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52 4867: Kurz vor der Abfahrt

Die Güterzugdampflokomotive 52 4867 des Vereins Historische Eisenbahn Frankfurt e.V. (HEF) steht hier abfahrbereit auf Gleis 12 des Bahnhofs Frankfurt-Höchst. An den beiden Pfingstfeiertagen pendelt die Lokomotive wie häufig zwischen Königstein im Taunus und Frankfurt-Höchst.

Die 52 4867 ist eine von verschiedenen Herstellern gebauten sechstausend Lokomotiven der Baureihe 52. Sie wurde am 10. Juli 1943 an die Reichsbahndirektion Dresden ausgeliefert, wird also in diesem Jahr achtzig Jahre alt. Im September 1944 kam sie nach Österreich und verblieb dort nach dem zweiten Weltkrieg. 152 4867, so hieß sie nach einer Umnummerierung, kam über die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) zur Graz-Köflacher Eisenbahn- und Bergbaugesellschaft (GKB). Ende 1980 wurde sie an die HEF verkauft.

Hinweise in der Kamelienstraße

Frankfurt am Main Unterliederbach, Kamelienstraße, Wäldchestag 2023

Die Kamelienstraße in Frankfurt am Main Unterliederbach ist eine Spielstraße. Zudem wird hier auf eine bald in der Nähe stattfindenden Veranstaltung hingewiesen. Dazu erfahren Interessierte, dass hier – in der Kamelienstraße – Energie-Plus-Häuser stehen. Und wer die Sinnhaftigkeit des Energiesparens anzweifelt, kann sich ganz in der Nähe zwei kleine Baumreihen anschauen, die reichlich gerupft aussehen.

Der Seiler-Brunnen

Frankfurt am Main Höchst, Seiler-Brunnen, Hochbunker im Hintergrund

Noch einmal zurück zur Bruno-Asch-Anlage. Die expressionistische Anlage befindet sich in Frankfurt am Main Höchst. Sie sollte einst den Bahnhof von Höchst schmücken, repräsentativ sollte sie aussehen. Höchst war damals noch kein Stadtteil von Frankfurt.

Der Bahnhof Frankfurt-Höchst hat schon bessere Zeiten erlebt. Heute dient er nur noch dem Regional- und Güterverkehr. Vorbei sind die Zeiten, als man hier in einen Zug nach Bielefeld oder Westerland steigen konnte. Während des Berufsverkehrs geht es dort aber immer noch geschäftig zu.

Traurig sieht es zwischenzeitlich auch im Innern des Bahnhofs aus. Zwar kann man sich dort einen guten Kaffee, die Zeitung oder Zeitschrift oder einen Imbiss kaufen, aber einladend sieht das nicht aus. Immerhin kann man sich aber damit trösten, dass es in Frankfurt noch hässlichere und heruntergekommenere Bahnhöfe gibt.