Fußballsplitter

Beinahe wären die Regionalliga Südwest und Eintracht Frankfurt II in Vergessenheit geraten, aber ein Weckruf erfolgte gerade noch.

Eintracht Frankfurt II

Die Zweitvertretung von Eintracht Frankfurt empfing am vergangenen Samstag im heimischen Ahorn Camp Sportpark in Dreieich den KSV Hessen Kassel zum Kellerduell in der Regionalliga Südwest. Die erste Halbzeit begann mit einer stürmischen Eintracht, es dauerte aber lange, bis sie zu einem Torerfolg kam (35. Spielminute, Gaul Souza). Der Ausgleich folgte schnell (39. Hadzic).

In der zweiten Halbzeit machten es die Frankfurter besser. Vrancic (53.) und Inanoglu (65.) brachten die Eintracht in Front. Der Anschlusstreffer von Najjar in der Nachspielzeit kam zu spät. Mit dem 3:2 Endergebnis tauschten die beiden Mannschaften die Plätze am Tabellenende.

Eintracht Frankfurt gewinnt klar gegen den 1. FFC Turbine Potsdam

Am 14. Spieltag der Google Pixel-Bundesliga empfing Eintracht Frankfurt im Stadion Am Brentanobad die Frauen von Turbine Potsdam. Schon die ersten Minuten zeigten, warum die Frankfurterinnen zu Spielbeginn den zweiten Platz zierten und die Potsdamerinnen vom Tabellenende grüßen.

Und nur wenige Minuten später war die Eintracht in der Live-Tabelle wieder Spitze, Reuteler traf nach Vorlage von Senß zur Führung (3. Spielminute). Acht Minuten später stand es nach Treffern von Freigang (6.) und wieder Reuteler (11.) bereits 3:0 für die Hessinnen. Noch vor der Pause setzte Prasnikar einen weiteren Treffer oben drauf (11.), die Eintracht-Frauen hatten zu diesem Zeitpunkt längst in den Verwaltungsmodus geschaltet.

In der zweiten Halbzeit konnte sich zunächst Potsdams Torhüterin Fischer mehrfach auszeichnen, dann schwächste sich der 1. FFC selbst. Lüscher kassierte nach einer Notbremse die Rote Karte (71.). Für die Eintracht trafen danach Prasnikar (72.), Anyomi (80.), Chiba (83.), wieder Prasnikar (86., Elfmeter) und Sanvig (90. +2) zum 9:0 Endergebnis.

Richtig ernst wird es für die Frankfurterinnen in der kommenden Woche. Am Mittwoch spielen sie im DFB-Pokal bei Bayern München und am kommenden Sonntag ist die Eintracht in der Bundesliga zu Gast beim VfL Wolfsburg.

Eintracht Frankfurt spielt 1:1 in Mönchengladbach

21. Spieltag in der Fußball-Bundesliga, Eintracht Frankfurt musste im Rheinland bei Borussia Mönchengladbach antreten. Ein neuer Spieler, Batshuayi, spielte von Beginn an. In der Anfangsphase sah das Spiel der Franfurter nicht gut aus. Dann belohnte sich die Borussia für das aktivere Spiel, Kleindienst erzielte den Führungstreffer (26. Spielminute). Die Eintracht wachte auf. Etikité verwertete einen Abpraller von der Querlatte zum 1:1 (31.). Larsson war zuvor am Gladbacher Torhüter Nicolas gescheitert, der den Schuss gerade noch an die Querlatte gelenkt hatte. Mit dem Unentschieden wechselten die beiden Mannschaften dann auch die Seiten.

Beide Mannschaften begannen die zweite Spielhälfte verhalten. Dann war auch der erste Einsatz von Batshuayi vorbei, Uzun kam (57.). Auch Frankfurts zweiter Neueinkauf der Winterpause, Wahi, darf noch ein paar Minuten auf den Platz (83.). Bis zum Spielende passiert nichts mehr. Mit dem 1:1 blebt Eintracht Frankfurt auf Rang drei und sieben Punkte hinter Bayer Leverkusen.

Erinnerungen wurden wach

Donnerstag Nachmittag, von Norden her drangen Hubschraubergeräuche ans Ohr. Merklich lauter als das Geräuch eines Rettungshubschraubers. Erinnerungen an die 80er- und ganz frühen 90er-Jahre wurden wach. Und richtig, was dann ins Blickfeld geriet, waren zwei Hubschrauber die aussahen, als wären sie vom Typ Bell. Sie folgten der A66 in östlicher Richtung, wie sie es früher regelmäßig taten.

Frankfurter Flamme erstmals verliehen

Die Stadt Frankfurt am Main zeichnete Montagabend erstmals sechzehn Projekte von acht Hilfsorganisationen mit der „Frankfurter Flamme“ für herausragendes ehrenamtliches Engagement im Katastrophenschutz aus. Die Preisverleihung, die in Zukunft jährlich stattfinden soll, fand auf dem Fahrgastschiff „Wappen von Frankfurt“ statt und wurde von prominenten Vertretern der Stadt begleitet.

Die ausgezeichneten Projekte umfassen ein breites Spektrum präventiver Maßnahmen, technologischer Innovationen und struktureller Verbesserungen. Die Veranstaltung unterstreicht die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements und die Wichtigkeit von Investitionen in die zukünftige Resilienz der Stadt. Die geehrten Organisationen umfassen den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Rettungshundestaffel, Freiwillige Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW).

Die Preisverleihung wurde auf Initiative der Stadtverordnetenversammlung ins Leben gerufen. Nähere Informationen finden sich unter diesem Link.

Frankfurter Ferienkarussell 2025

 Die Ferienplanung 2025 kann beginnen: Das Ferienkarussell-Programm des Jugend- und Sozialamts Frankfurt am Main ist ab sofort als Heft und zum Download unter ferienkarussell-frankfurt.de erhältlich.

Das Frankfurter Ferienkarussell 2025 bietet über 80 preiswerte bis kostenlose Ferienaktivitäten für Kinder und Jugendliche von sechs bis 15 Jahren an. Das Programm umfasst diverse Erlebnistage, Workshops und Freizeiten zu verschiedenen Themen. Barrierefreiheit wird angestrebt, um allen Kindern eine Teilnahme zu ermöglichen. Die Anmeldung ist bereits geöffnet, und weitere Informationen sind online verfügbar. Finanzielle Unterstützung wird für bedürftige Familien angeboten.

Frankfurter KI-Aktionstag war ein Erfolg

Deutlich mehr als 100 Interessentinnen und Interessenten besuchten den von der VHS Frankfurt am 1. Februar 2025 veranstalteten Aktionstag „KI? Kapiert!“. Dieser Aktionstag im Skyline Plaza bot vier kostenlose Vorträge zu verschiedenen Aspekten der Künstlichen Intelligenz (KI), von der Formulierung von KI-Prompts bis zur KI-basierten Bildgenerierung. Die Veranstaltung sollte die Möglichkeiten und den praktischen Nutzen von KI im Alltag verständlich machen und wurde vom Verein AI Frankfurt Rhein-Main unterstützt. Weitere VHS-Kurse zum Thema KI wurden beworben.

Links:
VHS Frankfurt am Main
AI Frankfurt Rhein-Main

Beide Treffer hat die Eintracht erzielt

Irgendwie müssen die Mannen von Eintracht Frankfurt etwas missverstanden haben, denn sie kamen heute Nachmittag genauso verschlafen aus der Halbzeitpause wie am Freitagabend die Frauen, hatten es aber versäumt, in der ersten Halbzeit ein Tor vorzulegen. So brachte der Treffer von Tuta, der zunächst noch dem Wolfsburger Amoura zugesprochen war, die Frankfurter mit 0:1 ins Hintertreffen (50. Spielminute).

Fortan zeigte sich Eintracht Frankfurt bemüht – eine schöne Zeugnisfloskel. Die Spielanteile wurden zwar mehr, aber im Spiel nach vorne fehlte es an Präzision. So dauerte es bis kurz vor dem Ende, bis dem eingewechselten Uzun doch noch der Ausgleich gelang (81.).

Mit dem Unentschieden hält Eintracht Frankfurt den dritten Rang in der Tabelle, entfernt sich trotzdem weiter von der wahren Tabellenspitze.

Rückblick auf ein Spitzenspiel

Bereits am vergangenen Freitagabend besiegte Eintracht Frankfurt im Spitzenspiel der Google Pixel Frauen-Bundesliga Bayer 04 Leverkusen mit 3:2. Etwa 3.500 Zuschauerinnen und Zuschauer waren ins Stadion gekommen, sahen, dass die Lieblingsspielerin des Autors keinen Treffer erzielte, konnten sich aber trotz Kälte an einem rasanten Spiel erfreuen.

Das erste Tor im ersten Pflichtspiel im Jahr 2025 erzielte Doorsoun durch Foulelfmeter (24. Spielminute). Anyomi war gefoult worden. Den baldigen Ausgleich erledigte die Isländerin Vilhjalmsdottir mit einem Traumtor aus etwa 30 Metern (34.). Unbeeindruckt von dem schönen Treffer gingen die Frankfurterinnen durch Anyomi wieder in Führung (36.). Von Reuteler war der entscheidende Vertikalball gekommen. Mit dem 2:1 wurden dann auch die Seiten gewecheselt.

Die Halbzeitpause hatten die Spielerinnen aus dem Rheinland besser verkraftet. Wieder ein Traumtor! Piljic erzielte es auf Vorlage einer Frankfurterin (49.). Die Antwort der Eintracht-Spielerinnen erfolgte schnell. Senß legte in den Lauf von Reuteler und die traf (51.). Nach einer Stunde begann das Wechseln. Es gab noch Chancen auf beiden Seiten, wobei die Rhenländerinnen aggresiver vorgingen und die Hessinen das Ergebnis – 3:2 – konzentriert verwalteten.