Alle Beiträge von rattlesnake

... rattlesnake, immer klein geschrieben, ist eine Kunstfigur, die irgendwann Ende der 70er-Jahre oder zum Beginn der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der Redaktion einer Frankfurter Hochschulzeitung auftauchte.

Der Abstiegskampf (23) – drei Mal …

Drei Mal hat die Abwehr in diesem Jahr schon kein Tor zugelassen, drei Mal hintereinander hat Eintracht Frankfurt kein Tor erzielt. Und zum dritten Mal habe offensichtlich nicht nur ich eine Rot-/Gelbe-Karte für Karim Matmour befürchtet, weswegen er nach der Pause in der Kabine bleiben durfte. Es war ein hart umkämpftes Spiel, was die Zuschauer im Breisgau geboten bekamen, ein Spiel zweier Mannschaften, die wohl jeder zu Beginn der Saison viel weiter hinten in der Tabelle gesehen hat, – wie nahe doch der Kampf um den Klassenerhalt und die internationalen Plätze liegen kann.

Nachtrag vom 24. Februar, 20:00 Uhr: Der 23. Spieltag ist vorbei, und Eintracht Frankfurt befindet sich immer noch auf Rang Vier der Bundesligatabelle. Der Punkt gegen den SC Freiburg ist als Gewinn zu sehen, mehr war mit dieser wenig durchschlagkräftigen Offensive nicht drin. Alexander Meier strahlt derzeit keine Torgefahr aus, – fehlt ihm sein alter Freund Köhler? Gegen Borussia Mönchengladbach muss ein Sieg her, will die Eintracht nicht in den darauf folgenden schweren Spielen nach unten in der Tabelle durchgereicht werden.

Der Abstiegskampf (22) – Gegenwehr sieht anders aus

Lange hat es gedauert, bis ich mich von diesem Spiel erholt hatte. Bereits in einer Stunde geht es für Eintracht Frankfurt weiter im Kampf um den Klassenerhalt. Hoffentlich sehen wir gegen den SC Freiburg eine engagiertere Mannschaftsleistung als im sogenannten Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund. Schon nach zehn Minuten lagen die Dortmunder mit zwei Toren vorne. Auch mit dem Umstand, dass Dortmund nach einer halben Stunde nur noch zehn Mann auf dem Feld hatte, konnten die Frankfurter nichts anfangen. Nein, die Dortmunder schossen auch noch ein drittes Tor. Gegenwehr im Kampf um den Klassenerhalt sieht anders aus.

Hotel Bossa Nova: Na Meia Luz

Wolfgang Stamm, Liza da Costa, Alex Sonntag und Tilmann Höhn
Wolfgang Stamm, Liza da Costa, Alex Sonntag und Tilmann Höhn im Neuen Theater Höchst

Wolfgang Stamm ist so einer. Will er nicht auffallen, versteckt er sich hinter einem großen Schlagzeug. Ansonsten wählt er einen kleineren Aufbau. Alex Sonntag streicht gelegentlich seinen Kontrabass, die (Klang-) Farbe kommt dann nicht aus dem Baumarkt. Tilmann Höhn erzählt Geschichten, zum Beispiel die vom erfolglosen Jazz-Trio. Oder auch ganz melodiöse auf seiner Gitarre. Und Liza da Costa singt mit wunderschöner Stimme.

Liza da Costa, Sängerin von Hotel Bossa Nova
Liza da Costa, Sängerin von Hotel Bossa Nova

Kürzlich waren Hotel Bossa Nova im Neuen Theater Höchst. Es war ein schöner Abend. Sie sangen (Liza und im Hintergrund manchmal auch Alex) und spielten meist eigene Stücke, deren Texte ich nicht verstand, aber deren Inhalt fühlbar war. Es waren meist Eigenkompositionen. Liza erzählte, über den Inhalt der Stücke und wie man zu den Themen gekommen war. Zeit ist ein wichtiger Bestandteil. Zeit ist direkt oder indirekt der Inhalt vieler Stücke, Zeit, die sich manch eine/einer heute nicht mehr nimmt.

Liza da Costa und Tilmann Höhn
Liza da Costa und Tilmann Höhn

Zeit sollte man sich für das neue Album von Hotel Bossa Nova nehmen. „Na Meia Luz” ist das nunmehr vierte Album der Band aus dem hessischen Wiesbaden und das zweite, welches auf dem Jazz-Label Enja erscheint. Alle Stücke sind von Hotel Bossa Nova selbst geschrieben und arrangiert. Sie wurden im vergangenen Juni an nur drei Tagen in einem Frankfurter Studio aufgenommen.

Der Bossa Nova dominiert, andere Strukturen und Rhythmen fließen ein. Die Stimme von Liza da Costa klingt angenehm, nicht so weich, wie die von brasilianischen Sängerinnen des Bossa Nova, aber auch nicht so hart, wie man sie von portugiesischen Sängerinnen her kennt. Die Rhythmusgruppe spielt bestimmt, Soli von Bass und Gitarre ergänzen die Musik zu einem stimmigen Ganzen, das Körper und Kopf bewegt. Als Vergleich fällt mir derzeit nur noch Celine Rudolph ein …

August Scheufler “On The Road”

August Scheufler
August Scheufler (Foto: Jürgen Lange)

August Scheufler ist mal wieder “On The Road”. Weit hat er es am 21. Februar 2013 allerdings nicht: Es geht von der kleinen unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts nach Sachsenhausen ins Summa Summarum. In der Klappergasse 3 wird er, sich selbst auf dem Klavier begleitend, Stücke von seiner aktuellen CD „Schoyfler” singen. Anderes Material wird sicher auch noch hinzukommen, denn manches, was er im vergangenen Januar im Neuen Theater Höchst mit der Frankfurt City Blues Band dargeboten hat, eignet sich auch für die kleine Besetzung.

Der Abstiegskampf (21) – Jetlag für alle?

Carlos Zambrano war länger auf Reisen als geplant. So war dessen Einsatz heute fraglich, – Jetlag. Jetlag muss ansteckend sein, er hatte sich offensichtlich auf die anderen Eintracht-Spieler übertragen. Sebastian Rode hatte Glück, dass der Schiedsrichter sein Handspiel bei riesiger Flügelspannweite nicht pfiff, Sebastian Jung erschien gelegentlich erstaunlich langsam und nach vorne ging gar nichts. Einzig Kevin Trapp glänzte, durfte glänzen, da sich alle Spieler vor ihm schwer gegen engagierte Nürnberger taten. Der 1 FC Nürnberg war vor dem Spiel Vierzehnter in der Tabelle, die Eintracht Vierter. Auf dem Spielfeld war dieser Unterschied beim Kampf um den Klassenerhalt nicht zu erkennen.

Hotel Bossa Nova im Neuen Theater Höchst

Tilmann Höhn
Tilmann Höhn (Foto: Jürgen Lange)

Am 12. Februar 2013 ist die Jazzband Hotel Bossa Nova aus Wiesbaden zu Gast im Neuen Theater Höchst. Die Band besteht aus der Sängerin Liza da Costa, dem Gitarristen Tilmann Höhn, dem Kontrabassisten Alex Sonntag und dem Schlagzeuger Wolfgang Stamm. Hotel Bossa Nova lassen in ihrer Musik europäische, afrikanische und lateinamerikanische Rhythmen und Strukturen ineinanderfließen.

Hotel Bossa Nova wurde 2005 gegründet und hat seitdem drei CDs veröffentlicht. In diesen Tagen soll das vierte Album, „Na Meia LUZ”, veröffentlicht werden. [1]

Der Abstiegskampf (20) – immer noch auf Tabellenplatz 4

Sechs Partien des zwanzigsten Spieltags der Fußball-Bundesliga sind gelaufen und Eintracht Frankfurt befindet sich immer noch auf dem vierten Tabellenplatz. Auf Platz Eins befinden sich derzeit die Bayern aus München. Die haben in diesem Jahr noch kein Tor zugelassen. Der Abstand von Eintracht Frankfurt zu Bayern München ist derzeit übrigens größer als der zum Relegationsplatz.

Alle Mannschaften aus der direkten Abstiegszone haben heute gepunktet. Dies sollte die Eintracht aus Frankfurt auch tun. Lässt man den Blick vom Tabellenkeller zu den Plätzen schweifen, die die Teilnahme am internationalen Geschäft erlauben, ist das heutige Spiel noch wichtiger: Der Hamburger SV ist eine der Mannschaften, die der Eintracht einen dieser Ränge streitig machen können.

Nachtrag vom 02. Februar 2013, 19:20 Uhr: Die erste Halbzeit im Spiel Hamburger SV gegen Eintracht Frankfurt ist vorbei. Die Eintracht führt mit 2:0. Beide Tore hat Stefan Aigner vorbereitet und beide Tore wurden von Srdjan Lakic erzielt. Supereinkauf?

Nachtrag vom 02. Februar 2013, 20:30 Uhr: Die Eintracht hat den Vorsprung gehalten. Alexander Meier hätte zumindest noch ein Tor erzielen müssen. Zum Schluss war es mal wieder Kevin Trapp, der den Sieg festhielt. Eintracht Frankfurt konnte alle Verfolger auf Distanz halten und ist aktuell den Bayern auch wieder näher als dem Relegationsplatz. Mit sechsunddreißig Punkten fehlen jetzt noch vier bis zum anvisierten Saisonziel.

Nachtrag vom 03. Februar 2013: Der Vorsprung der Eintracht aus Frankfurt auf den nächsten Verfolger beträgt auch am Ende des Spieltages sechs Punkte, – besser hätte es nicht laufen können.

Mallet im Musikkeller Frankfurt-Unterliederbach

Musikkeller Frankfurt-Unterliederbach
Musikkeller in der Sport- und Kulturhalle Unterliederbach

Wie oft hat man sie schon gehört irgendwo auf der Welt. Bei mir bestand die Welt meist aus dem Spritzenhaus in Sachsenhausen. Ich habe sie so häufig dort gehört, dass ich sie für eine Frankfurter Band hielt, – Mallet kommt aber aus Wiesbaden. Am 01. Februar spielen sie im Musikkeller Frankfurt-Unterliederbach. Der Musikkeller befindet sich unten – wo denn sonst – in der Sport- und Kulturhalle Unterliederbach.

Mallet, 1979 als Schülerband gegründet, besteht heute aus Gründungsmitglied Manfred Dünzl (Bass und Gesang), Jürgen Rehberg (Gesang und Gitarren, seit 1984 dabei) und Nesthäkchen Mario Gerhards (Schlagzeug und Gesang, seit 1995 dabei). Der Mallet-Shop bietet derzeit acht CDs und ein Video an, die über die Jahre in den verschiedensten Besetzungen aufgenommen wurden.

Wer Lust auf melodiösen Rock hat, bewege sich am kommenden Freitag in den Musikkeller.

 

Shorts at Moonlight 2013

Freunde des Kurzfilms können sich schon eine Reihe von Terminen in ihrem Kalender notieren: Das Kurzfilmfestival „Shorts at Moonlight” findet auch 2013 wieder statt. Vom 17. bis zum 21. Juli und vom 26. bis zum 27. Juli ist die Terrasse des Höchster Schlosses das Ziel der Freunde des Kurzfilms, vom 31. Juli bis zum 4. August das Wasserschloss in Hofheim und vom 07. bis zum 11. August der Garten des Kurfürstlichen Schlosses zu Mainz.

Filme können noch bis zum 01. Mai 2013 angemeldet werden. Es werden Filme bis zu einer Länge von dreißig Minuten für die Teilnahme am Festival akzeptiert. Ein Festivalpass für 20 €, der für alle 17 Vorstellungen gültig sein wird, ist das Schmankerl für Interessierte.

Wir werden berichten, sobald es weitere Informationen zum Kurzfilmfestival gibt. Stay tuned …

Der Abstiegskampf (19) – das große Zittern

Es war kalt. Ja, es war bitterkalt in der Commerzbank-Arena. Normalerweise wärmt dann das Spiel. Manchmal. Jung war nicht dabei, Schwegler war nicht dabei. Bamba, von vielen mittlerweile Bembel genannt, Anderson war dabei. Für letzteren saß der Neu-Altfrankfurter Marco Russ auf der Bank. Supereinkauf.

Die Eintracht geht in Führung und die TSG 1899 Hoffenheim hat auf einmal die besseren Chancen. Zittern. Tim Wiese greift nicht mehr an jedem Ball vorbei wie im Hinspiel. Der Ausgleich. Stefan Aigner hat keinen Humor, die Eintracht ist wieder in Führung. Schwegler kommt. Wir lernen: ein mäßiges auf der Kippe stehendes Spiel dient eher der Gesundung als jede Pharmazie. Ärzte, verschreibt Eintracht-Spiele! Auch Marco Russ darf noch einmal auf den Platz. Doch Supereinkauf? Es hat sich ausgezittert in der Commerzbank-Arena, – Eintracht Frankfurt bleibt auf Rang 4, Hoffenheim ist jetzt Vorletzter. Sieben Punkte fehlen Eintracht Frankfurt noch, dann ist das Saisonziel erreicht.

Nachdem unser Admin, der ja bekanntlicherweise zwischenzeitlich einen Namen hat, am vergangenen Wochenende an dieser Stelle kundgetan hatte, wie es um die Vertragsverlängerung von Sebastian Jung und Sebastian Rode steht, hat auch Pirmin Schwegler im Laufe dieser Woche gegenüber HR-Online geäußert, dass es mit diesen Vertragsverlängerungen sehr schwer werden wird. Dabei ist es ganz einfach: Eintracht Frankfurt ist zum Erfolg verdammt, wenn die beiden Spieler gehalten werden sollen.

Nachtrag vom 27. Januar 2013: Srdjan Lakic wird also der neue Stürmer der Eintracht werden. Der Wunschstürmer von Armin Veh (aber nicht der Wunschstürmer der Klapperschlange) soll sich am morgigen Montag dem Medizin-Check unterziehen und anschließend einen bis 2014 gültigen Vertrag unterzeichnen. Eintracht Frankfurt würde Lakic damit bis zum Ende der Saison 2013/2014 vom VfL Wolfsburg ausleihen und könnte anschließend eine Kaufoption ziehen.