch das Problem wird rasch gelöst. Die Band beginnt mit konventionellem Blues, bevor es psychedelisch wird, eigene Stücke wechseln sich mit Neuinterpretationen ab. Ruby Tuesday gefällt immer wieder wie auch Don´t think twice oder wenn es rockiger wird …
Achim Farr, Wolfgang Stamm, Klaus Bussalb, August Scheufler (aka Andreas The August) und Tilmann Höhn spielen heute auf dem Marktplatz in Kelkheim
August Scheufler, Unterliederbacher, vor allem aber Frankfurter ist heute mal wieder mit seiner Frankfurt City Blues Band „Uff de Gass“ oder „On the road“. Ab 19 Uhr spielt das Frankfurter Urgestein der Frankfurter Blues-Szene auf dem Kelkheimer Marktplatz.
Die Frankfurt City Blues Band wurde 1977 gegründet ging in ganz Deutschland auf Tournee und spielte auch mit Blues-Musikern wie Alexis Korner, Lousiana Red und Champion Jack Dupree zusammen. Viele Besetzungswechsel, zehn Tonträger und eine Live-DVD später sind sie heute Abend im Zentrum Kelkheims zu hören.
Der Eintritt ist frei, bei Regen – was nicht zu hoffen ist – findet das Konzert in der Stadthalle statt.
Durchfahrt verboten, Anlieger frei – wild sieht es in diesem Teil Unterliederbachs aus. Das Straßenschild weist auf nahe Zivilisation hin, der abgesplitterte Baum auf naturnahe, Wildnis. Ganz nahe wieder etwas Kulturlandschaft, ein abgeerntetes Getreidefeld. Hütte und Baumstreifen ergänzen die Komposition.
Braunes Laub an den Bäumen lässt den nahenden Herbst ahnen. Richtig? Nein, es ist erst Ende Juli, der kalendarische Herbst noch fern. Die braunen Blätter sind einer lang andauernden Trockenheit geschuldet. Der Klimawandel macht sich auch in Frankfurt am Main Unterliederbach bemerkbar.
Der am gestrigen Montag festgenommene 40-jährige Eritreer hat auch heute noch keine Angaben zum Motiv seiner Tat gemacht. Er steht unter dem dringenden Verdacht eine Frau und ihren Sohn im Frankfurter Hauptbahnhof vor einem einfahrenden ICE am Gleis 7 ins Gleisbett gestoßen zu haben. Weiterhin soll er versucht haben, eine 78-jährige Frau ebenfalls vor den einfahrenden Zug zu stoßen. Gegen ihn wird nun wegen Mordes und zweifachen versuchten Mordes ermittelt.
Der 40-jährige Eritreer ist verheiratet und hat selbst drei Kinder. Er lebte seit 2006 in der Schweiz und galt dort als integriert. Am vergangenen Donnerstag zeigte er sich gegenüber einer Nachbarin gewalttätig und wurde aus diesem Grund auch von der schweizer Polizei gesucht.
Der für heute Abend um 18:30 Uhr geplante Gedenkgottesdienst wird wegen des erwarteten Andranges aus der Bahnhofshalle auf den Bahnhofsvorplatz verlegt.
Sängerin Caroline Mhlanga, eine Hälfte von Blanc en Noir, wusste schon einmal bei Jazz auf dem Marktplatz zu gefallen (Archivbild)
Einmal im Jahr gibt es Jazz auf dem Marktplatz in Frankfurt am Main Unterliederbach. Die Veranstaltung dient der Pflege der alten Dorfkirche in der Heugasse. Eintritt wird keiner erhoben, um eine Spende für den Erhalt des Kirchenbaus mit seiner schmucken Innenausstattung aus dem 18. Jahrhundert wird gebeten.
Am Sonntag, dem 4. August 2019, ist es wieder soweit. Blanc en Noir werden die Anwesenden mit einem geschmackvollen Mix aus,Jazz, Blues, Soul und auch etwas Pop unterhalten. Blanc en Noir sind die Sängerin Caroline Mhlanga und der Pianist Alexander v. Wangenheim, den man auch den Boogiebaron nennt. Am Sonntag wird noch der Sänger Jules Jefferies zu Gast sein.
Während des Konzerts ist auch die Dorfkirche in der Heugasse geöffnet. Sie kann also, wie auch der sie umgebende frühere Friedhof, besichtigt werden. Dort kann dann auch einiges im aktuellen Heft Beschriebene, der von Heinz Alexander und Karl Leo Schneeweis herausgegebenen Heftreihe „Geschichten aus Unterliederbach“, nachvollzogen werden.
Bei Regen findet das Konzert in der Dorfkirche statt.
Am gestrigen Montag ist im Frankfurter Hauptbahnhof eine Mutter und ihr achtjähriger Sohn gezielt vom Bahnsteig ins Gleisbett vor einen einfahrenden ICE gestoßen worden. Der Junge wurde vom Zug erfasst und war auf der Stelle tot, die Mutter konnte sich auf einen Zwischenbahnsteig retten. Eine dritte Person konnte dem Angriff offensichtlich entgehen.
Der mutmaßliche Täter, ein Eritreer, konnte von Passanten verfolgt, gestellt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Bisher ist keine Verbindung zwischen Opfer und Täter bekannt, die Staatsanwaltschaft will sich heute Vormittag zu dem Vorfall äußern.
Auf die Tat wurde mit Bestürzung reagiert. Aus der Politik äußerten sich Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Frankfurts Bürgermeister Peter Feldmann. Innenminister Horst Seehofer unterbrach seinen Urlaub, um mit den Sicherheitskräften vor Ort zu sprechen.
Die Bahnhofsmission im Hauptbahnhof lädt für heute Abend, den 30. Juli 2019, um 18:30 Uhr zu einer Andacht auf den Querbahnsteig vor dem DERTOUR-Reisebüro ein. Den ökumenischen Gottesdienst werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission, der Leiter der Bahnhofsmission, Ev. Diakon Carsten Baumann und die evangelische Hoffnungsgemeinde sowie die katholische Dompfarrei St. Bartholomäus gestalten.
[Update]: Information zur Andacht hinzugefügt.
Frankfurt am Main Unterliederbach
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