Schlagwort-Archiv: Festnahme

Schwanheim: Rollerfahrer festgenommen

Am Abend des 28. Juni 2025 nahmen Polizisten einen Rollerfahrer fest, der zuvor verkehrsgefährdend, ohne Kennzeichen und ohne Führerschein durch Schwanheim fuhr. Im Rahmen der Festnahme wurden zwei Polizeibeamte verletzt.

Einer aufmerksamen Streife fiel gegen 18:45 Uhr im Bereich der „Martinskirchstraße“ ein entgegenkommender Mann auf einem Roller auf, da an dem Fahrzeug keine Kennzeichen angebracht waren und dieser mit überhöhter Geschwindigkeit in die „Silcherstraße“ abbog. Die Beamten entschieden sich daraufhin den Rollerfahrer zu kontrollieren.

Der 33-jährige Fahrer bemerkte die Polizisten, ignorierte deren Anhaltesignale, zeigte den Beamten seinen Mittelfinger und versuchte sich mit überhöhter Geschwindigkeit der Kontrolle zu entziehen. Dadurch entwickelte sich eine Verfolgungsfahrt über mehrere Straßen in Schwanheim und über die „Silcherstraße“, wo es zu einer konkreten Gefährdung einer schwangeren 43-jährigen Frau kam, die sich nur durch einen Sprung zur Seite vor einer Kollision mit dem Rollerfahrer bewahren konnte.

Im Rahmen der Verfolgungsfahrt musste die Streife in dem für sie nicht befahrbaren Ferdinand-Dirichs-Weg anhalten und ein 27-jährigr Polizist nahm die Verfolgung zu Fuß auf. Im „Harthweg“ riss die Antriebskette des Rollers, sodass dieser stehenbleiben musste und der Beamte den 33-Jährigen festnehmen konnte. Im Rahmen der Festnahme leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand, entriss dem Beamten sein Pfefferspray und sprühte ihm ins Gesicht und in den Mund. Der Polizist versuchte ihn weiterhin zu fixieren, dabei schlug der 33-jährige ihm mit seiner ölverschmierten Hand ins Gesicht.

Kurz danach unterstützten drei weitere Beamte bei der Festnahme des Rollerfahrers, wobei sich dieser weiterhin massiv gegen die Fesselung sperrte, um sich schlug und Beleidigungen aussprach. Dabei wurde ein 23-jähriger Polizist an den Fingern und am Knöchel verletzt. Die beiden verletzten Polizeibeamten mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Im Rahmen der Sachverhaltsaufklärung wurde bekannt, dass der 33-jährige Tatverdächtige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und kein Versicherungsschutz für den Roller besteht.

Der 33-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne gültigen Führerschein und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Versuchter Totschlag – Beschuldigte festgenommen

Am gestrigen Donnerstagnachmittag verletzte eine 39-jährige Frau, nach aktuellen Erkenntnissen im Zuge einer Auseinandersetzung, ihren ehemaligen Lebensgefährten mit einem Messer. Polizisten nahmen sie kurz darauf fest.

Die 39-Jährige und ihr 46-jähriger ehemaliger Partner hätten sich gegen 14:15 Uhr in einer Wohnung in der Bolongarostraße getroffen. Nachdem beide Alkohol konsumiert hätten, sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, in Folge derer sie ihn mit einem Messer verletzte.

Im Anschluss lief sie aus der Wohnung, wo sie Polizisten kurz darauf festnahmen, außerdem stellten die Beamten das Messer in der Wohnung sicher.

Die Verletzungen des Geschädigten waren zu keinem Zeitpunkt lebensgefährlich. Die Ermittlungen dauern an. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Autodiebe im Niedwald festgenommen

Am gestrigen Montagmorgen (09. Juni 2025) gelang Polizeibeamten die Festnahme von drei Tatverdächtigen, die nach aktuellen Erkenntnissen zuvor ein Auto der Marke Range Rover entwendet hatten.

Beamte der Frankfurter Polizei fanden in einem Waldstück des Niedwaldes eine Tüte mit Kennzeichendubletten, einem „Jammer“ (genutzt zur Unterbrechung der Funkverbindung beim Abschließen eines PKW) und diversem Werkzeug. Als dann am Montagmorgen gegen 06:00 Uhr ein Range Rover in den noch menschenleeren Niedwald in diesen Bereich fuhr, entschlossen sich die Beamten zu einer Fahrzeugkontrolle. Die drei Insassen versuchten zunächst zu fliehen, doch alle drei konnten kurz darauf eingeholt und festgenommen werden. Es handelt sich um drei Männer im Alter von 38, 39 und 40 Jahren.

Im Zuge polizeilicher Ermittlung stellte sich zunächst heraus, dass der Range Rover, in dem sie unterwegs waren, kurz zuvor aus der Nordweststadt gestohlen wurde. Derzeit wird ermittelt, ob die Gruppe auch für weitere PKW- Diebstähle verantwortlich ist.

Die drei Beschuldigten wurden in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt eingeliefert. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Festnahme nach Fahrzeugdiebstahl

Heute Nacht (2. Juni 2025) nahmen Polizeibeamte zwei Jugendliche fest, die zuvor versuchten vor der Polizei zu flüchten.

Gegen 03:30 Uhr fiel einer Streife ein Fahrzeug in der Waldschulstraße auf, welches dann verbotswidrig in die Mainzer Landstraße stadtauswärts einbog. Die Polizisten entschlossen sich, das Fahrzeug zu kontrollieren und schalteten die Anhaltesignale ein. Daraufhin beschleunigte das Fahrzeug und bog in die Straße Am Linnegraben ab.

Dort streifte das Fahrzeug im Vorbeifahren zwei am Straßenrand geparkte Autos. Danach flüchteten die beiden 16-jährigen Fahrzeuginsassen fußläufig in Richtung Foockenstraße. Der Fahrer konnte durch die Streife nach kurzer Verfolgung festgenommen werden. Im Rahmen der Fahndung konnte auch der Beifahrer in der Cuxhavener Straße festgenommen werden.

Nach aktuellen Erkenntnissen war das Fahrzeug gestohlen und der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen die beiden Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet und sie wurden anschließend an ihre Eltern übergeben. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Trickbetrug: Dachhaie und falsche Handwerker

Am Dienstag (20. Mai 2025) versuchten Trickbetrüger einen 70-jährigen Mann übers Ohr zu hauen. Der aufmerksame Mann schaltete jedoch rechtzeitig die Polizei ein.

Ersten Erkenntnissen zufolge führte der Geschädigte gegen 10:00 Uhr Arbeiten in seiner Hofeinfahrt im Völkinger Weg durch, als die Betrüger, welche in einem Auto fuhren, anhielten, und ihn auf seine kaputten Dachrinnen ansprachen. Gegen einen vorher vereinbarten Festpreis boten diese dem Mann an, die Dachrinnen zu erneuern. Dem stimmte der 70-Jährige zu. Nach erledigter Arbeit verlangten die Betrüger anschließend ein Vielfaches dessen, was vorher ausgemacht wurde. Daraufhin zog der Geschädigte eine Vertrauensperson und die Polizei hinzu. Die Ordnungshüter nahmen die Trickbetrüger anschließend fest und brachten sie in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main mit dem Ziel der richterlichen Vorführung.

Die Polizei rät Personen in diesem Zusammenhang:

Lassen Sie keine Handwerker, in Ihr Haus / in Ihre Wohnung, wenn die Sie diese nicht selbst bestellt haben oder wenn diese nicht von der Hausverwaltung angekündigt worden sind!

Betrügerische Handwerker bieten oft sehr günstige Preise an und versuchen, Sie zu einem schnellen Kauf zu überreden. Im Nachhinein fällt der Preis oft viel höher aus, als angekündigt.

Generell gilt: Halten Sie bei Handwerker-Arbeiten Vereinbarungen schriftlich fest!

Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder vereinbaren Sie einen späteren Termin.

Rufen Sie sofort die Polizei, wenn ein Verdacht des Betruges besteht! (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Unterliederbach: Mehrere Kilogramm Drogen sichergestellt

Am gestrigen Dienstag, dem 29.04.2025, gelang es Polizeibeamten, zwei Drogenhändler in Unterliederbach festzunehmen.

Aufmerksame Polizisten kamen zwei Drogendealern im Alter von 22 und 24 auf die Schliche. Bereits am Montag, dem 28.04.2025 nahmen sie den 22-jährigen bei einer Drogenkurierfahrt fest. In seinem Auto wurden über 5 kg Marihuana aufgefunden.

Durch weitere Ermittlungen stellte die Polizei eine Wohnung in Unterliederbach fest, in der sich vermutlich das Drogenversteck der beiden befand. Die Beamten hatten offensichtlich den richtigen Riecher. Im Keller der Wohnung befanden sich weitere 4,7 kg Marihuana, 2,2 kg Haschisch und 4 kg Kokain.

Die beiden Männer müssen sich nun einem Strafverfahren stellen. Ihnen wird Handel von Betäubungsmitteln in einer nicht geringen Menge vorgeworfen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Diebstahl mit Pfefferspray als Waffe

Sonntagnacht (6. April 2025) kam es in Höchst zu einem räuberischen Diebstahl. Auf seiner Flucht kollidierte der Täter mit einem Streifenwagen und konnte festgenommen werden.

Gegen 01:50 Uhr meldete ein Zeuge telefonisch bei der Polizei einen Raub unter dem Einsatz von Pfefferspray. Der Täter sei daraufhin mit einem Fahrrad geflüchtet. Durch eine sofort eingeleitete Fahndung der Beamten, stellten diese in der Nähe des Bahnhofs einen männlichen Fahrradfahrer fest. Die Streife sprach den Mann an und forderte ihn auf anzuhalten. Dieser Aufforderung kam der 44-jährige Tatverdächtige nicht nach und flüchtete in Richtung Königsteiner Straße in die dortige Unterführung. Im Rahmen der Fahndung versperrte ein weiterer Funkwagen dem Fahrradfahrer den Weg auf seiner Flucht. Dabei versuchte der Flüchtige dem Streifenwagen auszuweichen, konnte jedoch nicht mehr anhalten und kollidierte mit der Fahrzeugfront. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen daraufhin fest. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich. Nach aktuellen Ermittlungen erbeutete der Tatverdächtige bei dem vorangegangenen räuberischen Diebstahl unter dem Einsatz von Pfefferspray die Weste der 55-jährigen Geschädigten, in der sich ihre Geldbörse befand. Die Geschädigte wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den 44-jährigen Mann ein. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Unterliederbach: Einbrecher festgenommen

Am gestrigen Sonntag (23. Februar 2025) nahmen Polizeibeamte zwei Einbrecher auf frischer Tat fest.

Gegen 20:40 Uhr rief ein Zeuge in der Königsteiner Straße die Polizei. Bisherigen Erkenntnissen zufolge beobachtete er zwei Personen, die in ein Motorradgeschäft einbrachen. Die unmittelbar eintreffenden Polizeistreifen sahen zwei Einbrecher im Alter von 27 und 38 Jahren in dem Objekt und nahmen diese fest.

Die Einbrecher schlugen vermutlich eine Scheibe ein und verschafften sich somit Zutritt in das Geschäft. Die beiden Tatverdächtigen führten Rucksäcke mit sich, in denen diverses Diebesgut aufgefunden und von den Beamten sichergestellt wurde.

Das Duo muss sich nun wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls verantworten. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Festnahme mit Schussabgabe

In der Nacht zum 11. Dezember 2024 gelang der Polizei die Festnahme von drei Männern. Sie stehen im Verdacht, als Mitglieder einer Bande zahlreiche Eigentumsdelikte begangen zu haben. Die Polizei ermittelte schon länger gegen den 28-jährigen Haupttatverdächtigen.

Das auf Bandenkriminalität spezialisierte Kommissariat 25 beim Polizeipräsidium Frankfurt am Main ermittelt seit mehreren Monaten gegen den 28-Jährigen, der verdächtigt wird, vor allem auf den Diebstahl und die Hehlerei hochwertiger Bau- / Arbeitsmaschinen spezialisiert zu sein.

Ihn und seine beiden Begleiter (37 und 21 Jahre alt) observierten Fahnder der Polizei in der letzten Nacht. Dabei wurden sie Zeugen, wie das Trio gegen 02:00 Uhr in den Lieferwagen eines Handwerkerbetriebs in Münster-Altheim (Kreis Darmstadt-Dieburg) einbrach. Anschließend gelang es den Tätern, vor der Festnahme zu flüchten.

Aufmerksame Zivilfahnder entdeckten das Trio dann gegen 03:40 Uhr wieder im Bereich der Kurmainzer Straße inFrankfurt am Main Höchst. Bei der anschließenden Festnahme kam es zur Schussabgabe durch einen Polizeibeamten. Der 28-Jährige Haupttatverdächtige wurde nicht lebensgefährlich im Bereich des Beins getroffen und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der genaue Geschehensablauf ist nun Gegenstand der Ermittlungen.

Bei den anschließend durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen fanden die Beamten zahlreiche Beweismittel, u. a. hochwertige Werkzeuge und Arbeitsmaschinen im Wert mehrerer zehntausend Euro, die vermutlich aus vorangegangenen Einbrüchen und Diebstählen stammen.

Zwei der drei Festgenommenen (28 und 37 Jahre alt) sollen im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Trunkenheitfahrt ohne Führerschein

In der vergangenen Nacht gegen 01:00 Uhr fiel im Stadtteil Höchst einer Streife in der Kurmainzer Straße ein Auto auf, das Schlangenlinien fuhr. Als die Beamten dem Fahrer signalisierten, anzuhalten, beschleunigte dieser stattdessen.

Seine Flucht endete schon kurz darauf in der nächsten Kurve, da er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und mit drei geparkten Autos zusammen stieß und diese teils stark beschädigte. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Die Polizei nahm den leicht verletzten Fahrer daraufhin fest.

Der Grund für die gescheiterte Flucht war dann auch schnell klar: Der 18-Jährige war betrunken und besitzt keinen Führerschein. Die Polizei brachte ihn in Ermangelung eines festen Wohnsitzes in die Haftzellen des Polizeipräsidiums, wo ihm auch eine Blutprobe entnommen wurde. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)