Das Rot der Betonkissen im Gepiden-Forum ist in den letzten acht Jahren genauso verblasst wie das Rot der Pandas eines italienischen Autoherstellers im vergangenen Jahrhundert. Das Gepiden-Forum liegt in Frankfurt am Main Unterliederbach.
Gepiden gab es hier nie. Die Gepiden waren ein ostgermanischer Stamm, der im Bereich der heutigen Länder Rumänien, Serbien und Ungarn siedelte. Sie sollen einst die Söhne Attilas aus dem heutigen Ungarn vertrieben haben. Bis ins 6. Jahrhundert bestand danach das Gepidenreich noch.
Immer noch an der Ludwig-Erhard-Schule (LES) in Frankfurt am Main Unterliederbach. Ins Auge fällt der Briefkasten mit dem Posthorn. Es gibt sie noch, die Briefkästen. Seltener sind sie allerdings geworden. Das unterscheidet sie von den öffentlichen Fernsprechern. Die hatten einst die gleiche Farbe, wechselten diese, wurden zu Stelen oder verschwanden ganz. Die letzten werden bald verschwunden sein.
Das Foto zeigt eine Ecke des Schulgebäudes der Ludwig-Erhard-Schule (LES) in Frankfurt am Main Unterliederbach. Die Hochhausgruppe im Hintergrund findet man an der Ecke von Liederbacher Straße und Wasgaustraße. Mitten durchs Bild geht die Hunsrückstraße.
Noch zeigt der Himmel ein vorösterliches Blau. Auch diese Aufnahme stammt aus dem Emil-Siering-Park (siehe Unterliederbacher Ansichten (76)). Der Park versteckt sich in Frankfurt am Main Unterliederbach zwischen Sieringstraße, Euckenstraße, Sossenheimer Weg, einer Kleingartenanlage und einem Kindergarten. Der Kindergarten liegt bereits im Stadtteil Höchst. Im Hintergrund sieht man die Mehrgenerationenhäuser am Sossenheimer Weg, die dort auf einer Brache erbaut worden waren.
Viele Adjektive können jemanden zum Außenbereich des Zweiraumcafés einfallen. Was auf dem Bild allerdings nicht sichtbar ist, ist die Außentemperatur, die Anfang April hier herrschte. Drinnen war es gemütlich.
Der Emil-Siering-Park im April 2023 vom Zugang Sossenheimer Weg her fotografiert. Der Himmel zeigt sich in einem frühlingshaften Blau, noch ist es reichlich kalt.
Chatte und Langobarde bewachen hier einen Kinderspielplatz. Sie sehen alt und verwittert aus. Liegt es daran, dass hier selten Kinder beim Spielen gesehen werden? Oder liegt es einfach daran, dass dem Auto um diesen Platz herum zuviel Raum eingeräumt wird?
Rudolf Hartleib (rechts) bei der Vorstellung von Musiker:innen beim Jazz auf dem Unterliederbacher Marktplatz.
Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg hat jetzt die Bürgermedaille an den den ehemaligen Richter Dr. Rudolf Hartleib aus Frankfurt am Main Unterliederbach, der seit vielen Jahren politisch und bürgerschaftlich in den Stadtteilen Unterliederbach und Höchst aktiv ist, überreicht. Dieser war auch an dem Buch „Willige Vollstrecker oder standhafte Richter“ beteiligt, welches sich kritisch mit der Rechtsprechung des Oberlandesgerichtes Frankfurt während des Nationalsozialismus auseinandersetzt. Zudem beteiligt sich Dr. Hartleib auch an der Verbreitung der Jazz-Musik in Unterliederbach und Höchst und leistet damit auch einen kulturellen Beitrag in den Stadtteilen.
Ehrenamtlich in Frankfurter Vereinen und Institutionen Tätigen kann die Bürgermedaille verliehen werden, wenn sie durch ihr Wirken einen herausgehobenen Beitrag für das Gemeinwohl leisten oder sich langjährig in besonderer Weise in der Vereinsarbeit engagieren. Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg hat in den vergangenen Tagen noch acht weitere Frankfurterinnen und Frankfurter mit der Medaille ausgezeichnet:
Jolanta Azubuike, die sich in ihrem Beruf als Fachärztin für Psychiatrie deutlich über das zu erwartende Maß hinaus für ihre Patientinnen und Patienten einsetzt. Dabei nimmt sie wenig Rücksicht auf reguläre Arbeitszeiten und sucht zusätzlich ältere sowie behinderte Menschen in Heimen auf, um ihnen wieder Mut zu machen.
Dr. Harpreet Cholia, die viele Jahre Vorstandsvorsitzende des hessischen Flüchtlingsrates war. Sie ist umfassend in der Antidiskriminierungsarbeit aktiv.
Marina Demaria, die eine deutsch-italienische Kita entwickelt und geleitet hat. Sie setzt sich seit vielen Jahren für Integration und Bildung ein.
Axel Heilmann, der durch sein Wirken als Präsident des Großen Rates der Karnevalsvereine seit vielen Jahren eine Konstante im öffentlichen Leben Frankfurts ist. Sein Ruf in der Narrenzunft reicht deutlich über die Grenzen der Stadt hinaus.
Den Künstler Oskar Mahler, der im Bahnhofsviertel das Hammermuseum gründete und dort verschiedene andere, nicht nur kulturelle Projekte ins Leben rief. So initiierte er etwa den dortigen Gewerbeverein und den Bahnhofsviertelchor.
Karl Oertl, der nicht nur seit vielen Jahren als Fastnachter aktiv ist, sondern sich auf unterschiedliche Art und Weise für Menschen mit Behinderung engagiert. So bringt er das karnevalistische Brauchtum Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen nahe und beteiligt sich an weiteren kulturellen Angeboten sowie Besuchsaktionen.
Die Unternehmerin Astrid Reuter, die im Vorstand des Vereins jumpp-Frauenbetriebe seit vielen Jahren aktiv ist. Sie entwickelte ein Konzept zur Unterstützung von Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit.
Edgar Weick für sein langjähriges Engagement im Westen der Stadt. Der Gewerkschafter gründete etwa mit anderen den „Bunten Tisch – Höchst Miteinander“ und brachte sich in die Debatte um den Bolongaropalast ein.
Edgar Weick ist neben Dr. Rudolf Hartleib die zweite Person aus dem Frankfurter Westen, der für sein Wirken dort ausgezeichnet wurde.
Rückblick zum 5. Sicherheitsfrühstück in Unterliederbach: Beteiligte und Organisatoren auf einem Gruppenfoto. Viele von ihnen werden auch am 22. April beim 7. Unterliederbacher Sicherheitsfrühstück den Bürgerinnen und Bürgern mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Am 22. April 2023 findet endlich wieder ein Sicherheitsfrühstück in Frankfurt am Main Unterliederbach statt. Ab 10:00 Uhr stehen auf dem Edeka-Parkplatz in der Soonwaldstraße 4 Mitarbeiter des Ordnungsamtes, Stadtpolizei, der Landespolizei, 17.Polizeirevier, des Deutschen Roten Kreuzes, OG Höchst – Zeilsheim – West, der Freiwilligen Feuerwehr Unterliederbach, der Deutschen Lebensrettungs Gesellschaft und des Präventionsrats Frankfurt am Main für Fragen zur Verfügung. Der adfc wird wieder Fahrräder kodieren. Präventionsrat Frankfurt am Main und Regionalrat Unterliederbach treten als Veranstalter auf.
Die Linie 50 (Unterliederbach West – Bockenheimer Warte) fährt wegen der Erneuerung der Liederbacher Straße vom 20. März bis zum 21. April eine Umleitung. Die Haltestelle Unterliederbach West wird an die Wendeschleife in der Schmalkaldener Straße gegenüber der Ibellstraße verlegt. Für die Haltestelle Unterliederbach Markt in Richtung Höchst wird im Heimchenweg Ersatz geschaffen.
Frankfurt am Main Unterliederbach
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