Schlagwort-Archiv: Frankfurt am Main

Telefonbetrüger lassen Notruf der Polizei im Display erscheinen

Unlängst war auf dieser Seite von Telefonbetrügern zu lesen, die die Rufnummer der Zentrale des Frankfurter Polizeipräsidiums verwendeten, um an Auskünfte über die Vermögenswerte der Angerufenen zu kommen. Jetzt meldet die Polizei, dass auch die Notrufnummer der Polizei, die 110, bei diesen Betrugsversuchen Verwendung findet. Die Technik ist einfach, sie nennt sich Call ID Spoofing. Sie erlaubt es dem Anrufer, beliebige Zeichenketten auf dem Display des Angerufenen einzublenden.

Die Polizei weist noch einmal darauf hin, dass sie prinzipiell mit Rufnummernunterdrückung anruft, also gar nichts im Display des Angerufenen erscheint. Zudem stellt die Polizei keine Fragen zu Vermögenswerten und fordert auch nicht zur Zahlung über Geldtransferunternehmen auf. Sie empfiehlt, prinzipiell vorsichtig zu sein. Angerufene, die einen Betrugsversuch vermuten, sollen dies dem nächstgelegenen Polizeirevier oder dem Kriminaldauerdienst melden. Letzterer hat in Frankfurt am Main die Rufnummer 069 7555 3111.

Unterliederbach: Karl Leo Schneeweis wird 75

Heinz Alexander und Karl Leo Schneeweis, 1. Vorsitzender des Vereinsrings Unterliederbach e.V.
Karl Leo Schneeweis (rechts) zusammen mit seinem langjährigen Mitstreiter Heinz Alexander. Diese Aufnahme entstand anlässlich des Parkfestes 2014, das damals letztmalig von Karl Leo Schneeweis als 1. Vorsitzendem des Vereinsrings eröffnet wurde.

Karl Leo Schneeweis, in Unterliederbach eine Institution, wird heute 75. Der langjährige Stadtverordnete und Vereinsringvorsitzende feiert heute im privaten Rahmen. Die Stadt Frankfurt am Main wird ihn am kommenden Donnerstag mit einem Empfang im Römer ehren.

Es ist nicht die erste Ehrung, die Karl Leo Schneeweis erhält. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und Stadtältester, eine Ehrung, die die Stadt langjährigen Stadtverordneten, Ehrenbeamten und ehrenamtlich Tätige nach dem Ausscheiden verleiht, wenn sie mindestens zehn Jahre ehrenamtlich tätig waren, – zehn Jahre, eine Zahl, über die Karl Leo Schneeweis nur schmunzeln kann.

Karl Leo Schneeweis war jahrzehntelang ehrenamtlich tätig und engagiert sich heute noch. So kümmert sich die von ihm gegründete „Karl Leo Schneeweis Stiftung” um Kontaktpflege und internationalen Austausch Jugendlicher, in Lacanau, in Frankreich etwa 45 km nordwestlich von Bordeaux Liegend, hat er hierfür eine Jugend-Begegnungsstätte gegründet.

Auch von dieser Stelle alles Gute zum Geburtstag!

Unterliederbacher Ansichten (10)

So sieht im Herbst 2015 der Abschluss der Unterliederbacher Parkstadt nach Westen hin aus. Der Hortensienring, hier schaut man auf die Gebäuderückseiten, zeigt eine geschlossene Bebauung. Innerhalb der Parkstadt wird allerdings noch gebaut, wie ein Baukran zeigt. In diesem Teil Frankfurts haben viele Menschen ein neues Zuhause gefunden. An Infrastruktur mangelt es allerdings. Besonders auffällig ist, dass in Zeiten, in denen die Grünen den Planungsdezernenten stellen, ein Wohngebiet ohne durchdachte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr entstanden ist, in welchem die Bewohner auf das Auto angewiesen sind.

Erste Aufzüge im Höchster Bahnhof in Betrieb

Diese Woche sind die ersten Aufzüge im Höchster Bahnhof in Betrieb genommen worden, wie CDU-Ortsbeirat Hans-Christoph Weibler erfreut festgestellt hat. Die Bahnsteige 1 und 2 (Gleis 1-4) sind jetzt auch für mobilitätseingeschränkte Mitbürger, Rollstuhlfahrer und für Eltern, die mit einem Kinderwagen unterwegs, ohne Probleme zu erreichen.

Damit, so Weibler, kann jeder Fahrgast, der mit der S-Bahn aus Frankfurt oder Wiesbaden bzw. Niedernhausen kommt oder dort hin fahren will, nun die Aufzüge nutzen. Für die Reisenden ist der erste Schritt getan, dass der Höchster Bahnhof für mobilitätseingeschränkte und behinderte Personen kein Hindernis mehr darstellt.

Die Arbeiten an den übrigen Bahnsteigen sind im Zeitplan, so wie es bei Beginn der Bauarbeiten im Mai 2014 vorgestellt wurde, womit im Frühjahr 2016 die Arbeiten zum mobilitätsgerechten Umbau des Höchster Bahnhofs abgeschlossen werden können.

Wie Weibler weiterhin ausführte, wird er weiter ein Auge darauf haben, dass, wie von der Bahn zugesagt, die Bahnsteigdächer die entsprechende Länge bekommen. Zudem hofft er, dass 2016 die Neugestaltung der Südseite des Bahnhofvorplatzes und des Busbahnhofs zügig vorangetrieben wird.

Unterliederbacher Ansichten (9)

Die Zaubernuss, botanisch Hamamelis, ist eine Pflanzengattung mit nur fünf Arten, von denen drei im östlichen Nordamerika und zwei im östlichen Asien vorkommen. Die Virginische Zaubernuss blüht im Herbst, die anderen Arten können bereits im Winter blühen. Der Zaubernussplatz liegt im Westen von Frankfurt am Main Unterliederbach. Der Blick geht über den Platz  in Richtung des ersten Bauabschnitts der „Blumenwiese”. Er wird genutzt. Der untere Bildbereich zeigt dies deutlich. Kreidespuren stören das in Grau gehaltene Gesamtbild des Platzes. Diejenigen, die den Platz gestaltet haben, mögen Hochtrabendes im Sinn gehabt haben, aber der Zaubernussplatz ist weder praktisch noch einladend, – gräulich ist das passende Adjektiv.

Telefonbetrüger nutzen Call ID Spoofing

Zur Zeit treten vermehrt Betrugsversuche auf, bei denen die Technik des Call ID Spoofings genutzt wird und die Anrufer den Angerufenen vorgaukeln sie seien von der Polizei. Kontostände und Vermögenswerte wurden dann abgefragt.

Über das Call ID Spoofing können beim angerufenen beliebige Zeichen in das Display eingeblendet werden, also auch eine Rufnummer, die mit der Nummer des Anrufenden nichts zu tun hat. In den in Frankfurt am Main bekannt gewordenen Fällen war die beim Angerufenen angezeigte Rufnummer häufig die des Frankfurter Polizeipräsidiums, die 069 755-0.

Die Polizei weist darauf hin, dass sie niemals Daten wie die oben genannten am Telefon abfragt und zur Zahlung über Geldtransferunternehmen auffordert, und bittet Bürgerinnen und Bürger achtsam zu sein und bei Anrufen dieser Art umgehend die Polizei zu informieren. Nach derzeitigem Kenntnisstand hat es derzeit noch keine Vermögensschäden gegeben (Stand: 27.10.2015).

Unterliederbach: 83-jährige wird Opfer von Trickbetrügerinnen

Am Dienstag, dem 27. Oktober 2015, kam es gegen 14:15 Uhr in der Sieringstraße, Frankfurt am Main Unterliederbach, zu einem Trickdiebstahl. Zwei Frauen gaben sich als Mitarbeiterinnen des Deutschen Roten Kreuzes aus und verschafften sich so Zutritt zu der Wohnung des 83-järigen Opfers. Die jüngere der beiden Betrügerinnen verwickelte die alte Dame in ein Gespräch, während die ältere 380 Euro in Bargeld und zwei Sparschweine entwendete.

Die Polizei hat folgende Beschreibungen der Täterinnen veröffentlicht:

  1. Täterin, dickliche Statur, etwa 60 Jahre alt, mit einem roten Kopftuch (Turban) und einem weinroten Mantel bekleidet.
  2. Täterin, schlanke Statur, etwa 25 Jahre alt und 165 cm groß. Die Haare waren zu einem Zopf gebunden. Diese Täterin war mit einer dunklen Jacke und dunklen Jeans bekleidet und trug eine schwarze Tasche mit Tüchern mit sich.

Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Unterliederbacher Ansichten (8)

Steinig ist das Bett des Liederbachs. Der Liederbach ist mal wieder trocken gefallen. Hier bei der Kneiselsmühle, einer Straße in Frankfurt am Main Unterliederbach nördlich der Autobahn A 66, gab es tatsächlich einmal eine Mühle. Ein paar Meter bachabwärts wird deutlich, warum der Liederbach im Bereich des Ortskerns doch ein wenig Wasser führt: Der Einlass links unten im unteren Bild ist die wahre Quelle des Liederbachs. Vergesst Reichenbach und Rombach, vergesst den Inhalt irgendwelcher Enzyklopädien, die Quelle liegt in Unterliederbach – oder?