
Wandelt man offenen Auges durch Unterliederbach, sieht man, dass es in diesem Stadtteil von Frankfurt am Main recht viele Mauerblümchen gibt. Einige von ihnen versuchen sogar bei Kälte die Augen zu erfreuen und blühen wacker vor sich hin …

Der letzte Sonntag im November, ein grauer Herbsttag. Da ein paar Farbtupfer. Trotz der nächtlichen Kälte blüht es hier und da noch.
In der Nacht zum 26. November 2023 kam es in Unterliederbach zu einem Wohnungsbrand, bei dem hoher Sachschaden entstand. Eine 74-jährige Bewohnerin, die bei dem Feuer leicht verletzt wurde, kam in ein Krankenhaus.
Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es gegen 04:20 Uhr in der Wagengasse zu einem Brand in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses. Nach Alarmierung über Notruf konnten eingesetzte Kräfte der Feuerwehr ein Übergreifen auf benachbarte Wohnungen verhindern und den Brand löschen. Es entstand durch das Feuer jedoch erheblicher Sachschaden.
Vor Ort konnte eine 74-jährige Bewohnerin angetroffen werden, die Rauchgase eingeatmet hatte und für die medizinische Behandlung zunächst in ein Krankenhaus kam. Weitere Personen kamen glücklicherweise nicht zu schaden.
Die Frankfurter Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die derzeit noch andauern. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Schon wieder der Mond über der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts. Heute Nacht versuchte er sich hinter Wolken zu verstecken. Die Wolkendecke war allerdings lückenhaft. Glücklicherweise?
Vollmond ist auch noch nicht. Am 27. November 2023 um 10:16 Uhr ist es so weit. Nachts wird er dann als volle – oder fast volle – Scheibe am Himmel stehen. Aber da müssen wir noch etwas warten.
Warten ist übrigens manchmal eine gute Idee. Bei den derzeitigen Temperaturen sollte man beim Warten übrigens das Fenster schließen. Am frühen Morgen hatten sich dann die Wolken weitestgehend verzogen, der Mond wurde nicht mehr verdeckt.
Im unteren Bild erkennt am linken oberen Rand des Mondes recht schön Ränder von Mondkratern. Nur den Mann im Mond konnte ich bisher nicht entdecken.


Der Mond. Eigentlich der Mond über der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts. Wobei Frankfurt hier natürlich Frankfurt am Main meint. Die Aufnahme entstand heute Morgen um 03:35 Uhr. Es wurde aus der Hand fotografiert, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Wohnung des Fotografierenden zu klein zum Aufbau eines Stativs ist.
Die obige Darstellung zeigt allerdings nur einen kleinen Ausschnitt des nächtlichen Himmels. Der Standpunkt war zu niedrig gewählt und damit viel zu weit vom Objekt entfernt, Das Objekt selbst wirft die eine oder andere Frage auf. Wie viele Tage sind es noch bis zum nächsten Vollmond? Woher rührt der besonders helle Punkt oben am Mond? Rechts daneben ist ein etwas weniger heller Punkt zu erkennen. Was hat es mit all den anderen hellen Punkten auf der Mondoberfläche auf sich?


Oma-Maggi-Platz hätte der zu Ehrenden sicher auch gefallen, vielleicht sogar besser als der schlussendlich vergebene Name. Aber so weit reichte der Humor der Stadt Frankfurt am Main und des Ortsbeirats 6 wohl nicht. Allerdings sollte man bedenken, dass die Ehrung einer Person natürlich auch etwas Ernstes ist …

Margurit Aßmann (1945-2019) wirkte in Frankfurt am Main Unterliederbach. Sie war die langjährige Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von St. Johannes Apostel und auch des Vereins Caritas der Gemeinde.
Sie war Trägerin der Bartholomäusplakette, der Bistumsmedaille, des Bundesverdienstkreuzes und des Johanneskreuzes.
In Erinnerung an ihr Wirken benennt die Stadt Frankfurt den Platz an der Kreuzung von Chattenweg und Langobardenweg in Margurit-Aßmann-Platz. Die Einweihung erfolgt am 16. November 2023, 11 Uhr, durch die Ortsvorsteherin des Ortsbeirats 6, Frau Susanne Serke.

Abendliche Gotenstraße? Na ja, ein Stückchen Gotenstraße eher. Die Gotenstraße beginnt in Frankfurt am Main Höchst und führt dann von Süd nach Nord durch den Stadtteil Unterliederbach. Das Bild zeigt die Ostzeile des Abschnitts zwischen Sieringstraße und Euckenstraße.

Eine Eckkneipe an der Ecke Euckenstraße/Gotenstraße. Als der Autor dieser Zeilen den ersten Blick auf dieses Eck warf, nannte es sich noch Steakhouse und ein Holzschild war über der Eingangstür angebracht. Fotografiert hat man dieses Eck vor vierzig Jahren natürlich noch nicht. Analog schien das Motiv als Verschwendung.