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Unterliederbach: Frühstücksbuffet im Kö 114

Kö 114 in der Königsteiner Straße, Frankfurter am Main Das Café und Bistro Kö 114 bietet am Sonntag, dem 06. Oktober 2013 ab 10 Uhr ein Frühstücksbuffet an. Für 12,50 € kann sich jeder so oft bedienen, wie er möchte. Kaffee, Tee, Kakao und Saft sind im Preis inbegriffen. Wenn man mit mehreren Personen am Buffet teilnehmen möchte, empfiehlt es sich, vorab einen Tisch zu reservieren.

Das Kö 114 befindet sich in Frankfurt am Main Unterliederbach in der Königsteiner Straße 114. Birgit Paetzold und Uwe Welzenheimer servieren dort täglich außer montags neben selbst gebackenen Kuchen und Torten kleine frische Gerichte, die der Gast in gemütlicher Umgebung genießen kann.

Unterliederbach: Café und Bistro Kö 114 hat eröffnet.

Das Kö 114 in Frankfurt am Main Unterliederbach
Das Café und Bistro Kö 114: Nicht so unscheinbar wie der Vorgänger

Die Café-lose Zeit im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach dauerte glücklicherweise nicht lange an: Nur knapp drei Wochen nachdem ein vorher an dieser Stelle befindliches Café geschlossen hatte, öffnete heute das Kö 114 auf der Königsteiner Straße. Eine bessere Beschilderung und eine Markise, die weit in den Bürgersteig hineinreicht, verbessern die Wahrnehmung. Innen finden sich rote Polster, warme Holztöne und helle Wände. Die neue Kaffeemaschine erfreut durch würzig schmeckenden Kaffee.

Birgit und Uwe, das neue Betreiberpaar, wollen in der nächsten Zeit das Café und Bistro täglich von 09 bis 19 Uhr offen halten. Erst nach dieser Anlaufzeit soll entschieden werden, an welchem Wochentag der Ruhetag eingerichtet wird. Bei Kuchen, Frühstück und ergänzenden Speisen setzt man auf Selbstgemachtes. Die heute gereichte kleine Tomatensuppe, die mit Oliven, Gurke, Tomate und Paprika garniert war, mundete schon einmal. Es ist zu hoffen, dass das erweiterte Angebot auch das Publikum anzieht. Mich haben Birgit und Uwe schon einmal für sich eingenommen.

Der Westen Frankfurts im Schnee

Winter in der kleinen unbedeutenden Straße im Westen von Frankfurt am MainGab es zum ersten Adventswochenende im Frankfurter Stadtteil Unterliederbacher gerade mal einen Hauch von Schnee, so brachte das zweite Adventswochenende eine ordentliche Menge der weißen Pracht. In der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts gab es eine geschlossene Schneedecke.

Königsteiner Straße in Frankfurt am Main UnterliederbachAuf der Haupteinkaufsstraße des Frankfurter Stadtteils, der Königsteiner Straße, war es ruhig. Die von zwei Apotheken, im Hintergrund ist unterhalb der Ufer-Reklame gerade noch das Schild der Wasgau-Apotheke zu erahnen, eingerahmten Geschäfte lagen in sonntäglicher Ruhe. Auf den Gehwegen war kaum jemand unterwegs. Die meisten Menschen zogen es wohl vor, zu Hause im Warmen zu bleiben.

Blick von der Leunabrücke auf das Mainufer im Frankfurter Stadtteil HöchstAuch der Nachbarstadtteil Höchst zeigte sich ganz in weiß. Der Blick von der Leunabrücke auf das Mainufer und das Höchster Schloss lässt den Winter gemütlicher erscheinen als er vielen Autofahrern vorkommt, die, anstatt ihr Fahrzeug an einem solchen Sonntag einfach vor der Haustür stehen zu lassen, sich der Gefahr glatter Straßen aussetzen.

Bäckerei und Konditorei: Neueröffnung in der Königsteiner Straße 109

Demnächst wird es im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach eine neue Bäckerei und Konditorei geben. Einen Namen hat das Geschäft noch nicht, aber die Beklebungen von Fassade und der Fenster lassen darauf schließen, dass dort neben deutschen auch türkische Backwaren angeboten werden werden. In den Geschäftsräumen befand sich früher die Bäckerei Bernhard Jung.

In Unterliederbach gibt es dann neben den Lebensmittelläden und -discountern drei Geschäfte, die auf Backwaren spezialisiert sind: Der neue Laden in der Königsteiner Straße 109, die Backstube Sümela in der Wasgaustraße und die Bäckerei Wagner in der Hunsrückstraße.

NORMA kommt nach Unterliederbach

Filiale Norma Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG, Königsteiner Str. 102, 65929 Frankfurt am Main
In der Königsteiner Straße 102 in Frankfurt am Main Unterliederbach wird eine NORMA-Filiale eröffnet.

In Frankfurt am Main Unterliederbach wird in der Königsteiner Straße eine Filiale des Lebensmittel-Discounters Norma Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG eröffnet werden. Hervorgegangen aus dem 1921 gegründeten Unternehmen Georg Roth wurden in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Süddeutschland die ersten Filialen unter dem Namen NORMA eröffnet. Zwischenzeitlich hat das Unternehmen mehr als 1400 Filialen in Deutschland und dem europäischen Ausland.

Zuletzt befand sich an der Adresse eine Filiale der Drogerie-Kette Schlecker, die im Juni dieses Jahres nach Insolvenz geschlossen worden war.

Frankfurt am Main Unterliederbach – eine Brache verschwindet

Pfälzer Straße / Soonwaldstraße in Frankfurt am Main UnterliederbachIn Frankfurt am Main Unterliederbach gab es einmal Industrie. Einer der Standorte lag auf dem Areal zwischen Wasgau-, Soonwald- und Pfälzer Straße. Die Lederfabrik Graubner + Scholl befand sich hier. Das war um die Wende zwischen 19. und 20. Jahrhundert. Ende des 20. Jahrhunderts teilten sich ein großes Ingenieurbüro und eine Reihe von Handwerksbetrieben das Gelände. Irgendwann war das Ingenieurbüro weg und dann verschwanden auch noch die Handwerksbetriebe. 2009 wurden die alten Fabrikgebäude abgerissen und der Schlot gesprengt.

Pfälzer Straße in Frankfurt am Main UnterliederbachIm vergangenen Jahr wurde dann bekannt, dass auf dem Gelände ein Supermarkt, ein Kindergarten, mehrere Arztpraxen und barrierefreie Wohnungen entstehen sollen. Zwischenzeitlich wurde mit den Erdarbeiten begonnen. Ein Teil des Erdreichs wird abgetragen, der Baugrund dann zunächst versiegelt. Die Hinterlassenschaften der früheren Nutzer dieses Areals erzwingen diese Maßnahmen.

Diejenigen, die im Internet lesen können, wissen auch, wann die Baumaßnahmen beendet sein werden. Der Edeka-Markt soll ab Oktober 2013 bezogen sein, der evangelische Kindergarten ab November des gleichen Jahres Kinder aufnehmen. Es besteht die Hoffnung, dass damit neues Leben in Unterliederbach  einzieht und auch in Wasgau- und Königsteiner Straße wieder eine Infrastruktur entsteht, die es älteren Menschen ohne Auto erlaubt, sich im Stadtteil selbst zu versorgen.

 

Unfallfahrer zu Bewährungsstrafe verurteilt

Blitzgerät auf der Königsteiner Straße, Frankfurt am Main Unterliederbach
Eines von zwei Verkehrsüberwachungsgeräten im Bereich Königsteiner Straße/A66.

Der damals 19-jährige Unfallfahrer, der am 17. November 2011 beim Überfahren einer roten Ampel auf der Königsteiner Straße, Frankfurt am Main Unterliederbach, einen fünfjährigen Jungen angefahren und tödlich verletzt hatte, wurde in der vergangenen Woche wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten und zur Zahlung von Schadenersatz und Schmerzensgeld verurteilt. Zusätzlich wurde ihm der Führerschein für zweieinhalb Jahre entzogen.

Die Richterin des Prozesses blieb damit deutlich unter den Anträgen der Staatsanwaltschaft und des Rechtsanwalts der Familie des getöteten Jungen. Sie begründete dies damit, dass der Angeklagte Melikan B. zuvor weder strafrechtlich noch negativ als Verkehrsteilnehmer aufgefallen sei und der junge Familienvater mit den Folgen seiner Unachtsamkeit genug gestraft sei.

Die Behörden hatten nach dem tödlichen Unfall reagiert. Der Fußgängerüberweg wurde mit einer Verkehrsinsel sicherer gemacht und eine Verkehrsüberwachungsanlage für den gesamten Kreuzungsbereich von Königsteiner Straße und A66 wurde installiert. Die Anzahl der seit dem Februar 2012 erfassten Rotlichtsünder und Fahrer, die wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung angezeigt wurden, ist allerdings wenig beruhigend.  Nach den Zahlen der Abteilung Verkehrsüberwachung des Straßenverkehrsamts haben im erfassten Zeitraum 382 Fahrer  und Fahrerinnen die Kreuzung mit mehr als 70 km/h gequert, – insgesamt waren mehr als zehntausend Geschwindigkeitsüberschreitungen zu verzeichnen.

Die Anzahl der Rotlichtverstöße lag bei 1090. Genau so ein Rotlichtverstoß hatte im November 2012 dem fünfjährigen Jungen das Leben gekostet!

Die Stadt hat reagiert

Blitzgerät auf der Königsteiner Straße, Frankfurt am Main Unterliederbach
Eines von zwei Überwachungsgeräten im Kreuzungsbereich Königsteiner Straße/Auf- und Abfahrt A66. Hier wurde am 17. November 2011 ein fünfjähriger Junge tödlich verletzt.

Der Fußgängerüberweg über die Königsteiner Straße in Frankfurt am Main Unterliederbach nahe der Autobahnauffahrt zur A66 wurde nach einem schweren Unfall, am 17. November 2011 war an dieser Stelle ein fünfjähriger Junge tödlich verletzt worden, umgestaltet. Eine Verkehrsinsel im Bereich des Fußgängerüberwegs  soll die Sicherheit der Passanten auf dem Weg in das benachbarte Main-Taunus-Zentrum erhöhen. Zusätzlich wurden die Ampelschaltungen überarbeitet und zwei Überwachungskameras aufgestellt.

Mit der letzten Maßnahme soll das zu schnelle Fahren auf der Königsteiner Straße und das häufig beobachtete Überfahren der roten Ampeln im Kreuzungsbereich unterbunden werden.

Zeitraum zwischen Rot für Fahrzeugverkehr und Grün für Fußgänger zu kurz?

Zur Mahnung an den Tod eines fünfjährigen Jungen
Zur Mahnung an den Tod eines fünfjährigen Jungen. Aber auch dieses Bild hält manchen Autofahrer nicht davon ab, die Ampel, an der das Unglück geschah, bei Rot zu überqueren.

Am 17. November 2011 wurde in Frankfurt am Main Unterliederbach auf der Königsteiner Straße ein fünfjähriger Junge bei einem Verkehrsunfall getötet. Diskussionen im Anschluss vermengten Forderungen nach mehr Sicherheit mit denen nach mehr Ruhe (Tempo 30), aber ein offensichtliches Problem an dieser Stelle fand keine Erwähnung: Angeblich sind alle Ampeln so geschaltet, dass die Signalfolge den Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA) entspricht. Dies heißt unter anderem, dass zwischen Rot für den Fahrzeugverkehr und Grün für die Fußgänger ein Zeitraum von fünf Sekunden liegen soll (siehe auch Artikel „Tragischer Unfalltod” auf www.fr-online.de vom 19.11.2011). Diese Phase ist an der Ampel, an der der Unfall passierte, nur zwei Sekunden lang. Warum das bis heute nicht abgestellt wurde, weiß vielleicht Straßenverkehrsamtsleiter Ulrich Schöttler.