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Kevin Trapp: Alles Gute zum Geburtstag, alles Gute in Paris!

Kevin Trapp, Torhüter von Eintracht Frankfurt, am 16.09.2014 in Frankfurt am Main Unterliederbach
Kevin Trapp (Archivbild: Jürgen Lange)

Kevin Trapp wechselt mit sofortiger Wirkung vom Main an die Seine. Am heutigen Mittwoch wurden die letzten Unterschriften geleistet. Nach den Angaben seines neuen Arbeitgebers, Paris Saint-Germain, hat Kevin Trapp einen Fünfjahresvertrag erhalten, der ihm jährlich etwa 5 Millionen Euro einbringen soll. An Eintracht Frankfurt, den abgebenden Verein, sollen etwa 9,5 Millionen Euro fließen.

Kevin Trapp feiert heute übrigens seinen 25. Geburtstag, wozu ihm auch von dieser Stelle aus recht herzlich gratuliert werden soll.

Eintracht Frankfurt: Armin Veh neuer Trainer

Nur ein Jahr, nachdem er Eintracht Frankfurt wegen fehlender Perspektiven bei der Eintracht in Richtung VfB Stuttgart verlassen hat, ist Armin Veh wieder Trainer bei den Frankfurtern. Seit heute Abend ist dies auch auf der Vereinsseite in dürren Worten nachzulesen.

Armin Veh war in Frankfurt recht erfolgreich gewesen. Er hatte die Mannschaft direkt aus der Zweiten in die Erste Bundesliga geführt, dort mit der Mannschafteinen Europa Legue-Platz erreicht und in der Saison 2013/14 Erfolge in der Europa League verzeichnet. Das Abschneiden in der Bundesliga war in der Saison 2013/1 allerdings mäßig.

In Stuttgart, dort hatte man ihn auch zum zweiten Mal verpflichtet, war er nicht in der Lage, die Mannschaft aus der Abstiegszone zu führen. Das blieb dort Huub Stevens vorbehalten. Armin Veh hat auch nur wenige Berührungspunkte zu dem Anforderungsprofil, welches Eintracht Frankfurt in der einen oder anderen Verlautbarung für die Nachfolge von Thomas Schaaf in die Öffentlichkeit gestreut hat.

Es ist zu beobachten, wie Armin Veh mit dem schmalen Betrag, der ihm für Neuverpflichtungen zur Verfügung stehen wird, umgehen  wird und wie er reagiert, wenn der sportliche Erfolg ausbleibt.  Er wird wohl die Laufzeit seines Zweijahresvertrags nicht bis zum Ende durchhalten..

Eintracht Frankfurt gibt trauriges Bild ab

Wenige Tage nach dem Abgang von Trainer Thomas Schaaf geben Verein und Fußball AG ein trauriges Bild ab. Es kristallisiert sich immer stärker heraus, dass die Unwahrheiten, die in der Frankfurter Presse und der Bild-Zeitung seitens einzelner Mitglieder des Aufsichtsrats lanciert wurden, aus einem Kreis um den Finanzvorstand Axel Hellmann her rühren. Axel Hellmann selbst soll per SMS die Presse aus einer Aufsichtsratssitzung heraus  mit Material gegen Thomas Schaaf versorgt haben. Axel Hellmann ist Kandidat des Vereinspräsidenten Peter Fischer.

Gleichzeitig war wohl auch der Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen Ziel der Aktionen. Dessen konservativer, auf gesunder Finanzierung basierender Stil ist bei einigen Eintrachtlern und Fans nicht gerne gesehen. Er geht diesem Personenkreis zu wenig Risiko ein. Dabei geben gerade die Bilanzen Heribert Bruchhagen recht: In den Jahren mit Trainer Friedhelm Funkel konnte die Eintracht Frankfurt Fußball AG ein Finanzpolster aufbauen. Dieses ist allerdings nach dem Wechsel der sportlichen Leitung und dem bald darauf folgenden Abstieg schnell aufgebraucht gewesen und konnte auch durch die Mehreinnahmen aus der Europa League bis zum Abschluss des Finanzjahres 2013 nicht wieder aufgebaut werden. Die Bilanz des Jahres 2014 ist noch nicht veröffentlicht worden.

Der 8. Juni 2015, an diesem Tag wird der Aufsichtsrat der Fußball AG neu gewählt, wird zeigen, ob die Eintracht wieder in alte Verhaltensmuster zurück fällt, die zu Beginn des Jahrtausends fast zum Zwangsabstieg des Vereins in niedere Gefilde geführt haben, oder ob es unter den Verantwortlichen außer Zockern auch noch Personen mit seriösen Zielen gibt.

Eintracht Trainer Thomas Schaaf zurückgetreten

Am heutigen Dienstag hat Thomas Schaaf, Trainer des Bundesligisten Eintracht Frankfurt in der Saison 2014/2015, seinen Rücktritt erklärt. Es fehlte ihm an der Wertschätzung seiner Arbeit im Verein. Nach einer Saison, zu deren Beginn eine langwierige Trainerfindung und späte Verpflichtungen neuer Spieler standen, die für die Bundesligamannschaft auf Rang neun endete, hat es immer wieder Meldungen gegeben, dass es mit der Kommunikation zwischen Spieler und Trainer nicht stimme, Meldungen, die von der Frankfurter Boulevardpresse begierig aufgesogen und wiedergegeben worden waren.

Eintracht Frankfurt beendet die Saison 2014/15 auf dem neunten Rang

Durch einen 2:1 Sieg über Bayer Leverkusen in der ausverkauften Commerzbank-Arena machte Eintracht Frankfurt  im letzten Spiel der Saison noch zwei Plätze gut und beendet damit die Saison 2014/15 in der oberen Tabellenhälfte.

Die Tore für die Frankfurter schossen Haris Seferovic und Alexander Madlung. Für Bayer traf Karim Bellarabi zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Die Eintracht hat mit 43 Punkten sieben Punkte mehr auf ihrem Konto als in der vergangenen Saison. Unverständlicherweise wurde in den letzten Wochen viel Unruhe von außen in den Verein herein getragen, die in unsachlicher Kritik an Trainer Thomas Schaaf gipfelte. Wenig verwunderlich ist allerdings, dass diese Kritik hauptsächlich von einer Zeitung artikuliert wurde, der schon lange die rote Karte gezeigt gehört, und von zwei Redakteuren eines Frankfurter Blattes, welches schon lange gegen den Abstieg kämpft.

Die Bundesligasaison 2014/15 war seitens der Eintracht von vielen Toren geprägt, wobei sich die Frankfurter mit der viertstärksten Offensive, aber auch mit der drittschwächsten  Defensive präsentierten.

Fußball-Bundesliga: Bayern München ist Meister

Nach Abschluss des 30. Spieltages steht es fest: Bayern München ist Meister der Bundesliga-Saison 2014/15. Dazu genügte den Bayern ein Arbeitssieg am gestrigen Samstag gegen die Hertha aus Berlin. Ebenfalls klar ist, dass die beiden Champions League-Plätze und der zur Champions League-Qualifikation zwischen den derzeit zweit- bis viertplazierten Mannschaften VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen ausgespielt wird. Schon der fünfte der Tabelle, Schalke 04, kann in dieses Geschehen nicht mehr eingreifen.

Spannung für den Rest der Saison versprechen nur noch der Kampf um die Europa League-Plätze und der gegen den Abstieg. Die letzten fünf Mannschaften in der Tabelle trennen gerade mal drei Punkte und der Tabellenletzte ist bei zwölf in dieser Saison noch zu vergebenden Punkten gerade mal neun Punkte vom Rang Elf, den derzeit Eintracht Frankfurt belegt, entfernt.

Erwartetes Ergebnis: Schlappe der Eintracht in München

Zehn Minuten lang spielte Eintracht Frankfurt Fußball, dann vergaß man, wie mit dem Spielgerät umzugehen ist und dass das Spielfeld nach vorne auch eine zweite, die gegnerische Hälfte hat. Die Führung der Bayern mag zwar aus stark abseitsverdächtiger Position gefallen sein, dafür hatte die Eintracht Glück, dass ein regulärer Treffer der Münchner in der 42. Minute nicht anerkannt worden war.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel der Frankfurter etwas gefälliger, aber nicht gefährlicher. Der letzte Pass landete meist beim Gegner oder im Nirgendwo. Nach etwas mehr als einer Stunde klingelt es dann zum zweiten Mal im Kasten von Kevin Trapp. Wieder war die Abwehr der Frankfurter nicht im Bilde. Mit dem Endstand von 3:0 war Eintracht Frankfurt dann zum Ende noch gut bedient.

Gefährlichste Aktion von Eintracht Frankfurt im ganzen Spiel? Der Tritt von Kevin Trapp vor Wut über den dritten Treffer der Bayern gegen den Torpfosten!

Eintracht Frankfurt steht derzeit auf Platz 8 der Bundesligatabelle, kann aber morgen bei Punktgewinn von Werder Bremen in Stuttgart noch auf Rang 9 zurückfallen.

Eintracht Frankfurt leistet Aufbauhilfe in der Commerzbank-Arena

Ohne fußballerische Finesse ist Eintracht Frankfurt am vergangenen Samstag im Spiel gegen Hannover 96 glücklich mit 2:0 in Führung gegangen und brachte es fertig, auch diese Führung leichtfertig zu verspielen. Zum Schluss mussten die Frankfurter froh sein, wenigstens einen Punkt gerettet zu haben.

Die Eintracht-Defensive gab wieder ein erschütterndes Bild ab, speziell beide Außenverteidiger sahen sehr schlecht aus. Es fehlt ein Organisator in der Abwehr. Das Spiel nach vorne ist auf Zufall aufgebaut, kaum ein Spieler ist in der Lage, den Ball zu halten. So bewegt sich Eintracht Frankfurt, trotz der vermeintlich guten Position in der Tabelle, die Eintracht belegt derzeit Platz 8, mitten im Abstiegskampf.

Eintracht Frankfurt leistet Aufbauhilfe in Stuttgart

Beim heutigen Bundesligaspiel gegen den Tabellenletzten VfB Stuttgart sah es eine Stunde lang so aus, als ob die Eintracht aus Frankfurt endlich mal wieder Punkte aus der Ferne mit nach Hause bringen würde, aber man entschied sich dann doch wieder dafür, die Punkte im Stadion des Gastgebers liegen zu lassen. Nach der Führung durch Haris Seferovic in der 51. Minute läutete die Mannschaft den Tag des offenen Tors ein und ließ Daniel Ginzcek in der 63. und der 66. Minute gleich zweimal gewähren. Alexandru Maxim durfte in der 80. Minute nach einem Konter auch noch einmal ins Frankfurter Tor schießen, womit die letztendlich verdiente 1:3 Niederlage der Eintracht perfekt war. Trainer Thomas Schaaf war ob des Geschehens auf dem Platz offensichtlich so konsterniert, dass er vergaß, dass er noch den einen oder anderen Spieler hätte auswechseln können.

34 Punkte werden nicht für den Klassenerhalt ausreichen.