Alle Beiträge von Jürgen Lange

... wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, schreibt und fotografiert und ist ein Fan guter handgemachter Musik.

Abendstimmung im Osten von Frankfurts Westen

Frankfurt am Main, Unterliederbach, abends

Abendstimmung im Osten von Frankfurts Westen? Klingt ganz schön konfus. Na ja, die kleine, unbedeutende Straße im Westen Frankfurts, hier entstand diese Aufnahme, befindet sich in einem der westlichen Stadtteile, aber im Osten dieses Stadtteils. Und das Westend? Das liegt viele Kilometer östlich der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts. Alles klar?

Eintracht Frankfurt schaut in den Mond – fast

Zum Rückrundenauftakt der Bundesligasaison 2023/24 war Eintracht Frankfurt zu Gast beim SV Darmstadt 98. Die beiden Neuen, van de Beek und Kalajdzic standen von Anbeginn an auf dem Platz. Mussten sie auch, denn der Eintracht fehlen immer noch drei zum Afrika-Cup abgestellte Spieler.

Die Frankfurter kontrollierten gleich das Spiel. Das sollte auch in der ersten Halbzeit so bleiben, Folgerichtig ging Eintracht Frankfurt auch in der 33. Spielminute in Führung, Nkounkou war der Torschütze. Trotz Überlegenheit gelang den Frankfurtern bis zum Halbzeitpfiff kein weiterer Treffer.

Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste geendet hatte. Knauff baute die Führung sogar noch aus (51.). Gedanken an die „Diva vom Main“ waren fast vergessen. Aber in der 61. Spielminute nahm aus Frankfurter Sicht das Unglück seinen Lauf. Trapp spielte einen schlechten Pass, und Justvan verkürzte für die Darmstädter (61.).

In der Nachspielzeit sollte es sich rächen, dass die Eintracht nach der Führung in den Verwaltungsmodus geschaltet hatte. Nach einem erneuten Fehler der Frankfurter im Aufbauspiel erzielte Klarer in der Nachspielzeit noch den Ausgleich für die 98er (90.+5). Schlussendlich stellt sich auch die Frage, ob Trainer Toppmöller mit seiner Wechselaktion kurz vor dem Ende (90.+3) sinnvoll gehandelt hat.

So schaut Eintracht Frankfurt zu Beginn der Rückrunde erst einmal in den Mond. Und es kann einen schon nervös machen, dass es in der Bundesliga für die Frankfurter am kommenden Freitag gegen eine weitere Mannschaft aus dem Tabellenkeller weiter geht …

Ein erweitertes Stück Mond vom 20. Januar 2024

Manchmal muss man ihn jagen, den Mond. Man stelle sich vor, man liegt gemütlich zu der Zeit, in der normalerweise ein Tag zum nächsten wechselt, gemütlich darnieder und auf einmal gerät einem der Mond ins Blickfeld. Man will ihn fotografieren. Man schnappt sich die Kamera, reißt das Fenster auf und visiert den Mond an. In diesem Moment schiebt sich mindestens ein Wolke zwischen Kamera und Mond.

Man fröstelt.Die Kälte zieht durch das offene Fenster herein. Man wartet noch einen Moment oder auch etwas länger. Irgendwann hat man die Nase voll, schließt das Fenster, gießt sich einen Kaffee ein und begibt sich wieder in Ruheposition. Und wieder schaut der Mond durchs Fenster. Man bleibt liegen. Der Mond nervt.

Man steht wieder auf, lässt erneut die Kälte ins Zimmer hinein und hat Glück. Dieses Mal versteckt sich der Mond nicht hinter Wolken. Blass ist er allerdings geworden. Offensichtlich strengt ihn das Versteckspiel auch an.

Unterliederbach im Jahr 2000

Ein Blick auf den Frankfurter Stadtteil Unterliederbach im Jahr 2000 – künstlich verfremdet. Blick auf Unterliederbach? Ich sehe vier Gebäude, die in Höchst stehen. Da ist am rechten Rand eine Ecke des Klinikums und in der Mitte etwas, was man heute als „Mitscherlich Haus“ kennt. Dazu noch zwei Wohnhochhäuser, die heute nicht mehr existieren.

Richtig, aber etwas ist doch von Unterliederbach zu sehen. Da ist Ackerbaufläche, das Gelände eines Gartenbaubetriebs, die Hochhausgruppe an der Wasgaustraße, ein Schlot und der Kirchturm der Stephanuskirche. Sogar das Dach des Hochhauses an der Johannesallee erkennt man, wenn man etwas genauer hinschaut.

Die Wasgaustraße

Die Wasgaustraße war im Jahr 2000 eine recht belebte Straße, befand sich schon im Wandel. Gut, einen Herrenausstatter gibt es dort immer noch, aber selbst der Kunsthandel, der damals gerade einem Bekleidungsgeschäft gefolgt war, ist schon längst wieder aus dem Straßenbild verschwunden.