Coronavirus ist jetzt auch in Deutschland angekommen

Der in China kurz vor Weihnachten ausgebrochene Coronavirus ist jetzt auch in Deutschland angekommen. Bisher konnten auftretende Verdachtsfälle isoliert werden. Das Robert-Koch-Institut gab in einer heutigen Pressekonferenz Empfehlungen aus, ein Grund zur Panik bestehe nicht. Als Risikogruppe wurden Menschen, die älter als sechzig Jahre alt sind oder unter einer Immunschwäche leiden, benannt.

Der Virus ließe sich heute, anders als zur Zeit des ersten Ausbruchs in China, einwandfrei in Labortests nachweisen. Bezüglich der Tests sehe man keine Engpässe, da benötigte Geräte zur Ausstattung der meisten medizinischen Labore gehören würden. Man empfiehlt, dass bei einem Test auf Grippe auch gleich auf den Coronavirus getestet werden solle, Die Krankenkassen würden die Tests bezahlen.

Da der Coronavirus das Lungensystem angreift, sei es sinnvoll, sich vorsorglich gegen andere Dinge, die ebenfalls die Atemwege belasten wie zum Beispiel Grippe, Keuchhusten und Pneumokokken, impfen zu lassen.

Wichtig seien auch das Einhalten allgemeiner Hygienemaßnahmen wie das regelmäßige Waschen der Hände und das Waschen von Obst und Gemüse. Da der Virus sich auf Oberflächen bis zu vier Tagen hält, sollte man auch beim Umgang von Waren aus den Gefährdungsgebieten Vorsicht walten lassen.

Coronavirus-Verdacht: Regionalzug gestoppt

Am Mittwochnachmittag hat die Bundespolizei einen Regionalzug von Frankfurt am Main nach Saaarbrücken gestoppt, weil sie von einem Fahrgast, der aus Norditalien gekommen war, alarmiert worden ist. Dieser kam aus Apulien und hatte dort nach einer ärztlichen Untersuchung grünes Licht für die Reise bekommen. Im Zug glaubte er, Krankheitssymptome bei sich festgestellt zu haben. Er hatte sofort die Behörden über sein Smartphone informiert.

Im Zug befanden sich außer dem Fahrgast, der aus Italien gekommen war, noch etwa 70 Fahrgäste. Weitere hatten den Zug allerdings schon vorher verlassen. Das Ergebnis der Untersuchungen, ob besagter Fahrgast sich wirklich mit dem Coronavirus infiziert hat, soll heute im Laufe des Tages vorliegen.

Der Coronavirus löst eine Atemwegserkrankung aus, deren Verlauf tödlich enden kann. Bisher trat die Krankheit vor allem in China auf. Ein neues Verbreitungsgebiet wurde in Norditalien, wo bereits elf Ortschaften isoliert worden sind, festgestellt

Verkehrsknoten im Westen Sossenheims wird zu Kreisel umgebaut

Ab Montag, den 2. März 2020, wird im Westen von Frankfurt am Main der bisher Ampel gesteuerte Kreuzungsbereich von Dunantring, Kurmainzer Straße und Sossenheimer Weg durch das städtische Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) in einen Kreisverkehr umgebaut. Die genannten Straßen verbinden Sossenheim mit Höchst und Unterliederbach und führen in die und aus der Siedlung Dunantring. Für die Baumaßnahmen sind 26 Monate veranschlagt, die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2022 vorgesehen.

Neben dem Kreisverkehr entstehen in der Bauzeit Fahrradwege, barrierefreie Fußgängerübergänge und Bushaltestellen. Zudem werden Versorgungsleitungen durch die Energieträger erneuert werden. Auch die Parkplätze werden neu geordnet.

Zu Beginn werden die vorhandenen Verkehrsinseln zurückgebaut, danach die Südseite des Sossenheimer Weges erneuert und die Kurmainzer Straße vor den Hausnummern 156 bis 188 ausgebaut. Zugänge zu den Hausgrundstücken bleiben, von kurzen Störungen abgesehen, während der Bauzeit erhalten, Parkplätze im Baustellenbereich entfallen während der Bauzeit ersatzlos.

Öffentlicher Nahverkehr

Erhebliche Einschränkungen gibt es während der Bauzeit für den öffentlichen Nahverkehr. Es gibt Umleitungen, Haltestellenverlegungen und die Fahrzeit wird sich teilweise verlängern. Die Linie 55 fährt nicht in den Dunantring. Dafür wird die in Richtung Bockenheim fahrende Linie 50 über die Schaumburger Straße umgeleitet. Dort wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Richtung Höchst wird in der Kurmainzer Straße nahe der Einmündung Dunantring ebenfalls eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Fahrt der Linie 50 über Friedhof Höchst entfällt.

Die Linie 58 nach Eschborn und die Nachtbuslinie n1 in Richtung Konstablerwache werden über die Zuckschwerdtstraße zur Kurmainzer Straße umgeleitet. Auf den Umleitungsstrecken werden zusätzliche Parkverbote eingerichtet, um das Durchkommen der Busse zu gewährleisten.

Verkehrsführung

Die Kurmainzer Straße bleibt während der Bauzeit befahrbar und der Verkehr wird durch mobile Ampeln wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Der Sossenheimer Weg wird in Richtung Osten zur Sackgasse und über die Karl-Blum-Allee, Hospitalstraße und Zuckschwerdtstraße zur Kurmainzer Straße eine Umleitung eingerichtet.

Der südliche Teil des Dunantrings wird zur Einbahnstraße in Richtung Norden. Richtung Kurmainzer Straße kommt man vom Dunantring aus über Schaumburger Straße und Alt-Sossenheim.

Bluttat in Hanau – Polizei hat Server eingerichtet

Im hessischen Hanau ereignete sich am Abend de 19. Februar 2020 ein schreckliches Verbrechen, das in zwei Shisha_Bars bisher neun Opfer forderte. Der mutmaßliche Täter wurde später zusammen mit einer weiteren Person tot aufgefunden. Über die Anzahl der Verletzten machte die Polizei keine Angaben. Auch über die Nationalität von Opfern und Täter wurde bisher nichts bekannt gegeben. Allerdings berichtet BILD, dass es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Deutschen handeln solle.

Server für Hinweise

Die Polizei bittet ausdrücklich darum, Videos und Bilder von den Tatorten nicht in den sozialen Medien zu veröffentlichen. Die Polizei hat unter https://t.co/IidWEpqCxZ einen Server eingerichtet, auf den Zeugen Videos und Bilder zusammen mit ihren Beobachtungen speichern können.

A5 nach Bombenfund wieder frei

Die A5, die nach einem Bombenfund bei Bauarbeiten zwischen Langen und Zeppelinheim für eineinhalb Stunden in der Nacht zum heutigen Donnerstag voll gesperrt werden musste, ist wieder frei. Auch die in der Nähe verlaufende Bahnstrecke war betroffen, nicht aber der Flughafen selbst.

Die beiden Weltkriegsbomben waren bei den Bauarbeiten zur Zufahrt des künftigen Terminal 3 gefunden worden.

Twenty2X: Neue IT-Messe in Hannover

Vom 17.-19. März 2020 findet in Hannover mit der Twenty2X eine neue IT-Messe statt. Wer dabei an die Cebit denkt, liegt falsch. Zwar findet die Twenty2X auch in Hannover statt, der Termin liegt im März und Veranstalter ist die Deutsche Messe AG, aber die neue Messe ist bedeutend kleiner und richtet sich vor allem an Fachbesucher aus Kleinbetrieben und dem Mittelstand. Diesen soll ein Marktplatz geboten werden, auf dem sie für ihre Betriebe und auch Behörden geeignete Angebote vergleichen können.

Auch die Aussteller, die auf der Messe vertreten sein werden, kommen meist aus dem Mittelstand. Mit Dell und IBM sind allerdings auch zwei Schwergewichte dabei. Neben Ständen werden den Besuchern auch Vorträge und Workshops geboten werden.

Die Messe wird sich auf zwei Hallen und Teile des Konferenzzentrums verteilen. 180 Aussteller, darunter 35 Start-ups werden dabei sein. Hier gibt es nähere Informationen zum neuen Format.

!!! ABGESAGT !!! – Goodbye HOECHST – ein Autorengespräch

Karl-Gerhard Seifert, ehemaliges Vorstandsmitglied der Hoechst AG, spricht mit hr1 Moderator Klaus Reichert über sein Buch Goodbye Hoechst – Von Könnern, Spielern und Scharlatanen. Die Veranstaltung findet am 29. März 2020 im Club der Jahrhunderthalle Frankfurt statt, Veranstaltungsbeginn ist 15 Uhr.

Karl-Gerhard Seifert,selbst zwischen 1988 und 1997 im Vorstand und zuvor schon langjähriger Mitarbeiter der damaligen Hoechst AG, hat in seinem 2018 erschienen Buch „Goodbye Hoechst“ auf über 550 Seiten den Niedergang des einstigen Weltunternehmens aus dem Frankfurter Stadtteil Höchst dokumentiert. Karl-Gerhard Seifert ist heute Geschätsführer der Cassella GmbH.

Veranstalter ist die Jahrhunderthalle Frankfurt, der Eintritt kostet 10 Euro.

Bomben werden entschärft, A5 zwischen Langen und Zeppelinheim gesperrt

In der Nacht vom 19. auf den 20. Februar 1010 wird die A5 zwischen Langen und Zeppelinheim ab für mindestens zwei Stunden voll gesperrt werden, mit Einschränkungen soll hier ab 22 Uhr gerechnet werden. Grund ist die für Mitternacht geplante Entschärfung zweier Weltkriegsbomben, die beim Bau der Zufahrt zum künftigen Terminal 3 des Frankfurter Flughafens entdeckt worden waren.

Betroffen von den Einschränkungen ist auch die Bahnlinie zwischen Frankfurt am Main und Mannheim. Züge des Fernverkehrs werden umgeleitet werden, der Zugverkehr der Regional- und S-Bahnen zwischen Zeppelinheim und Mörfelden ab 23 Uhr eingestellt werden.

Der Flughafen selbst ist von Sperrungen nicht betroffen, ein Wohnhaus nahe der Autobahn muss evakuiert werden.

Wettbüro in Frankfurt-Sindlingen überfallen

Am Freitag, dem 14. Februar 2020, hat ein bisher unbekannter Täter gegen 23 Uhr ein Wettbüro in der Sindlinger Farbenstraße, Frankfurt am Main, überfallen und dabei mehrere tausend Euro Beute gemacht. Der Täter war mit einer Pistole bewaffnet,.

Der Täter war etwa 175 cm groß, hatte schwarze Augenbrauen, war schwarz gekleidet und war maskiert. Beobachtungen zu dem Vorfall können der Polizei unter der Telefonnummer 069 / 755-53111 gemeldet werden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)