… dahoam in der Alten Schmelze im Wiesbadener Stadtteil Schierstein. Es fehlen nur noch die Musiker. In wenigen Sekunden wird Hotel Bossa Nova auf der Bühne stehen und den ersten Teil einer zweitägigen Geburtstagsfeier starten.
Bilder
Unterliederbach: Rückblicke (4)

Die Einordnung dieses Bildes ist heikel. Natürlich stellt es einen Blick auf Hoechst und auch auf Höchst dar. Der Standpunkt des Fotografen befand sich allerdings in Unterliederbach. Das war letzterem allerdings 1986 nicht bewusst. Hätte er sich von seinem Standpunkt ein paar Meter nach rechts begeben, hätte er sich in Zeilsheim befunden. Ein paar Meter weiter vorne beginnt Höchst.
Hoechst war damals im Umbruch und auch im Abbruch. Das wäre gut sichtbar, wenn man einen Schwenk nach rechts machen könnte. Der Betrachter suchte damals schon Gebäude, die es ein paar Jahre zuvor noch gab. Die Sprühtürme der Düngemittelproduktion oder die Anlage zur Produktion von Lachgas, die erst wenige Jahre zuvor aufgebaut worden war, sind Beispiele dafür.
Unterliederbach: Rückblicke (3)

Frankfurt am Main Unterliederbach, 1986, viel hat sich seit dem nicht verändert. Die Jahrhunderthalle war damals nicht einmal ein Vierteljahrhundert alt. Das Dia, irgendwann mit einem billigen Scanner digitalisiert, hatte sich seit der Aufnahme noch einmal die gleiche Zeit vor Betrachtern versteckt. 1986, der Blumenschmuck um die Halle schien mir damals abwechslungsreicher.
Unterliederbacher Ansichten (20)

Der Liederbach im Dezember. Die letzten Tage wirkten nass und kalt, vor allem nass. Im Liederbach hat sich das nicht besonders niedergeschlagen. Er führt zwar im Moment mehr Wasser als noch Anfang November, aber viel ist es nicht. Leser, die sich weit zurückerinnern können, wissen, dass Anfang November 2015 die Quelle des Baches neu verortet werden musste …
Unterliederbacher Ansichten (19)

Plus-Grade und dennoch winterliche Landschaften? In Frankfurt am Main Unterliederbach geht das. Unweit des internationalen Bahnhofs dieses Stadtteils findet man diese Szenerie …
Unterliederbach: Rückblicke (2)

Bekanntlich gibt es in Unterliederbach, dem immer stärker wachsendem Stadtteil von Frankfurt am Main, einen Japanischen Garten. Er ist klein. Im Jahr 1986 führte der Fluss des Gartens noch Wasser. Heute liegt er trocken, so trocken wie das Bachbett des Liederbachs im Sommer 2015 auch häufig lag.
Unterliederbach: Rückblicke (1)

Manchmal ist es ganz nett zurückzuschauen. Wann dieses Bild entstanden ist, weiß ich gar nicht so genau, es muss in der Mitte der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts gewesen sein. Sicher ist, dass damals noch die Hoechst AG existierte. Woran man das erkennt? Auf größeren Blumenbeeten ordneten sich die Blumen in Unterliederbach automatisch in der Form des Hoechst-Logos an.
Frankfurter Stadtansichten (19)

Wir sind wieder einmal im Westen von Frankfurt am Main. Der Stadtteil Höchst war bis zu seiner Eingemeindung nach Frankfurt selbst Stadt, Kreisstadt sogar. Kreisstadt des Main-Taunus-Kreises war Höchst sogar noch, als es schon seit Jahren Teil Frankfurts war.
Das alte Schloss, aus einer Zollburg entstanden, wurde während des Dreißigjährigen Krieges niedergebrannt. Heute steht noch der Turm und der Torbau. Der Turm erstrahlt in der Novembersonne, in dem Gebäude vorne links befindet sich ein kleines Café.
Auf der Suche nach dem Glück …
… auf der Suche nach dem Rollbratenbrötchen. Gestern war es, da war ich schon vor der Eröffnung des Höchster Weihnachtsmarktes auf der Suche nach etwas Essbarem. Es dauere noch, hieß es meist. Klar, es war zwar nicht fünf vor zwölf, aber immer noch fünf vor eins. Ein Fischbrötchen rettete mich vor dem Verhungern.
Etwas später, ich hatte bereits eine CD erworben, die während des Orgelsommers 2014 eingespielt worden war, zog es mich wieder zum Essen hin. Der Stand der Goldsteiner Schlippchen sollte mein Ziel sein …
Gefährlich schauen sie schon aus …
… die Gestalten im Burggraben. Aus dem Mittelalter stammen sie nicht, wie man es den Menschen hier im Vorfeld weismachen wollte. Aber wer verkleidet sich in diesen Tagen? Der Nikolaus? Der trägt einen roten Mantel. Der Weihnachtsmann? Der trägt auch einen roten Mantel. Ein Terrorist? Das könnte sein. Jemand vom Geheimdienst? Das ist schon eher möglich. Irgendjemand muss die Leute ja vor einem bisschen Krieg schützen, den die Regierung in unserem Namen jetzt führen will. Vorbei die Zeiten, als ein ebenfalls blondes Mädel sich noch ein bisschen Frieden herbeiwünschte …
