Kategoriearchiv: Frankfurt am Main

Polizei warnt vor Wohnungsbetrügern

Alleine am Freitag, dem 23. Dezember 2023, erschienen auf mehreren Frankfurter Polizeirevieren bislang 23 Geschädigte, die Opfer von Wohnungsbetrügern wurden. Die Frankfurter Kriminalpolizei warnt daher aus aktuellem Anlass vor der Masche mit „Falschen Wohnungsofferten“.

Bereits in den vergangenen Wochen häuften sich die Meldungen von Betroffenen, die bei ihrer Wohnungssuche Opfer betrügerischer Wohnungsangeboten wurden.

Die Vorgehensweise der Täter gestaltet sich dabei wie folgt: Zunächst wird eine scheinbar seriöse Website eines vermeintlichen Immobilienbüros erstellt, auf der suggeriert wird, dass sich Interessenten für freie Mietwohnungen bewerben können. Im Rahmen des „Bewerbungsprozesses“ werden die potenziellen Mieter dazu verleitet, eine Vielzahl persönlicher Daten preiszugeben.

Nach einer telefonischen Kontaktaufnahme wird ein Besichtigungstermin vereinbart, der teilweise auch online stattfinden kann. Sobald dieser Termin bestätigt wird, erhalten die Geschädigten einen PIN für eine Schlüsselbox, um eine kontaktlose Besichtigung zu ermöglichen. Diese Box befindet sich vor dem betreffenden Mehrfamilienhaus, wodurch die Täter im Verborgenen agieren können.

Nach der Besichtigung werden die Geschädigten aufgefordert, Kaution, Ablösesumme und die erste Monatsmiete auf ein im gefälschten Mietvertrag angegebenes Konto zu überweisen.

In Anbetracht der allgemein angespannten Wohnungssituation nutzen die Täter geschickt die Verzweiflung der Wohnungssuchenden aus, um sie leichtfertig um ihr Geld zu bringen.

Die Frankfurt Polizei warnt eindringlich vor diesem Betrugsphänomen und hat folgende Hinweise:

Seien Sie aufmerksam bei vermeintlichen Wohnungsangeboten. Auch wenn die Internetseite noch so seriös wirkt, überprüfen Sie alle dortigen Angaben und recherchieren Sie sorgfältig.

Bei einer Wohnungsbesichtigung mit Schlüsselbox sollten Sie vorsichtig sein. Nehmen Sie erst eine Geldüberweisung vor, wenn Sie persönlich Kontakt hatten und den Schlüssel in den Händen halten. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Überfall auf Pizzeria

Am Abend des 20. Dezember 2023 versuchten drei maskierte Täter in der Gotenstraße, Frankfurt am Main Unterliederbach, an die Tageseinnahmen einer Pizzeria zu gelangen. Sie rechneten jedoch nicht mit der Gegenwehr des Lokalinhabers, welcher die Eindringlinge in die Flucht schlug. Die Polizei nahm kurz darauf einen erst 15 Jahre alten Tatverdächtigen fest.

Um kurz nach 21:00 Uhr befanden sich der 54-jährige Inhaber sowie eine Angestellte in der Küche des italienischen Restaurants, als drei vermummte Männer das Gebäude und den Speiseraum betraten. Einer von ihnen warf eine Tüte über den Tresen und forderte sie auf, diese „vollzumachen“. Währenddessen bedrohte sie einer der Täter mit einer Waffe.

Der 54-Jährige holte prompt ein amerikanisches Schlagsportgerät aus der Küche und rannte nun auf die offenbar völlig überraschten Räuber zu. Das Trio nahm umgehend die Beine in die Hand und ergriff ohne Beute die Flucht. Der Geschädigte und ein auf die Tat aufmerksam gewordener Nachbar nahmen zunächst noch die Verfolgung auf.

Nach Alarmierung der Polizei gelang es Beamten im Rahmen der Fahndung zwei Personen festzunehmen. Einen jungen Mann setzten sie mangels Tatverdacht wieder auf freien Fuß. Bei ihm konnte eine Schreckschusswaffe sichergestellt werden. Für einen 15-Jährigen ging es hingegen nach seiner Festnahme in die Haftzellen des Polizeipräsidiums.

Täterbeschreibung

Die zwei noch flüchtigen Täter können wie folgt beschrieben werden:

  • Männlich, circa 20 Jahre alt, circa 180 cm bis 190 cm groß, schmale Statur; trug eine schwarze Mund-Nasenbedeckung, blaue Einweghandschuhe, einen hellen Kapuzenpullover, eine schwarze Daunenjacke, eine beige/weiße Hose sowie schwarze Schuhe mit weißer Applikation an der Schuhlasche.
  • Männlich, circa 20 Jahre alt, circa 180 cm groß, kräftige Statur; trug eine schwarze Mund-Nasenbedeckung, eine schwarze Mütze, eine schwarze Jacke der Marke „Nike“ mit einem Wappen von „Tottenham Hotspur“, eine schwarze Jogginghose sowie schwarze Schuhe.

Die Frankfurt Kriminalpolizei hat in der Sache Ermittlungen aufgrund der versuchten, schweren räuberischen Erpressung aufgenommen. Sie bittet Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 51299 zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Ein Bahndamm

Frankfurt am Main Höchst, HLB, RB11

Ein Bahndamm in Frankfurt am Main Höchst. Die Farbgebung des dort verkehrenden Zuges zeigt an, dass das Motiv schon etwas älter ist. Das künstlich – bitte nicht künstlerisch – verfremdete Foto zeigt einen elektrisch betriebenen Triebwagenzug, der auf dieser Strecke etwas überdimensioniert scheint, aber wegen der vorhandenen Oberleitung besser hierhin passt als mit Diesel betriebene Züge oder solche, die ihre Antriebsenergie über eine mit Wasserstoff gespeiste Brennstoffzelle gewinnen.

Ortsausgang oder Ortseingang?

Frankfurt am Main, Unterliederbach, Königsteiner Straße

Dieser Zweckbau an der Königsteiner Straße in Frankfurt am Main Unterliederbach erstrahlt seit geraumer Zeit in frischen Farben. Ältere Menschen werden sich beim Anblick der Bemalung noch an den Summer of Love – hat nichts mit einem Türsummer zu tun – erinnern. Jimi Hendrix passte ebenfalls in diese Zeit und der VW Bully, erste Modellreihe, ebenso.